November 2018 – Rückblick Kindlein

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Der November stand ganz im Zeichen von Wackelzähnen. Denn: es wackelten nicht nur zwei Zähne.. nein.. das Kindlein verlor auch genau diese zwei. Nun klaffen vorn zwei Zahnlücken, die Zahnfee war zu Besuch und es wird täglich weiterhin fleißig geschaut was noch so wackelt. Ansonsten ist unser Mädchen wohl mittendrin in der Zahnlückenpubertät. Sie ist toll, aber ihre Welt steht auch irgendwie Kopf. Es ist schwer, sie immer so zu begleiten, wie sie es braucht. Gerade weil Baby M. nach wie vor viel Raum einfordert. Aber wir geben gemeinsam unser Bestes. Das Kindlein ist nämlich nach wie vor auch die tollste große Schwester von Welt. Kein Beschweren, kein Meckern übers Baby. Stattdessen Küsse, Umarmungen und feuchte Knutscher.

Zwei Zahnlücken und ganz deutlich links oben Narbengewebe vom Unfall in der Kita. 

Zahnlose Minka

Tja. Und dann wackelte der erste Zahn so heftig, dass es schon beim Hinsehen weh tat. Und dann konnte man ihn beinahe umklappen. Doch er war recht hartnäckig. Abends, Mama lag schon in den Federn, gab der Papa dem Kindlein dann ein Stück geschälte Gurke. Und siehe da.. das Mädchen stürmte zu mir ins Zimmer und präsentierte stolz den ersten verlorenen Zahn. Meine Wenigkeit hatte schon vor Wochen alles brauchbare zusammen gesucht, falls uns die Zahnfee besuchen sollte. Was fand das Mädchen also am nächsten Morgen unter dem Kopfkissen? (eigentlich fand sie es nachts, weil sie so aufgeregt war – gähn…)

Playmobil Zahnfee
Zahndose
Goldtaler
einen Brief der Zahnfee

Den Brief hatte ich allerdings noch nicht vorbereitet, setzte mich also schlaftrunken noch an den Laptop und tippte ein paar Zeilen. Das Mädchen war ultra aufgeregt, freute sich wie ein Keks über den verlorenen Zahn. Mittlerweile schauen die zwei neuen Zähne schon durch die Kauleiste und winken uns ein „hallo, wir wollen auch geputzt werden“ zu. Oben scheint noch alles fest, unten wackelt eventuell noch ein weiterer Zahn. Es bleibt spannend. Noch mehr Zähne müssen nicht raus, sonst gibt es bald nur noch Suppe. Die Holzzahndose kann ich übrigens total empfehlen.. ist sehr niedlich und gut zuzumachen. Die Playmobil-Zahnfee ist auch ganz süß, allerdings ist auch hier noch mal ein kleines Döschen dabei.. hatte ich nicht bedacht und so hat das Kindlein jetzt zwei Orte zum Aufbewahren der Zähne. Nicht so optimal, da sie sich erst einmal gar nicht entscheiden konnte.

Das Laufrad wird immer noch gern genutzt, obwohl sie kurz nach dem dritten Geburtstag Fahrrad fahren gelernt hat. 

Freundschaftsbuch

Im November erhielt das Kindlein das erste Mal ein Freundschaftsbuch zum Ausmalen von einer Kitafreundin. Das Buch war toll und enthielt viel Freiraum für die Kinder zum Basteln, Malen und Gestalten. Und da sich das letzte Kitajahr nicht besonders zieht, sondern eher wie ein Sturm vorbei saust… dachte ich: kaufste‘ auch so ein Ding. Immerhin werden vermutlich nicht alle Kinder zusammen in eine Klasse kommen, da hier zwischen Regel- und Flexklasse gewählt werden kann. So hat man dann doch eine kleine Erinnerung. Nun wollte ich nicht das gleiche Buch kaufen und machte mich im Netz auf die Suche nach einem anderen. Ey.. eine Odyssee begann. Ich suchte tagelang. Auf gefühlt 100 Plattformen. Ich wollte auf keinen Fall etwas, in das nur geschrieben wird. Denn außer den eigenen Namen, bekommen die wenigsten Kinder mehr Wörter auf die Reihe. Es sollte eher mit Ankreuzen und freier Gestaltung sein. Ich habe nun einen Kompromiss gemacht und mich für folgendes entschieden:

Ich mag das Buch sehr, dennoch gefallen mir nicht alle Aspekte. Ich war schon kurz davor ein eigenes Buch zu erstellen. Grummel. Tatsächlich spukt diese Idee seitdem in meinem Kopf umher. Ein eigenes Buch wollte ich ja eh schon immer mal schreiben (gefühlt sind 100 angefangen).. dann wird es eben ein Freundschaftsbuch. Leider habe ich vermutlich kein Händchen für Illustrationen. Und Zeit habe ich schon gar nicht. Also wird das Ganze wohl vorab ein kleiner Traum bleiben.

Zahnlückenpubertät

Ach ja, ich hatte zu dem Thema schon mal etwas auf Instagram geschrieben und würde der ganzen Angelegenheit gerne noch mehr Raum geben. Heißt: ich reiße das hier nur kurz an und irgendwann folgt hoffentlich ein richtig großer Beitrag zum Thema Zahnlückenpubertät. Das Mädchen verändert sich, auf ganz vielen Ebenen. Sie wirkt bisweilen sehr ernst, nimmt sich vieles sehr zu Herzen, verändert sich auch äußerlich. Sie klammert, nur um im nächsten Moment frei wie ein Vogel davon zu schweben. Das ist ok. Sie entwächst dem Kleinkind komplett, was mir nicht erst auf dem Infoabend für die Einschulung bewusst wurde.

Nein, wir mussten beispielsweise auch unseren begonnenen Schwimmkurs / Seepferdchenkurs abbrechen. Aus vielen Gründen. Letztlich war es eine Mischung aus absolut unempathischer Schwimmlehrerin und dem Scheitern an eigenen Erwartungen beim Kindlein. Wir haben den Kurs nun umgewandelt in einen Eltern-Kind-Schwimmkurs.. in dem ist sie zwar die Älteste, aber auch die Glücklichste. Wasser soll weiterhin Spaß machen, und das erreichen wir nur auf diesem Wege. Wie geschrieben: ich mag dem Thema bei etwas mehr Zeit auch mehr Raum geben.

Pferde sind toll. Mehr aber auch nicht. 

Erlebt:

  • das Mädchen war mit der Kita in einer Großbäckerei – zur Besichtigung und zum Plätzchen backen
  • wir hatten Opas Hund für eine Nacht da – da wollte das Mädchen sogar freiwillig raus. Hauptsache die Hundeleine beim Spazieren gehen halten.
  • Theaterbesuch mit der Kita

Gesprochen

Sitzt quengelnd auf dem Boden:
„Warum beruhigt mich niemand?“

„Ich will noch mal sehen, dass mein Zahn draußen ist. Das ist soooo geil!“

„Mama, D. ist in mich verknallt. Echt jetzt!“

Mama: „Du hast ja Schluckauf!“
Kindlein: „Mama, vielleicht hilft Fernsehen gucken gegen Schluckauf?!“

Samstag Morgen der zweite Satz noch im Bettchen liegend:
„Hoch die Hände, Wochenende!“

Wir harken Laub auf dem Grundstück. Mama will tolle Fotos im Laub machen und bittet das Kindlein 1x, dann 2x, dann 3x sich kurz hinzulegen. „Leg dich doch jetzt bitte dahin!“
Kindlein: „Du bist hier nicht die Königin!“

„Du kannst raus gehen Papa, ich komm‘ hier auch alleine klar!“

Papa: „Kindlein, Baby M. ist jetzt in der Wiege im Wohnzimmer, wir sollten jetzt flüstern.“
Kindlein: „Aber wenn sie in der Tiefschlafphase ist, können wir doch normal reden!“

Das Baby brüllt mal wieder.
Kindlein: „Lasst Baby M. bitte nicht schreien. Zeigt ihr, wir die Zukunft ist, das Leben!“

Mit dem Gast-Hund unterwegs, der sich auf dem Bild sehr gut  versteckt hat. 

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