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1. Jahr

Sieben Wochen Baby M. – Sieben Wochen zu Viert

Ach ja. Sieben Wochen ist das zweite Mädchen, unser Baby M. nun schon alt. Noch etwas über eine Woche und wir machen die zwei Monate voll. Komisch. Die Zeit vergeht. Ich bin weder traurig noch glücklich über diesen Umstand. Ich bin gefühlt beides. Traurig darüber, dass wir diese ersten tollen Wochen nicht so recht genießen können. Unser Schreimädchen macht das beinahe unmöglich. Es gibt sehr sehr wenige Momente in denen sie einfach nur schaut und ruhig ist. Die kann ich über den Tag verteilt an einer Hand abzählen. Daher gibt es so etwas wie Glück in meinem Bauch wenn ich darüber nachdenke das sie wächst und älter wird. Denn: irgendwann wird der Spuk ein Ende haben.

Wohl das letzte Mal Kurzarm in diesem Jahr?!

Skills:

  • Du hast jetzt Deine eigenen Dankeskarten, die auch schon fleißig verschickt wurden! Yeah!
  • Du hast Dich erneut zwei Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht/ fallen lassen. Ob das jetzt weiterhin nur Zufall ist? Hm…
  • Du hast Dir deinen ersten wirklich blutigen Kratzer auf der Nase verpasst
  • ich kann wohl bald die Größe 62 aussortieren… du wächst wie verrückt
  • ebenso bei den Windeln: wir nähern uns Größe 3 unaufhaltsam!
  • bisher hast Du keinen Haarausfall – ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Papa hält Dich ganz fest

Das magst Du:

  • auf dem Stillkissen liegen und in der Welt umher schauen – zumindest für 3 Minuten!
  • Bäume anschauen
  • wenn Mama dein Bäuchlein mit Windsalbe massiert
  • auf deinem neuen Hochstuhl liegen (bzw. auf dem Aufsatz dafür) – hier kann man so schön schauen

Das magst Du nicht:

  • nackig bei Mama im Bonding liegen. Habe ich in meiner Verzweiflung während eines Schreianfalls versucht. Keine Chance.
  • Fingernägel schneiden findest Du echt so semi

Dieser süße Wirbel auf dem Kopf *hach*

Und sonst so?

Zweiter Termin beim Osteopath

Da war er nun. Der zweite Termin. Neues Spiel, neues Glück.. so heisst es doch immer. Baby M. hatte pünktlich zum Termin perfekt ausgeschlafen und so stieg unsere Hoffnung, dass alles gut wird. Erst mal: die Behandlung war mit der ersten nicht zu vergleichen. Es erfolgte endlich eine richtige Anamnese. Sofort fühlten wir uns diesbezüglich richtig aufgehoben. Und auch die Behandlung danach war mit Osteopath Nummer 1 nicht vergleichbar. Ziemlich lang wurde Baby M. unter den Händen von Herrn K. hin und her bewegt. Sie machte erstaunlich gut mit und schrie erst zum Ende hin so richtig laut auf. Laut seiner Aussage hat sie tatsächlich im hinteren rechten Halsbereich eine Blockade. Ob dem nun so ist/war, kann ich nicht sagen.

Der Tag nach der Behandlung war die Hölle. Baby M. schrie sich gleich wieder um Kopf und Kragen – und das schon vormittags. Und auch die Tage danach wurden nicht sooo viel besser. Ich habe bis heute nicht das Gefühl das es etwas gebracht hat. Wir haben noch einen zweiten Termin bei ihm.. aber ich frage mich wirklich ob es Sinn macht, diesen wahr zu nehmen. Ich bin ja eh eher Skeptikerin.. mittlerweile sitze ich es einfach weiter aus, massiere das Bäuchlein mit Windsalbe (vermutlich Werbung da Markennennung) und versuche das Schreien so gut es geht auszuhalten. Sie wird größer, wächst, wird schwerer und aufmerksamer. Irgendwann wird es sich von allein legen. Mir fehlt durch Schlafmangel und Kopfweh dank Schreiattacken auch einfach die Kraft weiter Ursachenforschung zu betreiben. *gähn*

Sechs Wochen Baby M. – Sechs Wochen zu Viert

Die Woche war seltsam… ein Auf und Ab. Mal wieder. Baby M. schrie wieder sehr viel. Und wir? Versuchten alles um dieses quengelnde Kind „abzustellen“.. das klingt seltsam. Aber mir ist es einfach unheimlich wichtig, dieses Geschrei los zu werden. In erster Linie weil sie durch das schrille Schreien einfach noch mehr Luft auf den eh schon so geplagten Bauch schluckt. Und ich mag ihr einfach helfen. Egal wie. Mein armes kleines Babymädchen. Es ist wirklich oft nicht leicht. Doch gerade vormittags wirkt sie mittlerweile hin und wieder recht entspannt. Schaut umher, betrachtet draußen die Bäume oder schaut der Schwester beim Tanzen zu. Hin und wieder traue ich mich sogar etwas Musik an zu machen.. auch wenn ich ständig in der Angst lebe, ihre Reizschwelle damit zu überfordern.

Skills:

  • Du hast dich gedreht! Das erste Mal vom Bauch auf den Rücken.. bist zwar mehr gefallen.. aber hey… Meilenstein!!!
  • ich meine das erste Glucksen/Brabbeln/wasauchimmer von Dir vernommen zu haben
  • du erfüllst mittlerweile alle Punkte um als Schreibaby eingestuft zu werden – ist das jetzt bei Skills richtig?

Das magst Du:

  • es bleibt dabei: Fön, Tragetuch, Brust, Federwiege
  • wenn Deine Schwester für Dich tanzt
  • Schnuller wird hier – Gott sei dank – immer beliebter!

Das magst Du nicht:

  • hm… die Welt? Dein Leben? Uns? Alles? Keine Ahnung. In den meisten Fällen entsteht deine Unruhe und das Schreien wohl durch deine Bauchprobleme und wenn du wirklich wirklich müde bist. Zumindest ist das unsere Theorie.
  • 3 Tage keine volle Windel. Dein armer armer Bauch.
  • Windelexplosion nach einem Tag ohne Muttermilchstuhl… da half nur die Dusche!

Und sonst so?

  • wir haben einen neuen Termin bei einem anderen Osteopathen gemacht, nachdem der erste Versuch (siehe Rückblicke) so ein Reinfall war.. zu verlieren haben wir nichts.
  • dein Hals ist so derart speckig, dass es in den Falten schon ganz rot ist, da zu wenig Luft ran kommt und es wirklich schwer ist diesen Bereich auf Dauer sauber zu halten
  • wir hatten letzte Woche aus Verzweiflung versucht dir etwas gegen die Verdauungsprobleme zu geben.. aus der Apotheke. Es wurde dadurch leider nur noch schlimmer, so dass wir damit ganz schnell wieder aufgehört haben.

Hüftsonografie

Ich hatte wirklich Panik vor dem Termin. Letztlich recht unbegründet. Babyschale an Babyschale reihte sich in der Praxis aneinander. Und da wussten wir sofort: das kann eine Weile dauern. Nun ist ja Warten nicht gerade die Stärke von Baby M. Und kaum hatten wir unsere Autoschale abgestellt, ging die Sirene auch direkt wieder an. Im Fliegergriff habe ich es dann wippend und „shhhh“ singend auf dem Flur ganz gut hinbekommen. Die Untersuchung selbst war dann zu Beginn auch wieder sehr sehr laut, da unser zweites Mädchen klar äußerte, dass ihr die Position missfiel. Der Schnuller rettete uns vor einer absoluten Eskalation. Und das Beste: die Ergebnisse sind alle super. Keine Kontrolle, kein breit Wickeln, keine Schiene. Mit dem Kindlein mussten wir damals vor 5 Jahren nach der ersten Untersuchung noch zwei Mal zur Kontrolle und wurden erst dann endgültig entlassen. Dieses Mal: Zack, fertig. Kleiner Lichtblick am Schreihimmel.

Tag und Nacht Rhythmus & die Nächte

Ich mag noch kurz berichten, wie die Nächte und der Rhythmus mit unserem sechs Wochen alten Mädchen so sind. Die Nächte sind vor allem eines: sehr stillreich. Alle ein bis zwei Stunden muss ich ran.. und die Milchbar öffnen. Immer öfter schafft sie die erste oder auch die zweite Runde schon drei Stunden am Stück. Das klappt nicht immer, aber hin und wieder dann doch. Und so drei Stunden am Stück schlafen ist schon ganz nett. Ansonsten hat sie tatsächlich einen richtigen Rhythmus. Vormittags ist sie – bis auf wenige Naps zwischendurch – sehr viel wach. Dann beginnt der verschlafene Nachmittag und Abends ist sie auch noch mal wach. Leider schläft sie besonders tagsüber aufgrund der Probleme mit dem Bauch oft sehr unruhig. Da ist die Federwiege sehr oft der Retter in der Not. Eine feste Zeit haben wir für Baby M. übrigens nicht. Mal geht sie 21 Uhr ins Bettchen, mal sind die Augen nach viel Geschrei erst 23 Uhr final zu.

 

Fünf Wochen Baby M. – Fünf Wochen zu Viert

Die letzte Woche war zum weg werfen. Ich finde kaum Worte.. was in erster Linie an meinem leeren Kopf liegt. Habe gerade versucht mit dem Herzmann zu telefonieren. Aber die Worte, die ich sagen wollte, verließen kaum meinen Mund. Komische Sache.. aber der Schlafmangel und die Beschallung durch das viele Schreien machen einen nicht nur körperlich sondern auch geistig irgendwie kaputt. Wir sind hier jedenfalls alle am Rande der Verzweiflung, da Baby M. geplagt ist von was auch immer. Sie schreit. Immer. Außer sie schläft. Das Schreien kann dabei in verschiedene Stufen eingeteilt werden. Von Meckern mit kleinen Schreiattacken zwischendurch bis zum exzessivem Einschreien über viele Minuten mit klatschnassem Kind ist alles dabei. Wir wissen uns aktuell kaum zu helfen und hangeln uns von Tag zu Tag. Kann mir aktuell nicht vorstellen, dass es noch schlimmer kommen kann. Aber bergab kann es ja bekanntlich immer noch irgendwie gehen.

Skills:

  • Du lächelst uns an – bewusst und ganz genau.
  • Der erste Tag mit 4 Attacken schrillem Schreien. Eine Bewährungsprobe.
  • Du hast das erste Mal drei Stunden am Stück geschlafen – blieb bei einem Mal.
  • Es verging der erste Tag an dem in der Windel KEIN Muttermilchstuhl war – die Windelexplosion am nächsten Tag musste ich selbstverständlich fotografisch festhalten
  • Deine Augen verfolgen uns mittlerweile ganz genau.
  • Du bist vormittags gut und gerne mal 3-5 Stunden am Stück wach.

Das magst Du:

  • Ich wiederhole mich, aber so ist es eben: stillen
  • Den Fön. Wenn Du Baden warst, magst Du es unheimlich anschließend mit warmer Luft trocken gepustet zu werden. Den Fön haben wir mittlerweile an der Wickelkommode geparkt, da du auch sonst sehr gut damit beim Wickeln zu beruhigen bist.
  • Du bist mir die letzten 2 Tage im Fliegergriff eingeschlafen – vielleicht endlich mal eine Position die du nicht zum schreien findest.

Das magst Du nicht:

  • den Kinderwagen, auf den Arm genommen zu werden, Blähungen, Schuckeln, allein irgendwo liegen, senkrecht sein, Bäuerchen, Musik, Lärm, Stille… jeder Tag ist neu und anders mit Dir. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll?!
  • Senkrecht auf dem Arm sein – ist immer noch nicht dein Fall.

Und sonst so?

  • Hier ist gerade ziemlicher Ausnahmezustand da du so extrem unruhig und unzufrieden bist. Ach Baby M. – wüssten wir nur was dich genau plagt. Wir schieben ganz viel auf den Bauch, wissen es aber letztlich doch nicht und rätseln uns verrückt. Nach einem wirklich wirklich schlimmen Tag war mein einziges Ziel für den kommenden Tag: kein schreiendes Kind. Der Wechsel zwischen Brust, Schnuller, Fliegergriff, Federwiege und Wippe hat dann tatsächlich funktioniert und du hast dich immerhin nicht komplett weg geschrien. Kann nur besser werden hier.

VERZWEIFLUNG?

Tja.. diese Verzweiflung über all die momentan so ätzenden Umstände ist ziemlich groß. Das führt dazu, dass man quasi nach jedem noch so kleinen Strohhalm fasst. Nun hat der Mann nach durchwachten Nächten, an denen er quasi ununterbrochen an der Federwiege wippen musste, von einen auf den anderen Tag einen Motor für eben diese bestellt. Damit man seinen gefühlten Radius von einer Armlänge mal wieder verlassen kann. Ich vegetiere bisher tagsüber ebenso in genau diesem Radius vor mich hin. Und man mag auch ganz gern mal wieder einen anderen Raum im eigenen Haus betreten. Hoffen wir also, dass das Teil unsere Träume wahr macht.

Ansonsten reagiert mittlerweile auch das Kindlein auf das Gebrüll und schreit auch mal kurz zurück.. Baby M. lässt sich davon selbstverständlich nicht beirren und kreischt weiter in einer Tour. Wir haben das ganze Drama natürlich auch per Video festgehalten. Und gleich mal an alle ungläubigen Verwandten verschickt. Die anschließenden Ratschläge der Umgebung sind zu herrlich und sollten eigentlich einen eigenen Blogbeitrag bekommen. Finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen einem fünf Wochen alten Säugling tatsächlich böse Absichten oder gar Manipulation unterstellen. Einfach nur verrückt.

Vier Wochen Baby M. – Vier Wochen zu Viert

Mal sehen ob wir ab jetzt noch im wöchentlichen Rhythmus bleiben… Jetzt aber erst einmal zur vierten Woche. Eine kleine Berg- und Talfahrt liegt in dieser Woche hinter uns. Baby M.. nun ja. Ich sag’s mal so: es ist kompliziert. Sehr kompliziert. Das Baby kreischt sich herrlich durch den Tag, kotzt und stillt in herrlich kurzen Abständen und auch sonst ist gerade eigentlich alles nur sehr bescheiden. Ich laufe den ein oder anderen Tag extrem auf dem Zahnfleisch. Hinzu kommen diverse Krankheitswellen bei allen Familienmitgliedern. Es läuft einfach nicht rund. Am schlimmsten? Keine Frage, die Nächte. Aber dazu wird es noch mal einen extra Post geben. Nun erst einmal schnell: Woche vier mit Baby M.

Skills:

  • Ich hatte es bisher noch gar nicht erwähnt, daher dann jetzt: du kannst mit der Zunge schnalzen. Ein typisches Stillzeichen, wie ich in meiner Ausbildung gelernt habe. Zuckersüß wenn Du das machst.
  • Trägt Mama die Haare offen, so verfängst Du dich zu gern darin. Panisch suche ich danach alles nach losen Haaren an deinen Fingerchen ab.. liesst man ja auch grausame Dinge von amputierten Zehen etc. Himmel!
  • Hatte ich es schon geschrieben? Weiß gar nicht.. jedenfalls nimmst du einen Schnuller. Und das sehr sehr gut. Letzte Woche haben wir damit einen Stau auf der Autobahn erfolgreich überbrückt.

Das magst Du:

  • Deine Federwiege
  • ansonsten findest Du eigentlich alles ziemlich doof

Das magst Du nicht:

  • Das erste Mal Shopping Center. Ich hatte es schon im Blut. Und ich sollte Recht behalten. Du bist wohl doch ein ähnliches Sensibelchen wie deine große Schwester. Am Abend war Schreialarm.. wir taten alles um es Dir leichter zu machen all die Eindrücke zu verarbeiten. Letztlich heisst es jetzt erst mal: wir bleiben zu hause. Punkt.
  • Wach sein.. so generell… wach bedeutet hier oft: quengelig. Gut, wir kennen es nicht anders von Deiner Schwester damals. Aber es ist schon ziemlich anstrengend diese Wachphasen zu überstehen, wenn da nur Gezappel, Gemecker und Gebrüll ist.
  • Mit den Fingern (von denen Du noch gar nicht weißt das sie überhaupt zu Deinem Körper gehören) die eigenen Haare am Hinterkopf fassen und dran ziehen wie verrückt. Was für ein Gebrüll.

Und sonst so?

  • Du kleiner Streuselkuchen.. die Neugeborenenakne hat unser zweites Mädchen voll im Griff. Entsprechend verrückt und bunt siehst du momentan im Gesicht aus.
  • Ich weiß auch nicht. Du bist – wie Deine Schwester – KEIN Anfängerbaby. Oft unzufrieden und vom Bauch geplagt, bist du die meiste Zeit eher unleidlich. Da helfen meistens nur die Möppis von Mama oder die Federwiege, die wir mittlerweile keineswegs mehr missen möchten.
  • Du spuckst deutlich mehr als in den Wochen zuvor – warum auch immer. Wir stillen daher jetzt hauptsächlich halb aufrecht und achten auf ein Bäuerchen.
  • Du hattest Besuch aus Bayern und bist nun um 1x Windelsponsoring und 1 Kuscheltier reicher.

Die U3

Eckdaten:

Gewicht: 5120g – Gewicht grosse Schwester damals im selben Zeitraum: 4200g
Größe: 56cm – schon 1cm gewachsen
Kopfumfang: 38,5cm – im Vergleich zur Geburt: 36cm
Vitamin K: check
Entwicklung: völlig zeitgerecht, alles so wie es sein soll

Melancholie:

Ich musste tatsächlich schon die gesamte Größe 50-56 aussortieren. Tja. Das kannste Dir nicht ausdenken. In der vierten Woche ist das Kind gefühlt über Nacht so heftig gewachsen, dass plötzlich von einem Tag auf den anderen die Klamotten nicht mehr passten, die wir doch so gern noch etwas länger an ihr gesehen hätten. Stattdessen liegen diese nun in einem Wäschekorb und warten darauf, in der Garage in eine größere Kiste zu kommen und eingemottet zu werden. Verrückt. In mir macht sich Melancholie breit.. die nicht so schlimm ist, da ein drittes Kind nach wie vor im Raum steht und in unseren Herzen schon jetzt einen Platz hat. Hach.

Der Osteopath

Ähm nun ja. Ein Kapitel, welches wir gerne hinter uns lassen möchte. Ich mag trotzdem kurz berichten. Sowohl von meiner Hebamme als auch von unserer Kinderärztin wurde uns eine bestimmte Ostepathin in der nächst größeren Stadt empfohlen. Für uns gab/gibt es mehrere Gründe, einen Osteopathen aufzusuchen. Baby M. hat beim Liegen eine Lieblingsseite.. wie schon die große Schwester damals. Zudem kamen/kommen sehr schlimme Verdauungsgeschichten, unruhige Nächte und vor allem ein sehr seltsamer Schlaf. Baby M. schläft nämlich immer so 10 Minuten, drückt dann wie verrückt, ist unruhig, schläft wieder ein und dann beginnt das Ganze von vorn. Gut, dachten wir… gehen wir mal zum Osteopathen. Leider war besagte Ärztin/Ostepathin aber gar nicht da. Es wurde auch nicht kommuniziert. Jedenfalls war die fahrt dahin schon eine einzige Tortour für Baby M. und ich wieder einmal kurz vor einem Heulkollaps. Die „Behandlung“ war nicht besser. Anamnese? Was ist das? Damit ging es schon los. Die einzigen Ratschläge waren das Kind von der anderen Seite anzusprechen und selbst nichts Blähendes zu essen. Aha. Die Frau wirkte völlig überfordert, erzählte 3x das Gleiche und war auch sonst eher unbemüht. Ich heulte im Treppenhaus auf dem Weg zum Auto sofort los und flennte noch den gesamten Weg nach Hause. Es war sooo umsonst. Eine einzige Qual fürs‘ Baby und für uns. Nun denken wir uns: aussitzen und Tee trinken. Hat beim Kindlein damals auch am besten geholfen. Denn: irgendwann wird alles besser. Irgendwann.

Drei Wochen Baby M. – Drei Wochen zu Viert

Die dritte Woche war… nun ja. Schwierig. Ich sag’s mal so: ich saß nachts schon mal heulend im Bett und versuchte verzweifelt das Kind in den Schlaf zu wiegen. Funktionierte natürlich nicht. Baby M. ist momentan sehr sehr unruhig. Schläft ein, wird 3 Minuten später wach, gibt seltsame Geräusche von sich und macht mich in einer Tour wach. Entweder kotzt sie leise vor sich hin, quakt, heult, brüllt, dreht sich hin und her oder sucht nach der nächsten Portion Milch. Tja.. und dann liegst Du da.. und fragst dich.. wie es bitte so schnell 4 Uhr werden konnte und du doch erst 30 Minuten geschlafen hast. Überhaupt ist man ja im Halbschlaf nicht mehr Herr seiner Sinne. Und so verzweifelt man in so mancher Nacht. Und ließt dann auf sozialen Netzwerken von furchtbar schlimmen Schicksalen.. die einen erden.. und glücklich stimmen.. dass das eigene Kind sich überhaupt meldet. Tja, so ist das. Das Leben kann furchtbar ungerecht sein. Daher versuche ich irgendwie Kraft zu sammeln. Aus Baby M. Wie auch immer das auf lange Sicht funktionieren soll. Denn ich bin ehrlich: ich bin sehr sehr sehr müde und somit extrem erschöpft.

Skills:

  • in Bauchlage hebst Du Dein Köpfchen wirklich toll und winkelst auch Deine Beine kräftig an!
  • Du Speckmaus! In zwei Wochen hast du sage und schreibe etwa 700g zugenommen. Zu Beginn von Woche drei hast Du 4480g auf die Waage gebracht. Haben wir nicht schlecht gestaunt.
  • Grundsätzlich siehst Du deutlich größer und speckiger aus.. wir haben Bilder mit Deiner Schwester von damals verglichen.. du wirst wohl deutlich mehr Speckröllchen entwickeln. Ach, da freue ich mich!
  • Windelgröße 1 wird wohl zeitnah durch Windelgröße 2 ersetzt
  • Diese Geräusche… wie ein Meerschwein quiekst Du – bevorzugt im Schlaf – vor Dich hin.

Das magst Du:

  • Baden wird hier weiterhin sehr gut angenommen. Die große Schwester ist ab sofort die Waschlappen-Beauftragte und meistert ihre Aufgabe mit Bravour.
  • Deine Federwiege rettet uns wirklich hin und wieder manch ausweglose Situation. Du liebst es darin zu liegen und zu schaukeln.

Das magst Du nicht:

  • Bauchlage findest Du eher semioptimal
  • nach drei Wochen kann man sagen: Gewickelt werden gehört nicht zu Deiner Lieblingsbeschäftigung.
  • Dein Popo war etwas wund, so dass wir mit Windelwechsel und Heilwolle der Hebamme reagiert haben. Seitdem ist es deutlich besser.
  • Blähungen

Und sonst so?

  • Besuch: wir hatten allerlei Besuch die letzten Tage. Entsprechend gab es Abends die ein oder andere Schreistunde.
  • Größe 50 ist aussortiert und wir gehen stramm auf die 62 zu… zu Hilf!
  • Wir haben Dich das erste Mal über dem Waschbecken abgehalten – und siehe da: Muttermilchstuhl für alle!

Und die Mama?

  • Ich erhole mich eher langsamer als beim ersten Mal. Das liegt vor allem am niedrigen Hb Wert, dem ich fleißig mit allerlei Zeug entgegen wirke. Dennoch: mir wird schnell mal schwarz vor Augen. Auch unterzuckere ich wahnsinnig fix aufgrund des Stillens und brauche wirklich alle paar Stunden etwas zu essen.
  • MÜDE!!!!

Zwei Wochen Baby M. – zwei Wochen zu Viert!

Zwei Wochen Baby M.

Ach ja.. in den ersten Wochen passiert einfach so unwahrscheinlich viel. So viel, dass man um einen wöchentlichen Bericht gar nicht drum herum kommt. Zumindest geht es mir aktuell so. Vielleicht ändert sich das in wenigen Wochen oder Monaten. Wir werden sehen. Jedenfalls startete die letzte Woche recht „wach“.. denn Baby M. wird wacher. Auch Nachts. Wo wir schon bei einem Thema wären, was ich wohl tatsächlich beinahe vergessen habe: Müdigkeit. Himmel. Ich vermute, dass ist mal wieder einen extra Post wert. Aber diese bleierne Müdigkeit ist wirklich heftig. Ansonsten ist es hier immer noch sehr muckelig und kuschelig. Wir genießen die Zeit als Familie sehr. Unser Tag besteht gefühlt nur aus Stillen und Baby gucken. Alles so, wie es vermutlich sein soll. Hach ja. Nun aber zu Baby M. und ihre zweite Woche.

Skills:

  • Zack, die erste Windel wurde zum Überlaufen gebracht
  • Du schaust genauer – zumindest ist das unser Gefühl. Als würdest Du beginnen, Dinge zu fixieren.
  • Du machst erste Anstalten, dich vom Rücken auf die Seite drehen zu wollen – Himmel.
  • Du hast jetzt in der Regel 2 längere Wachphasen am Tag.
  • Deine Schwester kann Dich abknuddeln wie sie will: in den meisten Situationen bleibst Du dabei sehr entspannt.

Das magst Du:

  • wir haben das Gefühl, dass es auf dem Arm jetzt besser ist. Liegen ist aber immer noch beliebter
  • nach wie vor: Stillen. Deine liebste Beschäftigung. Dein Fels in der Brandung. Dein Einschlafritual. Wenn es nach Dir ginge, würdest du wohl den gaaaaanzen Tag stillen.
  • Das Tragetuch. Gleich zweimal kam es in Woche zwei zum Einsatz. Gefühlt nach drei Sekunden warst du tief und fest eingeschlafen. Soooo ein tolles Gefühl.
  • Die Federwiege! Hatten wir uns nur einen Tag vor Deiner Geburt von einer Freundin geliehen und abgeholt. Und zack.. man wippt und du findest es toll.

Große Schwesternhand hält kleinen Babykopf.

Das magst Du nicht:

  • Vermutung: Bauchweh. Du pupst in Woche zwei deutlich mehr als in Woche eins. Dein Bäuchlein scheint dich schon hin und wieder zu quälen..letztlich wissen wir es aber nicht genau und können nur Vermutungen aufstellen.
  • Seit einigen Tagen wird der Abend regelrecht zur Tortour. Du stillst quasi ohne Unterlass. Stundenlang. Meckerst, beschwerst dich lautstark. Und findest schlecht in den Schlaf. Neulich rettete uns einfach nur das Tragetuch aus dem Teufelskreis: Stillen, kotzen, stillen, kotzen.
  • Ich vermute: auch Du wirst kein Kinderwagenkind. Wenn Du tief und fest schläfst, dann kann man dich darin schon umher schieben. Wenn du allerdings quengelst und man versucht, dich durch schaukeln im Kinderwagen ruhig zu bekommen: Fehlanzeige.

Immer noch ein kleiner Blondie. 

Und sonst so?

  • Du hast Dein erstes Bad genommen. Nachdem tagelang Milch in die niedlichen Speckfalten rund um den quasi nicht vorhandenen Hals gelaufen sind, dachten wir: baden wir mal das Kind. Gesagt, getan. Baby M. fand es toll und hat sich nicht beschwert.
  • Du hast Dich erneuert wie eine kleine Schlange. Zwischenzeitlich rieselten die Hautschüppchen nur so von Deinem Bauch und Deinen Füßen. Nach wenigen Tagen war der Spuk nahezu vorbei und Du rundum erneuert.
  • Die Hebamme und ich haben noch mal bezüglich Deiner Größe nachgemessen. Hebamme kam auf 54cm, ich auf 55cm. Von wegen auf 50cm geschrumpft.. Pfff….
  • Deine Nabelklemme ist abgefallen. Genau von Tag 10 auf Tag 11.

In der Federwiege. 

Der schönste Moment der Woche:

Tja, was soll ich sagen? Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass wir eigentlich eher „Team 3 Kinder“ sind. So vom Gefühl und überhaupt. Auch nach der Geburt und der anstrengenden Schwangerschaft sehe ich das noch so. Und dann stehen der Herzmann und ich letzte Woche am Laufgitter, schauen auf unser neues Babymenschlein hinab… er legt den Arm um meine Schulter und sagt:

„Irgendwann machen wir noch mal ein Drittes. Zwei haben alle. Das ist ja langweilig.“

Ich drehe meinen Kopf zu ihm, knutsche ihn ab und sage: „Ich weiß schon, warum ich genau dich geheiratet habe!“ Und es stimmt. Was solche Dinge angeht, sind der Herzmann und ich einfach einer Meinung. Kinder sind so toll. Auch wenn wir im Haus eigentlich keinen Platz dafür haben.. und über die Finanzen brauchen wir ja auch gar nicht reden. Aber hey… kommt Zeit kommt Rat. Jetzt muss ich 2020 erst einmal mein Studium zur Hebamme beenden und danach sehen wir ganz entspannt weiter.

52 Wochen Babyglück (12 Monate)

Ui… was für eine wirklich aufregende Woche! Wir waren im Urlaub und sausten anschließend noch mal quer durch die Republik, um an einer Familienfeier teilzunehmen. Das Kindlein hat alles soweit gut überstanden – aber dazu später mehr. Sie läuft mittlerweile sehr sicher, rennt beinahe. Essen ist nach wie vor nicht ihr Freund und wir stillen viel. Zudem war sie vergangene Woche das erste Mal in ihrem Leben krank. Ein kleiner Infekt legte sie lahm… mein Herz blutete.

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52 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: am Ostseestrand spielen
Lieblingsspielzeug:
Bälle und das Meer *herz*
Wörter:
nichts neues
Das mag ich gar nicht: krank sein
Darauf bin ich stolz: wenn ich auf einer Rutsche sitze, stoße ich mich selbstständig ab und rutsche los
Sonstige Skills:

  • ich kicke gerne Bälle
  • ich kann im Sand laufen
  • ich liebe das Meer
  • meine Feinmotorik wird immer besser

52 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • der Reboarder hat sich jetzt schon ausgezahlt – mehr dazu in den Schreckmomenten!
  • das Meer ist so schön
  • auch unser Kind kann krank werden – wer hätte das gedacht
  • Tragetuch ist immer noch der Hit!

Schreckmoment(e):

  • das Kindlein hat seinen ersten Infekt – ausgerechnet im Urlaub. Das erste Mal Fieber mit viel Husten und einer Menge Rotz in der Nase.
  • auf dem Heimweg müssen wir insgesamt drei Vollbremsungen auf der Autobahn hinlegen. Der Gurt schnitt in meinen Hals ein und mein Kopf schleuderte arg nach vorn. Wir waren noch nie so glücklich über die Entscheidung über einen Reboarder wie in diesem Moment! Ich schaute zu meiner Maus und sie saß in ihrem Sitz als wäre nichts gewesen.

Nächte: aufgrund von Husten und Schnupfen der blanke Horror!
Dafür fehlt die Zeit: die Geburtstagsparty vorbereiten
Der glücklichste Moment: ganz viele kleine Urlaubsmomente – es war wunderschön!
Streit über: wenn das Kindlein krank ist, streitet man gerne mal etwas mehr
Darauf freuen wir uns: auf den anstehenden ersten Geburtstag
Das macht Mama glücklich: das Kindlein im Tragetuch am Strand in den Schlaf zu schuckeln
Das macht Papa glücklich: meine zwei Mäuse sicher nach Hause gebracht

51 Wochen Babyglück (11 Monate und 3 Wochen)

Eine ganz aufregende Woche liegt hinter uns, da wir ersten viel zu tun hatten und zweitens schon auf Urlaubspilot geschaltet hatten. Ich hatte gar keine Zeit wirklich Listen zu schreiben und sortiert zu packen, da wir vor der Abreise noch eine Menge zu tun hatten. Ich habe lediglich einen „Wäschewaschmarathon“ hingelegt, der seinesgleichen sucht. Das Kindlein ist immer noch sehr verquengelt und zickt bei jedem bisschen, was ihr nicht in den Kram passt rum. Das ist seeeehr anstrengend. Ein Glück das der Papa daher Urlaub hat und mir die Mausi abnimmt.

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51 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: Mama füttern, Dinge abgeben und zurück holen, laufen laufen laufen
Lieblingsspielzeug:
Bälle
Wörter:
„da“ ist immer noch total angesagt, ebenso „dlidli“
Das mag ich gar nicht: fremde Menschen – es gab die Woche ein Drama nach dem nächsten
Darauf bin ich stolz: ich kann in Gummistiefeln laufen
Sonstige Skills:

  • ich trage Größe 80 und 86 (gerade angefangen und passt teilweise schon sehr gut!)
  • ich laufe total gerne mit Klamotten in der Hand durch die Gegend
  • ich will ALLES erkunden
  • ich liebe Hunde und lächle sie an
  • bisher benehme ich mich im Urlaub tadellos
  • ich esse endlich ein bisschen besser

51 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • Kind ohne Schlafsack = Terrornacht
  • im neuen Reboarder kann das Kind auch ohne Probleme schlafen
  • von den ersten zwei Schritten bis zum „schnellen“ gehen war es nur ein Wimpernschlag – haben wir uns irgendwie langwieriger vorgestellt
  • Luftreifen am Kinderwagen sind am Strand Gold wert!

Schreckmoment: ich weiß nicht so recht was los ist, vermute aber einen ordentlichen Wachstumsschub. Das Kindlein reibt sich arg an den Beinen, schmeißt sich zu Boden, heult, schreit, stapft mit den Beinen auf den Boden, wirft den Kopf in den Nacken und ist teilweise unausstehlich. Einen Tag heulten Mama und Kindlein über eine halbe Stunde gemeinsam. Danach wurde es ein bisschen besser. 
Nächte:
ganz unterschiedlich, aber endlich wieder eine Nacht mit nur 2 Stillstopps.
Dafür fehlt die Zeit: bloggen – sie nimmt mich gerade sehr in die Mangel
Der glücklichste Moment: die Zusage für den Naturkindergarten ab September 🙂
Streit über: ich hätte ja gedacht das wir uns bezüglich der Reisevorbereitungen extreeeem in die Haare bekommen – dem war aber nicht so 🙂
Darauf freuen wir uns: auf eine Woche Seele baumeln lassen
Das macht Mama & Papa glücklich: dem Kindlein das erste Mal das Meer gezeigt

50 Wochen Babyglück (11 Monate und 2 Wochen)

Oje.. das Wetter… ohne Worte… es schlägt mir arg aufs Gemüt… diese Wechsel… kaum ist die Sonne draußen schwitzt man sich einen ab, verschwindet sie friert man wie verrückt. Das Kindlein ist auch irgendwie nicht bester Laune und quengelt sich oft durch den Tag. Sie ist drauf und dran, ihr zweites Schläfchen abzuschaffen… und war diese Woche auch mal 8 Stunden am Stück wach. Das zerrt arg an den Nerven. Trotzdem hatten wir auch ganz viele zauberhafte Momente – zum Beispiel auf dem Bobby-Car, welches sie heiß und innig liebt. Außerdem sind die Einladungskarten für den ersten Geburtstag fertig und werden nun verschickt.

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50 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: laufen und stillen
Lieblingsspielzeug:
momentan stehen hier Bücher und Luftballons ganz hoch im Kurs
Wörter:
das „Mama“ ist endlich bewusster – wenn ich aus dem Zimmer gehe, wird mir „Mama“ nachgerufen *herz*
Das mag ich gar nicht: essen und wenn Mama duscht
Darauf bin ich stolz:

  • ich gebe Dinge „ab“ – also in Mamas oder Papas Hand
  • ich kann schon richtig „schnell“ laufen

Sonstige Skills:

  • es gibt an den meisten Tagen nur noch ein Schläfchen am Tag
  • gekrabbelt wird immer seltener
  • ich liebe Papier, Gläser und Tante M.s Vorhänge
  • ich habe Reismilch probiert, mag sie aber nicht besonders
  • Zwischenstand Zähne putzen: läuft!
  • der 5. Zahn ist soooo knapp vorm Durchbrechen

50 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • das Kind muss vor dem Schlafen gehen jetzt immer mindestens 4-5 Stunden am Stück wach sein, sonst klappt es nicht
  • eine etwas nervige Gewohnheit hat sich beim Kindlein eingeschlichen: sie lässt sich ausschließlich von Mama ins Bett bringen und auch in den Wachphasen hilft nur die Brust, um weiterzuschlafen. Früher konnte Papa sie wieder „einschuckeln“ :/ Nun sind wir noch abhängiger voneinander
  • WM-gucken wenn das Spiel um 21.00 Uhr los geht = doof

Schreckmoment: das Äffchen stößt sich beim Aufstehen die Schläfe am Lauflernwagen und brüllt und brüllt und…
Nächte:
sehr durchwachsen – mal 7, mal 12 Stunden Schlaf (aber immer mit vielen Unterbrechungen)
Dafür fehlt die Zeit: das Fotobuch vom ersten Jahr endlich fertig zu machen – es ist so verdammt viel Arbeit!
Der glücklichste Moment: das Kindlein rennt förmlich durchs ganze Haus 🙂
Streit über: eigentlich nichts besonderes
Darauf freuen wir uns: auf den neuen Kindersitz/Reboarder
Das macht Mama & Papa glücklich: diese Woche kaufen wir den neuen Kindersitz!

49 Wochen Babyglück (11 Monate und 1 Woche)

Begann die Woche noch sonnig und warm, hatten wir hier zwischenzeitlich nur Regen und Temperaturen um die 15 Grad. Erst seit gestern ist es wieder besser und trocken. Das schlägt vor allem mir – der Mama – aufs Gemüt. Und ich hatte es schon scheinbar aufs Kindlein übertragen, entdeckte ich gestern den fünften Zahn (2. großer Schneidezahn oben) durch die Kauleiste blitzen. Sie hatte letzte Woche relativ viele Stimmungsschwankungen, freute sich und quakte scheinbar gleichzeitig. Ich spüre auch immer deutlicher, dass es ihr zu Hause trotz mega Spielzeugauswahl und riesigem Garten einfach zu langweilig ist. Fahren wir zum Spielplatz oder ins Freibad ist sie viel besser gelaunt.

Woche_49_Collage

49 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: am offenen Kühlschrank stehen, auf dem Bobby-car gezogen werden, im Sand spielen, Bücher ansehen
Lieblingsspielzeug:
Essen -.-
Wörter:
gezieltes „da“ ist neu
Das mag ich gar nicht: Anziehen und einschlafen
Darauf bin ich stolz:

  • ganz ganz viele freie Schrittchen
  • ich zeige auf Dinge und sage klar und deutlich „da“

Sonstige Skills:

  • ich kann aus einem Strohhalm trinken
  • ich tanze immer noch wie verrückt zur Musik
  • der 5. Zahn blitzt schon durch die Kauleiste
  • in fremden Umgebungen brauche ich wirklich nur noch wenige Minuten, bis ich aufgetaut bin

49 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:

  • wenn das Kind wirklich dolll stürzt, bricht dein eigenes Herz in 1000 kleine Ministückchen
  • mein Kind isst nur einen Bruchteil von dem, was andere Kinder in ihrem Alter essen – erneut festgestellt
  • ich bin Langzeitstillende

Schreckmoment: diese Woche hat es mir als Mutter kurz das Herz gebrochen – das Kindlein fiel nämlich von der Couch, und das, obwohl ich direkt daneben saß. Sie knallte mit dem Knochen, der direkt unterm Auge sitzt auf die spitze Kante unseres Couchtisches und fiel dann zwischen Couch und Tische. Durch die Wucht des Aufprallt fiel die volle! Flasche Wasser (gott sei Dank Plastik) vom Tisch und ihr noch auf den Kopf. Die ganze Wange ist immer noch blitzeblau :/
Nächte:
furchtbar, viel viel stillen, sehr unruhiges Kind. Zudem gestaltet sich das Einschlafen als zunehmend schwieriger. Oft dauert es eine Stunde, obwohl sie total müde ist. Es kommt auch immer öfter vor, dass sie ihr zweites Schläfchen tagsüber komplett abschafft. 
Dafür fehlt die Zeit: Kindergeburtstagsplanung 
Der glücklichste Moment: Familienfest, das Kindlein ließ sich (fast) problemlos viel rumreichen und sah endlich die Großcousine wieder
Streit über: manchmal hat Mama auch am Wochenende das Gefühl sich 24h um das Kindlein zu kümmern
Darauf freuen wir uns: auf unseren Urlaub – wir können es nicht erwarten bis das Kindlein zum ersten Mal das Meer sieht *herz*
Das macht Mama glücklich: das Wissen, dass Papa nur noch 2 Wochen arbeitet und dann 1 Woche zu hause ist
Das macht Papa glücklich: Laufmaus‘ Papa