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1. Jahr

18 Wochen Baby M. – 18 Wochen zu viert – 4 Monate alt

4 Monate ist Baby M. nun! Vier wahnsinnig anstrengende Monate. Viel Geschrei, Nervenzusammenbrüche, Tränen voller Glück und Wut und Trauer, ganz viel Liebe, unendlich viel Geknutsche. Vier Monate! Oh Baby M. Du bist extrem schlecht gelaunt.. immer… was vor allem an deinen kurzen Schläfchen liegt. 20 Minuten, zack sind die Augen wieder offen. Nach 10 Minuten bist du dann auch quasi erneut durch und brauchst wieder ewig in den Schlaf. Tiefschlafgrenzen – was ist das? So hangeln wir uns von Tag zu Tag mit dem kleinen Motzbaby.

Verschiedene „Oberflächen“ ertasten – der Hit!

Skills:

  • Greifen hast du echt perfektioniert
  • wenn du in der Wippe oder auf dem Aufsatz im Hochstuhl in einer halbliegenden Position bist, dann setzt du deine Bauchmuskeln schon ordentlich ein und dein Oberkörper kommt leicht nach vorn
  • du hast dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht, ansonsten bist du seeeehr entspannt was diese Thema angeht *hehe*
  • Deine Fingernägel gleichen mitunter einer Rasierklinge – heftig
  • Größe 62/68 neigt sich gaaaanz langsam dem Ende

Mama ganz doll festhalten

Das magst du:

  • wenn wir lustige Geräusche machen, dann lachst du ausnahmsweise mal
  • wenn man dich in die Luft hebt – immer und immer wieder
  • alles ansabbern, einspeicheln, in den Mund nehmen, anlutschen
  • wenn du die Kamera siehst, wird auch oft gelächelt – fein

Das magst du nicht:

  • gute Frage, nächste Frage.. momentan magst du eigentlich nichts
  • allein sein – je mehr bekannte Menschen um dich sind, umso abgelenkter und damit auch ruhiger bist du
  • müde sein – wie immer eben

Lieblingspielzeug – ganz konzentriert

Unterwegs mit Baby M.

Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt.. Jawohl. Von 15.30 bis 19.30 Uhr. Inklusive Einschreien auf dem Rückweg, weil völlig durch. Baby M. hat halbwegs gut mitgemacht. Allerdings war immer einer beim Baby, der Kinderwagen diente einzig und allein als Ablagefläche und meinen Burger durfte ich lauwarm essen, da das Baby an mir klebte. Tragejacke und Trage sei dank hielt sie zwei kleine Schläfchen. Ansonsten wurde viel gemotzt.. aber gut, das kennen wir ja auch nicht anders. Immer unzufrieden wurdest du umher getragen und von allen Seiten bestaunt. Wir sind den geplanten Besuch einfach getreu dem Motto: einfach machen – angegangen. War halbwegs ok, aber auf das Geschrei am Abend hätte ich auch gut verzichten können. War trotzdem schön, vor allem für die Große.

Ansonsten waren wir noch einen ganzen Tag unterwegs, Shoppingcenter, Möbelhaus.. Zahnarzt-Besuch der Großen. Ziemlich viel.. was uns Baby M. auch nicht wirklich dankte. Aber gut, wir verbringen ihretwegen so wahnsinnig viel Zeit zu Hause, da mussten wir zur Abwechslung auch mal raus. Sie schrie sich nicht komplett weg und dank Trage war der Tag ganz gut rum zu bekommen. Der Kinderwagen diente wie immer nur als Ablageort und wurde entnervt vor uns her geschoben.

17 Wochen Baby M. – 17 Wochen zu Viert!

Oh Baby M. Es läuft momentan wieder etwas angenehmer mit Dir. Du quakst, bist unzufrieden.. wie schon deine große Schwester zu der Zeit. Gefühlt bist du dauerhaft müde und motzt dich durchs Leben. Aber gut, immerhin das Geschrei ist weniger geworden. Mehr Spaß macht es damit aber nicht. Ich weiß auch nicht. Ich ärgere mich ein bisschen über meine derzeitige Einstellung. Ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher als ein größeres Kind. Ist sie dann größer, wünsche ich mir bestimmt das Baby wieder. Also müssen wir da jetzt durch. Die Wochen fliegen sowieso dahin.. vermutlich mache ich noch einen Wimpernschlag und das Baby ist ein Jahr alt. Herrje herrje.

Skills:

  • wir waren das erste Mal mit dir im Schwimmbad. Und es klappte ganz wunderbar!
  • du drehst dich wie ein Kreisel im Uhrzeigersinn
  • Ja also das mit dem „auf den Bauch drehen“ üben wir wohl besser noch. Nachdem sie es schon 2x geschafft hatte, war letzte Woche faulenzen angesagt. Maximal auf die Seite!
  • der Schnuller und du.. eine Liebe die kommt und geht. Mal eskalierst du völlig, wenn man versucht ihn dir schmackhaft zu machen und mal magst du gar nicht ohne.
  • Nachts möchtest du nur noch von 22.00 Uhr bis 7.30 Uhr schlafen. Der Schlaf wird dann irgendwann tagsüber nachgeholt – oder auch nicht. Wenigschläferin.

Das magst du:

  • Also ich muss ja sagen: ein Geschwisterchen ist etwas tolles. Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie mir mit dem Kindlein des öfteren die Decke vor Langeweile auf den Kopf fiel. Ewig auf den Papa warten. Besonders in der dunklen Jahreszeit war das immer alles andere als einfach. Aber mit einer großen Schwester wird es einfach nicht langweilig. Sie tanzt, sie singt, sie malt, sie bastelt. Sie knutscht Baby M. andauernd ab.. und du, du liebt es. Du grinst die Große in einer Tour an und lachst vergnügt. Das ist so toll.
  • Deine große Schwester hat das erste Mal bei der Babymassage mitgeholfen.

Das magst du nicht:

  • eigentlich bedarf es hier nur zwei Worte: Auto fahren!

Sabberkönigin!

Ach ja. Die Zeit des Dauersabberns ist angebrochen. Kann ich mich auch noch sehr gut dran erinnern.. beim Kindlein war es nämlich genauso. Iiiiirgendwann fing sie an zu sabbern. Hände rein, Finger rein, überhaupt alles in den Mund stecken, was man so zu fassen bekommt. Und dann wird gespeichelt wie irre. Die Fäden ziehen ihre Bahnen, die Oberteile sind dauerhaft feucht und müssen ständig gewechselt werden. Zum Glück habe ich vom Kindlein noch ungefähr 24285427 Dreieckstücher um dem Gesabber zumindest etwas Einhalt zu gebieten.

16 Wochen Baby M. – 16 Wochen zu Viert

Wir steuern ziemlich flink auf die Vier Monate zu. Himmel. Geht rasant. Wie so eine ziemlich große Achterbahn. Das Baby macht in vielen Bereichen etliche Fortschritte.. ich würde sie trotzdem eher zur gemütlichen Sorte zählen. Sei es drum. Sie hat alle Zeit der Welt. Sie ist momentan wieder sehr unberechenbar. Ein Tag läuft super, der andere ist zum davon laufen. Wir nehmen es so hin und versuchen einfach das Leben drum herum zu organisieren. Nichts desto trotz gehen wir nach wie vor ungerne raus / woanders hin. Einfach weil wir nie wissen, wie unser kleines geliebtes Monsterchen darauf reagiert. Ich vermute aber, dass mit zwei neuen anstehenden Meilensteinen (regelmäßiger drehen und endlich bewussteres festes Greifen) die Welt schon wieder ganz anders aussieht.

Es ist ziemlich kalt geworden. 

Skills:

  • neu neu neu: Baby M. erkundet in Bauchlage alles mit den Händen, was sie eben so zu fassen bekommt. Das sieht ziemlich niedlich aus.. auch weil sie gerne mal zurück auf den Rücken kullert
  • du hast dich erneut auf den Bauch gedreht, allerdings hängt dann der blöde Arm immer noch so im Weg und du bist schwer genervt
  • das Greifen hast du echt perfektioniert – allerdings frage ich mich immer noch ob du überhaupt verstehst, dass da etwas in deiner Hand ist
  • nach dem letzten Baden sind deine Haare deutlich länger – verrückt
  • du bist jetzt regelmäßiger zwei Stunden oder länger am Stück wach

Das magst Du:

  • Ab jetzt sitzt Baby M. mit der Babyschale vorn im Auto. Noch eine Strecke mit Babygebrüll auf dem Rücksitz und ich hätte entweder einen Unfall gebaut oder statt Diesel eben Benzin getankt. Es ist nun deutlich entspannter das Kindlein von der Kita zu holen.
  • wenn dich jemand anlacht, so lächelst du eigentlich fast immer zurück.. das war bei deiner großen Schwester noch ganz anders.

Grinsemaus. 

Das magst du nicht:

  • je später es wird, umso schwerer tust du dich mit dem Einschlafen… das erste Schläfchen wird anstandslos in der Wiege gehalten, Abends wiederum brüllst du dir darin die Seele aus dem kleinen Knautschkörper
  • dich selbst mit den Fingernägeln kratzen – da hatten wir ja wieder ein Drama die Woche. Deine kleinen Nägel sind aber auch wie Rasierklingen und jagen dir eine Schmarre nach der nächsten auf die Nase.

Und das Schreien?

Ja also das Schreien kommt und geht irgendwie. Teilweise nur Abends, zwischendurch aber plötzlich auch vormittags für über eine halbe Stunde. Schluchzend laufen dann die Tränchen über ihre Wangen und ich fühle mich hilf- und machtlos zugleich. Natürlich kann man das Schreien nicht mehr mit dem vor einigen Wochen vergleichen. Das war deutlich intensiver und andauernder. Nun hat man dank geschärfter Sinne beim Baby auch mal wieder die Möglichkeit sie aus dem Teufelskreis herauszuholen. Da reicht es gegebenenfalls schon ein tolles Spielzeug vor die Nase zu halten und sie hält kurz inne. Trotzdem: es geht immer noch durch Mark und Bein. In mir ist Trauer, Wut und ganz viel Mitgefühl für Baby M. Es wird besser, keine Frage. Aber das heißt nicht, dass es auch besser auszuhalten ist.

Die böse Mama hat dich wieder für ein Foto auf den Boden gelegt. 

15 Wochen Baby M. – 15 Wochen zu Viert!

Ich mache mir allmählich Gedanken um Weihnachtsgeschenke. So auch fürs Baby. Und denke mir: das Baby braucht nix. Tut es tatsächlich nicht. Ich habe hier alles. Spielzeug, Kleidung, die Nahrung produziere ich selbst. Was also schenken? Naaaa nichts! Denn das Baby checkt quasi nicht um welchen Tag es sich handelt. Nun ja. Bis das Kindlein kam und meinte: „Mamaaaaaa, was der Weihnachtsmann wohl Baby M. bringt?“ Und ich so: ääääh…. Damn! Das Kindlein wäre extrem traurig, wenn Baby M. nicht bekäme. Sie kreuzt sogar extra Geschenkmöglichkeiten fürs Baby in etwaigen Katalogen an. Liebste Schwester für Baby M. und so. Ansonsten rauschte die Woche wieder fix vorbei…

Kinderwagen läuft.

Meilensteine

  • du hast dich das erste Mal von der Seite auf den Bauch gedreht. Auf die Seite musste ich dich zuvor allerdings drehen
  • kurz darauf hast du plötzlich begonnen dich problemlos auf die Seite zu drehen – hast es aber nicht noch einmal allein auf den Bauch geschafft

Skills:

  • auch beim Greifen geht es jetzt Schlag auf Schlag: du öffnest endlich so richtig bewusst deine Hand und machst sie wieder zu. Ansonsten schlägst du nach wie vor gezielt gegen Dinge
  • morgens bist du jetzt auch mal 2 1/2 Stunden wach
  • Mittags schaffen wir immer öfter ein längeres Schläfchen von 2-3 Stunden
  • das Schreien kommt und geht – letzte Woche hatten wir abends wieder zwei Attacken 🙁

Sabbern kannste‘ toll!

Das magst Du:

  • In der Wippe Mama in der Küche zusehen
  • auf dem Arm ist es mittlerweile echt toll! Du genießt es umher sehen zu können.
  • Babymassage vor dem Kamin. Immer wieder gern und schön.
  • muss hier auch mal angebracht werden: deine Schwester. Die himmelst du echt täglich an.

Das magst du nicht:

  • die Küsschen deiner Schwester nerven dich manchmal schon. Sie ist aber auch ne Knutschkugel
  • rum liegen – ohne Beachtung. Ist nicht deins. Aber wer mag das schon?
  • laute Geräusche
  • erschreckt werden

Von der großen Schwester durch die Gegen getragen werden.

Ganz viel draußen

Ich muss schon sagen.. irgendwie bist du doch ganz anders als deine Schwester. Die eskalierte mit drei Monaten so hart im Kinderwagen, dass die Nutzung von jetzt auf gleich endete. Danach fristete der Kinderwagen ein einsames Dasein und zog letztlich in die Garage. Das Kindlein war fortab an ein Tragekind. Baby M. mochte es ja von Anfang an nicht sooo super gern aufrecht. Liegen war schon immer die Devise. Und das zieht sich durch. Lieber im Kinderwagen liegen als extrem eng an Mama. Zwischendurch war das Tuch und meine Trage der Hit. Mittlerweile geht es da nur noch unterwegs rein. Sonst magst du den Kinderwagen. Aber nur mit Fön App, Schnuller und halbwegs müde. Also magst du ihn vermutlich eigentlich doch nicht. Hihi. Na ist ja auch egal. Ich komme so immerhin jeden Tag raus. Das ist mir für mich und auch für Baby M. wichtig. Selten können wir auch das Kindlein von einer kleinen Spazierrunde überzeugen. Aber eben selten.

14 Wochen Baby M. – 14 Wochen zu Viert!

Die letzte Woche war seltsam. Erstens: es war gefühlt die schnellste Woche in meinem ganzen Leben. Keine Ahnung warum, aber diese sieben Tage waren ein einziger Wimpernschlag. Schwups, war die Woche rum. Einfach war es nicht, denn…Zweitens: Baby M. begann wieder mit Schreien. Aber nur abends.. und auch nicht immer. Teilweise begann das Drama schon gegen 16 oder 17 Uhr. Für Mama war das natürlich wieder ein ziemlicher Drahtseilakt mit Großkind und so. Ansonsten ist Baby M. ziemlich oookay drauf, wenn man das so sagen kann. Kinderwagenrunden klappen aktuell nur mit Fön-App und Schnuller. Das Abholen vom Kindlein aus der Kita gestaltet sich mal teilweise echt schwierig.. ansonsten haben wir mal wieder schöne Bilder gezaubert. Hach, dieses Laub!

Kurz mal fürs Bild abgelegt von der bösen Mama 😉

Skills:

  • auf die Seite drehen klappt besser – vom Bauch auf den Rücken nach wie vor tadellos
  • du wurdest das erste Mal ein paar Meter von deiner großen Schwester durch die Gegend getragen
  • wir waren 2x je 30 Minuten mit dem Kinderwagen im Wald unterwegs und du warst dabei wach!
  • Du hast das erste Mal abgepumpte Muttermilch getrunken. Freu!

Das magst du:

  • wenn man mit dir vor dem Spiegel Quatsch macht
  • du magst es sehr gern vor dem warmen Kamin nackig massiert zu werden
  • die bunten Bäume im Wald anschauen
  • Kinderwagenrunden werden eh immer besser.. zwar immer noch viel Gemotze, aber hey.. kein Einschreien mehr

Das Kindlein will Blätter für Baby M. regnen lassen. 

Das magst du nicht:

  • Abends zur Ruhe kommen ist aktuell mal mehr und mal weniger ein Problem
  • müde sein.. die alte Geschichte. Oft bist du nach 20 Minuten schon wieder so dermaßen unleidlich, dass Mama dir ins nächste Traumland hilft

Ansonsten gibt es aktuell nicht so viel von Baby M. zu berichten. Sie übt fleißig das Greifen, ebenso das Drehen – egal in welche Richtung. Sie schläft, lacht, ist jeden Tag wenigstens eine Runde draußen und liebt es immer noch sehr, wenn die Schwester ihr etwas vor tanzt. Sie ernährt sich liebend gerne von Muttermilch! Und: ich habe das erste Mal abgepumpt! Jawohl! Ich war mit dem Kindlein beim Schwimmkurs und habe vorsichtshalber – denn – man – weiß – ja – nie lieber etwas abgepumpt. Und siehe da, der Schwimmkurs zog sich ewig hin und Baby M. bekam tatsächlich Hunger. UND: man mag es nicht glauben, aber sie hat die Flasche angenommen. Ein Umstand, der beim Kindlein niemals hätte eintreten können. Und dann nimmt das Baby die Flasche. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Dem Frisörbesuch nächstes Wochenende steht nix mehr im Weg. Hach!

Neun Wochen Baby M. – Neun Wochen zu Viert!

Die letzte Woche war mal wieder eine Runde Berg und eine Runde Tal. Wir hatten einen wirklich guten Tag an dem ich echt Bäume hätte ausreißen können. 4 Stunden Schlaf am Stück in der Nacht und den Tag darauf war das Kind zwar fast durchgehend wach, aber echt gut drauf. Kaum Geschrei, kein Einbrüllen. Ich jubelte drauf los: lass uns ins Möbelhaus und ins Shoppingcenter. Nun ja. Fragt nicht nach dem Tag danach. Überhaupt hat sich Baby M. nun seltsam eingependelt.. einen Tag ist sie 12 Stunden „wach“ (mit 4-5 Naps à 15-30 Minuten) und den Tag darauf verschläft sie quasi komplett. Und so geht das immer so weiter.

Die Mama immer mit den nervigen Küsschen.

Skills:

  • orale Phase hallo: du hast deine Faust aktiv zum Lutschen und Ansabbern entdeckt
  • wir knallen nun – nach vielen Tagen Abstinenz – die Windel endlich wieder fast täglich voll
  • das muss jetzt auch mal gesagt werden: du schaffst es ziemlich gut uns in den Wahnsinn zu treiben
  • Popelqueen – Luft holen ist manchmal echt schwer
  • deine Haare wachsen ziemlich schnell – bald kann ich Zöpfchen flechten
  • Kleidergröße 68! 62 wird hier nun aussortiert

Das magst Du:

  • tanzende Menschen vor Deiner Nase
  • Spielebogen erfolgreich eingeweiht
  • von Mama in den Schlaf gewippt werden
  • wenn jemand mit einem Spucktuch vor deinem Gesicht wedelt

Kuscheln mit Mama

Das magst Du nicht:

  • Müde sein und Verdauungsbeschwerden – die alte Geschichte

Merke:

  • auf einen wachen folgt stets ein verschlafener Tag
  • auf einen guten folgt stets ein schlechter Tag
  • ein Spaziergang darf maximal 20 Minuten dauern, sonst hört das andere Ende der Stadt, dass du mal wieder versuchst mit dem Baby eine Runde zu drehen

Spielebogenliebe – wird langsam.

Acht Wochen Baby M. – Acht Wochen zu Viert!

HALLELUJA

Es gab seit Wochen mal wieder einen Tag ohne Einschreien. Also geschrien hat Baby M. schon.. aber sie hat sich nicht mehr so schrill weg gebrüllt wie die Tage zuvor. Woran das jetzt lag.. es ist und bleibt ein reines Rätselraten. Waren es die Tropfen für den Bauch, die neuen regelmäßigen Massagen, doch der Osteopath oder vielleicht einfach nur Glück? Ein abgeklungener Schub oder ein besseres Abpassen der müden Phasen? Man sieht.. es kann im Grunde alles sein. Und genau so sehen wir unseren Alltag mittlerweile. Wir warten einfach ab und sehen was der Tag bringt. Nach wie vor zu Hause und so gut wie nie unterwegs. Damit mag ich noch ein bisschen warten. Denn direkt nach dem Tag der Ruhe gab es den schlimmsten Schreitag ihres bisherigen Daseins. Alles schlimm, alles wie immer. *gähn*

Skills:

  • Du hast das erste mal 5 Stunden am Stück geschlafen!
  • was mir die letzten Wochen aufgefallen ist: du schläfst beim Stillen nur noch ganz selten ein. Das war ganz zu Beginn anders. Jetzt ist die Federwiege oder eine Trage die beste Möglichkeit für Dich zur Ruhe zu kommen.
  • Du gibst jetzt ganz aktiv „Laut“… da ist schon mal ein „wahh“ oder ein „uäh“ dabei
  • du streckst ganz gezielt Deine Zunge heraus
  • du hast das erste Mal so lang gebrüllt, dass du dich davon übergeben musstest
  • Du drückst Dich mit den Füßchen vom Boden weg und schiebst dich so nach oben
  • Deine Haare sind ziemlich lang geworden
  • Spielzeuge sind hier langsam sinnvoll – werden angeschaut und genau verfolgt

Das magst Du:

  • Mamas neue Trage – beste Investition
  • wenn wir „oooohhhh“ oder „aaaaaahhh“ sagen – dann versuchst du es nachzumachen und grinst ganz verschmitzt
  • wenn Mama mit den Fingernägeln über den Stoff des Sessels kratzt – da hörst du ganz genau hin

Das magst Du nicht:

  • müde sein und nicht einschlafen können – ach ja…
  • in den Kinderwagen gelegt werden – erst einschuckeln lassen und dann abgelegt werden!

Und sonst so?

Motor Federwiege

Davon hatte ich noch gar nichts erzählt und muss es nun unbedingt nachholen. Von einer Freundin habe ich mir einen tag vor der Geburt von Baby M. noch eine Federwiege insgesamt Gestell ausgeliehen. Das Baby liebt das Ding heiß und innig und es war von Beginn an ein Garant fürs Einschlafen. Nur sobald man mit dem Wippen aufhörte… hörte auch Baby M. mit dem Schlafen auf. Das Ende der Geschichte: irgendwer saß immer daneben und wippte. Und wippte.. und wippte. Ewig. Was war also die Lösung? Wir schauten nach einem Motor für die Federwiege. Da uns Angebote aus Deutschland viel zu teuer waren, wurden wir im Ausland fündig. Dank verschiedener Blogbeiträge und guten Tipps rund um das Thema Motor und Federwiege konnten wir eine Woche nach der Bestellung das Teil sehr gut „installieren“… nun ja. Es mag etwas seltsam krass aussehen wie Baby M. darin schaukelt.. heftig und schnell irgendwie (auch wenn man die Intensität einstellen kann).. aber dieser Motor rettet mir die Tage und vor allem auch die Nächte. Das Baby liegt aber natürlich nicht nur darin. Hier findet ein lustiger Wechsel zwischen Wippe, Wiege, Arm, Kinderwagen und Trage statt. Vielleicht finde ich irgendwann mal die Muße euch den Motor genauer zu zeigen. Momentan kann ich mir das Babyleben ohne das Ding nicht mehr vorstellen. Aber auch hier gilt ja bekanntlich: kommt Zeit, kommt Rat!

Immer noch nur zu Hause

Tja, wir trauen uns nach wie vor nicht aus dem Haus. Also nicht so richtig. Ich als Mama brauche aber unbedingt Bewegung und auch frische Luft. Da Baby M. momentan ein großer Fan von kleinen Naps (so 20-30 Minuten) ist, nehme ich die Beine in die Hand und laufe mit dem Kinderwagen oder der Trage wie eine Verrückte durch die Gegend um so viel Weg wie möglich zu schaffen. Letzt Woche wollte ich etwas weiter – musste einen Brief einwerfen. Kurz nachdem ich mein Ziel erreicht hatte, eskalierte Baby M… das Ende der Geschichte war eine Stillrunde kniend im Wald, nach der Baby M. aber weiterhin brüllt und ich sie so nur im Fliegergriff und einhändig den Kinderwagen fahrend nach Hause bekam. Das nervt soooo… aber sie ist wach einfach nach wie vor kein glücklicher Mensch. Kannste‘ nix machen.

Jedenfalls vermeiden wir nach wie vor Geburtstage oder ähnliche Veranstaltungen. Meist schicke ich dann den Papa mit dem Kindlein hin.. ich beiße in den sauren Apfel und verweile mit Baby M. zu Hause. Ich kann nicht leugnen: es nervt. Aber die Alternative ist mitgehen.. und wie das endet weiß ich einfach. Schon zu Hause ist es ein Drahtseilakt dieses Kind halbwegs ohne größere Schreiorgien durch den Tag zu begleiten. Also friste ich weiterhin mein Dasein zu Hause… und ich weiß: es kommen auch wieder ganz andere Zeiten.

 

Sieben Wochen Baby M. – Sieben Wochen zu Viert

Ach ja. Sieben Wochen ist das zweite Mädchen, unser Baby M. nun schon alt. Noch etwas über eine Woche und wir machen die zwei Monate voll. Komisch. Die Zeit vergeht. Ich bin weder traurig noch glücklich über diesen Umstand. Ich bin gefühlt beides. Traurig darüber, dass wir diese ersten tollen Wochen nicht so recht genießen können. Unser Schreimädchen macht das beinahe unmöglich. Es gibt sehr sehr wenige Momente in denen sie einfach nur schaut und ruhig ist. Die kann ich über den Tag verteilt an einer Hand abzählen. Daher gibt es so etwas wie Glück in meinem Bauch wenn ich darüber nachdenke das sie wächst und älter wird. Denn: irgendwann wird der Spuk ein Ende haben.

Wohl das letzte Mal Kurzarm in diesem Jahr?!

Skills:

  • Du hast jetzt Deine eigenen Dankeskarten, die auch schon fleißig verschickt wurden! Yeah!
  • Du hast Dich erneut zwei Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht/ fallen lassen. Ob das jetzt weiterhin nur Zufall ist? Hm…
  • Du hast Dir deinen ersten wirklich blutigen Kratzer auf der Nase verpasst
  • ich kann wohl bald die Größe 62 aussortieren… du wächst wie verrückt
  • ebenso bei den Windeln: wir nähern uns Größe 3 unaufhaltsam!
  • bisher hast Du keinen Haarausfall – ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Papa hält Dich ganz fest

Das magst Du:

  • auf dem Stillkissen liegen und in der Welt umher schauen – zumindest für 3 Minuten!
  • Bäume anschauen
  • wenn Mama dein Bäuchlein mit Windsalbe massiert
  • auf deinem neuen Hochstuhl liegen (bzw. auf dem Aufsatz dafür) – hier kann man so schön schauen

Das magst Du nicht:

  • nackig bei Mama im Bonding liegen. Habe ich in meiner Verzweiflung während eines Schreianfalls versucht. Keine Chance.
  • Fingernägel schneiden findest Du echt so semi

Dieser süße Wirbel auf dem Kopf *hach*

Und sonst so?

Zweiter Termin beim Osteopath

Da war er nun. Der zweite Termin. Neues Spiel, neues Glück.. so heisst es doch immer. Baby M. hatte pünktlich zum Termin perfekt ausgeschlafen und so stieg unsere Hoffnung, dass alles gut wird. Erst mal: die Behandlung war mit der ersten nicht zu vergleichen. Es erfolgte endlich eine richtige Anamnese. Sofort fühlten wir uns diesbezüglich richtig aufgehoben. Und auch die Behandlung danach war mit Osteopath Nummer 1 nicht vergleichbar. Ziemlich lang wurde Baby M. unter den Händen von Herrn K. hin und her bewegt. Sie machte erstaunlich gut mit und schrie erst zum Ende hin so richtig laut auf. Laut seiner Aussage hat sie tatsächlich im hinteren rechten Halsbereich eine Blockade. Ob dem nun so ist/war, kann ich nicht sagen.

Der Tag nach der Behandlung war die Hölle. Baby M. schrie sich gleich wieder um Kopf und Kragen – und das schon vormittags. Und auch die Tage danach wurden nicht sooo viel besser. Ich habe bis heute nicht das Gefühl das es etwas gebracht hat. Wir haben noch einen zweiten Termin bei ihm.. aber ich frage mich wirklich ob es Sinn macht, diesen wahr zu nehmen. Ich bin ja eh eher Skeptikerin.. mittlerweile sitze ich es einfach weiter aus, massiere das Bäuchlein mit Windsalbe (vermutlich Werbung da Markennennung) und versuche das Schreien so gut es geht auszuhalten. Sie wird größer, wächst, wird schwerer und aufmerksamer. Irgendwann wird es sich von allein legen. Mir fehlt durch Schlafmangel und Kopfweh dank Schreiattacken auch einfach die Kraft weiter Ursachenforschung zu betreiben. *gähn*

Sechs Wochen Baby M. – Sechs Wochen zu Viert

Die Woche war seltsam… ein Auf und Ab. Mal wieder. Baby M. schrie wieder sehr viel. Und wir? Versuchten alles um dieses quengelnde Kind „abzustellen“.. das klingt seltsam. Aber mir ist es einfach unheimlich wichtig, dieses Geschrei los zu werden. In erster Linie weil sie durch das schrille Schreien einfach noch mehr Luft auf den eh schon so geplagten Bauch schluckt. Und ich mag ihr einfach helfen. Egal wie. Mein armes kleines Babymädchen. Es ist wirklich oft nicht leicht. Doch gerade vormittags wirkt sie mittlerweile hin und wieder recht entspannt. Schaut umher, betrachtet draußen die Bäume oder schaut der Schwester beim Tanzen zu. Hin und wieder traue ich mich sogar etwas Musik an zu machen.. auch wenn ich ständig in der Angst lebe, ihre Reizschwelle damit zu überfordern.

Skills:

  • Du hast dich gedreht! Das erste Mal vom Bauch auf den Rücken.. bist zwar mehr gefallen.. aber hey… Meilenstein!!!
  • ich meine das erste Glucksen/Brabbeln/wasauchimmer von Dir vernommen zu haben
  • du erfüllst mittlerweile alle Punkte um als Schreibaby eingestuft zu werden – ist das jetzt bei Skills richtig?

Das magst Du:

  • es bleibt dabei: Fön, Tragetuch, Brust, Federwiege
  • wenn Deine Schwester für Dich tanzt
  • Schnuller wird hier – Gott sei dank – immer beliebter!

Das magst Du nicht:

  • hm… die Welt? Dein Leben? Uns? Alles? Keine Ahnung. In den meisten Fällen entsteht deine Unruhe und das Schreien wohl durch deine Bauchprobleme und wenn du wirklich wirklich müde bist. Zumindest ist das unsere Theorie.
  • 3 Tage keine volle Windel. Dein armer armer Bauch.
  • Windelexplosion nach einem Tag ohne Muttermilchstuhl… da half nur die Dusche!

Und sonst so?

  • wir haben einen neuen Termin bei einem anderen Osteopathen gemacht, nachdem der erste Versuch (siehe Rückblicke) so ein Reinfall war.. zu verlieren haben wir nichts.
  • dein Hals ist so derart speckig, dass es in den Falten schon ganz rot ist, da zu wenig Luft ran kommt und es wirklich schwer ist diesen Bereich auf Dauer sauber zu halten
  • wir hatten letzte Woche aus Verzweiflung versucht dir etwas gegen die Verdauungsprobleme zu geben.. aus der Apotheke. Es wurde dadurch leider nur noch schlimmer, so dass wir damit ganz schnell wieder aufgehört haben.

Hüftsonografie

Ich hatte wirklich Panik vor dem Termin. Letztlich recht unbegründet. Babyschale an Babyschale reihte sich in der Praxis aneinander. Und da wussten wir sofort: das kann eine Weile dauern. Nun ist ja Warten nicht gerade die Stärke von Baby M. Und kaum hatten wir unsere Autoschale abgestellt, ging die Sirene auch direkt wieder an. Im Fliegergriff habe ich es dann wippend und „shhhh“ singend auf dem Flur ganz gut hinbekommen. Die Untersuchung selbst war dann zu Beginn auch wieder sehr sehr laut, da unser zweites Mädchen klar äußerte, dass ihr die Position missfiel. Der Schnuller rettete uns vor einer absoluten Eskalation. Und das Beste: die Ergebnisse sind alle super. Keine Kontrolle, kein breit Wickeln, keine Schiene. Mit dem Kindlein mussten wir damals vor 5 Jahren nach der ersten Untersuchung noch zwei Mal zur Kontrolle und wurden erst dann endgültig entlassen. Dieses Mal: Zack, fertig. Kleiner Lichtblick am Schreihimmel.

Tag und Nacht Rhythmus & die Nächte

Ich mag noch kurz berichten, wie die Nächte und der Rhythmus mit unserem sechs Wochen alten Mädchen so sind. Die Nächte sind vor allem eines: sehr stillreich. Alle ein bis zwei Stunden muss ich ran.. und die Milchbar öffnen. Immer öfter schafft sie die erste oder auch die zweite Runde schon drei Stunden am Stück. Das klappt nicht immer, aber hin und wieder dann doch. Und so drei Stunden am Stück schlafen ist schon ganz nett. Ansonsten hat sie tatsächlich einen richtigen Rhythmus. Vormittags ist sie – bis auf wenige Naps zwischendurch – sehr viel wach. Dann beginnt der verschlafene Nachmittag und Abends ist sie auch noch mal wach. Leider schläft sie besonders tagsüber aufgrund der Probleme mit dem Bauch oft sehr unruhig. Da ist die Federwiege sehr oft der Retter in der Not. Eine feste Zeit haben wir für Baby M. übrigens nicht. Mal geht sie 21 Uhr ins Bettchen, mal sind die Augen nach viel Geschrei erst 23 Uhr final zu.

 

Fünf Wochen Baby M. – Fünf Wochen zu Viert

Die letzte Woche war zum weg werfen. Ich finde kaum Worte.. was in erster Linie an meinem leeren Kopf liegt. Habe gerade versucht mit dem Herzmann zu telefonieren. Aber die Worte, die ich sagen wollte, verließen kaum meinen Mund. Komische Sache.. aber der Schlafmangel und die Beschallung durch das viele Schreien machen einen nicht nur körperlich sondern auch geistig irgendwie kaputt. Wir sind hier jedenfalls alle am Rande der Verzweiflung, da Baby M. geplagt ist von was auch immer. Sie schreit. Immer. Außer sie schläft. Das Schreien kann dabei in verschiedene Stufen eingeteilt werden. Von Meckern mit kleinen Schreiattacken zwischendurch bis zum exzessivem Einschreien über viele Minuten mit klatschnassem Kind ist alles dabei. Wir wissen uns aktuell kaum zu helfen und hangeln uns von Tag zu Tag. Kann mir aktuell nicht vorstellen, dass es noch schlimmer kommen kann. Aber bergab kann es ja bekanntlich immer noch irgendwie gehen.

Skills:

  • Du lächelst uns an – bewusst und ganz genau.
  • Der erste Tag mit 4 Attacken schrillem Schreien. Eine Bewährungsprobe.
  • Du hast das erste Mal drei Stunden am Stück geschlafen – blieb bei einem Mal.
  • Es verging der erste Tag an dem in der Windel KEIN Muttermilchstuhl war – die Windelexplosion am nächsten Tag musste ich selbstverständlich fotografisch festhalten
  • Deine Augen verfolgen uns mittlerweile ganz genau.
  • Du bist vormittags gut und gerne mal 3-5 Stunden am Stück wach.

Das magst Du:

  • Ich wiederhole mich, aber so ist es eben: stillen
  • Den Fön. Wenn Du Baden warst, magst Du es unheimlich anschließend mit warmer Luft trocken gepustet zu werden. Den Fön haben wir mittlerweile an der Wickelkommode geparkt, da du auch sonst sehr gut damit beim Wickeln zu beruhigen bist.
  • Du bist mir die letzten 2 Tage im Fliegergriff eingeschlafen – vielleicht endlich mal eine Position die du nicht zum schreien findest.

Das magst Du nicht:

  • den Kinderwagen, auf den Arm genommen zu werden, Blähungen, Schuckeln, allein irgendwo liegen, senkrecht sein, Bäuerchen, Musik, Lärm, Stille… jeder Tag ist neu und anders mit Dir. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll?!
  • Senkrecht auf dem Arm sein – ist immer noch nicht dein Fall.

Und sonst so?

  • Hier ist gerade ziemlicher Ausnahmezustand da du so extrem unruhig und unzufrieden bist. Ach Baby M. – wüssten wir nur was dich genau plagt. Wir schieben ganz viel auf den Bauch, wissen es aber letztlich doch nicht und rätseln uns verrückt. Nach einem wirklich wirklich schlimmen Tag war mein einziges Ziel für den kommenden Tag: kein schreiendes Kind. Der Wechsel zwischen Brust, Schnuller, Fliegergriff, Federwiege und Wippe hat dann tatsächlich funktioniert und du hast dich immerhin nicht komplett weg geschrien. Kann nur besser werden hier.

VERZWEIFLUNG?

Tja.. diese Verzweiflung über all die momentan so ätzenden Umstände ist ziemlich groß. Das führt dazu, dass man quasi nach jedem noch so kleinen Strohhalm fasst. Nun hat der Mann nach durchwachten Nächten, an denen er quasi ununterbrochen an der Federwiege wippen musste, von einen auf den anderen Tag einen Motor für eben diese bestellt. Damit man seinen gefühlten Radius von einer Armlänge mal wieder verlassen kann. Ich vegetiere bisher tagsüber ebenso in genau diesem Radius vor mich hin. Und man mag auch ganz gern mal wieder einen anderen Raum im eigenen Haus betreten. Hoffen wir also, dass das Teil unsere Träume wahr macht.

Ansonsten reagiert mittlerweile auch das Kindlein auf das Gebrüll und schreit auch mal kurz zurück.. Baby M. lässt sich davon selbstverständlich nicht beirren und kreischt weiter in einer Tour. Wir haben das ganze Drama natürlich auch per Video festgehalten. Und gleich mal an alle ungläubigen Verwandten verschickt. Die anschließenden Ratschläge der Umgebung sind zu herrlich und sollten eigentlich einen eigenen Blogbeitrag bekommen. Finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen einem fünf Wochen alten Säugling tatsächlich böse Absichten oder gar Manipulation unterstellen. Einfach nur verrückt.