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5. Jahr

Juli 2018 – Rückblick Kindlein

Juli 2018 – Fünf Jahre alt

Der Juli war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Monat für das Kindlein. Denn: es hatte Geburtstag. Unser Mädchen wurde tatsächlich 5 Jahre alt. Den entsprechenden Post zu ihrer Unterwasserwelt Party habe ich ja bereits vor einigen Wochen online geschickt. Zudem hatten die Tante und der Herzmann ebenfalls im Juli Geburtstag. Hinzu kam der Endspurt der Schwangerschaft mit Baby M. Der Juli war daher sehr anstrengend für mich… aber umso schöner für das Kindlein. Denn: die Maus hat so einige Entwicklungssprünge hinter sich. Darf ich erwähnen wie stolz wir sind? Määäächtig!

Mit der Omi.

ZWEI GROSSE SCHRITTE

1) Ich schlafe jetzt allein!

Ja. Richtig. Nachdem das Kindlein ein neues Zimmer bekommen hat, gab es plötzlich so etwas wie einen Klick-Moment. Nachdem sie beinahe fünf Jahre Nacht für Nacht entweder an Mamas oder Papas Seite verbrachte… sagt sie plötzlich „Ich möchte heute allein in meinem Bett schlafen.“ Der Mann und ich schauten uns erst mal an wie zwei Außerirdische. Doch das war noch nicht genug! Das Kindlein bestand auch darauf allein einschlafen zu wollen. Zu viel für die Mama. Ich spürte schon die ersten Tränen hoch stiegen. Doch die wurden erst einmal beiseite geschoben.. denn so richtig dachten der Mann und ich nicht daran, dass es wirklich klappen würde. Und dann stieg sie in ihr Hochbett, wurde zugedeckt, machte ihre Toniebox an und schickte uns weg. Ich heulte vor der Tür in Papas Armen. Vor Freude, vor Stolz, vor allem Möglichen. So viele Emotionen löste das Ganze aus.. an dieser Stelle sei auch noch einmal die Schwangerschaft erwähnt, die hormonell gesehen vermutlich noch die Kirsche auf der Torte war. Hehe. Jedenfalls schlief das Kindlein dann tatsächlich allein ein. Eine Ära endete. Und wir waren auf der einen Seite sehr stolz, auf der anderen Seite aber auch sehr traurig. Wir genossen ihre Nähe, jeden Tag. Immer. Und wir waren froh, dass wir ihr das geben durften, was sie so lang brauchte. Und nun, zack vorbei.

Nach etwa einer Woche wollte sie hin und wieder jemanden, der bei ihr bleibt bis sie eingeschlafen war. Dennoch blieb sie im Großen und Ganzen immer in ihrem Bettchen. In den letzten so extrem heißen Tagen konnte ich sie zum Schlafen bei mir im Schlafzimmer „überreden“. Hier war es angenehm kühl.. Und so konnten wir bis zur Geburt der kleinen Schwester noch einige innige Momente genießen. Wir sind gespannt wie es hier weiter geht. Aber bis dahin haben wir ja jetzt erst einmal einen würdevollen Kuschelersatz in Baby M.

Mama tobt sich aus. 

2) Ich übernachte jetzt woanders!

Ja. Richtig. Das Kindlein hat das erste Mal woanders übernachtet. Es waren zwar „nur“ die Nachbarn – also das Haus direkt neben uns… aber: es klappte. Zwei Anläufe brauchte das Mädchen. Den ersten Abend lag sie ewig wach neben der Freundin, während Papa noch Händchen hielt. Irgendwann resignierte sie und gab auf. Und war von sich selbst wahnsinnig enttäuscht. Papa trug sie darauf hin zu mir und keine drei Sekunden später war sie im Tiefschlaf. Doch das wollte sie scheinbar nicht auf sich sitzen lassen… und schwups: sie versuchte es den Tag darauf erneut. Und dieses Mal klappte es. Stolz wie Oskar lief sie uns den nächsten Tag in die Arme und tat dennoch so, als wäre nix gewesen. Für sie ist das ein enormer Meilenstein – in vielerlei Hinsicht. Lange Zeit war so etwas nämlich absolut undenkbar. Ich bin ganz froh sie nie nie gedrängt zu haben. Stattdessen zeigte sie uns den richtigen Zeitpunkt. Und so wie es war, war es einfach perfekt. Jawohl!

ALLES IST IRGENDWIE ANDERS

Das Kindlein verändert sich irgendwie. Und wir Eltern haben sehr oft das Gefühl, dass wir da nicht mitkommen. Manchmal fragen wir uns, ob es da überhaupt noch diese Erstgeborene gibt. Sie ist sehr selbstständig und unabhängig – und lässt uns das auch spüren. Es ist schwer in Worte zu fassen.. aber sie wird groß. Sie braucht uns für sehr viele Dinge nicht mehr. Und die letzten ganz tief greifenden Entwicklungen zeigen diesen Werdegang Tag für Tag. Es ist manchmal wirklich schwierig.. es zu akzeptieren, wahr zu haben. Wie oft habe ich in den letzten Wochen zum Herzmann gesagt: Gut, dass da jetzt das Zweite kommt, das kuschelt wenigstens hin und wieder. Denn ja, das Kindlein ist eher nicht mehr verkuschelt, braucht wenig Körperkontakt, zieht einfach ihr Ding durch. Sie ist so viel mutiger als früher, traut sich Dinge, ist stark.. und wir glauben, dass sie grundsätzlich ein sehr sehr glückliches Kind ist. Das war unser Ziel und bisher.. so hoffen wir.. haben wir das ganz gut hin bekommen.

U9

Wir hatten die U9
mit einem sehr kooperativem Mädchen
sie kann hüpfen, springen, auf einem Bein hopsen
malt Menschen, Striche, Dreiecke, Vierecke
hat den Sehtest bestanden
spricht perfekt
ist 111cm groß
wiegt 17,8kg
hat einen Kopfumfang von 52,5cm

GESPROCHEN WURDE AUCH

Mama: „Du bist mein größter Schatz auf der Welt!“
Kindlein reimt darauf hin: „Und das ist Alles, was zählt!“

Mama: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Oma: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Kindlein schweigt.
Oma: „Und was sagt man da?“
Kindlein: „Danke!“

„Das ist doch alles babyeinfach!“

„Ich bin eine Expertin im Trinken!“

Mama: „Es riecht hier irgendwie nach Hunde- oder Katzenkacka!“
Kindlein: „Also ich finde es riecht hier nach Nudeln mit Pesto!“

„Wenn wir einen Jungen bekommen, kann der ja auch einfach Lutz heißen.“

DER ERSTE WITZ VOM KINDLEIN

Gehen zwei Tomaten über die Straße. Wird eine überfahren. Sagt die andere: „Passiert!“

Juni 2018 – Rückblick – 2 Jahre & 11 Monate

Der Juni war ein ganz komischer Monat. Er zog sich wie Kaugummi und ging doch irgendwie ganz schnell vorbei. Ist vermutlich so ein Schwangerending – keine Ahnung. Aber es geht ja in diesen Rückblicken vor allem um unser Kindlein. Fünf verrückte Jahre wird sie im Juli. Daher jetzt schnell der Juni Rückblick. Das Kindlein ändert sich gerade. Dazu werde ich im Juli Rückblick noch mal einen für uns sehr historischen Tag verbloggen. Aber abgesehen davon ist sie einfach kein Kleinkind mehr – und zeigt uns das jeden Tag. Müssen wir wohl akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

Erdbeeren pflücken auf dem Feld. 

KINDERTAG

Am 01.06. war Kindertag. Ein Tag, der in unserer Region groß gefeiert wird. Die Kita wurde geschmückt und es wurde ein großes Frühstück auf der Terrasse vorbereitet. Dann regnete es kurz und heftig.. trotzdem wurde gefeiert. Das Kindlein bekam ein tolles Playmobil-Auto, welches wir im örtlichen Spielzeuglagen sehr sehr günstig geschossen hatten. Sie liebt das Auto,  nicht zuletzt da es pink/rosa ist… es ist auch einfach sehr „real“. Ein richtiges Familienauto eben. Jedenfalls kann ich es uneingeschränkt weiter empfehlen. Ich mag ja so „echte“ Sachen. Mal keine Feenwelt.. nein, eine richtige Familie in einem normalen Auto. 

GEREDE

Mama: „Ich bin so stolz auf Dich!“
Papa: „Ich bin auch sooo stolz auf Dich!“
Kindlein: „Jetzt streitet euch doch nicht wer stolzer ist!“

„Och Mensch Mama“ plus Augenrollen!

„Tante J., warum hast du noch nicht geheiratet, bevor du so alt geworden bist?“

Papa: „Mama würde gerne mal mit dir kuscheln.“
Kindlein: „Och man, ich hab hier jetzt zu tun!“

„Du bist die blödeste Mama auf der ganzen Welt.“

Streit um die Bezeichnung eines Fisches. Kindlein will nicht akzeptieren, dass Clownfische eben Clownfische und nicht – wenn es nach ihr geht – Nemofische heißen. Der Versuch es zu erklären, eskaliert kläglich und sie brüllt während sie die Tür donnert „Du bist ja noch dooferer als ich dachte!“

Sommer. Immer, überall. 

UND SONST

Das erste Mal auf der großen Bühne. Das Kindlein hatte quasi die Ehre auf dem örtlichen Stadtfest zusammen mit ihrer Kita ein Liedchen zu singen. Und dann lief sie da hoch, stand neben ihren Freunden, begann zu singen. Und ich? Begann zu flennen während meine Kamera heiss lief. Gut, ich war schwanger und voll mit Hormonen. Trotzdem. Ergriffen stand ich da und musste echt drei Mal schlucken. Mein Mädchen. Mein Kindlein. So gross und doch so klein. Ich glaube, genau SO fühlt sich echter Stolz an. Der Mann rollte nur wieder die Augen über die rührselige Ehefrau. Aber was soll ich auch machen? Da steht mein Kind und singt zur Eröffnung des Festes und ich stehen wie ein Groupie in der ersten Reihe. Schön war es. Das ganze Fest. Und überhaupt.

Es gab ein neues Zimmer. Finanziell gesehen war das gerade nicht so toll, nachdem wir in letzter Zeit so einiges in andere Dinge investiert hatten. Aber es half ja nix.. denn Baby M. im Bauch benötigt ja auch irgendwie Möbel. Und die hatte das Kindlein. Und die waren zudem mittlerweile auch viel zu klein. Alles wurde gequetscht und gedrückt. Also stellte ich ein Konzept für das neue Zimmer zusammen. Und eines Tages fuhren wir dann zum Möbel Schweden und kauften kräftig ein. Außerdem strich der Papa das Zimmer neu, Möbel wurden verrückt und neu aufgebaut. Es war irgendwie alles sehr anstrengend und zeigte mir mehr als 1x, dass ich mich ausruhen muss. Drei Stunden Ikea? Etliche Wehen und Schmerzen am Abend. Das mich das so fertig macht. Es ist echt heftig. Jedenfalls hat das Mädchen jetzt genau das, was es wollte: einen rosa Mädchentraum. Ich habe mich bemüht und es eher altrosa und Pastell eingerichtet. Wir finden es jedenfalls wunderschön und das Kindlein ist total glücklich.

1 Herz für Papa, 1 Herz für Mama, 1 Herz für sie selbst und 1 Herz für die kleine noch ungeborene Schwester. 

BALD GANZ GROSSE SCHWESTER

Hach ja. Ich hatte ja schon oft über die Vorfreude des Kindleins gesprochen. Und eigentlich verdient das Bild einen eigenen Post. Aber ich komme aus zeittechnischen Gründen einfach nicht dazu noch mehr zu bloggen. Da sitzt das Kindlein am großen Tisch, malt Herzen und beginnt diese auszuschneiden. Ich denke mir nichts dabei, bis sie mir ihr Ergebnis präsentiert: 4 Herzen. Für jeden eines. Und auch ihre kleine, noch nicht geborene Schwester Baby M. vergisst sie nicht. Ich war natürlich gleich am Rand zum Heulen, riss mich aber fleissig zusammen. Ist das nicht toll? Im Alltag geht die Schwangerschaft und auch das bald kommende Geschwisterchen mittlerweile eher unter. Das Kindlein küsst zwar immer noch meinen Bauch zu jedem Abschied und auch morgens nach dem Aufstehen.. ja, sie legt auch mal die Hand rauf und sagt „M. du darfst die Mama nicht so doll treten.“ .. aber sonst… nun ja. Sie ist eben mit anderen Dingen beschäftigt. Umso schöner sind diese kleinen Momente. 4 Herzen. Bald nur noch drei, wenn meines weiterhin in diesem Tempo schmilzt. Vielleicht ja irgendwann auch 3 kleine Miniherzen. Wir werden sehen.

*enthält Affiliate-Links

Mai 2018 – Rückblick

4 Jahre und 10 Monate ist unser Kindlein nun alt. Nicht mehr lang.. und der fünfte Geburtstag steht vor der Tür. Kurz darauf die Geburt unserer zweiten Tochter. So schön der Mai auch war… wir haben viel erlebt.. umso glücklicher bin ich, dass wir nun Juni haben. Denn August ist weniger weit weg vom Juni als vom Mai. Und so rückt die Ankunft von Nummer zwei immer näher. Ich freue mich wie irre, habe aber gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen ganz viel Angst. Aber dazu irgendwann mehr. Nun erst mal zum Kindlein. Denn das hat auch so einiges Neues zu bieten.

SCHLAF KINDLEIN…

Das Kindlein macht in der Kita schon seit sie vier Jahre alt ist keinen Mittagsschlaf mehr. Das war ein ziemlich harter Kampf, dieses Thema endlich bei den Erziehern so durchzusetzen. Schon Monate, beinahe Jahre zuvor… war das Kindlein immer die Letzte beim Einschlafen, tat sich schwer mit dem Schläfchen in der Kita. Das Resultat waren Abende bis 22.00 oder 23.00 Uhr. Immer. Jeden Abend lag das Kindlein stundenlang wach und fand nicht in den Schlaf. Sie bemühte sich, aber es klappte einfach nicht. Heute haben wir folgende Situation. Mittagsschlaf gibt es nicht mehr. Eigentlich. Manchmal allerdings sammelt das Kindlein über Tage hinweg ein derartiges Defizit an, dass dann irgendwann doch die Augen zuklappen. Einfach so. Irgendwo. Bevorzugt im Auto auf dem Weg irgendwo hin. Denn das Auto war schon immer ein Garant zum Einschlafen. Nun sind wir ja schon einige Zeit zuvor immer mal wieder Abends kilometerweit gefahren.. das hatte irgendwann ein Ende. Gut so. Oft schläft das Kindlein Abends erst 21.00 Uhr oder 21.30 Uhr ein. Und ist morgens so gegen 7.30-8.00 Uhr am Start. So sammelt sich über die Tage einiges an Schlafmangel an. Und der wird entweder mit einem Abend in dem es früh ins Bett geht kompensiert.. oder eben mit einem Schlaf im Auto. Neulich hatte sie ihr iPad beim Fahren und reicht es mir mit dem Wort „müde“ zurück nach vorn. 30 Sekunden später war sie tief und fest im Traumland. Passiert. Und ist zuckersüß.

NEUES?

Ihre Malskills sind ziemlich genial geworden. Menschen werden immer präziser, Tiere ebenso. Außerdem werden seit neuestem immer ein Himmel und ein Boden dazu gemalt. Der Boden ist immer Gras und grün, der Himmel ist ein sattes blau. Überhaupt ist Malen und Zeichnen hier echt total angesagt. Da hatte sie zu Ostern erst neue Buntstifte bekommen… sind die jetzt schon wieder ziemlich kurz. Ebenso ganz neu: Helden aus dem Fernsehen malen. Der Sandmann hat es schon auf ein Blatt Papier geschafft, eben so die PJ Masks und Bibi Blocksberg. Ach und das Kikaninchen. Und diverse andere Fantasietiere.

Außerdem hat sie uns neulich damit überrascht, dass sie Hüpfkästchen auf den Boden gemalt hat. Mit Kreide. Und in die Kästchen hat sie einfach Zahlen hinein geschrieben. Hab leider vergessen es zu fotografieren. Aber sie hüpfte drauf herum und plapperte fleißig vor sich hin. Was sie übrigens sehr gern den ganzen Tag macht. Also reden. Über alles Mögliche. Bevorzugt über ihre imaginären Freunde. Tageserlebnisse muss man ihr schon aus der Nase ziehen. Fragen danach werden zumeist mit Ignorieren oder den Worten „weiß ich nicht mehr“ quittiert.

Kleine Klettermaus. Sie macht neuerdings Schweinebaumel ohne Festhalten – wie sie ganz stolz betont. Außerdem versuchen wir weiterhin an einem Radschlag zu arbeiten, ebenso gibt es erste Fortschritte in Sachen Handstand. Trotzdem ist sie immer noch sehr sehr vorsichtig was neue Dinge angeht. Auch beim Klettern. Während unseres Kurzurlaubes kletterte sie in so einer Art Röhre durch die Gegend und brauchte letztlich ganz konkrete Anweisungen vom Papa, da sie sich hier und da nicht weiter traute. Aber gut. Vorsichtiges Mädchen eben. Ist ok und mir lieber als ein Kamikaze Kind in der Notaufnahme.

ERLEBTES

Männertag

Zum Männertag war der Mann – verständlicherweise – unterwegs. Mit dem Fahrrad und vielen anderen männlichen Mitbürgern. Hehe. Und Mama verabredete sich mit den Freundinnen am See. Da eine Freundin direkt ein Seegrundstück hat, macht es deutlich einfacher. Und so tummelten sich die Kinder, während sich die Mamas begrillen ließen. Herrlich. Das Kindlein war abends entsprechend früh im Bett und der Tag dank Sonne und Hitze perfekt.

Kurzurlaub am Meer

Dazu habe ich ja schon einen ausführlichen Post verfasst. Daher brauche ich hier ja nicht mehr viel schreiben. Jedenfalls war das der letzte Kurzurlaub vor der Geburt des zweiten Mädchens. Mehr schaffe ich einfach nicht mehr. Das ist nervig, aber ich kann es leider auch irgendwie nicht ändern. Schmerzen und allerlei Wehwehchen zwingen mich regelrecht dazu. Und ich gebe allmählich zu: ich mag gar nicht mehr schwanger sein, Genießen kann man das mittlerweile nicht mehr nennen. Aber dazu dann später mehr im Schwangerschafts-Update.

Die erste Zecke

Das Erlebnis der anderen Art. Es war soooo igitt igitt. Überhaupt finde ich diese kleinen Krabbler so ekelhaft.. bäh. Und dann entdecke ich beim Kindlein eine am Rücken. Schon fest. Freitag späten Abend. Und weil ich mir schon einen kleinen roten Rand drum herum einbildetet fuhren wir zum Kindernotdienst. Der Papa direkt von Arbeit, da er dummerweise ihre Krankenkarte hatte und Mama von Oma aus bei der wir gerade zum Eis essen waren. Alles etwas hektisch und überstürzt. Das Kindlein wusste zwischendurch gar nicht wie ihm geschieht. Habe es aber immer und immer wieder erklärt. Für die Zukunft wissen wir jetzt dank sehr netter Ärztin was zu tun ist und auf was wir achten müssen. Muss ich so schnell nicht wieder haben. Bäh.

UND BALD

Der Geburtstag steht vor der Tür. Das für mich letzte Fest vor der Geburt von Baby M. Nach langem Hin und Her hat sich Madame nun für einen Unterwasserwelt Geburtstag entschieden. Nun plane ich natürlich schon eine Weile dafür. Die Einladungskarten sind gerade in der Produktion (selbst gemacht).. und werden dann demnächst verteilt. Ich versuche es klein zu halten.. keine Ahnung ob das gelingt. Da ich aufgrund der fortschreitenden Schwangerschaft ziemlich mit Schmerzen geplagt bin, schaffe ich es wohl nicht, die Party zu organisieren, die das Kindlein verdient hat. Aber gut. Ich gebe mein Bestes und hoffe, es gefällt ihr. Fischernetze und Co. sind schon auf meinem Wunschzettel…

GEREDET WURDE AUCH

„Jetzt fängst du auch noch damit an Mama. Jetzt reicht’s mir langsam!“ Ooooookayyyy….

Mama: „Mausiiiiiiii!“
Kindlein: „Was denn? Schon wieder kuscheln oder was?“
Es wird so was von Zeit für Nummer 2.

„Ich bin brilliant.“

„Ich habe meinen Papa lieb, er ist mein größter Gurkendieb.“

Zieht die Beine an und steckt sich die Knie unter das T-Shirt.
„Guck mal, ich hab schon Brüste.“
Ah ja.

„Ich will helfen, ich will helfen!“
Tatsächlich ein oft verwendeter Satz.

„Mama, du hast da Falten oben auf der Stirn!“
Kind günstig abzugeben. 

April 2018 – Rückblick

Oh du geiler April.. anders kann man es ja nicht ausdrücken, oder? Letztes Jahr noch der kälteste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, dieses Jahr der wärmste. Es war einfach herrlich. Entsprechend waren wir viel draußen, unter anderem schon direkt am See und überall und nirgendwo. Nach dem eiskalten März kam der Wechsel ziemlich überraschend, war aber dafür umso mehr ein Ausgleich für den langsamen Beginn des Frühlings. Das Kindlein ist momentan sehr angenehm, aber ich glaube, das schreibe ich schon seit den letzten Monaten immer wieder. Aber nun ab, mit dem April.

Das Kindlein

Ach ja. Das Kindlein. Nun schon bald fünf Jahre alt. Nicht mehr lang und mein Mädchen wird wieder ein Jahr älter. In den letzten Tagen und Wochen sind mein Mann und ich gefühlt noch verliebter in diesen kleinen Menschen. Keine Ahnung ob das an den Schwangerschaftshormonen liegt… jedenfalls ist sie einfach so ein tolles Mädchen, dass wir unser Glück nicht selten kaum fassen können. Wird das mal anders? Hehe… Sie ist emphatisch, liebenswürdig, vorsichtig, einfühlsam.. nimmt sich vieles sehr zu Herzen, was uns hin und wieder wiederum unsere Herzen bricht. Aber gut, das ist leider das Leben. Wir bestärken sie so gut es geht. Sie darf/muss sich sehr oft anhören, wie sehr wie sie lieb haben und das sie für uns das tollste Mädchen der Welt ist.

Sie freut sich nach wie vor sehr auf das kleine Baby, welches da noch in Mamas Bauch wuselt. Jeden Morgen beim Abschied und Abends vor dem Bettchen gehen bekommt mein Bauchi ungefragt einen Kussi. Sie ist sehr vorsichtig, dennoch bekommt meine Wanne beim Spielen hin und wieder einen Kick ab, der aber nicht weiter schlimm ist. So, und jetzt fasse ich das Wichtigste noch mal schnell zusammen.

ist am liebsten zu Hause
draußen sein ist ok, aber nicht ihr Favorit
Rollenspiele sind nach wie vor der Hit
sie verwüstet das Haus binnen weniger Sekunden
und räumt es nicht wieder auf
zählt bis 40
schreibt etliche Namen
malt neuerdings Giraffen und Affen und andere tolle Dinge
trägt fast ausschließlich 122/128
Schuhgröße 29
Haare kämmen ist kein Problem mehr
guckt Papa gerne beim Fussball spielen zu
liebt es zu tanzen

Eine neue Sache muss noch extra erwähnt werden: sie bindet sich seit kurzem selbst Zöpfe. Das ist so niedlich, dass Mama und Papa immer nur grinsend daneben stehen wenn sie ihre Haare zu einem Zopf formt und sich so niedlich die Strähnen nach hinten zieht. Sie schafft es tatsächlich einen Haargummi um den Zopf zu binden.. und dieser hält auch. Anfangs war sie ziemlich schnell frustriert. Mittlerweile weiß sie (und äußert das selbst auch so), dass sie nur Ruhe und Geduld braucht. Großes, kleines tolles Zaubermädchen.

Noch eine neue Sache hat sie gelernt, bzeiehungsweise sich getraut: Eier aufschlagen. Bei jedem Kuchen, der hier gebacken wurde, weigerte sie sich, die Eier aus der Schale zu schlagen. Irgendwann traute sie sich dann doch und was soll ich sagen: seitdem muss jedes Ei von ihr kaputt geschlagen werden. Sie war mächtig stolz auf sich und wir natürlich auch auf sie. So neue Sachen sind ja nach wie vor nicht ihr Ding und es bedarf immer einiges an Überzeugungsarbeit, bis sie sich etwas traut.

Ansonsten waren wir im April einfach wahnsinnig oft draußen. Am See, bei Opa auf dem Geburtstag, regelmäßig auf Spielplätzen. Es wurde gegrillt, gefeiert und gefuttert. Wir haben die Oma viel besucht, die sich am Fuß operieren hat lassen und daher ziemlich in ihrer Mobilität eingeschränkt war. Die Sonne in diesem April tat einfach richtig gut und erfreute vor allem mein Herz. Ich bin doch so ein Wettermensch. Schlechtes Wetter schlägt mir arg aufs Gemüt. Und so entschädigte der April für diesen mistigen Anfang des Jahres. Es war einfach herrlich.

Scharlach für alle

Ach ja.. Herr Scharlach stattete uns auch noch einen Besuch ab. Nachdem der letzte Fall in der Kita bereits über einen Monat zurück lag machte ich mir eigentlich keine Gedanken mehr.. und dann wachte das Kind irgendwie warm, aber gut gelaunt auf. Das Thermometer zeigte 37,7.. das war für mich eh schon ein Grund sie zu Hause zu lassen. Dann aber klagte sie zusätzlich noch über Halsschmerzen. Und ja, wir haben oft Husten, aber nie nie Halsschmerzen. Meine Alarmglocken klingelten und ich schickte den Mann mit Kind zur Ärztin. Ich wollte mich schwanger nicht in die Keimhölle setzen. Ergebnis: Streptokokken A positiv. Das kann ja grundsätzlich erst mal vieles sein.. eine Angina, aber eben auch Scharlach, auf das ich eher tippte. Zwei Tage nach dem Arztbesuch bildete ich mir jede Menge Punkte auf ihrem Bauch und Oberkörper ein und fühlte mich mit Scharlach ziemlich bestätigt. Jedenfalls stieg das Fieber dann fleißig an, das Antibiotikum tat allerdings sein Übriges und es ging ihr schnell besser. Ich ließ sie zur Vorsicht noch lang zu hause, so dass sie sich richtig erholen konnte. Insgesamt war die Krankheitswelle 2018 bisher sehr human, wofür wir sehr dankbar sind.

Quasselschnutchen

Isst einen riesigen Stapel Gurkenscheiben, die übereinander liegen.
Mama: „Was machst du denn da?“
Kindlein: „Schweinerei!“

Sie sieht das neueste Bild des Geschwisterchens ihrer guten Freundin:
„Ohhhh, ich will auch so einen süßen Fratz haben!“

„Ich träume, dass eine Zombiefrau in ein Flugzeug steigt und Seifenlauge in Bayern ausschüttet.“
Wir haben lange versucht dieses Zitat zu deuten, gelungen ist es uns nicht.

„Warte doch nicht so lang du altes Angsthühnchen!“

„Papa, ich habe die Polizei gesehen, also nicht so schnell fahren!“

Papa: „Und hattest du viel Spaß auf dem Spielplatz?“
Kindlein: „Viel mehr Spaß als wenn man auf dem Mond die Schwerkraft überwindet.“

„Mein Knopf geht nicht zu. Aber ich brauche einfach nur Geduld und Ruhe.“

März 2018 – Rückblick

März. Nun ja. Der steht ja bekanntlich für Frühling. Also rein theoretisch. In der Praxis hatten wir mehr Schnee als den ganzen Winter über. Und auch jede Menge kalte Temperaturen. Himmel. Von Frühling keine Spur. Aus dem letzten Jahr habe ich T-Shirt-März-Bilder. Dieses Jahr ist es dann zum größten Teil doch der Schneeanzug geworden. Das Kindlein war im März nicht besonders viel in der Kita. Zum einen weil sie krank war und zum anderen weil sie nicht gehen wollte. Wir nehmen das ernst.. und so durfte sie viel Zeit mit uns verbringen. *herz* Für die nächsten Monate stehen viele tolle Dinge an… Vorfreude.. zunächst einmal auf besseres Wetter.

Kalt, kälter – mit Oma auf dem See.

Krank

Tja.. Januar gesund. Februar gesund. Check. Und dann krachte es im März doch noch einmal ordentlich. Dabei haben wir wirklich alles versucht um all die Viren und Bakterien von unserem Mädchen fern zu halten. Und dann kam es doch wie es kommen musste und sie steckte sich scheinbar irgendwo an. 41,0 war unser bester Freund und 3 Tage hohes Fieber zogen nicht spurlos an ihr vorbei. Sie hat wieder etwas an Gewicht verloren und hing einige Tagen wie ein Häufchen Elend in der Ecke. Aber geschafft ist geschafft. Dank Abstand und anhaltender Desinfektion meiner Hände bin ich in der Schwangerschaft drum herum gekommen. Nun ist das Kindlein wieder gesund. Und wenn denn jetzt endlich mal besseres Wetter kommt hält dieser Zustand hoffentlich auch eine Weile an.

Ostern

Die Wettervorhersage für Ostern war ja… nun ja… Der Freitag war wunderschön. Viel Sonne und es war richtig warm. Das Kindlein holte mit ihrer Freundin in voller Vorfreude sogar das Planschbecken aus dem Schuppen. Mussten wir erst einmal erklären, dass die Temperatur doch noch nicht ganz ausreicht. Da für Samstag Regen und für Sonntag sogar Schnee mit kalten Temperaturen angesagt war, haben wir unsere Geschenksuche fix auf Freitag verschoben. Wir nehmen es da nicht so genau.. hatten echt keine Lust im Schnee Eier zu suchen. Und so durfte sich das Kindlein schon am Freitag über ihre Ostersachen freuen.

Was gab es denn da so schönes vom Osterhasen?
Ostergeschenke sind mit Affiliate-Links versehen

Toniebox
Viele können den Hype ja nicht verstehen. Ich auch nicht so recht… aber nachdem unser Kindlein mehr und mehr auf Hörspiele steht, dachten wir – warum nicht? Und so ergatterten wir durch viel Glück und einen Zufall eine der Boxen kurz vor Ostern. Die sind ja nach wie vor irgendwie überall ausverkauft und man bekommt selten die Wunschfarbe. Wie dem auch sei: das Kindlein liebt das Teil. Es war und ist das beste Geschenk und hat daher demnächst auch noch einen eigenen Post verdient!

Tonies
Passend zur Box gab es auch direkt 3 Tonies. Einen Kreativ-Tonie zum selbst bespielen und zwei weitere kleine Hörspiele. Kindlein lässt sich aktuell am liebsten vom Papa jeden Abend eine neue Geschichte auf den Kreativ-Tonie spielen. Mal sehen wie lang das noch so weiter geht.
Es gab:
Mia and me – Mia und die Elfen Tonie
Benjamin Blümchen – ein Törö für alle Fälle Tonie
Kreativ Tonie Sängerin

Buntstifte
Ja, denn hier wird in letzter Zeit soooo viel gemalt. Mittlerweile waren einige Buntstifte so kurz, dass man sie kaum noch in der Hand halten konnte. Also mussten neue her… das Kindlein mag sie sehr gerne. Und ich auch. Bei Buntstiften kann man ja auch mal ziemlich daneben liegen (ich mag die vom Ikea zum Beispiel gar nicht, krümeln mir zu sehr.)

Plitsch-Platsch-Pinguin
Bei real,- sind ja aktuell dann Treuemarken-Aktion einige Spiele im Angebot. Und so landete Plitsch-Platsch-Pinguin in unserem Einkaufskorb. Das Kindlein ist aktuell noch so semi-begeistert. Zumal sie es nicht so witzig findet, wenn bei ihr die Pinguine abstürzen – verständlicherweise. Aber gut, was nicht ist, kann ja an Begeisterung noch werden.

Schokolade
Brauche ich nicht viel zu sagen, oder?

Ja ist denn heute schon Weihnachten?

Du kleiner Wüterich

Manchmal. Tja.. manchmal da kann ich unser Mäuschen ganz schwer einschätzen. Beispiel: sie möchte Gurke, ich schneide welche auf und will als Überraschung noch ein paar Stücken Paprika mit auf den Teller legen. In ihrer aktuellen Gefühlslage habe ich nun mit zwei Reaktionsmöglichkeiten zu rechen. Erstens: strahlendes Gesicht, ein dickes „Danke Mama!“ und schwupp ist das Essen im Bauchi verschwunden. Tja.. aber es kann auch folgendes passieren. Zweitens: Kind sieht die Paprika und eskaliert dezent. „Ich wollte doch keine Paprika. Ich habe Gurke gesagt!“ und dazu ein weinerliches Gesicht mit jammerndem Unterton. Dann wird die Gurke nicht von dem Teller gegessen weil da eben diese rote Paprika mit drauf lag und überhaupt sollte Muddi am besten wieder ganz von vorn anfangen. Wirste nicht schlau draus, ne? Das macht es unberechenbar und.. hm.. spannend ist vielleicht das falsche Wort.. interessant trifft es gegebenenfalls eher. Aber wir reden ruhig mit ihr.. und es hilft. Eskalationen gibt es hier wirklich ganz ganz selten. Na und geschrien wird sowieso nicht.

Ein paar Kindlein Fakten

110 cm
fast 17 kg
Schuhgröße 29
zählt rückwärts
schläft 10-12 Stunden, braucht selten einen Mittagsschlaf
baut am liebsten aus allerlei Kram kleine Häuser und Höhlen und spielt dabei Rollenspiele
isst wieder schlechter und noch ausgewählter (wenn das überhaupt möglich ist)
groooooße Vorfreude auf das Geschwisterchen, nach wie vor

Mit der Freundin im Sand.

Gequatsche im März

„Ich spreche leider kein Italisch.“

„Mama, weißt du wie lieb ich Dich hab‘?“
„Wie lieb?“
„Bis nach Bayern!“

„Kindlein, möchtest Du auf dem Weg zur Oma im Auto einschlafen?“
„Ach Mama, wir werden doch sehen ob ich einschlafe!“

„Mama, du behandelst mich wie ein Baby!“
Ja, weil du auch immer mein Baby bleiben wirst. Punkt!

Sitzt am Tisch und fängt an zu essen, bevor alle anderen da sind.
Mama: „Mausi, wir warten eigentlich bis alle am Tisch sind.“
Kindlein: „Dann habt ihr wohl Pech gehabt!“
Ähm.

„Weißt Du Mama, der Schlitten vom Weihnachtsmann muss ja ganz schön schnell sein, wenn er in einer Nacht die ganze Welt bereist. Das ganze Berlin, das ganze Paris und das ganze Afrika!“

„Mama, woraus wird Farbe gemacht?“
Dinge, die ich erst mal googlen muss.

„Manno, jetzt ist mir meine Meinung ausgefallen. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich machen wollte!“

 

Februar 2018 – Rückblick

Oh man, was bin ich froh, dass wir endlich März haben. Der Februar und ich – das ist nix und das wird auch nie was werden. Im Februar lechzen alle nach Wärme, Sonne und dem Frühling… so ergeht es mir auch. Ich hab einfach keine Lust mehr auf Winter, Regen, Schnee, grau, Matsch und kalt. Der Februar bedeutet für mich immer das ersehnte Ende einer langen Durststrecke auf dem Weg in den Frühling und den Sommer. Endlich wird es länger hell und man bekommt wieder bessere Laune. Aber dieser Februar… es war so verdammt kalt. Sonne, ja, die hatten wir zu Genüge. Aber wenn man es trotz derer und langer Unterwäsche kaum länger als eine Stunde auf dem Spielplatz aushält, dann macht das auch keinen Sinn. Ich bin jedenfalls einfach nur froh, dass dieser ätzend kalte Monat endlich ein Ende hat. Punkt.

KALT KÄLTER FEBRUAR

Ich habe es ja schon oben geschrieben. Februar – wer braucht dich? Abgesehen von der ätzenden Krankheitswelle, die in diesem bescheidenen Monat jährlich ihren Höhepunkt erreicht (dieses Jahr Gott sei dank nur um uns herum), war es einfach so richtig richtig kalt. Arschkalt um genau zu sein. Es war beinahe die Überlegung wert, das Auto mal in die Garage zu stellen, da der Diesel ja ab einer bestimmten Temperatur einzufrieren droht. Der Ofen/Kamin im Haus war jeden Tag an und der Blick in die Wetterapp schon gefühlt stündliche Routine. Man zählte die Tage, bis endlich der Februar vorbei war. Gut, dass der eh nur 28 Tage hat. Meine Mama hat im Februar Geburtstag und was soll ich sagen? Sie hasst es…aber gut, ist ja nicht Thema. Jedenfalls bin ich ja ein Mensch der Wärme.. das Kindlein auch. Sie friert schnell, ganz die Mama.

INFLUENZA FÜR ALLE?

Da holst du nichts ahnend dein Kind aus der Kita… wochenlang wurde die Einrichtung verschont.. und dann hing er doch da. Dieser Zettel. Influenza Typ B.  Man kann ja wirklich so fast alles gebrauchen.. aber das nicht! Die Konsequenz? Wir nahmen das Kind aus der Kita. Für über eine Woche. Und es war scheinbar die richtige Entscheidung. Etwa 10 Kinder hatten letztlich nachgewiesen die echte Grippe, keine Ahnung wie viele es noch inoffiziell betraf. Andere Eltern erzählten mir nur von leer gefegten Räumen.. Neben der richtigen Influenza grassierte wohl noch ein anderer grippaler Infekt. Auch davon wurden wir im Februar komplett verschont. Der ganze Monat lief ohne irgendwelche Krankheiten ab. Das ist für uns ja eher untypisch.. für das Kindlein jedoch Balsam für den Körper. Wenn ich da so an die letzte Wintersaison denke, wird mir ganz schlecht. Ständige Infekte, die sich dank mehrfach durchlebter RSV Erkrankung immer auf die Lunge legten, schafften unser Mädchen zusehends. Sie nahm ab, war blass und schlitterte von einer Erkrankung zur nächsten. Dieses Jahr ist das ganz anders. Das Mädchen hat endlich endlich etwas zugenommen und der sonst ständige Begleiter namens Husten war nur ganz selten zu Besuch. Man kann ihr richtig dabei zusehen, wie sie sich erholt und ihr Körper stärker wird.

REDEN KANN SIE

„Ich muss für heute Nacht noch ein paar wichtige Dinge einpacken!“
Packt Holzpommes in eine Tasche.
„Falls ich Hunger habe!“
Man kann ja nie wissen.

Mama zum Kindlein: „Wir haben doch gestern erst Ordnung gemacht und hier alles frei geräumt. Und du räumst alles wieder hin und man kann nirgendwo mehr lang laufen!“
Kindlein: „Tja, so ist das halt!“
Was rege ich mich eigentlich auch so auf?

„Papa, du heißt Majo und Mama heißt Ketchup. Und ich bin Pommes.“
Wenn sie nur wüsste. Hehe.

„Papa, darf ich runter gehen und Mama einen Kuss geben?“

Mama und Kindlein malen ein Bild aus. Mama hat vorab die Haare von der Maus hübsch gemacht.
Mama: „Du musst dir gleich noch deine Haare im Spiegel ansehen!“
Kindlein: „Aber ich kann jetzt hier nicht meine Zukunft im Stich lassen. Ich will vielleicht Malerin werden!“

„Vielleicht kann ich ja, wenn ich groß bin, eine Schlauköpferin werden. Weil ich weiß ja ganz viel!“

Papa: „Wollen wir vor der Kita noch ne Runde Schlitten fahren?“
Kindlein hockt an der Duplo-Kiste: „Nein, ich muss das Haus noch fertig bauen.“

NEUES HOBBY? SCHWIMMBAD!

Ja wer hätte das gedacht? Das Kindlein steht auf Wasser! In letzter Zeit fragte sie immer mehr von allein nach einem Schwimmkurs und möchte mit Papa bevorzugt ins Schwimmbad. Da war sie mit ihm nun auch in den letzten Wochen das ein oder andere Mal. Sie ist nach wie vor zögerlich und macht nur die Dinge, die sie kennt. Neues auszuprobieren benötigt viel Zeit und Überredungskunst. Hat sie sich dann doch getraut, ist natürlich alles super und sie will gleich noch mal. Ihr Ziel ist das Seepferdchen.. Da sehen der Mann und ich noch schwarz, da sie selbst mit Taucherbrille nicht so richtig unter Wasser geht. Aber erst mal soll sie richtig schwimmen lernen. Das Seepferdchen hat ja auch noch Zeit und für uns absolut keine Eile.

Januar 2018 – Rückblick

Husch husch… ganz schnell noch der Januar… bevor der Februar auch schon rum ist. Hier ist so viel passiert die letzten Wochen. Ich mag soooo viel erzählen und zeigen… bald bald. Wenn es die Zeit und mein Herz zulassen. Der Januar war ansonsten nichts besonderes. Ich quälte mich durch einen Praxiseinsatz im Kreißsaal, erlebte Aufregendes, war kaputt vom Schichtdienst und begann mit den ersten Vorbereitungen für das anstehende Examen. Das Kindlein macht es uns in den letzten Wochen und Monaten recht leicht. Kleiner fröhlicher Sonnenschein. Quasi nie krank diese Saison, gute Schläferin und Läuferin (jaaaa, siehe weiter unten). Macht uns glücklich, dieses Kind.

EIN PAAR NEUE FAKTEN UND ERRUNGENSCHAFTEN

Das Springseil und das Kindlein
In einer von diesen völlig überteuerten hässlichen Kinderzeitungen fand sich einen schönen Tages ein Springseil. Pink, glitzernd, Plastik. Kindlein wollte es, Kindlein bekam es. Das Teil diente lange Zeit vor allem als Absperrung diverser eigens kreierter Häuser und Höhlen. Hin und wieder versuchte sie ihr Glück mit dem Springseil springen, was allerdings mehr schlecht als recht funktionierte. Im Januar klappte es nun erstmals doch. Noch nicht so flüssig und oft peitscht sie das Teil ziemlich durchs Haus, aber hey… sie hüüft drüber und freut sich wie ein Keks.

Zählt – jetzt bis 30
Zählen tut sie ja schon lang‘. Aber neuerdings bis 30 und manchmal auch darüber hinaus. Ich vermute, sie hat das System durchschaut *hehe*… kleines tolles Mädchen. Steht einfach da beim verstecken spielen und zählt und zählt. Und dir als Eltern schlackern die Ohren und du fragst dich, wann sie das bitte alles gelernt hat. Neuerdings quatscht sie einen mit Rechenaufgaben zu.. „Mama, zwei plus zwei sind vier.“ Solche kleinen Aufgaben löst sie ja auch schon länger, thematisiert werden sie aber nun noch mehr.

Berufswunsch: Erzieherin
Ja, richtig. Sie möchte, wie sie es nennt – Kita-Erzieherin – werden. Schon ein paar Wochen manifestiert sich dieser Wunsch und ich bin gespannt, wann er sich ändert oder eben nicht. Ihre Tante ist ja auch Erzieherin, zudem geht das Kindlein momentan sehr gern in die Kita und liebt praktisch alles, was damit zu tun hat. Entsprechend handelt es sich hierbei um einen Herzenswunsch von unserem Mädchen.

Tragen? Nein danke.
Neulich meinte irgendwer wieder zu mir, dass es ja ach so doof wäre, dass unser Kindlein so schlecht und wenig läuft. Ich kam ins Grübeln. Vor ein paar Monaten hätte ich das komplett unterstrichen. Aber es ist einiges passiert. Und ich grübelte weiter und begann ein Gespräch mit dem Herzmann darüber. Und dabei fiel uns beiden auf, dass wir nicht einmal mitbekommen haben, dass das Kindlein eigentlich gar nicht mehr getragen wird. Wir schauten uns ziemlich bedeppert an. Früher, Shoppingcenter, nach 10 Metern wurden die Arme nach Mama oder Papa ausgestreckt. Immer und überall wollte sie irgendwann getragen werden. Wie, war ihr egal. Auf dem Arm, auf der Schulter, in der Trage, geschoben im Anhänger. Bloß nicht zu weit gehen. Aber das hat aufgehört. So schleichend, dass wir es selbst nicht mitbekommen haben. Ich kann mich, abgesehen vom letzten Urlaub, in dem sie auch schon 3km am Stück lief, an keinen Moment erinnern, an dem ich sie wirklich weit tragen musste. Es hat aufgehört. Verrückt. Unser Mädchen.

QUASSELMAUS

Kindlein: „Mama, hast Du ein Baby im Bauch?“
Mama: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
Kindlein: „Na weil du jetzt zum Arzt gehst.“
Kinderlogik.

Mama: „Mäuschen, bevor du deine Kramkiste raus holst, räum doch wenigstens dein Playmobil erst mal weg.“
Kindlein: „Nein, möchte ich nicht. Ich gucke wenigstens kein Fernsehen.“
Kinderlogik zwei Punkt Null.

Papa: „Maus, hast Du da gekleckert?“
Kindlein: „Ich weiß gar nicht, wovon Du sprichst!“

„Elmo, kommst du mit mir zur Verreisung?“

Zu Papa: „Heute ist Rasier-Verbot!“

Kindlein: „Mama, ich habe ein Geheimnis, das darfst Du Papa auch nicht erzählen!“
Mama: „Was denn?“
Kindlein, flüstert: „Ich habe eine Alles-Maschine. Die kann alles herstellen.“

Mit einem Stück Hähnchen in der Hand: „Das schmeckt nach geschossenem Schwein.“

„Ich spreche mit Carrence immer geistisch.“

„Machen wir jetzt ein Foto-Schnuting?“ Süßester Versprecher.

Mama: „Kindlein, wollen wir dieses Jahr in den Urlaub fahren?“
Kindlein: „Ja sofort!“
Mama: „Und wohin?“
Kindlein: „Ins Sauerland.“
Wir haben nicht den Hauch eines Schimmers, woher sie das hat.“

Mama singt bei einem Lied im TV mit: „Hör auf damit, du zerstörst mein Lied.“

Kindlein: „Ich will Peppa Wutz auf dem iPad gucken.“
Papa: „Aber wir gucken doch jetzt nicht vor der Kita Fernsehen.“
Kindlein: „So ist nun mal mein Leben.“

„Kann mir jemand helfen, sonst hab ich gleich die Schnauze voll!“

Genervt: „Ahhh, ich hab’s vermasselt.“

„Ich kann noch nicht mit einem Computer umgehen.“

Zu Mama: „Papa hat gesagt, ich darf kein Fernsehen… aber eigentlich bist du doch hier der Oberbestimmer.“

Dezember 2017 – Rückblick

Ach ja, du seltsames 2017. Brachtest so viele Tränen mit… aber auch ganz viel Lächeln. Das war wirklich wirklich nicht unser Jahr. Warum, darüber werde ich ganz bald berichten. Ich war froh, dass das Jahr sich endlich dem Ende neigte. Silvester verbrachte ich mit dem Kindlein im Bettchen, während Papa arbeitete. Zuvor hatten wir ein komisches Weihnachten gefeiert und waren anschließend etliche Kilometer zur Familie gefahren um auch dort zu feiern. So richtig feiern wollte ich nie, aber gut, gehört ja irgendwie dazu. Und nun beenden wir 2017 mit diesem Monatsrückblick. Tschüssi 2017, ich bin froh, dass du vorbei bist!

Mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt – inklusive Spielplatz. 

Weihnachten im Geiste von Magen-Darm

Nein, uns hatte es nicht erwischt. Aber einen Teil der Familie. Wir wollten Weihnachten 2017 nämlich etwas größer feiern.. mit der Familie des Freundes meiner Schwester. Alles war einkauft, es kam aber wie es kommen musste. Der Freund meiner Schwester holte sich einen Tag vor Weihnachten einen Magen-Darm-Infekt. Als Mutter denkst du da nur noch: weg mit Euch. Ich muss dazu sagen, dass wir eigentlich mindestens einmal im Jahr so einen Infekt/Virus abgreifen. Ich kenne es nicht anders. Immer so um September oder Oktober rum öffnen sich im wahrsten Sinne des Wortes alle Schleusen. Und so blieb mir nur eines übrig, nachdem wir 2017 scheinbar wirklich bisher verschont geblieben waren: abzusagen. Ja, wir sagten ab.. all denjenigen, die eben Kontakt mit ihm hatten. Und so wurde es eine kleine, aber feine Runde. Nur wohin mit all dem Essen? Wir vereinbarten eine Art Übergabe, die mit viel Sterilium unter widrigsten Bedingungen erfolgte. Meine Schwester kam vorbei und holte sich die Hälfte von Gans und Co. In einer Art Schleuse… vielleicht schaffen wir es ja dann 2018 mal alle zusammen zu kommen.

2017 – DER VERSUCH EINES RÜCKBLICKES

Hach ja.. du seltsames 2017. Das hier soll gar kein langer Rückblick werden. Es war zusammengefasst nicht so ganz unser Jahr. Für mich bedeutete das sich zu Ende neigende Jahr vor allem ein Endspurt in Sachen Studium zur Hebamme. Zwei Urlaube verbrachten wir jeweils in Italien und einmal wieder auf der tollen Insel Mallorca. Das Kindlein hatte einen schweren Unfall in der Kita und musste operiert werden. Ich erlitt einen schweren persönlichen Verlust, über den ich bald mehr schreiben mag. Der Sommer war vom Wetter furchtbar… ich sehe es an meinen Bildern. Nicht einmal Freibad und auch die Besuche am See kann ich an einer Hand abzählen. Das Kindlein wurde 4, was wir mit zwei großen Feiern so richtig zelebrierten. Es wäre müßig alles aufzuschreiben, einige Dinge gehören nach wie vor einzeln verbloggt. Wenn denn mal mehr Zeit ist. 2018 kann kommen, ich freue mich so wahnsinnig auf dieses Jahr. Denn: es kann nur besser werden.

ALLE GESUND

Was ist da los möchte man meinen. Und ja, tatsächlich. Wir sind hier alle nach wie vor echt gesund. Ich glaube in der Wintersaison 2017 hat es das Kindlein bisher einmal so richtig erwischt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das viiiiiiiel weniger. Wir halten uns wacker.. sogar der Ehemann, der es sonst auch ziemlich heftig mit Lunge und Co. zu tun hat. Mich erwischt es ja eher seltener, aber wenn, dann richtig. Dafür hatte ich mit anderen körperlichen Wehwechen zu kämpfen – dazu aber später mehr.

Das sind übrigens Bibi und Tina auf ihren Pferden.

Das sind alles meine Freunde

Das Kindlein hat ja so eine Art imaginäre Ansammlung von Freunden. Es ist jetzt nicht so, dass sie den ganzen Tag mit ihnen spielt oder spricht. Sie erwähnt sie hin und wieder. Jedenfalls wird die Anzahl allmählich mehr. Zeit, mal alle aufzuführen. Man kann dazu sagen, dass sie sich bei den Charakteren an Dingen orientiert, die sie kennt. So wohnen einige von ihnen an Orten, an denen auch reale Freunde wohnen. Es ist irgendwie ganz zauberhaft. Sorgen mache ich mir keine. Eben weil sie sie nicht so häufig erwähnt. Um folgende Personen handelt es sich:

Carrence
Apple Jack
Felice
Melona
Igor

Carrence ist dabei die gefühlte Nummer 1. Er (ja, eine männliche Person) wurde als erster benannt und kommt in all ihren Erzählungen auch am häufigsten vor. Ich glaube Felice und Apple Jack (natürlich bei my little Pony abgeschaut) sind momentan gleichauf. Melona stiess zusammen mit Igor als letztes hinzu.

Mit der besten Kitafreundin unterwegs.

QUASSELMAUS

Kindlein: „Darf ich Fernsehen gucken?“
Mama: „Lass uns doch lieber etwas basteln!“
Kindlein: “ Au ja, lass uns einen Fernseher basteln damit wir Fernsehen gucken können.“

Beim Anschnallen im Auto drückt sie dem Papa von allein einen Knutschi auf.
Papa: „Warum bist du denn heute so gut drauf?“
Kindlein: „Weil ich so aufgeregt bin!“
Papa: „Warum das denn?“
Kindlein: „Weil ich die Musikschule so maaaaag!“

Papa: „Du darfst noch Fernsehen gucken!“
Kindlein: „Yeah yeah! Ihr seid die besten Eltern der Welt!“

Nach einem Streit:
„Du bist drobsdem noch der beste Papa!“
Ich liebe es einfach wie sie stur dieses Wort so niedlich ausspricht!

„Der Muffin schmeckt wie ein Stern in der Badewanne!“

Beim Spielen etwas aggro:
„Versteck Dich jetzt oder ich werf‘ Dich in den Müll.“

Ist mit Papa auf dem Dorf unterwegs, umringt von fremden Leuten. Sagt darauf hin zu Papa:
„Es gibt ein riesiges Problem. Apple Jack, Felice, Igor, Carrence und Melona sind ja Geister. Nicht, dass sich hier alle erschrecken, wenn die kommen!“

Es geschehen noch Zeichen und Wunder:
„Duplo spielen macht mehr Spaß als Fersehgucken!“

Und wie schon so oft in den letzten Wochen macht ihr das Thema „Tod“ sehr zu schaffen.
„Wenn ihr sterbt, wer sind dann meine Eltern?“

„Ich will nicht, dass ihr mal sterbt!“

„Wenn ich mal sterbe, kann ich gar kein Fernsehen mehr gucken!“

„Wenn ihr gestorben seid, gucke ich dann die ganze Zeit eure Bilder an.“

November 2017 – Rückblick

Nun haben wir schon Ende Dezember und Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Das ist so verrückt.. 2017 war echt nicht mein/unser Jahr und irgendwie freue ich mich auch, dass dieses Jahr sich nun endlich dem Ende neigt. „Ende“ ist auch ein echtes Stichwort… Das Kindlein beschäftigte sich im November ganz viel mit dem Thema „Tod“… einfach so, von einem Tag auf den anderen. Ansonsten war der November aber ein recht entspannter Monat, auch wenn das Kindlein den ein oder anderen Tag eher ungemütlich war. Sie ist hin und wieder eine richtig kleine Motzkönigin, wobei hin und wieder manchmal untertrieben ist. Aber nun ab mit dem November.

DER TOD UND SO

Das Kindlein beschäftigt sich plötzlich mit dem Tod. Es kam relativ plötzlich… ich habe im Nachhinein noch versucht einen bestimmten Moment auszumachen, der eine Art Auslöser war. Kann mich aber an nichts erinnern. Es passierte einfach. In erster Linie macht sie sich Gedanken um die Endlichkeit, spürt, dass Menschen älter werden… auch dass sie selbst älter wird. Und sie weiß, dass es ganz junge und ganz alte Menschen gibt. Neulich sagte sie Folgendes zu mir:

Kindlein: „Mama, sterben alle Leute irgendwann?“
Mama: „Ja, irgendwann ja. Man kann nicht ewig leben.“
Kindlein: „Dann stirbt meine Uroma bald. Sie ist nämlich schon richtig alt.“

Da hatte ich natürlich erst einmal einen ganz dicken Kloß im Hals. Ja, ihre Uroma ist wirklich schon alt. Und sie kann auch nicht mehr so richtig gut laufen. Aber das Gespräch ging dann noch weiter. Das Kindlein wollte ziemlich wissbegierig wissen, ob denn ihre Uroma noch arbeitet. Papa erklärte ihr darauf hin den Begriff „Rentner“, was schon ziemlich niedlich war. Jedenfalls rissen die Gedanken um das Thema Vergehen, Sterben und Tod nicht ab. Ich hätte in wenigen Wochen ein kleines Heftchen mit all den sprüchen füllen können. Wir sind gespannt, wie das Kindlein weiterhin damit umgeht.

„Ich sterbe noch nicht, ich bin ja noch viel zu jung. Aber meine Uroma, die wird nicht mehr lange leben.“

BRRRR…. SO KALT

Was war der November kalt? Jaaaa… so richtig kalt kalt. Weihnachten sind fast 10 Grad in unserer Region angesagt, aber der November.. der hatte es echt in sich. Auch wenn meine Collagen und Bilder mal wieder trügen. Die meiste Zeit tollte sie eben nicht in der Fleece-Jacke, sondern vielmehr schon im Schneeanzug die Gegend. Außerdem war es trist und grau – meistens. Der Dezember ist ja bisher auch nicht viel besser. So langsam merkt mein Körper auch das fehlende Tageslicht. Es wird Zeit für Sonne und Frühling. Oder?

LIEDER – KANN SIE

Unser Mäuschen hatte ja schon immer eine ziemlich.. hm… interessante Fantasie. Neben kleinen Geschichten, denkt sie sich mittlerweile auch Songtexte aus und komponiert in ihrem Köpfchen dazu eine kleine Melodie. Eine Melodie, die vermutlich weit von einer eigentlichen Melodie entfernt ist, aber wen interessiert das schon? Mich jedenfalls nicht *hehe*.. und so durfte ich mir neulich folgenden Song anhören (und auch gleich aufschreiben weil schön und so):

„Wir sind eine Familie,
tralallalaaa…
wir werden uns niemals trennen…
ihr seid die besten Eltern…
tralalalaaallaaaaa“

QUASSELSCHNUTE

Bekommt den Strampler der Puppe nicht zu:
„So, ich schmeiße die blöde Baby Born jetzt in den Mülleimer.“
Geht anschließend in die Küche und will sie tatsächlich wegschmeißen.

Wirft noch hinterher:
„Baby Born gehört nicht mehr zur Familie!“
Aha.

Wir spielen Arzt. Kindlein kuschelt lieber an Mamas Oberweite.
Mama: „Frau Ärztin, sie kuscheln ja nur an der Brust, was sind sie denn für eine Ärztin?“
Kindlein: „Ich bin eine Brustärztin, ich behandle Brüste.“

„Lieber guter Nikolaus, liefer mich nicht aus!“

„Gib die Gitarre her, weil ich bin hier die Bestimmerin!!!!“

Ist sehr sehr sehr sehr wütend:
„Ihr seid gar nicht die richtigen Eltern! Ihr habt euch nur so verkleidet.“

„Papi, man kann Pippi, strulllllln oder Pullern sagen.“
Synonyme kann sie.

„Mama, wenn man Profis Profis Profis Profis Profis Profis sagt… dann wird der Mund ganz trocken.“

Oktober 2017 – Rückblick

Der Oktober 2017 war kein schöner Monat. Dazu vielleicht irgendwann mal mehr. Mein Fünkchen Hoffnung in der Zeit: die Kreißsaal-Arbeit begann wieder. Und ich wurde nicht enttäuscht… ein neuer, deutlich kleinerer Saal wartete auf mich und trotz einjähriger Abwesenheit kam ich ganz schnell wieder rein und fühlte mich im Team sehr sehr wohl. Es machte unheimlich Spaß, die Frauen und Familien zu begleiten und ich bin dankbar für viele viele tolle Erfahrungen und Momente.

Auch beim Kindlein tut sich momentan ganz viel. Sie geht ziemlich ab was Zahlen und Buchstaben angeht… saugt alles auf wie so ein kleiner Spongebob. Und ich sitze etwas hilflos mit dem Mann daneben und weiß nicht so recht, wie ich sie bei dieser von ihr gewünschten Lernphase helfen kann. Ich durchstöbere schon fleißig das Netz nach entsprechenden Materialien.. so recht fündig werde ich aber nicht. Nun gut, jetzt aber erst mal der Oktober.

KINDLEIN UND DIE ZAHLEN UND BUCHSTABEN

Das Äffchen ist so ziemlich vernarrt in alles, was auch nur ansatzweise wie ein Buchstabe oder wie eine Zahl aussieht. Ihren Namen schreibt sie nun schon seit Wochen einwandfrei in Großbuchstaben, vertauscht hier auch keine Buchstaben mehr. Mittlerweile kann sie noch Mama, Papa und die Namen von zwei Freundinnen aus der Kita schreiben. Es kommen also immer mehr Wörter hinzu.. was auch ganz niedlich ist: sobald sie irgendwo einen Buchstaben sieht, den sie aktiv als Teil dieser bereits geschriebenen Wörter erkennt, zeigt sie drauf und sagt: „Guck mal, das kommt in meinem Namen vor!“ Sie erkennt also den Buchstaben als solchen und malt nicht nur was vor sich hin. Darf ich hinzufügen, dass ich stolz bin und so? Hehe.

Mit den Zahlen ist es ähnlich. Sie rechnet jetzt seit Wochen fröhlich vor sich hin. Man kann ihr kleine Rechenaufgaben stellen, die sie ziemlich easy löst. Sie zählt fröhlich vor sich hin… neuerdings in Zwillingsschritten. „Zwillinge, Drillinge, Vierlinge, Fünflinge…“ keine Ahnung, wo sie das schon wieder her hat. Abgesehen vom Rechnen an sich, fängt sie jetzt auch an, die Zahlen zu schreiben. Ach und sie erkennt diese an sich. Beispiel: wir machen einen Spaziergang mit der Omi und laufen an einem Haus vorbei. Am Pfeiler vom Zaun ist ein Schild mit der Hausnummer. Kindlein: „Das ist Haus Nummer 5.“ Stimmte.

LATERNE LATERNE

Der diesjährige Laternenumzug in der Kita stand an. Und Papa war nicht da. Der weilte auf Messe weit weit weg von uns. Immerhin Oma unterstützte das Kindlein und mich. Wir haben uns den Bauch ziemlich krass mit Kürbissuppe voll geschlagen. Kindlein hat davon natürlich – wie soll es anders sein – nichts gegessen. Hat sich statt dessen eine Scheibe Brot geschnappt und zweimal dran geknabbert. Das war’s. Ansonsten war ich dieses Mal bezüglich Laterne und so weitaus besser vorbereitet. Letztes Jahr habe ich ja den Fail des Jahrhunderts gelandet: Ich habe dem Kind einfach so ein Set aus Leuchtstab und Anna und Elsa Laterne zum Aufklappen gekauft. Wollte Zeit und Nerven sparen. Nun nieselte es letztes Jahr zum Umzug. Ich glaube ungefähr drei Tropfen hat diese Laterne überlebt.. und fiel dann wie so ein Zellstofftaschentuch in sich zusammen. Kindlein flennte und lief anschließend nur noch mit dem Stab durch die Gegend. Nur einen Tag später bastelten wir also letztes Jahr die Laterne für 2017. Stabil. Die würde einen Schneesturm überleben. Ich pimpte das Teil noch am Tag des Umzuges und schnitt ziemlich komplizierte Blattschablonen aus. Das Kindlein war jedenfalls ziemlich happy. So muss das.

LIEBLINGSMENSCH KINDLEIN

Mein liebes Kindlein
Geduld ist momentan nicht Deine Stärke
Du gehst sehr schnell und vor allem sehr gerne an die Decke
und sagst auf jegliche Kritik nur noch:
„Ist mir doch egal“
verschränkst dabei ganz niedlich die Arme 
und guckst zur Seite
du kleiner Stinkstiefel
bist momentan selten zufrieden zu stellen
und antwortest entsprechend mit deinen Lieblingssätzen
„Das ist langweilig“ oder wahlweise
„Das ist doch dumm und doof“
nur um eine Sekunde später der größte Mauseschatz zu sein
der gerne malt, bastelt und singt
Bücher nicht so toll, den Fernseher umso toller findet *augenroll*
sich nach wie vor Geschichten ausdenkt
und in kleine Zauberwelten mit Spielzeugen versinkt
keinen Mittagsschlaf mehr in der Kita macht
und noch beim Einschlafen „Ich bin nicht müde“ sagt
Du bist und bleibst die Liebe unseres Lebens

QUATSCHERZÄHLERIN

Das Kindlein ist momentan etwas cholerisch. Jaaa… Geduld ist nicht ihre Stärke. Entsprechend ist diesen Monat auch die Ausbeute an sprachlichen Highlights. Ähm. Tja. Oftmals ohne Worte. Hat sie natürlich alles nicht von uns. Natürlich nicht! Hust. Aber sie kann auch ganz zauberhaft sein, siehe Zitate. Herzmädchen.

„Ihr seid die tollsten Eltern! Bis in den Weltraum!“

Sieht ein Bild von Paris:
„Guck mal, der Eichelturm. Der Ist im Paradis!“

Zur Oma:
„Du bist ne‘ alte Sterbeoma.“
Nun ja… ähm…

Spielt mit ihren Puppen.
„Das ist so doof. Dieses scheiß dumme Mädchen!“

„Verdammte Hühnerkacke!“

Guckt Abends im Bett den Sandmann, das Internet ist langsam und der Film stoppt.
„Dieses scheiß Internet! Warum geht das nicht?“

Sieht wie Papa seine guten Schuhe, passend zum Anzug, einpackt.
„Was sind denn das für nutzlose Schuhe?“

Kindlein: „Ich habe Hunger!“
Mama: „Was möchtest du denn essen?“
Kindlein: „Gehst du mal zum Kühlschrank und bietest mir was an?“

Papa schlägt dem Kindlein vor, baden zu gehen.
Papa: „Dann schnuppert die Mama an Dir und sagt: Oh, wer riecht denn hier so frisch?“
Kindlein: „Nein, ich will nicht baden. Dann schnuppert die Mama an mir und sagt: Oh, wer riecht denn hier nach Käse? Ich mag Käse!“