Januar 2018 – Rückblick

Husch husch… ganz schnell noch der Januar… bevor der Februar auch schon rum ist. Hier ist so viel passiert die letzten Wochen. Ich mag soooo viel erzählen und zeigen… bald bald. Wenn es die Zeit und mein Herz zulassen. Der Januar war ansonsten nichts besonderes. Ich quälte mich durch einen Praxiseinsatz im Kreißsaal, erlebte Aufregendes, war kaputt vom Schichtdienst und begann mit den ersten Vorbereitungen für das anstehende Examen. Das Kindlein macht es uns in den letzten Wochen und Monaten recht leicht. Kleiner fröhlicher Sonnenschein. Quasi nie krank diese Saison, gute Schläferin und Läuferin (jaaaa, siehe weiter unten). Macht uns glücklich, dieses Kind.

EIN PAAR NEUE FAKTEN UND ERRUNGENSCHAFTEN

Das Springseil und das Kindlein
In einer von diesen völlig überteuerten hässlichen Kinderzeitungen fand sich einen schönen Tages ein Springseil. Pink, glitzernd, Plastik. Kindlein wollte es, Kindlein bekam es. Das Teil diente lange Zeit vor allem als Absperrung diverser eigens kreierter Häuser und Höhlen. Hin und wieder versuchte sie ihr Glück mit dem Springseil springen, was allerdings mehr schlecht als recht funktionierte. Im Januar klappte es nun erstmals doch. Noch nicht so flüssig und oft peitscht sie das Teil ziemlich durchs Haus, aber hey… sie hüüft drüber und freut sich wie ein Keks.

Zählt – jetzt bis 30
Zählen tut sie ja schon lang‘. Aber neuerdings bis 30 und manchmal auch darüber hinaus. Ich vermute, sie hat das System durchschaut *hehe*… kleines tolles Mädchen. Steht einfach da beim verstecken spielen und zählt und zählt. Und dir als Eltern schlackern die Ohren und du fragst dich, wann sie das bitte alles gelernt hat. Neuerdings quatscht sie einen mit Rechenaufgaben zu.. „Mama, zwei plus zwei sind vier.“ Solche kleinen Aufgaben löst sie ja auch schon länger, thematisiert werden sie aber nun noch mehr.

Berufswunsch: Erzieherin
Ja, richtig. Sie möchte, wie sie es nennt – Kita-Erzieherin – werden. Schon ein paar Wochen manifestiert sich dieser Wunsch und ich bin gespannt, wann er sich ändert oder eben nicht. Ihre Tante ist ja auch Erzieherin, zudem geht das Kindlein momentan sehr gern in die Kita und liebt praktisch alles, was damit zu tun hat. Entsprechend handelt es sich hierbei um einen Herzenswunsch von unserem Mädchen.

Tragen? Nein danke.
Neulich meinte irgendwer wieder zu mir, dass es ja ach so doof wäre, dass unser Kindlein so schlecht und wenig läuft. Ich kam ins Grübeln. Vor ein paar Monaten hätte ich das komplett unterstrichen. Aber es ist einiges passiert. Und ich grübelte weiter und begann ein Gespräch mit dem Herzmann darüber. Und dabei fiel uns beiden auf, dass wir nicht einmal mitbekommen haben, dass das Kindlein eigentlich gar nicht mehr getragen wird. Wir schauten uns ziemlich bedeppert an. Früher, Shoppingcenter, nach 10 Metern wurden die Arme nach Mama oder Papa ausgestreckt. Immer und überall wollte sie irgendwann getragen werden. Wie, war ihr egal. Auf dem Arm, auf der Schulter, in der Trage, geschoben im Anhänger. Bloß nicht zu weit gehen. Aber das hat aufgehört. So schleichend, dass wir es selbst nicht mitbekommen haben. Ich kann mich, abgesehen vom letzten Urlaub, in dem sie auch schon 3km am Stück lief, an keinen Moment erinnern, an dem ich sie wirklich weit tragen musste. Es hat aufgehört. Verrückt. Unser Mädchen.

QUASSELMAUS

Kindlein: „Mama, hast Du ein Baby im Bauch?“
Mama: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
Kindlein: „Na weil du jetzt zum Arzt gehst.“
Kinderlogik.

Mama: „Mäuschen, bevor du deine Kramkiste raus holst, räum doch wenigstens dein Playmobil erst mal weg.“
Kindlein: „Nein, möchte ich nicht. Ich gucke wenigstens kein Fernsehen.“
Kinderlogik zwei Punkt Null.

Papa: „Maus, hast Du da gekleckert?“
Kindlein: „Ich weiß gar nicht, wovon Du sprichst!“

„Elmo, kommst du mit mir zur Verreisung?“

Zu Papa: „Heute ist Rasier-Verbot!“

Kindlein: „Mama, ich habe ein Geheimnis, das darfst Du Papa auch nicht erzählen!“
Mama: „Was denn?“
Kindlein, flüstert: „Ich habe eine Alles-Maschine. Die kann alles herstellen.“

Mit einem Stück Hähnchen in der Hand: „Das schmeckt nach geschossenem Schwein.“

„Ich spreche mit Carrence immer geistisch.“

„Machen wir jetzt ein Foto-Schnuting?“ Süßester Versprecher.

Mama: „Kindlein, wollen wir dieses Jahr in den Urlaub fahren?“
Kindlein: „Ja sofort!“
Mama: „Und wohin?“
Kindlein: „Ins Sauerland.“
Wir haben nicht den Hauch eines Schimmers, woher sie das hat.“

Mama singt bei einem Lied im TV mit: „Hör auf damit, du zerstörst mein Lied.“

Kindlein: „Ich will Peppa Wutz auf dem iPad gucken.“
Papa: „Aber wir gucken doch jetzt nicht vor der Kita Fernsehen.“
Kindlein: „So ist nun mal mein Leben.“

„Kann mir jemand helfen, sonst hab ich gleich die Schnauze voll!“

Genervt: „Ahhh, ich hab’s vermasselt.“

„Ich kann noch nicht mit einem Computer umgehen.“

Zu Mama: „Papa hat gesagt, ich darf kein Fernsehen… aber eigentlich bist du doch hier der Oberbestimmer.“

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