November 2017 – Rückblick

Nun haben wir schon Ende Dezember und Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Das ist so verrückt.. 2017 war echt nicht mein/unser Jahr und irgendwie freue ich mich auch, dass dieses Jahr sich nun endlich dem Ende neigt. „Ende“ ist auch ein echtes Stichwort… Das Kindlein beschäftigte sich im November ganz viel mit dem Thema „Tod“… einfach so, von einem Tag auf den anderen. Ansonsten war der November aber ein recht entspannter Monat, auch wenn das Kindlein den ein oder anderen Tag eher ungemütlich war. Sie ist hin und wieder eine richtig kleine Motzkönigin, wobei hin und wieder manchmal untertrieben ist. Aber nun ab mit dem November.

DER TOD UND SO

Das Kindlein beschäftigt sich plötzlich mit dem Tod. Es kam relativ plötzlich… ich habe im Nachhinein noch versucht einen bestimmten Moment auszumachen, der eine Art Auslöser war. Kann mich aber an nichts erinnern. Es passierte einfach. In erster Linie macht sie sich Gedanken um die Endlichkeit, spürt, dass Menschen älter werden… auch dass sie selbst älter wird. Und sie weiß, dass es ganz junge und ganz alte Menschen gibt. Neulich sagte sie Folgendes zu mir:

Kindlein: „Mama, sterben alle Leute irgendwann?“
Mama: „Ja, irgendwann ja. Man kann nicht ewig leben.“
Kindlein: „Dann stirbt meine Uroma bald. Sie ist nämlich schon richtig alt.“

Da hatte ich natürlich erst einmal einen ganz dicken Kloß im Hals. Ja, ihre Uroma ist wirklich schon alt. Und sie kann auch nicht mehr so richtig gut laufen. Aber das Gespräch ging dann noch weiter. Das Kindlein wollte ziemlich wissbegierig wissen, ob denn ihre Uroma noch arbeitet. Papa erklärte ihr darauf hin den Begriff „Rentner“, was schon ziemlich niedlich war. Jedenfalls rissen die Gedanken um das Thema Vergehen, Sterben und Tod nicht ab. Ich hätte in wenigen Wochen ein kleines Heftchen mit all den sprüchen füllen können. Wir sind gespannt, wie das Kindlein weiterhin damit umgeht.

„Ich sterbe noch nicht, ich bin ja noch viel zu jung. Aber meine Uroma, die wird nicht mehr lange leben.“

BRRRR…. SO KALT

Was war der November kalt? Jaaaa… so richtig kalt kalt. Weihnachten sind fast 10 Grad in unserer Region angesagt, aber der November.. der hatte es echt in sich. Auch wenn meine Collagen und Bilder mal wieder trügen. Die meiste Zeit tollte sie eben nicht in der Fleece-Jacke, sondern vielmehr schon im Schneeanzug die Gegend. Außerdem war es trist und grau – meistens. Der Dezember ist ja bisher auch nicht viel besser. So langsam merkt mein Körper auch das fehlende Tageslicht. Es wird Zeit für Sonne und Frühling. Oder?

LIEDER – KANN SIE

Unser Mäuschen hatte ja schon immer eine ziemlich.. hm… interessante Fantasie. Neben kleinen Geschichten, denkt sie sich mittlerweile auch Songtexte aus und komponiert in ihrem Köpfchen dazu eine kleine Melodie. Eine Melodie, die vermutlich weit von einer eigentlichen Melodie entfernt ist, aber wen interessiert das schon? Mich jedenfalls nicht *hehe*.. und so durfte ich mir neulich folgenden Song anhören (und auch gleich aufschreiben weil schön und so):

„Wir sind eine Familie,
tralallalaaa…
wir werden uns niemals trennen…
ihr seid die besten Eltern…
tralalalaaallaaaaa“

QUASSELSCHNUTE

Bekommt den Strampler der Puppe nicht zu:
„So, ich schmeiße die blöde Baby Born jetzt in den Mülleimer.“
Geht anschließend in die Küche und will sie tatsächlich wegschmeißen.

Wirft noch hinterher:
„Baby Born gehört nicht mehr zur Familie!“
Aha.

Wir spielen Arzt. Kindlein kuschelt lieber an Mamas Oberweite.
Mama: „Frau Ärztin, sie kuscheln ja nur an der Brust, was sind sie denn für eine Ärztin?“
Kindlein: „Ich bin eine Brustärztin, ich behandle Brüste.“

„Lieber guter Nikolaus, liefer mich nicht aus!“

„Gib die Gitarre her, weil ich bin hier die Bestimmerin!!!!“

Ist sehr sehr sehr sehr wütend:
„Ihr seid gar nicht die richtigen Eltern! Ihr habt euch nur so verkleidet.“

„Papi, man kann Pippi, strulllllln oder Pullern sagen.“
Synonyme kann sie.

„Mama, wenn man Profis Profis Profis Profis Profis Profis sagt… dann wird der Mund ganz trocken.“

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