Ein Sonntagsspaziergang

Am letzten Sonntag waren wir wie so oft die Uroma besuchen, inklusive Oma, Mama, Tante und natürlich dem Kindlein. Papa haben wir die Couch und den Haushalt gegönnt. Und so habe ich mit totaler Vorfreude den Monsterkinderwagen im Kombi verstaut, Snacks geschnitten, Spielzeug ausgesucht und vorsorglich wärmere Klamotten mitgenommen. Es hatte zwar 18 Grad und Sonne, der Wind war aber kalt. Eigentlich hätte ich gleich ein Köfferchen packen können, entschied mich dann aber doch alles einfach in meine Handtasche zu stopfen. Früher habe ich das sauteure Teil bewacht wie meinen Augapfel und es nicht mal in der Bahn auf dem Boden abgestellt. Jetzt stört es mich nicht mal wenn Saft drin ausläuft oder krümelige Knete hin und her kullert. Was solls.

Als erstes waren wir ein Eis essen. Dafür standen wir fast ne’ halbe Stunde an, da scheinbar nur eine einzige Eisdiele so schlau war bei 18 Grad und Sonnenschein Eis anzubieten. Gedränge, plärrende Kinder die schon an der Auslage hingen, während ihre Eltern noch 20 Meter weiter hinten fest hingen und völlig überfordertes Personal. Egal, hauptsache Eis. Ich habe mir auch mal ein Kügelchen genehmigt *yamm* Das Kindlein liebt ja Eis. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Ist nämlich ein Thema für sich *hust*.

Nach dem Eis essen haben wir dann jedenfalls die Uroma zum Spaziergang in einen sehr bekannten Park abgeholt. Wo genau muss ich ja nicht schreiben, sieht man vielleicht auf den Bildern. Und ich schiebe so den Kinderwagen… aber das Kindlein macht nicht mal Anstalten sich hinein setzen zu wollen. Statt dessen läuft sie. Und läuft. Und läuft und läuft… ihr wisst schon. Und sie hörte nicht auf. Sie lief die verdammte ganze Strecke. Zwischendrin ruhte sie sich an einer Brücke aus und glotzte ewig Enten. Da brauchte es am Ende wirklich überzeugende Argumente, damit wir weiter gehen konnten. Was wir taten. Und sie lief und lief. Die Sonne ließ den kleinen Bach glitzern, alle hatten gute Laune, die ersten Blumen blühten. Rundum herrlich. Snacks wollte das Kind zwischendrin natürlich schon und krähte in einer Manier “Gurga” – was Gurke heißen soll.

Zu Hause wartete der Papa mit frischen Eierkuchen und heißen Kirschen auf uns. Das Kind legte irgendwann seinen Kopf auf die Tischplatte und bekam die Augen kaum noch auf. Also Marsch ins Bett. Da drehte sie noch mal ordentlich hoch – so richtig. Eine Stunde später war dann aber auch der Tag geschafft und sie flog wie immer mit Peter Pan um die Wette. *hach*

Enten alleine glotzen

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Enten mit Mama glotzen

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Kleine Zinnsoldatin

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Und sonst so:
Weidenkätzchen
gucken
mit der “dade”
Blumen

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