Neulich in der Kotzfabrik

Wenn_die_Kotze_ueberall_ist

Neulich lief die Produktion wieder auf Hochtouren. Da wurden die Öfen eingeheizt und die Fließbänder wurden auf doppelte Geschwindigkeit gestellt. Und dann ging es rund – aber wie! Eigentlich haben wir ja kein Kotzkind. Das hielt sich immer in Grenzen und ist auch heute keine tägliche Sache, mit der wir uns rumplagen. Aber es gibt so Tage… da packt man besser nicht nur fürs Kind Wechselklamotten ein, sondern für sich selbst auch gleich mit. Wie auf dem Bildchen zu sehen… Kotzmops wollte lediglich bei Mama auf dem Arm sitzen und riss ihr wieder einen Büschel Haare aus dem Zopf, da spürte die Muddi plötzlich was warmes. Und da war es auch schon geschehen.

Die Kotzfabrik hatte all ihre Tore geöffnet und schwallartig kam das Zeug. Ein Großteil der Produktion landetet auf dem Boden und auf dem Körper des Kindes. Der Rest wurde schön auf dem Muttertier verteilt *grummel*. Als erstes wurde das Kind gesäubert (umziehen, beruhigen – da es nur am plärren ist, Gesicht waschen). Anschließend versucht die Muddi das Kind abzulegen, um den Boden zu wischen – scheitert natürlich kläglich. Man beachte: ich habe zu diesem Zeitpunkt immer noch dieses rote Top getragen! Also wird das Kind ewig beruhigt, bis es sich erbarmt und endlich mal fünf Sekunden mit irgendeinem Spielzeug daddelt. Muddi wischt den Boden – Kind plärrt wieder. Also wird die letzte Beruhigungsphase gestartet und das Kind kurzerhand in die Wippe verfrachtet. Mutti reißt sich das T-Shirt vom Leib und schmeisst es achtlos auf den Boden. Um etwas Neues zum Anziehen zu suchen, fehlt natürlich die Zeit (und auch die Lust). Also steht das Muttertier halb nackt im Haus und bespaßt das Kind. Ich hoffe wirklich, dass die Kotzfabrik das nächste Mal wieder öffnet wenn das Kind auf dem Bauch liegt und ein Spucktuch unter sich hat. Amen!

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