27 Wochen Baby M. – 27 Wochen zu viert!

Die letzte Woche war eine ziemliche Quengelwoche. Das Baby hatte eher schlechte Laune und tat dies auch sehr gerne kund. Motzen, Meckern, Quengeln. Gerne auch den ganzen Tag. Es sei denn man wedelt 24h am Tag mit einem Tuch über dem Kopf des kleinen Menschlein. Nun ja. Schafft keiner. Also wird weiter gemotzt. Dabei spürt man ganz deutlich, dass sie einen weiteren Sprung macht. Ihre Motorik der Hände hat sich nochmals deutlich verändert. Sie schläft – gefühlt – noch mal weniger, als sie eh schon tut. Sie lacht und quietscht wie eine Verrückt. Es passiert einfach ganz ganz viel.


Die große Schwester kuschelt Dich kaputt. 

Skills:

  • Motorik: Auch wenn ich es schon mehrfach geschrieben habe.. du hast noch mal ein neues Level in Sachen Greifen erreicht. Auch wird nicht mehr alles pauschal in den Mund gesteckt, sondern vielmehr ganz genau von allen Seiten untersucht. Dabei nimmst du Dinge von einer Hand in die andere und bist schon ziemlich geschickt mit deinen kleinen süßen Fingerchen.
  • Zähne: ich bin der Meinung, bereits das weiße deiner ersten beiden Zähne durchs Zahnfleisch schimmern zu sehen.
  • Schlafen: der Kinderwagen bringt dich IMMER in den Schlaf, genauso wie deine elektrisch betriebene Wiege. Ansonsten schläfst du tagsüber nur so 1 1/2 bis 2 Stunden, verteilt auf 20-30 Minuten pro Schläfchen.

Das magst Du:

  • alles was blinkt und Musik macht (furchtbare Plastikphase…)
  • Kochutensilien zum Spielen und ansabbern.. am liebsten den Schaber für Teig und den Streichpinsel
  • ESSEN!


Schon so groß, so viel Wehmut. 

Update Beikost

Beikost fühlt sich beinahe wie das falsche Wort an. Baby M. würde vermutlich den ganzen Tag essen, wenn es nach ihr ginge. Ich wiederhole mich zwar, aber so ist es: wir sind völlig baff und müssen uns an diesen Umstand echt gewöhnen. Beim Kindlein war alles anders.. sie isst bis heute wenig und ausgewählt. Baby M. dagegen futtert alles weg, was ihr vor die Linse kommt. Ist nichts mehr da, wird lautstark protestiert.

Daher bleibt mir aktuell nichts anderes übrig, als sie richtig zu füttern.. entgegen aller meiner Überzeugungen. Aber gut, wir gehen hier mit dem Kind und seinen Bedürfnissen. Natürlich bekommt sie nebenher auch immer wieder Fingerfood. Aus vielen Gründen. Wir sind nach wie vor keine Breifans, aber das Baby gibt uns die Richtung vor.. und diese ist: ESSEN! Also bekommt sie zum Mittag Gemüse.. nachmittags gab es immer ein bisschen Obst. Und jetzt ganz neu: Abends gibt es nun auch noch was zu  mümmeln.

Im Nachhinein hat Baby M. wohl zwischenzeitlich doch etliche Haare eingebüßt. Mittlerweile sind sie vor allem oben sehr sehr lang. 

Dabei geht Baby M. immer gleich vor: ich halte ihr den Löffel an die Schnute und sie mümmelt ein ganz kleines bisschen herunter.. wirklich nur ganz ganz wenig. Dann verzieht sie das Gesicht. Nur um eine Sekunde später den Mund wie wild aufzureißen und mit den Beinen zu strampeln, als hätte sie seit Wochen nichts mehr im Bauchi gehabt. Und dann geht es los. Essen, essen, essen. Verrücktes kleines Baby M.. unsere Fressmaschine.

26 Wochen Baby M. – 26 Wochen zu viert!

Seht ihr das Bild? Jaaaa… wir hatten hier endlich drei Krümel Schnee. Die hielten für exakt 3 Sekunden, dann waren sie wieder geschmolzen. Diese drei Sekunden nutzten wir für eine kleine Schlittenrunde und Fotos.. Es war ganz toll. Das Kindlein hielt das Baby, welches paketartig auf dem Schoß lag und ungläubig die weiße Landschaft anglotzte. Nun hat Baby M. also auch den ersten Schnee hinter sich. Wooop woooop! Sie ist weiterhin total entspannt… wir wissen gar nicht was uns geschieht. Ach und eine kleine große Fressmaschine, wie wir sie immer liebevoll nennen. Wehe das Mittag ist „alle“… das Geschrei ist groß. Dieses Kind futtert uns gerade echt die Haare vom Kopf.

Die große Schwester hält Baby M. gaaaanz fest!

Skills:

  • erste Runde auf dem Schlitten – check
  • du ziehst dir deine Socken selbst aus
  • du hast gelernt, dass man ganz doll auf Dinge schlagen kann: auf den Tisch, auf Spielzeug, auf Mama
  • momentan knallst du ungefähr 4-5x am Tag die Windel voll .. hier herrscht Windelrausch!
  • Du hörst immer besser auf deinen Namen
  • du bist riesig – wenn deine Schwester dich auf dem Arm hat, dann wirkst du gefühlt wie 2 Jahre

Das magst Du:

  • neu probiert: Birne – für gut befunden!
  • Essen – du rastet regelmäßig aus, wenn Schluss ist mit der Futterei

Das magst Du nicht:

  • Anziehen – nach wie vor
  • wenn Dinge nicht in Reichweite liegen und du nicht ran kommst – da wird gequakt bis der Arzt kommt

Kleines Schneepaket

Wenn Geschwisterkinder krank werden…

Nun war es so weit. Das Kindlein wurde krank. Sehr krank. Das Thermometer kletterte ganz schnell in Richtung 40 C°. Dazu gab es Gliederschmerzen.. Ich folgte ein paar Tage später und lag mit Schüttelfrost und ebenso heftigem Fieber wie erschossen im Bett. Da hat es das Kindlein und mich echt umgehauen. Wenige Tage später hing dann offiziell „RSV“ in der Kita als Krankmeldung aus. Uns rutschten die Herzen in die Hose. Immerhin lag unser großes Kindlein deswegen fast eine Woche im Krankenhaus… und zwischendurch sah es ganz und gar nicht gut aus. Für Kinder unter einem Jahr ist dieses Virus einfach so schrecklich gefährlich. Viel Desinfektionsmittel und Kuschelverbote fürs Kindlein später sind wir alle wieder halbwegs auf dem Damm und hoffen… hoffen, dass das Baby verschont geblieben ist. Bisher sieht es gut aus. Also weiter: Daumen drücken!

Obst findet sie klasse! Egal ob püriert oder am Stück. 

Dezember 2018 – Rückblick Kindlein

Anzeige wegen Verlinkungen (selbst gekauft) und Markennennungen.

Der Dezember ist rum. Schon eine Weile. Aber aufgrund von Baby und all den anderen Sachen kommt Frau natürlich zu nix.. wie sollte es auch anders sein. Der Dezember stand natürlich voll unter dem Motto: Weihnachten is coming. Das Kindlein fieberte standesgemäß dem Tag der Tage hin und fragte mehr als einmal „Wie oft noch schlafen bis Weihnachten?“ Dieses Jahr hatten wir sogar Besuch vom Weihnachtsmann höchst persönlich. Hohoho sage ich da nur. Nun aber ab mit dem Dezember.. der wird eh mehr als lang genug.

Laufradliebe. Nach wie vor.

Schule, Schule, Schule

Im Dezember fand nun die erste Informationsveranstaltung an der zukünftigen Schule des Kindleins statt. Unser Örtchen, in dem wir leben, ist nicht besonders groß.. so besteht nicht wirklich eine Wahl zwischen mehreren Schulen. So wird das Kindlein auch definitiv mit vielen ihrer bisherigen Kitafreunden eingeschult werden. Das empfinde ich als großen Bonus, da sich unser Mädchen (nicht immer) nach wie vor schwer mit Neuem tut. Ich selbst habe schon diese Schule besucht, in die nun auch unser kleines, großes Mädchen gehen wird.

An besagter Schule hat man die Wahl zwischen zwei Klassensystemen. Regelklasse und Flexklasse. Im Nachhinein fand ich es furchtbar, überhaupt eine Wahl zu haben. Denn dieses Thema beschäftige wochenlang nicht nur meinen Mann und mich.. nein, jeder hatte dazu etwas zu sagen.. das fand ich nicht schlimm, da man immer wieder neuen Input bekam und andere Sichtweisen aufgezeigt wurden. Aber es waren anstrengende Wochen. Ständige Gespräche zwischen den Eltern auf den Fluren, Gespräche mit Freunden, die bereits Kinder in der Schule haben, Recherche über alle Grenzen hinaus. Ich würde dem Thema sehr gerne einen eigenen Post widmen, vermute aber, dass mir mal wieder die Zeit dazu fehlen wird. Jedenfalls ist unsere Entscheidung bereits gefallen.

Weihnachtsfeier Kita

Auch auf der Weihnachtsfeier in der Kita drehten sich die Gespräche nur um ein Thema: Regel- oder Flexklasse? Dabei war es doch die letzte Weihnachtsfeier mit dem Kindlein im Kindergarten. Wehmut macht sich allmählich breit.. die Erzieher hatten mit den Kindern ein tolles Programm vorbereitet. Jedes Kind hatte allein oder mit einem Freund ein Gesicht vorbereitet. Es gab ganz viele gesungene Lieder, jede Menge aufgeregte Kinder und am Ende ein tolles Buffett der Eltern. Anschließend spielten die Kinder, die Eltern versuchten verzweifelt die Frage nach dem Klassensystem zu beantworten und ich stillte Baby M. entspannt im Kuschelraum. Der Austausch mit den Eltern half uns auf jeden Fall die richtige Wahl für das Kindlein zu treffen. Überhaupt empfinde ich den Austausch mit anderen Eltern fast immer als sehr gewinnbringend. So auch an diesem Abend.

Oben links: Prinzessin mit Schloss, darunter: Weihnachtsmannsticker mit Rentier, darunter: Engel, rechts daneben: ein Verkaufsstand für Gemüse, rechts daneben: wir malen mit Wasserbuntstiften, rechts oben: ein Pirat auf einer einsamen Insel mit Schatz und Schiff.

Künstlerin

Auf der oberen Collage sieht man einige der aktuellen Kunstwerke vom Kindlein. Sie zeichnet, malt und bastelt nach wie vor jeden Tag. Wenn sie wieder kommt mit „Mama ich will was basteln“.. stehe ich erst mal doof da und muss mir fix was einfallen lassen. Gott sei dank gibt es etwas, das heißt Internet. Hihi. Und so malt und bastelt sie sich durch den Tag. Nach wie vor muss ich viele Kunstwerke „verschwinden“ lassen, da es einfach unmöglich ist, alles aufzuheben. Die tollsten Sachen finden jedoch immer noch den Weg in ihre Sammelmappe, versehen mit Namen und Datum.

Zahnarztbesuch – oh oh oh!

Richtig. Oh oh oh hieß es kurz vor Weihnachten.. und nicht ho ho ho. Jahrelang geht das Kindlein bereits jedes halbe Jahr zur Vorsorge. Nie war etwas. Mit 5 wollten sie nun anhand eines ersten Röntgenbildes sehen, wie es zwischen den Zähnen aussieht. Richtige Entscheidung. Ich will hier auch gar nichts schön reden. Wir sind ja hier nicht in der perfekten Scheinweltblase.. das Kindlein hatte drei Löcher. Alle in den Zahnzwischenräumen. Für uns brach eine Welt zusammen. Mein Mann und ich konnten uns das kaum erklären. Aber es fühlte sich an wie eine lebensbeendende Diagnose. Was es natürlich nicht ist und war. Aber an diesem Tag liefen wir beide mit einem Brett vorm Kopf durch die Gegend. Es war wie angeschossen werden. Ja, wir haben beim Kindlein Zahnseide genutzt. Nein, wir haben es nicht regelmäßig gemacht. Nein, sie isst nicht übermäßig Süßigkeiten. Und ja: natürlich darf sie naschen. Nun ja.. nach einigen Tagen legte sich der Stress und wir wollten das Thema einfach nur abhaken. In drei Terminen wurden die Löcher beseitigt, was dank örtlicher Betäubung (Lachgas funktionierte bei ihr nicht, der Puls schoss in die Höhe, was nicht normal ist) und Netflix kein Problem war. Ich muss auch dazu sagen, dass wir in einer Praxis sind, welche ausschließlich Kinder behandelt. Und das ist auch gut so. Alle sind extrem einfühlsam, es gibt es spezielles Vokabular für Kinder und Fernseher über den kleinen Behandlungsliegen. So war es für das Kindlein ein Leichtes diesen Marathon zu überstehen. Und nun heißt es: jeden Abend Zahnseide. Läuft bisher ohne Probleme.

Weihnachten

Ach ja, Weihnachten. Wie oben bereits geschrieben: dieses Jahr kam der Weihnachtsmann. Nachdem uns der geplante Nachbar aufgrund von unerwarteter Arbeitsbelastung absagen musste, trieben wir fix jemand neuen auf, der das Kindlein und anschließend noch die beste Nachbarsfreundin besuchen würde. Und er hat sich soooo Mühe gegeben. Es war wundertoll (gibt es das Wort?). Das Kindlein war mächtig aufgeregt

Was brachte der Weihnachtsmann?
(enthält Affiliate Links)

Was die Geschenke anging, hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass wir mal wieder hart am Eskalieren sind. Im Nachhinein war es aber ganz ok, da es ein großes Hauptgeschenk gab, an dem sich einige Leute beteiligten. Das war super, da so nicht noch mehr Kram im Haus herum steht. Abgesehen davon, versinken wir sowieso schon im Spielzeug. Ich versuche immer wieder Dinge weg zu legen und auszusortieren. Gar nicht so leicht, wenn man nun zwei Kinder bedenken muss. Anschließend möchte ich gerne die Geschenke vom Kindlein zeigen. Vielleicht braucht noch jemand eine Anregung zum nächsten Geburtstag? Naja, und Weihachten ist ja auch nicht mehr so weit weg. Hihi.

PAW PATROL ZENTRALE

PAW PATROL FAHRZEUGE

Der größe Wunsch vom Kindlein, neben der PAW PATROL Zentrale, war wohl ein Hatchimal. Nun ja. Einmal in der Werbung gesehen, wollte sie unbedingt so ein Flauschidingens, welches aus dem Ei schlüpft. Es war bis zum Schluss ihr größter Herzenswunsch. Und wie das eben so ist: wir wissen, dass das Teil recht schnell in der Ecke verstaubt. Aber der Wunsch ist groß und das akzeptieren wird. Ich kenne mich: auch ich vergesse dieses Gefühl nach Herzenswünschen nicht und so möchte ich unserem Kindlein möglichst viele Wünsche erfüllen. Also gab es das Teil, das Kindlein war happy und spielt tatsächlich bis heute viel damit.

Hatchimal Mystery Egg
Die Tante meinte nur: ich mag nicht irgendwelchen Schott schenken, der in der Ecke liegt. Also habe ich mir Mühe gegeben und der Pädagogin etwas raus gesucht, über das sich das Kindlein zu Beginn sicherlich nicht übermäßig freut, was auf lange Sicht aber besonders in Hinblick auf die Schule sinnvoll ist. Und siehe da.. es klappte. Das Kindlein spielt besonders mit dem LÜK-Kasten echt gerne. Na und Stifte sind sowieso immer der HIT!

miniLÜK Kasten Set

Vorschulbuch von DUDEN

Zaubermalerstifte 

Was stand sonst noch auf dem Wunschzettel und wurde erfüllt?

Baby Born Zapf Creation Schwimm-Set

Barbie Ken Puppe & Barbie Puppe  

Großer Wunsch vom Kindlein: Haarkreide

Und wo wir schon bei Mode und Co. sind: ein Prinzessinnen Kleid gab es ebenso.

Und weil das Kindlein so gerne bastelt, gab es auch noch einen Spiral-Designer:

Mama tobt sich wieder einmal aus.

Ich mache noch mal einen Sprung zurück. Denn vor Weihnachten gab es natürlich noch andere Dinge, die zelebriert wurde. Da gab es den Weihnachtsmarkt, auf den wir – trotz Nörgel-Baby-M. – gingen und es nicht bereuten. Abgesehen von einem kalten Burger (weil ich das Baby schleppen musste), hat es wunderbar funktioniert. Danach kam der Nikolaus, dem ebenso lang entgegen gefiebert wurde. Außerdem haben wir jede Menge Plätzchen gebacken und auch gegessen. Hihi. Lecker war es, vor allem der Teig, den Mama ja nun auch endlich wieder naschen darf. Das war echt die Höchststrafe in der Schwangerschaft. Das Kindlein jedenfalls hat nicht so die Ausdauer für Backen. Anfangs noch ziemlich begeistert, weicht die Euphorie schnell der Langeweile und sie setzt zwischendurch immer wieder aus.

Ansonsten haben wir noch unseren geplanten Weihnachts-Trip nach Bayern zur Familie abgesagt. Hatten wir uns eigentlich fest vorgenommen und die Tage vor Weihachten war ich auch eigentlich innerlich immer mal wieder bereit diesen Marathon auf mich zu nehmen. Hätte bedeutet: ca. 4 Stunden Fahrt eine Strecke. Nun ja. Baby M. war wie gesagt vor Weihnachten eigentlich ganz ok drauf. Einziges Problem: die Babyschale und Auto fahren. Es gibt bis heute nichts, was sie mehr hasst und sie zur Eskalation bringt. Also haben wir gesagt: bevor wir quasi unser gesamtes Haus samt Inhalt für 2 Tage über die eigentlich entspannten Feiertage ins Auto verfrachten und permanent aufgrund von Baby M. unter Strom stehen.. nun ja.. ihr wisst was ich meine. Wir blieben zu Hause, was im Nachhinein die einzig richtige Entscheidung war. Das Kindlein hätte sich natürlich gefreut, aber für Baby war es besser so.

Kalt – aber schön warm eingepackt.

Unser Sensibelchen
(Werbung weil Nennung der Filme)

Das Kindlein war ja schon immer eher ein sensibles Kind. Bis heute muss man sehr darauf achten, was man sagt, da sie sich viele Dinge merkt, sich vieles zu Herzen nimmt und jede Menge hinein interpretiert. Den Gipfel zu diesem Thema haben wir nun bei Filmen erreicht. Wir achten schon darauf, was sie schaut. Aber wenn Du sonntags ein Märchen schaust, dann rechnest du nicht damit, dass das Kind noch Monate später weinend im Bett liegt, weil eine bestimmte Szene sie nicht los lässt. Hier also unsere Top 3.. Filme, die das Kindlein bewegen.

  • Kevin allein zu Hause

Ich liebe diesen klassischen Weihnachtsfilm. Auch wenn ich aus heutiger Sicht bei dem ein oder anderen Dialog schlucken muss.. so ist er doch kurz vor Heiligabend bei uns ein Muss. Das Kindlein jedoch.. wollte ihn dieses Jahr zunächst nicht sehen. Argumente? Oh.. viele! Kevin wird vergessen, Kevin hat keine Familie mehr, Kevin ist eben.. wie der Filmtitel schon sagt – allein. „Ich habe Angst, dass ihr mich auch mal vergesst!“ sprach sie mit Tränen in den Augen. Die Angst kann ich schon nachvollziehen. Leider steigert sie sich in solche Dinge doch sehr rein.. so dass die Tränen am Ende nicht gespielt, sondern wirklich echt sind. Verzweiflung wohin man schaut.

  • Ice Age

Kennt ihr die Szene mit der Mama am Fluss? Im ersten Teil? Das Kindlein schaute den Film bei der besten Nachbarsfreundin.. nun ja. Wie wir alle wissen, schafft es die Mama nicht, nur das Baby und der Papa überleben. Das Kindlein hat das sehr gut verstanden und hat wegen dieser Szene tagelang geweint und die Welt nicht verstanden. Wie können Babies nur ihre Mama verlieren? Etwas, was nicht in ihren Kopf will. In meinen natürlich auch nicht, aber die Realität sieht leider oft anders aus. Alles erklären nützt wenig.. sie ist von dieser Szene tief getroffen.

  • Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren

Wer den Film nicht kennt: relativ zu Beginn wird ein Baby vom gemeinen König in einem Weidenkörbchen auf einem kleinen Fluss ausgesetzt. Ich meine.. hallo? Da sitzt du sonntags mit deinem Kind vor dem TV und machst mirnichtsdirnichts ein Märchen an und dann kommt so etwas. Das Kindlein hat auch jetzt – Monate später – noch mit dieser Szenerie zu kämpfen. Wochenlang hatte sie Sorge, dass jemand ihre liebste Schwester Baby M. auf einem Fluss aussetzen könnte. Und auch heute noch kommt sie hin und wieder darauf zu sprechen. Dabei fließen dann Tränen.. und sie heult letztlich Rotz und Wasser.

Mit Oma und Baby M. unterwegs.

GEREDET:

Mama: „Ich mache schnell ein Foto!“
Kindlein: „Und dann? Schickst du es dann auf instagram oder was?“

„Papa, der erste Mensch, der geboren wurde ist der Weihnachtsmann. Wirklich!“

„Mama, die 3, 5 und 10 sind für mich besondere Zahlen!“

„Mama, kannst du bitte ‚Atemlos‘ anmachen?“

Papa: „Gefällt dir das?“
Kindlein: „Nein, das ist nicht mein Style!“

25 Wochen Baby M. – 25 Wochen zu viert!

Letzte Woche war die Woche der Motorik. Keine Frage: dieses Baby ist auf zack. Zu Beginn eher die kleine faule Zaubermaus, entpuppt sich Madame mittlerweile als echter Freak, was das Neulernen von Bewegungsabläufen angeht. Letzte Woche drückte sie sich leicht mit den Armen nach oben, mittlerweile stemmt sie sich bis zur Hüfte hoch. Der Popo schafft es auch immer weiter in die Höhe. Es ist echt der Wahnsinn! Außerdem beginnt sie allmählich sich vom Bauch auf die Seite liegend zu balancieren. War beim Kindlein damals ganz genauso. Wir hoffen, dass sie anschließend Sitzen lernt. Der große Meilenstein, auf den wir hier alle warten.

Noch vom großen Kind: selbstgebasteltes Spielzeug.

Skills:

  • erster Besuch beim Schweden gemeistert!
  • Hallo? Du kommst fast in den 4-Füßler.. verrückt! Bist doch erst 5 Monate alt!
  • entsprechend bewegst du dich nicht mehr nur im Uhrzeigersinn, sondern kommst gaaaanz laaaangsam vorwärts (Zeitraffer-Videos belegen es!)

Das magst Du:

  • momentan ziemlich viel.. du quietscht und brabbelst in einer Tour.. ach und du lächelst. Viel!
  • Luftballons!
  • Stoffe mit Mustern
  • am Fenster getragen werden und beobachten
  • mit Deiner großen Schwester auf dem Schlitten gezogen werden – Hach war das schön!
  • Erdbeeren!!!! (ganz die Mama)

Das magst Du nicht:

  • Pastinake ist glaube ich nicht so dein Ding
  • Pflaume pur ist dir definitiv zu sauer

Erdbeer-Session mit den Fingern. 

Aua Aua Aua

Die Fingerfertigkeit von Baby M. erreicht neue Höhepunkte. Beim Stillen wurde ja immer mal wieder um sich geschlagen. Mittlerweile zieren jede Menge bunter Farben meine beiden Milchspender. Warum? Baby M. kneift, zieht, drückt.. ja sie wühlt regelrecht in der Haut und dem Gewebe herum. Das tut zwischenzeitlich echt weh. Es sieht verdammt niedlich aus, ist aber auch verdammt schmerzhaft. Händchen weg nehmen? Keine Chance. Zack, sind sie wieder da. Dauert keine Sekunde. Also lasse ich sie wühlen und ausprobieren. Die blauen/gelben/grünen Flecken auf der Haut schmücken jetzt halt erst einmal mein Dekolleté. Hilft ja alles nix, ne?

Bald zu klein. Buggy ist bestellt!

24 Wochen Baby M. – 24 Wochen zu viert!

Wieder eine recht entspannte Woche. So langsam kann man meinen, wir gewöhnen uns daran. Seltsam oder? Du bist meistens gut drauf, gluckst und quietschst.. freust dich, lachst uns alle an, kullerst durch die Gegend.. es ist sehr schön zu beobachten… allmählich kehrt so etwas wie Ruhe ein. Ein komisches, aber sehr wohliges Gefühl macht sich breit. Wie genießen es. Denn: die Angst ist immer noch spürbar. Das Schreien hallt immer noch in unseren Köpfen wider. Aber Baby M. entwickelt sich so rasant weiter, dass an Rückfälle kaum zu denken ist.

Skills:

  • kein Zahn in Sicht, nach wie vor
  • die Wanne vom Kinderwagen wird allmählich ziiiiiemlich klein. Hilfe!
  • wenn du auf dem Bauch liegst.. du stemmst dich so heftig mit den Armen hoch und bleibst nun auch sehr lange in dieser Position
  • wenn es Futter gibt, dann strampelst du wie irre mit deinen Beinchen (und verlierst wie immer deine Socken)
  • die Nächte sind wieder etwas unruhiger.. aber nach wie vor sehr lang (meistens so 20.00-7.30 Uhr)
  • du trinkst mittlerweile schon ein bisschen Wasser aus einer Trinklernflasche
  • die Fön-App rettet nach wie vor viele Situationen

Spielen, erkunden, fühlen.

Das magst Du:

  • Essen. Egal was, egal wie, egal wo, egal von wem. Du mümmelst am liebsten den ganzen Tag.
  • wenn der Papa dich wie ein Flugzeug durch die Gegend steuert
  • Abwechslung – am besten jeden Tag
  • mit der großen Schwester in der Badewanne planschen

Das magst Du nicht:

  • wenn es nach dem Baden ganz kurz kalt ist bis das Handtuch dich wärmt
  • Oberteile anziehen – nerv nerv
  • Menschen, die du nicht kennst.. und die dich ansprechen.. werden auch mal mit einem schrillen Quietschen quittiert

Ganz bald gibt es Zöpfe.

Beikost – was hast Du schon probiert?

Also beim zweiten Kind.. da härtet man ja schon echt krass ab. Beim Kindlein gab es selbstverständlich bis zum ersten Geburtstag keinerlei Brötchen oder Brot. Böses Salz und böser Zucker. Nun ja. Damit das Baby beim Einkaufen die Eskalationsstufe nicht zu sehr erklimmt, reicht man auch mal ein Stück Brötchen. Überhaupt nimmt man alles locker. Entsprechend viel hat Baby M. auch schon probiert. Obst, Gemüse, fest, püriert.. sie hat schon eine ganze Menge durch. Und im Gegensatz zum Kindlein gilt nach wie vor: food is life. Echt krass, wie sie auf Essen abgeht. Der Futterneid ist grenzenlos. De Waschmaschinenladungen übrigens ebenso. Lätzchen? Steht sie nicht so drauf. Selbst wenn eines um ist.. Krümel schummeln sich auch in die letzte kleine Halsfalte.

Probiert hat das Baby schon:

  • Apfelsine
  • Apfel
  • Erdbeere
  • pürierte Pflaume
  • Banane
  • Gurke
  • Brot und Brötchen und Toast
  • Brokkoli
  • Möhre
  • Kartoffel
  • Pastinake
  • Kürbis
  • Zucchini

Selbst essen – geht auch mit Brei. 

Das Gemüse hat sie sowohl püriert, als auch als Fingerfood bekommen. Sie isst irgendwie alles.. bei der Pflaume hat sie mal das Gesicht verzogen, aber das war es auch schon. Ich kann mit Worten nicht beschreiben, wie sehr ich dem Sitzen (meiner persönlicher großer Meilenstein) entgegen fiebere. Und wie sehr ich mich auf den Sommer und den Plastikhochstuhl im Freien freue. Einfach den Wasserschlauch nehmen und abspritzen. Woohooo… Ach Baby M. Es läuft!

23 Wochen Baby M. – 23 Wochen zu viert.

Die letzte Woche war ziemlich verrückt. Auf vielen Ebenen. Das Gute vorweg: Baby M. ist bestens gelaunt.. kein Schreien, maximal Meckern auf hohem Niveau. Sie schläft recht entspannt ein, nappt etwa 4 Mal am Tag, grinst sich einen ab und quakt unheimlich viel. Dann ist das Baby die letzte Woche regelrecht ausgerastet wenn wir aßen und sie nix abbekam. Hallo? 5 Monate und dann so etwas. Das feste Ziel waren 6 Monate voll stillen. Aber nicht mit Baby M. So gab es das erste Fingerfood. Unten mehr. Kann gerne so weitergehen süßes Baby M. Momentan bereicherst du unser Leben ungemein. (hat ja auch nur 5 Monate gedauert… – an dieser Stelle bitte einmal einen Augen-rollenden Smily)

Skills:

  • du hast es gelernt zu spucken. Zu unser aller Leid
  • ich ziehe dich momentan aufgrund des Spuckens mindestens 2x am Tag komplett um
  • auf dem Bauch ziehst du deinen Popo schon ooooordentlich in die Höhe
  • auch auf den Armen stützt du dich immer besser ab
  • du liebst es zu sitzen oder zu stehen.. zum Heulen.. du darfst doch noch nicht!
  • Du KNEIFST SO DOLL WENN DU STILLST! AUA!

Beikost

Tja, Baby M. hatte andere Pläne als wir. Dieses Kind kann kaum ne‘ Rassel halten, schon will es essen. In der letzten Woche war es dann so extrem, dass ich die Wahl hatte: heimlich allein essen oder dem Baby auch was abgeben. Diese kleine Mädchen hat einen derartigen Terror geschoben wenn sie nicht auch etwas essen durfte. Verrückt. Kennen wir vom großen Kindlein so üüüüüberhaupt nicht. Sie hat ja erst mit weit über einem Jahr nennenswerte Mengen vertilgt.

Na wie auch immer.. wir sind ja hier keine Brei-Fans.. ich hatte dazu schon mal einen langen Blogpost verfasst und es hat sich an der Überzeugung nix geändert. Nun ist das Baby aber noch sehr winzig und die Koordination eher semi.. Es wird zwar alles zum Mund geführt, aber nicht alles kommt da auch an. Nun habe ich sie die letzte Woche mal an einer Möhre oder einem Stück Gurke lutschen lassen. Sie soll ja nix essen, erst mal schmecken und fühlen. Nun ja. Das fand Baby M. zwar cool, aber man spürte direkt, dass sie mehr will.

Also hab ich in den sauren Apfel gebissen und Kürbis sehr stückig in einer Art Breiform zubereitet. Nach wie vor: aus Überzeugung kein Füttern. So habe ich dann den Brei auf einen Löffel gegeben und ihr diesen in die Hand gegeben. Baby M. hat den Löffel in den Mund gesteckt und fleißig alles herunter gemümmelt. Tja, kannste‘ Dir nicht ausdenken, ne? So ging das eine ganze Weile, Sauerei natürlich inklusive.. aber so ist das beim Baby Led Weaning. Das Baby hatte dann so Lust auf mehr… das Ganze gipfelte dann im Ofengemüse, zu welchem wir ihr auch ungewürzte Sticks Gemüse mit zubereiteten. Ich sags mal so: Süßkartoffel erfolgreich im Magen gelandet. Und das breifrei, so wie von uns gewünscht. Ach ja. Ansonsten hat das Baby auch schon Banane eingespeichelt und gefuttert und an nem Apfel und einer Apfelsine gelutscht. Wir stehen etwas rat- und kopflos daneben. Immerhin war das Thema Essen bei der Großen ein ewiger Kampf (und ist es immer noch). Wir sind wahnsinnig gespannt, was hier noch auf uns zukommen wird.

Das magst du (ganz aktuell):

  • quietschen wenn dir etwas gefällt
  • baden – liebst du sehr
  • wenn jemand mit Tüchern vor deinem Gesicht wedelt
  • Stillen *herz*
  • Lieblingsspielzeug: ich würde sagen dein Stab zum Kauen
  • Kuscheltiere sind auch der Hit

22 Wochen Baby M. – 22 Wochen zu viert!

Willkommen im Jahr 2019 Baby M. Auf ein Neues.. denn: es kann nur besser werden! (ich weiß, es kann auch schlimmer werden, aber das blenden wir zunächst mal erfolgreich aus). Die erste Woche im neuen Jahr hat das Baby echt gut mitgemacht. Sie ist reeeelativ entspannt.. hat aber nun auch einen echten Entwicklungssprung hinter sich und viel aufzuarbeiten. Sie wächst und wächst, erscheint mir irre groß. Momentan kann ich es nicht anders sagen: ich lieb sie wie irre, wenn sie mich mit ihrem Strahlegrinsen anhimmelt. Kleines, süßes Baby M.

Unterwegs. Jeden Tag. 

Oberskills

„auf den Bauch drehen“

Endlich. Einen Tag, bevor du fünf Monate geworden bist, hat es endlich ganz ganz bewusst geklappt. Du hast dich auf den Bauch gedreht. Und tust es seitdem immer wieder.. und immer wieder… und immer und immer wieder. Die wenigen Dreher in den Wochen zuvor waren wohl mehr Glück als Verstand. Jedenfalls hast du es jetzt endlich komplett verinnerlicht und kugelst seitdem durch die Gegend.

„das erste laute Lachen / Kichern“

Es ist ja nicht so, dass ich dich nicht gerne zum lachen bringe.. Kitzeln steht hier an der Tagesordnung. Böse böse Mama. Aber neulich, da hast du echt einen raus gehauen. Auf einmal hast du gegluckst. Klang wie ein lautes Lachen – war es vermutlich auch. Himmel, das war niedlich! Scheiße süß um es mal auf den Punkt zu bringen. Leider ist das Ganze noch nicht reproduzierbar. Mal kann kitzeln wie verrückt und es passiert sehr wenig, mal gackerst du.

Sabbern, die ganze Zeit. Alles nass. Jeden Tag mindestens 2-3 Bodies. 

Skills:

  • letzte Woche hast du intensiv deine eigenen Hände erkundet – war echt niedlich
  • ach und die Füße ebenso
  • ENDLICH gab es einige wenige Tage, an denen du länger als 30 Minuten geschlafen hast
  • habe dich mit zum Fussballturnier vom Papa geschleppt – hast du in der Trage toll mitgemacht (nur die 5 Minuten Autofahrt dahin waren wieder mit Geschrei verbunden)
  • wenn du Lust und Laune hast, dann quietscht du wie eine Wilde rum

Deine Zunge und du…

Hierzu ist ein kleiner eigener Abschnitt von Nöten. Deine Zunge und du.. das ist schon eine seltsame Sache. Erst einmal hast du die lange und spitze Zunge von deiner Mama geerbt.. also von mir. Und es scheint, als wüsstest du das auch. Du streckst deine Zunge immer raus, jedem, überall. Du biegst sie dabei ganz niedlich und lachst verschmitzt drein. DEN GANZEN TAG! Die Leute bekommen sich nicht ein vor Entzücken, vor Lachen, vor Verliebtheit. Diese kleine Zunge ist so zauberhaft, du bist so zauberhaft. Du verrücktes kleines Mädchen.

21 Wochen Baby M. – 21 Wochen zu viert

(Werbung da Verlinkung und Produktnennung, selbst bezahlt)

Ach Baby M. Das war nicht Deine, nicht unsere beste Woche. Du hast uns – und ja, das darf ich mal so sagen – Weihnachten versaut. Das klingt hart, und so war es auch. Am 24.12. hast du so lang geschrien, bis praktisch alle Gäste geflohen sind. Es war zu laut um zu essen und auch zu laut um sich zu unterhalten. Dabei hatte der Tag mit dem Besuch vom Weihnachtsmann vor allem für das Kindlein so wunderschön begonnen. Nun ja. Dann kam der erste Weihnachtsfeiertag.. auf dem Weg zu Oma und Opa hast du dich derart ins Jenseits gebrüllt, dass ich heulend den Papa und die Große aus dem Auto bugsierte und dann allein zurück nach Hause fuhr. Da saß ich nun, allein am 25.12 .. für Stunden. Das war wirklich eines der traurigsten Weihnachten überhaupt. Ich bin daher – trotz aller Liebe – momentan nicht sooo gut aufs Baby zu sprechen. Aber nun ab mit den 21 Wochen.

Finde das Baby!

Skills:

  • erneut eine Woche ohne Bauchdreher, ABER: endlich streckst du deine Beinchen so richtig in die Luft und kullerst zur einen oder zur anderen Seite
  • Größe 74 ist hier nun komplett eingezogen (du trägst jetzt 68 und 74 parallel)
  • auch bei den Schnullern ist die nächste Größe am Start
  • die erste Nacht in der du sagenhafte 8!!!!! Stunden am Stück geschlafen hast liegt hinter uns
  • du hast mich das erste Mal seit Ewigkeiten wieder so richtig von oben bis unten voll gekotzt
  • Stimmungsschwankungen und du.. ihr seid total dicke.. von einem Moment zum anderen bist du zum davon laufen. Woran auch immer das liegt.

Das magst Du:

  • klassische Musik wirkt bei dir Wunder
  • immer noch: alles was leuchtet und sich dreht ist toll
  • endlich: wenn ich dich umziehe und auf deinem Bauch umher blubbere, so findest du das ziemlich gut und grinst dir einen ab – bisher wirkte das auf dich eher verstörend

Mit der Tante an Weihnachten. 

Was hat dir der Weihnachtsmann gebracht?

Der Weihnachtsmann war natürlich bei Weitem nicht so fleißig wie bei deiner Schwester.. grundsätzlich hätte Baby M. auch nichts gebraucht. Aber das Kindlein sprach ja bereits Wochen zuvor von den Geschenken für sich UND für die kleine Schwester. Also blieb mir nix anderes übrig, als auch dem Baby ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Und so bekam sie auch drei kleine Päckchen, die die große Schwester für sie öffnen durfte.

Fehn Spieltier Teddy

Das gute Stück gab es irgendwann irgendwo recht günstig und Mama hat zugeschlagen. Das Baby findet es bisher ziemlich gut, steht aber sowieso sehr auf Kuscheltierzeugs wie Bären, Hasen und all dem Schnickschnack. Durch den Greifarm (kann man das so sagen?) am Kopf kann ich es überall hinhängen. Momentan baumelt es an unserem Spieltrapez und wird fleißig eingespeichelt.

Selecta Klingelu Minitrapez

Ich weiß noch.. das Teil wollte ich schon damals fürs Kindlein haben. Und habe es mir nun für Baby M. geleistet.. bin aber eher enttäuscht. Sowohl von der Größe als auch von den Funktionen. Lediglich ein kleines Glöckchen bimmelt, der Spiegel ist viel zu klein und praktisch unbrauchbar und auf der Rückseite splittert schon das Holz ein wenig. Die Holzteile, die da so schön runter hängen haben auch null Funktion (obwohl es auf der Verpackung ganz anders aussieht). Eher unbrauchbar.

fashy Stapelbecher

Jaaaa, auch Stapelbecher haben wir bereits. Aber die liegen in der Garage in der großen Gartenkiste, sind voll mit Dreck und Modder und verutlich nicht mal mehr komplett vollzählig. Also dachte ich mir: kaufste‘ neue, bekommt Baby M. zu Weihnachten. Ich muss sagen: ja, sie sind eher klein. Und auch das Stapeln wird mit den Dingern nicht sooo einfach, da sie nicht perfekt aufeinander rasten. Sonst aber für den Preis echt unschlagbar. Noch bist du dafür zu klein.. mal sehen ob du weiterhin so gemütlich bleibst was Entwicklungsschritte bei der Bewegung anbelangt.

Das Weihnachtsoutfit der großen Schwester auftragen. 

20 Wochen Baby M. – 20 Wochen zu Viert.

20 Wochen. Nun steht die 2 offiziell davor. Verrückt. Nur noch wenige Wochen und du bist schon 5 Monate alt. Und dann ist es sozusagen nur noch einmal Schlafen bis zum ersten Geburtstag. Du Zaubermädchen. Die letzte Woche war relativ entspannt. Lediglich am Montag hast du dich nach einem ereignisreichem Sonntag ziemlich weg gebrüllt. Das war wieder sehr anstrengend und riss alte Wunden in meinem Herz auf. Es wird ja nicht besser mit der Zeit. Sonst ist aber alles fein. Wir fiebern nun Weihnachten und deinem ersten Fest entgegen. Hach. Dieses Mal mit zwei Kindern. Toll!

Mit Oma im Kinderwagen unterwegs

Skills:

  • letzte Woche ohne Bauchdreher, diese Woche hast du dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht
  • ansonsten hast du kein Interesse an körperlicher Betätigung, selbst zur Seite willst du dich selten drehen
  • statt dessen willst du seit einiger Zeit am liebsten nur auf dem Arm umher getragen werden
  • NEXT Level beim Greifen. Du nimmst Dinge in die Hand, hebst und senkst sie und schaust deiner Hand und auch dem was da in ihr ist, ganz genau zu
  • ich bin der Meinung dein erstes lauteres Kichern vernommen zu haben

Das magst du:

  • wenn was los ist – wenn deine Schwester und dein Papa da sind, bist du meistens durch genügend Ablenkung besser drauf und quakst nicht mehr in einer Tour herum
  • strampeln, strampeln, strampeln – voll dein Ding momentan (dabei ziehst du die Knie auch ordentlich an, magst aber sonst nix weiter machen)
  • Musik, wenn jemand für dich tanzt oder Sport vor dir macht. Unverändert.

Greifen, greifen, greifen

Schlafen – aktueller Stand – kurz und knapp

  • ich musste dich letzte Woche mehrfach nachts nach 6 oder 7 Stunden wecken, da mir sonst die Brust geplatzt wäre
  • tagsüber schläfst du entweder in deiner Wiege (maximal 30 Minuten) oder an der Brust ein (hier auch gerne länger wenn du denn fleißig saugen darfst)
  • nachts stille ich nach der ersten langen Runde schon so alle 2-3 Stunden
  • tagsüber bist du nach 1-3 Stunden müde, je nachdem wie der Schlaf davor war
  • manchmal hälst du 3 Schläfchen am Tag, manchmal auch 6 – kein Muster
  • morgens schlägst du oft bis 7.30 Uhr
  • abends gehst du oft 19.30 Uhr ins Bettchen
  • Ausnahmen bestätigen die Regel

Und immer die Finger im Mund. 

Unterwegs

Wir waren wieder mutig und haben Baby M. in unsere Unternehmungen mit eingebunden. Erst waren wir zum Weihnachtsbaum schlagen und anschließend zum Glühweinumtrunk bei Freunden die etwas weiter weg wohnen. Um den Weihnachtsbaum zu schlagen, bin ich mit dem Baby eine ordentliche Strecke im Kinderwagen durch den Wald gelaufen. Baby M. war entspannt und schlief sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg ein. Auch bei unseren Freunden lief alles glatt, da das Baby an dem Tag wieder wunderbare Schlafenszeiten hatte und wir nach 2 1/2 Stunden mit müdem Baby nach Hause fuhren. Auf dem Heimweg schrie sie dann schon etwas.. einen Tag später war sie kaum auszuhalten und wir bekamen augenscheinlich die Quittung für das anstrengende Wochenende.

19 Wochen Baby M. – 19 Wochen zu Viert

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Geplapper. Du quasselst in einer Tour. Mit der Lampe, mit der Kamera, dem Handy, deinen Eltern (also auch mit mir), mit deiner Schwester oder einfach auch irgendwie mit dir selbst. Es ist sehr niedlich. Du bist sehr niedlich. Und auch irgendwie pflegeleicht. Gott, ich mag es gar nicht in den Mund nehmen. Dieses Wort. Einen Totalausfall in Sachen schreien hatten wir.. ansonsten warst du echt sehr angenehm. Vor allem auch, weil du trotz Müdigkeit quasi keinen Ton von dir gegeben hast. Du reibst mittlerweile lieber die Äuglein oder glotzt wie ein Zombie geradeaus. Was übrigens auch sehr niedlich ist. Schlafen bringen? Kein Problem. Nur das gute alte Autofahren will dir nach wie vor nicht gefallen.

Ja, Kotze gibt es auch noch hin und wieder. 

Skills:

  • Du bist erstaunlich gut drauf. Was ist da los?
  • 6 1/2 Stunden Schlaf am Stück.. Mama konnte vor Sorge kaum schlafen.
  • wieder eine Woche OHNE Bauchdreher
  • die ersten Sachen in Größe 74 passen
  • Du wirst neidisch auf unser Essen und beobachtest uns genau
  • du sabberst extrem viel – teilweise muss ich dich mehrfach am Tag umziehen, weil alles nass ist
  • du liebst es auch, wenn wir deine Kauleiste massieren. Zähne sind natürlich trotzdem nicht in Sicht.
  • aktueller Zwischenstand Kinderwagen: immer noch viel Geschrei, nur müde halbwegs ok, da bei genug Geschuckel eventuell die Augen zufallen
  • Abpumpen und per Flasche funktioniert immer noch bestens

Immer noch – eines der liebsten Spielzeuge. 

Das magst Du:

  • ohne viele Worte: deine große Schwester. Ganz große Liebe auf beiden Seiten!
  • Sitzen – zum Heulen. Du willst alles sehen, immer dabei sein. Liegen ist ätzend. Sitzen darfst du allerdings noch nicht. Und so hangeln wir uns am Tisch immer an einer halb liegend/halb sitzenden Position entlang.

Das magst Du nicht:

  • immer noch: Schluckauf
  • wenn du müde bist, dann reibst du ganz schrecklich an deinen Augen herum, kratzt dich dabei und brüllst mir wieder das Haus zusammen

Und sonst so?

Die Badewanne wird zu klein.

Damit ist natürlich die Babybadewanne gemeint. Wir haben Baby M. diese Woche vermutlich zum letzten Mal in der Babywanne gebadet. Als der Herzmann sie da so rein packte staunte ich nicht schlecht. Das Baby muss noch mal einen ordentlich Schuss in die Länge gemacht haben.. oder aber ich habe sie ewig nicht gebadet und nun ist sie in der Zeit sehr gewachsen. Hehe. Na wie dem auch sei: das Baby passte da mit Ach und Krach noch rein. Tschüss Babybadewanne. Nun wird Baby M. wohl mit der großen Schwester planschen.

Kuscheln. Immer. Jeden Tag. 

Unterwegs.

Wir waren auf der Weihnachtsfeier vom Kindlein und haben das Baby natürlich im Schlepptau gehabt. Ich habe bereits morgens begonnen, den gesamten Tagesablauf darauf auszurichten, zur vereinbarten Uhrzeit ein waches, entspanntes Baby zu haben. Und siehe da… Baby M. erhörte unsere Gebete und schlief zu den perfekten Zeiten, so dass alles reibungslos klappte. Nach 2 1/2 Stunden vor Ort, wurde es ihr dann aber doch etwas langweilig. Außer Quengeln war aber nix. Kein Geschrei, nüscht. Die Rückfahrt gestaltete sich dann allerdings wieder als schwierig, da das Baby in der Babyschale ja bekanntermaßen gerne mal die Sirene anschaltet. War dann auch so, konnte aber dank Schnuller recht gut beendet werden. Unsere Fahrt dauert eh immer nur fünf Minuten, die sich aber dank Brüllmadame gerne mal wie fünf Stunden anfühlen. Halleluja.