Zwei Wochen Baby M. – zwei Wochen zu Viert!

Zwei Wochen Baby M.

Ach ja.. in den ersten Wochen passiert einfach so unwahrscheinlich viel. So viel, dass man um einen wöchentlichen Bericht gar nicht drum herum kommt. Zumindest geht es mir aktuell so. Vielleicht ändert sich das in wenigen Wochen oder Monaten. Wir werden sehen. Jedenfalls startete die letzte Woche recht „wach“.. denn Baby M. wird wacher. Auch Nachts. Wo wir schon bei einem Thema wären, was ich wohl tatsächlich beinahe vergessen habe: Müdigkeit. Himmel. Ich vermute, dass ist mal wieder einen extra Post wert. Aber diese bleierne Müdigkeit ist wirklich heftig. Ansonsten ist es hier immer noch sehr muckelig und kuschelig. Wir genießen die Zeit als Familie sehr. Unser Tag besteht gefühlt nur aus Stillen und Baby gucken. Alles so, wie es vermutlich sein soll. Hach ja. Nun aber zu Baby M. und ihre zweite Woche.

Skills:

  • Zack, die erste Windel wurde zum Überlaufen gebracht
  • Du schaust genauer – zumindest ist das unser Gefühl. Als würdest Du beginnen, Dinge zu fixieren.
  • Du machst erste Anstalten, dich vom Rücken auf die Seite drehen zu wollen – Himmel.
  • Du hast jetzt in der Regel 2 längere Wachphasen am Tag.
  • Deine Schwester kann Dich abknuddeln wie sie will: in den meisten Situationen bleibst Du dabei sehr entspannt.

Das magst Du:

  • wir haben das Gefühl, dass es auf dem Arm jetzt besser ist. Liegen ist aber immer noch beliebter
  • nach wie vor: Stillen. Deine liebste Beschäftigung. Dein Fels in der Brandung. Dein Einschlafritual. Wenn es nach Dir ginge, würdest du wohl den gaaaaanzen Tag stillen.
  • Das Tragetuch. Gleich zweimal kam es in Woche zwei zum Einsatz. Gefühlt nach drei Sekunden warst du tief und fest eingeschlafen. Soooo ein tolles Gefühl.
  • Die Federwiege! Hatten wir uns nur einen Tag vor Deiner Geburt von einer Freundin geliehen und abgeholt. Und zack.. man wippt und du findest es toll.

Große Schwesternhand hält kleinen Babykopf.

Das magst Du nicht:

  • Vermutung: Bauchweh. Du pupst in Woche zwei deutlich mehr als in Woche eins. Dein Bäuchlein scheint dich schon hin und wieder zu quälen..letztlich wissen wir es aber nicht genau und können nur Vermutungen aufstellen.
  • Seit einigen Tagen wird der Abend regelrecht zur Tortour. Du stillst quasi ohne Unterlass. Stundenlang. Meckerst, beschwerst dich lautstark. Und findest schlecht in den Schlaf. Neulich rettete uns einfach nur das Tragetuch aus dem Teufelskreis: Stillen, kotzen, stillen, kotzen.
  • Ich vermute: auch Du wirst kein Kinderwagenkind. Wenn Du tief und fest schläfst, dann kann man dich darin schon umher schieben. Wenn du allerdings quengelst und man versucht, dich durch schaukeln im Kinderwagen ruhig zu bekommen: Fehlanzeige.

Immer noch ein kleiner Blondie. 

Und sonst so?

  • Du hast Dein erstes Bad genommen. Nachdem tagelang Milch in die niedlichen Speckfalten rund um den quasi nicht vorhandenen Hals gelaufen sind, dachten wir: baden wir mal das Kind. Gesagt, getan. Baby M. fand es toll und hat sich nicht beschwert.
  • Du hast Dich erneuert wie eine kleine Schlange. Zwischenzeitlich rieselten die Hautschüppchen nur so von Deinem Bauch und Deinen Füßen. Nach wenigen Tagen war der Spuk nahezu vorbei und Du rundum erneuert.
  • Die Hebamme und ich haben noch mal bezüglich Deiner Größe nachgemessen. Hebamme kam auf 54cm, ich auf 55cm. Von wegen auf 50cm geschrumpft.. Pfff….
  • Deine Nabelklemme ist abgefallen. Genau von Tag 10 auf Tag 11.

In der Federwiege. 

Der schönste Moment der Woche:

Tja, was soll ich sagen? Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass wir eigentlich eher „Team 3 Kinder“ sind. So vom Gefühl und überhaupt. Auch nach der Geburt und der anstrengenden Schwangerschaft sehe ich das noch so. Und dann stehen der Herzmann und ich letzte Woche am Laufgitter, schauen auf unser neues Babymenschlein hinab… er legt den Arm um meine Schulter und sagt:

„Irgendwann machen wir noch mal ein Drittes. Zwei haben alle. Das ist ja langweilig.“

Ich drehe meinen Kopf zu ihm, knutsche ihn ab und sage: „Ich weiß schon, warum ich genau dich geheiratet habe!“ Und es stimmt. Was solche Dinge angeht, sind der Herzmann und ich einfach einer Meinung. Kinder sind so toll. Auch wenn wir im Haus eigentlich keinen Platz dafür haben.. und über die Finanzen brauchen wir ja auch gar nicht reden. Aber hey… kommt Zeit kommt Rat. Jetzt muss ich 2020 erst einmal mein Studium zur Hebamme beenden und danach sehen wir ganz entspannt weiter.

Juli 2018 – Rückblick Kindlein

Juli 2018 – Fünf Jahre alt

Der Juli war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Monat für das Kindlein. Denn: es hatte Geburtstag. Unser Mädchen wurde tatsächlich 5 Jahre alt. Den entsprechenden Post zu ihrer Unterwasserwelt Party habe ich ja bereits vor einigen Wochen online geschickt. Zudem hatten die Tante und der Herzmann ebenfalls im Juli Geburtstag. Hinzu kam der Endspurt der Schwangerschaft mit Baby M. Der Juli war daher sehr anstrengend für mich… aber umso schöner für das Kindlein. Denn: die Maus hat so einige Entwicklungssprünge hinter sich. Darf ich erwähnen wie stolz wir sind? Määäächtig!

Mit der Omi.

ZWEI GROSSE SCHRITTE

1) Ich schlafe jetzt allein!

Ja. Richtig. Nachdem das Kindlein ein neues Zimmer bekommen hat, gab es plötzlich so etwas wie einen Klick-Moment. Nachdem sie beinahe fünf Jahre Nacht für Nacht entweder an Mamas oder Papas Seite verbrachte… sagt sie plötzlich „Ich möchte heute allein in meinem Bett schlafen.“ Der Mann und ich schauten uns erst mal an wie zwei Außerirdische. Doch das war noch nicht genug! Das Kindlein bestand auch darauf allein einschlafen zu wollen. Zu viel für die Mama. Ich spürte schon die ersten Tränen hoch stiegen. Doch die wurden erst einmal beiseite geschoben.. denn so richtig dachten der Mann und ich nicht daran, dass es wirklich klappen würde. Und dann stieg sie in ihr Hochbett, wurde zugedeckt, machte ihre Toniebox an und schickte uns weg. Ich heulte vor der Tür in Papas Armen. Vor Freude, vor Stolz, vor allem Möglichen. So viele Emotionen löste das Ganze aus.. an dieser Stelle sei auch noch einmal die Schwangerschaft erwähnt, die hormonell gesehen vermutlich noch die Kirsche auf der Torte war. Hehe. Jedenfalls schlief das Kindlein dann tatsächlich allein ein. Eine Ära endete. Und wir waren auf der einen Seite sehr stolz, auf der anderen Seite aber auch sehr traurig. Wir genossen ihre Nähe, jeden Tag. Immer. Und wir waren froh, dass wir ihr das geben durften, was sie so lang brauchte. Und nun, zack vorbei.

Nach etwa einer Woche wollte sie hin und wieder jemanden, der bei ihr bleibt bis sie eingeschlafen war. Dennoch blieb sie im Großen und Ganzen immer in ihrem Bettchen. In den letzten so extrem heißen Tagen konnte ich sie zum Schlafen bei mir im Schlafzimmer „überreden“. Hier war es angenehm kühl.. Und so konnten wir bis zur Geburt der kleinen Schwester noch einige innige Momente genießen. Wir sind gespannt wie es hier weiter geht. Aber bis dahin haben wir ja jetzt erst einmal einen würdevollen Kuschelersatz in Baby M.

Mama tobt sich aus. 

2) Ich übernachte jetzt woanders!

Ja. Richtig. Das Kindlein hat das erste Mal woanders übernachtet. Es waren zwar „nur“ die Nachbarn – also das Haus direkt neben uns… aber: es klappte. Zwei Anläufe brauchte das Mädchen. Den ersten Abend lag sie ewig wach neben der Freundin, während Papa noch Händchen hielt. Irgendwann resignierte sie und gab auf. Und war von sich selbst wahnsinnig enttäuscht. Papa trug sie darauf hin zu mir und keine drei Sekunden später war sie im Tiefschlaf. Doch das wollte sie scheinbar nicht auf sich sitzen lassen… und schwups: sie versuchte es den Tag darauf erneut. Und dieses Mal klappte es. Stolz wie Oskar lief sie uns den nächsten Tag in die Arme und tat dennoch so, als wäre nix gewesen. Für sie ist das ein enormer Meilenstein – in vielerlei Hinsicht. Lange Zeit war so etwas nämlich absolut undenkbar. Ich bin ganz froh sie nie nie gedrängt zu haben. Stattdessen zeigte sie uns den richtigen Zeitpunkt. Und so wie es war, war es einfach perfekt. Jawohl!

ALLES IST IRGENDWIE ANDERS

Das Kindlein verändert sich irgendwie. Und wir Eltern haben sehr oft das Gefühl, dass wir da nicht mitkommen. Manchmal fragen wir uns, ob es da überhaupt noch diese Erstgeborene gibt. Sie ist sehr selbstständig und unabhängig – und lässt uns das auch spüren. Es ist schwer in Worte zu fassen.. aber sie wird groß. Sie braucht uns für sehr viele Dinge nicht mehr. Und die letzten ganz tief greifenden Entwicklungen zeigen diesen Werdegang Tag für Tag. Es ist manchmal wirklich schwierig.. es zu akzeptieren, wahr zu haben. Wie oft habe ich in den letzten Wochen zum Herzmann gesagt: Gut, dass da jetzt das Zweite kommt, das kuschelt wenigstens hin und wieder. Denn ja, das Kindlein ist eher nicht mehr verkuschelt, braucht wenig Körperkontakt, zieht einfach ihr Ding durch. Sie ist so viel mutiger als früher, traut sich Dinge, ist stark.. und wir glauben, dass sie grundsätzlich ein sehr sehr glückliches Kind ist. Das war unser Ziel und bisher.. so hoffen wir.. haben wir das ganz gut hin bekommen.

U9

Wir hatten die U9
mit einem sehr kooperativem Mädchen
sie kann hüpfen, springen, auf einem Bein hopsen
malt Menschen, Striche, Dreiecke, Vierecke
hat den Sehtest bestanden
spricht perfekt
ist 111cm groß
wiegt 17,8kg
hat einen Kopfumfang von 52,5cm

GESPROCHEN WURDE AUCH

Mama: „Du bist mein größter Schatz auf der Welt!“
Kindlein reimt darauf hin: „Und das ist Alles, was zählt!“

Mama: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Oma: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Kindlein schweigt.
Oma: „Und was sagt man da?“
Kindlein: „Danke!“

„Das ist doch alles babyeinfach!“

„Ich bin eine Expertin im Trinken!“

Mama: „Es riecht hier irgendwie nach Hunde- oder Katzenkacka!“
Kindlein: „Also ich finde es riecht hier nach Nudeln mit Pesto!“

„Wenn wir einen Jungen bekommen, kann der ja auch einfach Lutz heißen.“

DER ERSTE WITZ VOM KINDLEIN

Gehen zwei Tomaten über die Straße. Wird eine überfahren. Sagt die andere: „Passiert!“

Eine Woche Baby M. – eine Woche zu viert

Wir sind Vier!

Anfang August erblickte unsere zweite Tochter – von nun an erst einmal „Baby M.“ genannt, zwei Wochen vor errechnetem Termin das Licht der Welt. Ich will noch ganz viel berichten.. über das Ende der Schwangerschaft, die Geburt und und und. Wichtiger ist es mir dieses Mal aber auch, die kleinen süßen Schritte in der Entwicklung von Baby M. festzuhalten. Beim Kindlein habe ich das ja sehr akribisch wöchentlich gehandhabt. Ich glaube, dieses Mal mache ich das ein wenig anders. Aber ich werde es machen. Und so sitze ich gerade neben meinem schlafenden, nackigem Speckbaby und tippe die ersten kleinen Erinnerungen an diese so magische Zeit des frühen Wochenbettes. Darf ich erwähnen, wie glücklich wir sind? Hach. Nun aber zu Baby M. und dem, was bisher so passiert ist.

Ausgangsdaten:

38+0

3900g
55cm
36cm Kopfumfang
liebevoll „Specki“ genannt

Tja… nun ist sie da. Die zweite Tochter. Ich war direkt schockverliebt.. ich sah sie und streckte die Arme nach ihr aus. Ich wollte sie nur haben, ganz schnell bei mir haben. Zur Geburt schreibe ich später etwas.. gibt da eigentlich auch nicht so viel zu berichten außer: schnell, rasant und schmerzhaft. Wie schon das Kindlein fiel auch Baby M. quasi einfach aus mir heraus. Hehe. Nach nur einem Tag in einem völlig überhitztem Zimmer auf Station entließen wir uns selbst.. hinaus in das zweite Mal Babyabenteuer. Eines kann und will ich schon mal sagen: ich hatte vergessen wie magisch so ein Baby ist. Immer wieder höre ich: wenn sie nur endlich größer werden, die Babyzeit hatte nix für mich. Oh das ist hier ganz anders. Dieses kleine Bündel.. ich kann es nicht in Worte fassen. Der Geruch, die Haut, die Atmung, die Grimassen und das Stillen. Hier jagt ein zauberhafter Moment den nächsten. Und wir schweben irgendwie auf unserer plüschigen Zuckerwattewolke vor uns hin.

Eine Woche Baby M. 

Skills:

  • du lächelst unbewusst – unsere Herzen machen einen Satz
  • trinken, schlafen, die Windel voll knallen – ein herrlicher Rhythmus
  • du riechst wie flüssiges Gold – das muss man dir schon anrechnen
  • deine Haare sind blond – für mich ein absoluter Skill! Deine Schwester war fast schwarz auf dem Kopf

Das magst du:

  • bisher bist du ein „Liegebaby“ – Rückenlage und du, ihr seid in love
  • Muttermilch – was sonst?
  • nackt sein / angezogen – ist Dir ziemlich egal

Das magst du nicht:

  • wenn nach dem Aufwachen die Brust nicht schnell genug im Mund ist
  • hochgenommen werden – senkrecht ist nicht so deine Lieblingshaltung

Und sonst so?

  • Nabelklemme ist noch dran
  • Deine Schwester ist sehr umsichtig im Umgang mit Dir – kann man bei 5 Jahren ja auch erwarten
  • Tag/Nacht – was ist das? Mal schläfst du die ganze Nacht mit Stillunterbrechungen, mal bist du von 1 bis 4 Uhr im Halbwachmodus. Es wird zumindest nicht langweilig!
  • ALLES ist genauso schön wie beim ersten Mal.

Erlebt?

  • Erstes Fotoshooting wurde hier mit Bravour gemeistert – allerdings bekamen wir dann die Nacht die Quittung. Man spürte direkt, dass die das Erlebte verarbeiten muss.
  • U2 ambulant ebenfalls ohne Probleme erledigt:
    angeblich bist du hierbei um ganze 4 cm geschrumpft, aber wen interessiert das schon.
    Du hast schon gut zugenommen und vermutlich auch mittlerweile dein Geburtsgewicht wieder erreicht. Wir wissen es nicht genau und wiegen nicht täglich. Die Anzahl der vollen Windeln spricht eine Sprache für sich und so sind wir sehr entspannt.

Was ist dieses Mal anders?

Besuch.
Für mich war klar: Besuch zu hause ist erst mal nicht angesagt. Das hatte ich beim ersten Mal – zähneknirschender weise doch zugelassen. Das Ende waren viele versteckte Tränen bei mir. Ich – völlig überfordert mit dem ersten Kind und all den Emotionen, Hormonen und Gefühlen – und dann ist das Kind ewig bei wem anders. Auch wenn einem vorher alle sagen: kein Besuch! – man macht es ja doch aus Höflichkeit und Co. Dieses Mal habe ich gleich gesagt: die ersten Wochen will ich keinen sehen. Und bisher klappt das ganz toll.

Wir muckeln in unserer Wochenbetthöhle vor uns hin.. der Mann versorgt mich mit Essen, das Kindlein kommt hin und wieder zum kuscheln und die Hebamme schaut alle paar Tage vorbei. Sagt aber immer nur: „So ein unkompliziertes Wochenbett hatte ich schon ewig nicht mehr. Weiß gar nicht was ich hier soll.“ Hach ja. Und so wie es ist, ist es perfekt. Allein der Gedanke, dass hier jetzt Menschen rum wuseln.. neee… das fängt ja schon beim Schlafdefizit an. Das hole ich tagsüber nach. Wenn hier jemand ist, dann kann ich das mit dem Schlafen vergessen. Sowohl was die Geräuschkulisse angeht, als auch einfach weil da eben jemand ist. Es hört beim Putzen und Aufräumen auf. Auch wenn Besucher gerne sagen „ach, ihr braucht doch nix machen!“ Letztlich besteht trotzdem ein Pflichtgefühl in Sachen Verpflegung, Sauberkeit und Ordnung. Und wir haben ja gerade wirklich für alles mögliche einen Kopf, aber nicht dafür. Baby first und so! Und so genießen wir die Zeit zu zweit oder zu dritt oder eben zu viert. Ohne viel drum herum. Und können uns voll und ganz auf das Baby einlassen. Es kuscheln und schmusen und überhaupt. Ich bin sehr froh, dass ich den Mut hatte, dieses Mal einfach „nein“ zu sagen.

Wochenbett.
Erst einmal haben wir uns nach 36 Stunden selbst aus der Klinik entlassen. Das war bei Nummer eins ganz anders. Da brauchte ich noch viel Hilfe und Tipps… gerade das Stillen war Anfangs aufgrund monströser Möppis manchmal nicht leicht. Es klappte dann zwar sehr rasch sehr gut, aber ich erinnere mich noch an viele Tränen wegen harter Brüste und dem mühsamen Ausstreichen unter der Dusche. Tja, was soll ich sagen? Das gibt es dieses Mal alles nicht. Der Milcheinschuss war wirklich sanft, das Kind hängt mir fast nur am Busen und trinkt alles perfekt ab. Keine Rötungen, ganz selten ist mal etwas verhärtet. Es ist so entspannt.. ob es daran liegt, dass auch wir beim Zweiten entspannter sind? Ich weiß es nicht, aber es läuft einfach alles ganz toll. Vielleicht hat das auch was mit dem Thema „Besuch“ zu tun? Letztlich nur Vermutungen, aber es fühlt sich richtig an.

Sonst regeneriert sich mein Körper ganz gut. Es ist aber definitiv etwas schwerer als beim ersten Mal. Das liegt in erster Linie an meinem sehr niedrigen Eisenwert.. der war nach der Geburt – natürlich – noch mal einen Zacken weniger, so dass in der Klinik bereits von einer Eiseninfusion gesprochen wurde. Es hieß dann aber nur: sie sind jung und gesund, das wird schon. Nun ja.. die ersten Tage war ich noch seeeehr wacklig auf den Beinen. Teilweise schwankte ich sogar ziemlich und lief dann irgendwo gegen. Fühlte sich jedenfalls sehr spooky an, den eigenen Körper nicht mehr so unter Kontrolle zu haben. Nachdem ich die ersten Tage fast ausschließlich liegend verbracht habe, traue ich mich nun wieder etwas mehr in die Senkrechte. Dennoch: ich genieße es sooooo sehr einfach nur neben unserem schlafenden Baby zu liegen und es anzuschauen. Das machen der Herzmann und ich nämlich den lieben langen Tag. Wie so zwei Psychos.. hach ja. Nummer drei darf gerne kommen. Verrückt!

Kindleins 5. Geburtstag – Unterwasserwelt Party – Geschenkideen

Es ist vollbracht. Unser Mädchen ist nun fünf Jahre alt. 5!!! Nur noch ein Jahr und die Schule steht vor der Tür. Sie klopft zumindest schon mal an die Scheibe und ruft: bald bin ich da! Organisiere mal Mama. Doch nun haben wir erst einmal den fünften Geburtstag unseres Kindleins gefeiert. Nachdem das Mädchen sich sehr sehr lang eine Einhorn-Party gewünscht hat, konnte ich Dank Argumentation – vor allem in Bezug auf die männlichen Gäste – noch mal einen Umschwung erreichen. Was gab es also? Richtig!

Eine Unterwasserwelt Party!

Eigentlich wollte ich ihr eine Dschungel Party aufschwatzen, war dann aber froh als sie zumindest die Unterwasser-Geschichte restlos akzeptierte und sich total darauf freute. Und irgendwann vor Wochen begannen dann meine Vorbereitungen. Ich legte eine Geschenke und Deko Liste bei amazon an – Klassiker. Zwischendurch stöberte ich bei Pinterest.. hier wird man ja quasi überflutet mit Inspirationen. Jedenfalls tauchte ich irgendwann selbst ab. Unter Wasser sozusagen. Die Grenze zur Piraten Party ist ziemlich fließend und ich habe wirklich versucht mich auf das Kernthema zu konzentrieren – gar nicht so leicht.

Die Vorfreude des Kindleins war jedenfalls riesig. Das Mädchen fieberte schon tagelang zuvor dem Tag der Tage entgegen. Ständig die Frage „wie oft noch schlafen?“ Irgendwann zählte sie dann selbstständig rückwärts runter. Und dann war er da der Tag. Ich hatte mit dem Herzmann zuvor stundenlang in der Küche Kuchen gebacken und alles vorbereitet. 12 Kinder und etliche Familien waren eingeladen. Ich hatte dieses Mal Kita-Kinder und Familie mit Freunden etwas vermischt. So blieb mir eine extra Feier erspart und ich dachte ich könne mich schonen. War natürlich nicht drin, aber dazu später mehr.

Geschenke – was kann ich einem Mädchen zum 5. Geburtstag schenken? Ideen…

Ich dachte eigentlich, dass wir es dieses Jahr ganz gut eingedämmt hatten mit den Geschenken. Bis ich die Liste mit den tatsächlichen Geschenken angefangen habe. Dabei habe ich die Familie schon gebeten für die großen Sachen zusammen zu legen. Nun ja. Bei 12 Kindern auf dem Geburtstag kommen dann doch ziemlich viele Kleinigkeiten zusammen. Und da ich vorab wochenlang damit beschäftigt war die Wunschliste zu befüllen und mit echt einen Kopf zerbrochen habe, was man einem Mädchen zum fünften Geburtstag schenken kann… hier unsere Listen. Vielleicht findet der ein oder andere eine Idee für sein Mädchen? Ich habe alle Produkte mit entsprechenden amazon-Links versehen. So kann man sich die Sachen noch mal ganz in Ruhe ansehen. Noch mag ich nicht zu jedem einzelnen Produkt etwas schreiben, einfach weil wir viele Sachen nich gar nicht so lang in Gebrauch haben. Aber so viel kann ich sagen: Playmobil und das Kindlein verstehen sich ziemlich gut.

Hoopomania Kinder Hula Hoop Reifen

Playmobil Ferienhotel

Playmobil Feuerwehr

Playmobil Fröhlicher Ausritt

Schleich Königliche Muschelkutsche

Schleich Delfin-Mama mit Babies

Schleich Meerjungfrau mit Baby-Robbe in Muschel

Schleich Gabriella

Spiel Kakerlakak

tiptoi Wir spielen Schule

tiptoi Vorschulwissen

Puzzle Bibi & Tina im Metallkoffer

Mia and me – mein Glitzermalbuch

Mia and me – meine Sticker

Springseil Prinzessin Lillifee

Tangle Teezer Pug Love

Baby Born Erstausstattung

Barbie Glam Fahrrad und Puppe

Weleda Kinder 2 in 1 Waschen Lebendige Lime

Weleda Kinder 2 in 1 Waschen Happy Orange

Goki Stapelspiel Packesel

Beck Mädchen Basic Gymnastikschuhe

Dekoration für eine Unterwasserwelt Party

Basteln bis die Finger glühen. So kann man meine letzten Tage vor dem Kindergeburtstag wirklich nennen. Ich hatte eigentlich so gar keine Lust auf all die Bastelein, fand aber auch nicht so wirklich die richtigen Sachen zum Bestellen. Für die Tische habe ich mir, sogar ganz ohne Inspiration, selbst etwas ausgedacht.

Für die großen Tische gab es große Schüsseln mit Meeretieren. Die Idee war und ist ziemlich banal und einfach.

Was man braucht:

lange Holzspießer
Buntpapier in Blautönen
Muscheln oder anderes Dekozeug
Schere, schwarzer Stift
Klebstoff
Sand
eine große Glasschüssel

In unserem Fall nahm ich einfach große Salatschüsseln vom Ikea, die aktuell sowieso nicht in Verwendung waren. Davon hatte ich 10 Stück in einem eingestaubten Schrank. So fanden sie wenigstens wieder etwas Verwendung. Zuvor hatte ich einfach die Meerestiere ausgedruckt, ausgeschnitten und anhand dessen eine Schablone. Diese trug ich dann auf dem blauen Tonpapier/Buntpapier auf und schnitt es aus. Damit es vernünftig aussah und man den Holzspieß nicht sah, schnitt ich alle Tiere doppelt aus und ließ somit den Spieß verschwinden. Habe einfach alle mit Flüssigkleber zusammen gepappt und gut war es. Von diesen verdammten Spießchen habe ich echt unendlich viele gebastelt. Mir taten so die Hände von der blöden Schere weh… aber gut, die Dinger hebe ich auf und dann gibt es für Nummer 2 irgendwann auch noch mal so eine Unterwasserwelt-Party! Definitiv. Für die kleinen Kindertische habe ich statt drei Spießern nur zwei genommen und anstatt der großen Schüssel gab es nur ein kleines Glas. Außerdem habe ich noch einige von diesen Dekoelementen für die Buffetttische gebastelt.

Was gab es sonst noch an Deko? Ich habe blaue Luftballons gekauft. Ein Fischernetz, kleine Dekoelemente vom Dekoladen um die Ecke, viele Muscheln, die das Kind von der Ostsee mitgeschleppt hat.

Fischernetz

blaue Luftballons

Streudeko

Ursprünglich wollte ich noch so Kraken aus Luftballons und Krepppapier basteln. Die Idee hatte ich von Pinterest. Nachdem die Vorbereitungen mich hochschwanger allerdings doch ziemlich zusetzen… musste ich Abstriche machen. Und das waren eben diese Kraken, die ich ursprünglich in die Girladen draußen im Garten hängen wollte. Leider kann ich Euch nicht die Deko als Gesamtbild zeigen – immer ist irgendwer auf den Bildern, den ich nicht so recht raus löschen kann. Hehe. Und das Kindlein oder gar die Freunde des Kindleins zeigen – no way. Das geht für mich so gar nicht. Und so muss eben ein bisschen Vorstellungskraft her halten.

Spiele und Beschäftigung für eine Unterwasserwelt Party

Meerjungfrau Piñata

Ich glaube zum Thema Piñata hatte ich beim Rückblick auf den letzten Geburtstag schon einiges geschrieben. Ist ja ein Thema für sich. Die einen verbieten diese Teile kategorisch, die anderen beäugen es mit Argwohn und wiederum andere denken sich „hau drauf!“. Ich bin wohl eher in der Mitte. Schlagen ist natürlich nix Feines.. aber ich hatte bisher immer das Gefühl, dass die Kinder wissen, dass hier eine Art Blohnungssystem dahinter steht. Und das das Teil aus Pappe ist und man niemandem weh tut. Na und am Ende regnet es eben Süßigkeiten. Mag jeder sehen wie er mag. Das Kindlein hatte jedenfalls einen riesigen Spaß und die Geburtstagsgäste gleich mit.

Denn: die Kinder wechselten sich ganz super ab. Stellten sich sogar in einer Reihe auf, damit jeder dran kam. Das war ziemlich niedlich muss ich sagen. Letztlich mussten wir Großen wieder nachhelfen, da es gar nicht so leicht ist, Pappe zu zerhauen. Da das Kindlein sich ursprünglich einen Einhorn Geburtstag wünschte, lag übrigens die passende Einhorn Piñata schon bereit. Gut.. die kommt dann vielleicht nächstes Jahr zum Einsatz. Es sei denn, das Kindlein denkt sich bis dahin ein neues Motto aus. Man kann ja nie wissen.

Schatzsuche / Schnitzeljagd zum See

Ich wollte unbedingt wieder eine Schatzsuche beziehungsweise Schnitzeljagd zum Geburtstag veranstalten. Letztes Jahr hatte ich das schon für die Kita Truppe organisiert.. dieses Jahr sollte es für alle sein. Also brütete ich tagelang über den Ort und Weg. Dank der Unterwasserparty musste es natürlich irgendwas in Richtung Meer/See/Wasser sein. Wie praktisch, dass nur wenige hundert Meter Luftlinie ein großer See von unserem Haus entfernt liegt.

Woraus setzte sich unsere Schnitzeljagd / Schatzsuche zusammen?

eine große Schatzkarte – aufgeteilt in 4 Teile
die 4 Teile waren jeweils in einer kleinen Flasche – Flaschenpost
diese wurden auf dem Weg zum Ziel in Bäume gehangen
zwischendrin verteilten wir blaue Bälle aus dem Bällebad
und „bauten“ daraus auch Pfeile
am Ende musste die Schatzkarte zusammengesetzt werden
dabei zeigt der letzte Schnipsel, dass der Schatz im Wasser ist

aufblasbares Boot mit Schnur
+
Gastgeschenke

Schatz auf dem See

Die Kinder mussten am Ende also gemeinsam an einem dicken Ast den Schatz aus dem Wasser ziehen. Ein Kuscheltier war der Kapitän und saß am Steuer vom kleinen Schlauchboot. Darin waren die Gastgeschenke. Eine kleine Brottüte, die ich natürlich in mühevoller Schnipselarbeit mit einem Seestern versehen habe. Darin wiederum gab es Tinti Badeperlen (Unterwasser und so) und 3 kleine Stückchen Schoki mit Unterwassermotiven. Ich hatte ursprünglich noch an so Wasserspritztiere gedacht, mich aber aus Platzgründen in den Brottütchen dagegen entschieden.

Tja was soll ich sagen? Die Schatzsuche war das Highlight überhaupt. Die Kinder waren so begeistert.. immer ein Strahlen im Gesicht. Am besten waren wohl die verteilten Bälle am Wegesrand. So hatte jeder Mal die Möglichkeit etwas einzusammeln und ganz stolz den Eltern zu zeigen. Hätte ich nur vier Mal die Flaschenpost in die Bäume gehangen – das wäre wohl nicht so super gewesen. Wenn ihr also ein Bällebad habt, verteilt die Bälle immer mal wieder auf den Wegen.

Alles rund um das Wasser

Ja, Wasser und deren Bewohner sollten grundsätzlich schon das Hauptthema sein. Neben den hier aufgezählten Dingen war mir daher eines auch sehr wichtig: Wasser. Also im Planschbecken. Wir haben daher drei Stationen aufgebaut.

1 normales Planschbecken

1 Planschbecken am Ende einer Rutsche vom Spiel- und Kletterturm

1 Wasserrutsche für den Boden im Garten, auch Waterslide genannt

Was soll ich sagen? Die Wasserrutsche auf dem Boden war der Hit, was nicht zuletzt daran lag, dass wir im Garten tatsächlich ein kleines Gefälle haben. Das fanden die Kinder tatsächlich am tollsten und rannten wie die verrückten. Habe an dieser Stelle leider wieder kein Foto und kann daher nur verlinken. Wir haben übrigens exakt die verlinkte Wasserrutsche und können bisher nichts schlechtes über sie sagen. Gerade diese ganzen aufblasbaren Sachen für den Sommer haben ja oft so semi gute Bewertungen. Das Teil liegt jetzt aber schon seit Wochen im Garten und wird alle paar Tage von den Kindern auf Herz und Nieren getestet. Bisher hält alles. Das Planschbecken an der Rutsche hat wohl Platz 2 verdient, wenn man das so sagen kann. Das Kindlein hat ja im Garten ein kleines Klettergerüst stehen, von dem die typisch blaue Rutsche abgeht. Diese hat mein Mann Dank Bierkasten etwas erhöht. Die Kinder sorgten mit Wassereimer selbstständig für eine nasse Rutsche und flogen anschließend mit viel Speed in ein größeres Planschbecken. Tat manchmal beim Hinsehen weh, die Kinder aber fanden es ganz super. Entsprechend wichtig war es uns, dass das Becken etwas höher war und nach hinten länger. So landeten die Kinder recht sicher – trotz des immensen Tempos, welches sie zum Teil hatten. Das „normale“ Planschbecken war nicht wirklich interessant und wurde daher meistens verschmäht.

Buddeln nach Diamanten und Goldmünzen

Die Idee habe ich bei Pinterest gefunden.. und ja, es ist mehr Piratenparty als Unterwasserwelt. Aber hey, auch auf dem Meeresgrund kann sich ja allerhand verstecken. Schätze… nach denen man Graben und Suchen muss. Mein ursprünglicher Plan war ein großes altes Planschbecken – das war schon ein bisschen kaputt und behielt nicht ewig die Luft in allen drei Ringen. Also besprach ich mit dem Mann, dass ich es mit Sand füllen und anschließend kleine Diamanten, Süßigkeiten und Goldmünzen darin verstecken wolle. Am Tag der Party eröffnete mir der Mann dann plötzlich, dass es das Teil zerschnitten und weg geworfen hätte. Also das Planschbecken. Mein Puls war kurz bei 180, ich regte mich tierisch auf, suchte dann aber fix mit meiner Mama nach einerAlternative. Und so haben wir uns für drei überdimensionale Ikea Boxen entschieden, die in der Garage mit allerlei Zeug gefüllt waren. Schnell geleert, Sand rein geschaufelt und die Sachen versteckt. Wobei „schnell“ sicher das falsche Wort ist. War ziemlich anstrengend die Aktion. Anschließend haben meine Mama und ich eine riesige blaue Plane darüber gelegt und diese befestigt. So konnte keiner schauen und wir würden den Spaß zum geeigneten Zeitpunkt lüften.

Neben kleinen Tütchen mit Süßigkeiten haben wir noch folgendes hinein getan:

Kleine Diamanten
Bei den Diamanten haben wir uns beinahe etwas in der Größe vertan. Denn: die Dinger waren/sind wirklich wirklich sehr klein. Wer dann allerdings einen gefunden hatte (was aufgrund der Größe gar nicht so leicht war), der trug ihn stolz umher. Die Kisten stehen übrigens bis heute im Garten. Eine haben wir mittlerweile leer gebuddelt und dabei noch etliche Diamanten gefunden. Die anderen beiden warten nach wie vor darauf komplett geleert und wieder für andere Sachen genutzt zu werden.

Viele viele Goldmünzen
Wie bereits beschrieben: sah ziemlich nach Piratenabenteuer aus. Ich hatte noch überlegt kleine Meerestiere aus Gummi zu verstecken. Letztlich fanden der Herzmann und ich die Goldmünzen aber irgendwie viel cooler. Sie ließen sich auch leicht auf drei Kisten aufteilen und waren deutlich besser im Sand zu sehen als die kleinen Minidiamanten. Leider habe ich kein Bild, welches ich von der Aktion zeigen kann, aber ich denke so in etwa kann man es sich ganz gut vorstellen.

Und sonst so?

Tattoo Station

Ich hatte schon beinahe Monate vor dem Geburtstag Tattoos bestellt. Natürlich nur Fische und Co. Alles, was nach Meer und Wasser aussah. Bevor ich die Kids auf den Garten los gelassen habe, durfte sich jeder am „Eingang“ des Geburtstages ein Tattoo aussuchen. Nicht jeder wollte sofort, letztlich hatten die meisten eher zwei oder drei Motive auf ihren Armen. Und ich die Erwachsenen wollten in den meisten Fällen dann selbst auch eines. Wie fragte meine Freundin so schön? „Ich habe morgen einige Mandaten in der Kanzlei, bekomme ich das auch rechtzeitig wieder ab?“ Klar! Die Tattoos vervollständigten den Geburtstag auf eine niedliche Art und Weise. Die meisten Kinder waren mächtig stolz auf das kleine Abziehbildchen auf ihrem Arm und zeigten es ihren Eltern.

Unterwasserwelt Party Tattoos

Outfit Kindlein

Wie man auf den Bildern sehen kann: das Kindlein trug blau. Blau = Meer. Habe ich mir so gedacht. In Wahrheit trug sie das Kleid einige Wochen zuvor auf einer Hochzeit am anderen Ende Deutschlands. Unter dem Tüll sind leider auch keine Meerestiere, sondern Blumen. Aber ich dachte: bist du mal pragmatisch. Blau ist blau. Ich dachte vorab noch darüber nach ihr ein Meerjungfrauen Outfit zu besorgen. Habe das halbe Internet danach abgegrast, aber einfach nichts gefunden. Also gefunden schon, aber die Bewertungen waren in den meisten Fällen zu unterirdisch, dass ich es dann doch gelassen habe. Na und als Fisch wäre sie vermutlich eher ungern gegangen. Also blieb es beim blauen Flatterkleidchen.
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Herbstvorbereitungen für das Kindlein und überhaupt…

Oh man – was soll das mit dem Herbst? Wir haben Sommer! Jaahaaa… aber wir hier im Nordosten haben schon seit Anfang April durchgehend Sommer. Kaum Regen, kaum Wolken, viel Sonne und ständige Hitze. Und das macht etwas mit einem. Es keimen ungeahnte Wünsche auf. Wünsche, von denen ich nie dachte, sie zu haben, auszusprechen oder gar mit der Welt zu teilen. Ich dachte erst: das muss schwangerschaftsbedingt sein. Aber je mehr ich darüber nachdenke… neee… diese Gefühle haben damit vermutlich eher weniger zu tun. Schieben wir die Hormone also mal beiseite und widmen uns etwas ganz Neuem:

Dem Herbst!

Ja, der Herbst. Lieber Herbst. Ich kann es kaum fassen, aber ich freue mich auf Dich. So richtig. Ich freue mich auf bunt gefärbte Blätter, später auf kahle Bäume, auf frischen Wind, auf Regen (das ich das noch mal sage), auf Nebelschwaden über kalten Feldern, auf kühlere Temperaturen, auf tolles, tiefes Licht beim Fotografieren, auf eine heiße Tasse Tee (bei der ich zur Abwechslung mal nicht Schweißausbrüche bekomme). Ach, ich könnte ewig so weiter aufzählen. Und das ist eigentlich extrem untypisch für mich. Ich – die nie Geld für einen Urlaub ausgeben würde, in dem es regnen könnte. Ich – die Hitze und Sonne über alles liebt. An manchen Tagen muss ich mich kneifen. Aber gut, so ist es nun mal. Ich freue mich auf die kühlere Jahreszeit.

Vorher darf noch unser zweites Mädchen mitten im Hochsommer schlüpfen. Und da ich mich so unendlich auf das Tragetuch freue, gibt es hier einen Grund mehr, sich auf sinkende Temperaturen zu freuen. Denn: ein kleines Wärmekissen am Bauch bei brütender Hitze = suboptimal.

Meine Herbstvorbereitungen für das Kindlein

Generell muss ich sagen: ich habe das Gefühl für kalte Temperaturen völlig verloren. Was weiß ich wie sich 10 Grad anfühlen? En wolkenverhangener Himmel? Kleine Regentropfen? Als wir neulich das Zimmer vom Kindlein renoviert haben und hierfür auch Schränke aussortierten, fielen mir so manche Dinge in die Hand, die ich schon beinahe vergessen hatte. Also deren Existenz. Einfach weil man hier seit Monaten nicht mehr daran denkt und maximal mit FlipFlops durch die Gegend rennt. Was bitte sind feste Schuhe? Socken? Oder gar Kniestrümpfe? Kopfbedeckungen beschränken sich aktuell auf einen sehr dünnen Sonnenhut oder ein Basecap. Aber auch diese Sachen werden hier extrem sporadisch genutzt.

Ihr seht: In erster Linie geht es also um Bekleidung. Jahaaa… neulich hielt ich ihre Matschhosen in den Händen und war doch etwas erschrocken darüber, wie kurz die Dinger geworden sind. Ja, sie wächst, das ist mir schon klar. Aber so? So schnell? So hoch? Und überhaupt: wann habe ich mein Kind das letzte Mal in einer Matschhose gesehen? Nachdem ich das alljährliche Fotobuch pünktlich vor ihrem 5. Geburtstag Anfang Juli in den Händen hielt, sah ich: letzten Sommer trug das Mädchen ziemlich oft so eine Hose. Gut, der letzte Sommer war ja quasi auch kein wirklicher Maßstab, da nass und nass und eigentlich nur nass. Aber dieses Mal.. wir brauchen da auf jeden Fall etwas Neues. Bestenfalls ohne Träger – die das Kindlein hasst – aber trotzdem eng am Bund. Das ist hier unsere persönliche Challenge, die wir in den meisten Fällen übrigens verlieren.

Eine neue Regenjacke brauchen wir auch. Am besten nicht so etwas Dünnes. Eine Kombi aus Regen-, Matsch-, Herbst- und Winterjacke wäre toll. Denn ich habe eine Vermutung: es wird nicht langsam kühl. Vermutlich haben wir im September oder im Oktober dann einen feinen Sturz von 25 auf 5 Grad. Exakt so steil, wie es im April nach dem eiskalten März plötzlich so heiß wurde. Das freut die einen und lässt die anderen ächzen. Dabei gibt es doch dieses tolle Wort „Übergangsjacke“. Ich habe in den letzten Jahren so ein bisschen das Gefühl, dass man solche Übergangskleidungsstücke gar nicht mehr braucht. Da es einfach keinen Übergang mehr gibt. Es gibt ein Entweder oder ein Oder. Wie das klingt. Hehe. Warm oder kalt. Regen oder Sonne. Wo sind denn nur die Schäfchenwolken geblieben, wenn man sie mal braucht. Jedenfalls ist das der Grund, warum ich kein mitteldünnes Zeug mehr anschaffe.

Spontan habe ich mich verliebt, in diese tolle Jacke von Planet Sports, schaut mal:

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich meinem Mann den Preis klar mache. Im Alter des Kindleins kann man ja schon mal die Karte „die passt ihr ganz lang, sie wächst ja jetzt nicht mehr so schnell!“ ziehen.  Ob ich damit Glück haben werde? „Ist neutral Schatz“ ist auch noch eine Option. Falls es irgendwann ein drittes Baby mit anderem Geschlecht geben sollte (aktuell sind wir ja noch mit dem zweiten Mädchen schwanger). Oder ich sage: „Ist eine tolle Marke, denk‘ nur an den Wiederverkaufswert!“. Einen von drei Punkten werde ich wohl hoffentlich erhaschen und ihn somit überzeugen. Und sie ist wie schon oben beschrieben: kein Mittelmaß. Sieht fest und dick und vor allem robust aus. Ach und schön ist sie auch noch. Ein für mich nicht ganz unwichtiger Punkt.

Und sonst? Jaaaa… sonst sind da noch Schuhe. Ich freue mich nicht nur auf Matschgelage in Pfützen, sondern auch auf Plitschplatsch Matschsauereien mit Gummistiefeln. Auch hier müssen wir immer schauen. Denn: Kindlein hat sehr schmale Füße. In den meisten Fällen baumeln die Gummistiefel daher seltsam an ihren Füßen. Was ich auch nicht mag: so ganz ganz schwere Gummistiefel. Kennt ihr die? Die, die beim Anheben an eine Hantel mit 5kg Gewicht erinnern. Kann man machen, muss man aber nicht. Abgesehen von den Gummiteilen benötigen wir natürlich auch noch festes Schuhwerk für den Herbst. Gleiches Problem wie bei den Stiefeln: schmale Füße.

Was ich mir für das Kindlein auch noch wünsche: ein neuer Rucksack. Allmählich hat der Kindergartenrucksack nämlich ausgedient. Nicht das sie zu alt wäre für den roten Rucksack mit den weißen Tupfen – das denke ich nicht. Aber er kommt vom Platz doch langsam an seine Grenzen. Momentan geht das Mädchen ganz oft mit der Kita in das Schwimmbad, hat entsprechend Handtuch, Badezeug und kleine Snacks dabei. Der Rucksack ist voll – bis obenhin. Nun suche ich daher einen neuen Rucksack, etwas größer, dezent in der Farbe und praktisch. Und jetzt schaut euch mal diesen Rucksack an. Ist er nicht toll? Die Farbe!!! Mir stellt sich noch die Frage nach der Praxis.. also ob er zum Wandern so wirklich geeignet ist. Wobei „Wandern“ auch das falsche Wort ist. Ich brauche eher etwas für kleinere Ausflüge. Ja genau. Das klingt schon besser. Jedenfalls steht der Rucksack ganz oben auf meiner Liste für den Herbst. Er sieht auch irgendwie schon so herbstlich aus. (in diesem Moment wächst meine Vorfreude mal wieder.)

Vermutlich heule ich nach zwei Regentagen wieder rum: mimimimi, ich will den Sommer zurück und so. Kann schon sein, so bin ich eben. Aber erst einmal ist da Vorfreude. Ich kann mir sogar vorstellen mich über Schnee zu freuen. Oder über einen Tag nur Regen. Das aus meinem Mund! Ich erkenne mich ja selbst kaum wieder. Als es neulich nach (ich glaube) 2 Monaten mal wieder einen Tag regnete, saß ich wie so ein Freak am Fenster und habe mir die Nase an der Scheibe platt gedrückt. Es war einfach nur schön. Ganz sanft fiel der Regen auf den Boden…

Ich möchte also zusammenfassen – wir brauchen/möchten:

Matschhose
Regenjacke oder Regenmantel
Softshelljacke
Gummistiefel
feste Schuhe für den Herbst
ein neuer Rucksack

Gleichzeitig geht im Herbst ja noch etwas anderes wieder von vorn los… jahaaa.. braucht man gar nicht beiseite schieben das Thema.. Erkältungswelle oder gern auch Krankheitswelle genannt. Der erste Schnupfen ist bestimmt näher als man denkt. In unserem Fall ist es Husten, aber das ist ja auch wieder ein ganz anderes Thema. Ich mag jetzt hier auch nicht aufzählen, dass ich mich mit Taschentüchern und einer neuen Runde Fiebersaft eindecken werde. Hihi. Wir versuchen es daher einfach wie nächstes Jahr zu halten: geht etwas in der Kita um, nehmen wir sie nach Möglichkeit raus. So war das Kindlein die gesamte letzte Krankheitssaison nur einmal krank – und das erst im März.

Ansonsten versuchen wir bei unserem Frostmädchen einfach viel über Kleidung zu regeln. Sie friert schnell und muss entsprechend dick eingepackt werden. Allein deswegen lohnt es sich, sich schon einmal Gedanken über den Herbst und den Winter zu machen. Jawohl! Und bis der Herbst so richtig da ist, muss ich mich an wenigen einzelnen Bildern erfreuen, die zumindest was den Niederschlag angeht, schon mal so etwas wie ein Herbstbild zaubern. Vor etlichen Wochen prasselte es hier nämlich kurz mal runter. Und keine fünf Minuten später konnten die Kinder in riesigen Pfützen spielen. Ach ja… wäre auch in Gummistiefeln und Matschhose ein schöner Anblick gewesen.

Juni 2018 – Rückblick – 2 Jahre & 11 Monate

Der Juni war ein ganz komischer Monat. Er zog sich wie Kaugummi und ging doch irgendwie ganz schnell vorbei. Ist vermutlich so ein Schwangerending – keine Ahnung. Aber es geht ja in diesen Rückblicken vor allem um unser Kindlein. Fünf verrückte Jahre wird sie im Juli. Daher jetzt schnell der Juni Rückblick. Das Kindlein ändert sich gerade. Dazu werde ich im Juli Rückblick noch mal einen für uns sehr historischen Tag verbloggen. Aber abgesehen davon ist sie einfach kein Kleinkind mehr – und zeigt uns das jeden Tag. Müssen wir wohl akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

Erdbeeren pflücken auf dem Feld. 

KINDERTAG

Am 01.06. war Kindertag. Ein Tag, der in unserer Region groß gefeiert wird. Die Kita wurde geschmückt und es wurde ein großes Frühstück auf der Terrasse vorbereitet. Dann regnete es kurz und heftig.. trotzdem wurde gefeiert. Das Kindlein bekam ein tolles Playmobil-Auto, welches wir im örtlichen Spielzeuglagen sehr sehr günstig geschossen hatten. Sie liebt das Auto,  nicht zuletzt da es pink/rosa ist… es ist auch einfach sehr „real“. Ein richtiges Familienauto eben. Jedenfalls kann ich es uneingeschränkt weiter empfehlen. Ich mag ja so „echte“ Sachen. Mal keine Feenwelt.. nein, eine richtige Familie in einem normalen Auto. 

GEREDE

Mama: „Ich bin so stolz auf Dich!“
Papa: „Ich bin auch sooo stolz auf Dich!“
Kindlein: „Jetzt streitet euch doch nicht wer stolzer ist!“

„Och Mensch Mama“ plus Augenrollen!

„Tante J., warum hast du noch nicht geheiratet, bevor du so alt geworden bist?“

Papa: „Mama würde gerne mal mit dir kuscheln.“
Kindlein: „Och man, ich hab hier jetzt zu tun!“

„Du bist die blödeste Mama auf der ganzen Welt.“

Streit um die Bezeichnung eines Fisches. Kindlein will nicht akzeptieren, dass Clownfische eben Clownfische und nicht – wenn es nach ihr geht – Nemofische heißen. Der Versuch es zu erklären, eskaliert kläglich und sie brüllt während sie die Tür donnert „Du bist ja noch dooferer als ich dachte!“

Sommer. Immer, überall. 

UND SONST

Das erste Mal auf der großen Bühne. Das Kindlein hatte quasi die Ehre auf dem örtlichen Stadtfest zusammen mit ihrer Kita ein Liedchen zu singen. Und dann lief sie da hoch, stand neben ihren Freunden, begann zu singen. Und ich? Begann zu flennen während meine Kamera heiss lief. Gut, ich war schwanger und voll mit Hormonen. Trotzdem. Ergriffen stand ich da und musste echt drei Mal schlucken. Mein Mädchen. Mein Kindlein. So gross und doch so klein. Ich glaube, genau SO fühlt sich echter Stolz an. Der Mann rollte nur wieder die Augen über die rührselige Ehefrau. Aber was soll ich auch machen? Da steht mein Kind und singt zur Eröffnung des Festes und ich stehen wie ein Groupie in der ersten Reihe. Schön war es. Das ganze Fest. Und überhaupt.

Es gab ein neues Zimmer. Finanziell gesehen war das gerade nicht so toll, nachdem wir in letzter Zeit so einiges in andere Dinge investiert hatten. Aber es half ja nix.. denn Baby M. im Bauch benötigt ja auch irgendwie Möbel. Und die hatte das Kindlein. Und die waren zudem mittlerweile auch viel zu klein. Alles wurde gequetscht und gedrückt. Also stellte ich ein Konzept für das neue Zimmer zusammen. Und eines Tages fuhren wir dann zum Möbel Schweden und kauften kräftig ein. Außerdem strich der Papa das Zimmer neu, Möbel wurden verrückt und neu aufgebaut. Es war irgendwie alles sehr anstrengend und zeigte mir mehr als 1x, dass ich mich ausruhen muss. Drei Stunden Ikea? Etliche Wehen und Schmerzen am Abend. Das mich das so fertig macht. Es ist echt heftig. Jedenfalls hat das Mädchen jetzt genau das, was es wollte: einen rosa Mädchentraum. Ich habe mich bemüht und es eher altrosa und Pastell eingerichtet. Wir finden es jedenfalls wunderschön und das Kindlein ist total glücklich.

1 Herz für Papa, 1 Herz für Mama, 1 Herz für sie selbst und 1 Herz für die kleine noch ungeborene Schwester. 

BALD GANZ GROSSE SCHWESTER

Hach ja. Ich hatte ja schon oft über die Vorfreude des Kindleins gesprochen. Und eigentlich verdient das Bild einen eigenen Post. Aber ich komme aus zeittechnischen Gründen einfach nicht dazu noch mehr zu bloggen. Da sitzt das Kindlein am großen Tisch, malt Herzen und beginnt diese auszuschneiden. Ich denke mir nichts dabei, bis sie mir ihr Ergebnis präsentiert: 4 Herzen. Für jeden eines. Und auch ihre kleine, noch nicht geborene Schwester Baby M. vergisst sie nicht. Ich war natürlich gleich am Rand zum Heulen, riss mich aber fleissig zusammen. Ist das nicht toll? Im Alltag geht die Schwangerschaft und auch das bald kommende Geschwisterchen mittlerweile eher unter. Das Kindlein küsst zwar immer noch meinen Bauch zu jedem Abschied und auch morgens nach dem Aufstehen.. ja, sie legt auch mal die Hand rauf und sagt „M. du darfst die Mama nicht so doll treten.“ .. aber sonst… nun ja. Sie ist eben mit anderen Dingen beschäftigt. Umso schöner sind diese kleinen Momente. 4 Herzen. Bald nur noch drei, wenn meines weiterhin in diesem Tempo schmilzt. Vielleicht ja irgendwann auch 3 kleine Miniherzen. Wir werden sehen.

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Erste Schwangerschaft vs. Zweite Schwangerschaft – vergessen und verdrängt?

Ach ja… das wird hier so ein kleiner Jammerpost. Denn irgendwie läuft es nicht so richtig rund. Wobei ich selbst ziemlich rund geworden bin. Über einen Meter Umfang misst mein Bauch nun in der 33. Schwangerschaftswoche. Und letzte Woche bin ich nun schon in die 34. Schwangerschaftswoche gekugelt. Dabei fällt mir immer mehr auf, wie sehr ich einige Dinge vergessen und verdrängt habe. Vieles wiederum ist total anders. Anderes total identisch. Es ist verrückt. Eines kann ich jedoch in meinem aktuellen Zustand sagen: ich mag nicht mehr wirklich schwanger sein. So gar nicht. Warum? Das kann man unten ganz gut nachlesen. Viel Spaß. Ich ziehe mal wieder auf die Couch.

Pipi Alarm

Vorbereitung ist ja bekanntlich alles, oder? Dieses Baby in mir bereitet mich jedenfalls sehr sehr gut auf den bevorstehenden Schlafmangel vor. Denn: Nachts ist meine Zeit! Ach was rede ich.. auch tagsüber kann man mich sozusagen auf dem Klo anbinden. Da esse ich Abends einen Teller Kirschen: 8x!!!! bin ich die Nacht aufgestanden.. binnen 6 Stunden. Schlaf? Was ist das? Durchschlafen? Alles vorbei. Das Köpfchen liegt jetzt, in der 33. Schwangerschaftswoche schon sehr tief im Becken (die Hebi hat getastet).. und drückt ordentlich nach unten. Das merke ich an Wehen, dem Druck im allgemeinen und natürlich auch an meinen Toilettengängen.

Ist lustig.. nicht. Sitzt man da, macht Pipi, steht auf.. und allein bei dieser Bewegung spürt man den Drang schon wieder. Überhaupt gaukelt einem der Körper ja vor, dass man quasi gleich die Niagara Fälle raus lassen muss. Letztlich reicht es für ein Rinnsal. Ein paar mickrige Tröpfchen. Und du sitzt aufm Pott und könntest nur noch heulen. Ätzend. Nachts taumele ich also weiter gen Klo und stoße mir wahlweise die Schultern und Arme an Türrahmen, Wänden oder Schränken. Letzte Nacht bin ich gegen einen an die Wand gelehnten, vom Mann zerstörten Stuhl gerannt. Der Zeh pochte darauf hin ordentlich und ich legte mich mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück ins weiche Federbett.

Schlafen? Ähm. Was bitte?

Federbett ist das Stichwort. Abgesehen von den dauerhaften Unterbrechungen durch die Klogänge schlafe ich einfach auch total beschissen. Ja richtig gehört. Matratze zu weich oder zu hart.. Lege ich mich auf die Seite, kickt das Mädchen in mir kräftig dagegen. „Muddi, dreh dich mal bitte wieder um!“ scheint sie zu rufen. Legst du dich auf die andere Seite: gleiches Spiel. Gut, dann doch auf den Rücken.. aus meiner Hebammenausbildung weiß ich, was dabei passieren kann. Durch das Gewicht können große Gefäße abgeklemmt werden, was allerlei Folgen haben kann. Ich jedenfalls leide dann unter Atemnot und fühle mich einfach schrecklich. Rücken ist also auch eher semi optimal. Halb seitlich liegend? Ach was habe ich nicht alles versucht. Aus logistischen Gründen (Zimmer werden gerade renoviert) schlafe ich aktuell im Familienbett neben unseren Mädchen. Der Papa macht es sich oben im zukünftigen Babymädchenzimmer bequem. Daher habe ich durch meine kleine Nachbarin regelmäßig kleine süße Kinderfüße im Gesicht. Ich liebe ihre Füßchen ja, nur nicht so auf die Nase gerammt.

Gegen den Bauch kommt sie auch mal, aber da passe ich indirekt auf. Meistens schläft sie quer. Oder sonst wie.. als würde sie nachts eine Turnstunde absolvieren. Aber dieses morgendliche kuscheln, wenn sie gerade wach wird und ganz dicht an einen ran rutscht und die Arme um einen legt… unbezahlbar! Und so genieße ich diese letzten Momente mit unserem Mädchen. Nur wir zwei. Kuschelnd. Ich bringe sie in letzter Zeit auch wieder ins Bettchen- Eine Sache, die seit fast zwei Jahren nur der Papa übernommen hatte. Zuvor war ich – auch dank Stillen – die Bettchenbringmama. Nun darf ich wieder, lange undenkbar, da sie nur ihren Papa neben sich wollte. Aber unserem Mädchen kann man eigentlich alles gut erklären. Und so war es reicht leicht davon sie zu überzeugen.. Mama schläft dort besser weil.. und so weiter und so fort. Und so nutze und koste ich das Mädchen neben mir weiter aus. Kuscheln, Küssend, Händchen haltend. Ich greife so gern nach ihrer Hand.. hach. Hormone und so.

Beweglichkeit

Ein Hoch auf den Sommer seit April. FlipFlops und Schlupfschuhe – ihr seid meine wahren Helden. So einfach, so unkompliziert, so schnell. Denn: Bücken ist hier definitiv nicht mehr meine Stärke. Ich kleines großes Walross. Nun war es ja zwei, drei Tage etwas kühler und ich habe mich mal wieder an Sport Sneaker gewagt. An dieser Stelle möchte ich mich doch sehr bei unserem Schuhlöffel bedanken. Was wäre meine Welt gerade ohne dich? Eine ziemlich schlechte. Nun warte ich auf die angesagten, wärmeren Temperaturen.. kommt bitte ganz schnell. Ich mag mich nicht mehr bücken müssen. Papa ist daher übrigens momentan auch regelmäßig im Aufräummodus. Denn: Spielzeug aufheben ist schon eine kleine Herausforderung. Beim Kindlein weiß ich nur noch: hey… ich grabe noch schnell den Garten um und bewege Pflastersteine von A nach B. Ach und den Rasen mähe ich noch. Und dann noch dies und das und überhaupt. Und jetzt? Oh Gott, wie so eine alte Frau.

Neulich bin ich mit dem Kindlein eine kleine Runde Fahrrad gefahren. Wir wollten Erdbeeren kaufen und machten uns auf den Weg. Dieser Bauch.. ich konnte ja kaum treten, so unbeweglich war ich. Bein Hoch beim Treten – Wanne im weg. Beine runter, ahhh.. Entspannung. Jedenfalls kam ich mir doch sehr blöd vor. Wenn ich im Haus Staub sauge oder die Treppe hoch und runter laufe kann man mich anschließend unter ein Sauerstoffzelt legen. Es ist wirklich furchtbar. Ich bin beinahe instant aus der Puste und jauchze vor mich hin. Entsprechend oft nehme ich die liegende Position ein. Sitzen ist nämlich aufgrund von Schmerzen auch nicht mehr so nice.

Übelkeit

Das Thema hatte ich zu Beginn des Blogbeitrages beinahe vergessen. Denn: aktuell ist mir nicht übel. Aber es ist ja noch gar nicht so lang her, da weinte ich jeden Tag… einfach weil diese dauerhaft anhaltende Übelkeit nicht enden wollte. Wie schon in der ersten Schwangerschaft schlug die nämlich voll zu. In your face! In der zweiten Schwangerschaft mit der Fehlgeburt hatte ich zwar auch damit zu kämpfen, als diese jedoch weniger wurde war mir recht schnell klar, was da los war. Dieses Mal ging es auch wieder wenige Tage nach dem positiven Test los. Und wie. Einige Tage später lag ich nur noch vegetierend irgendwo herum und wusste nicht mehr wo oben und wo unten ist. In der Schwangerschaft mit dem Kindlein lag ich schon um die 8. Woche im Krankenhaus, da ich weder essen noch trinken konnte. Übergeben musste ich mich nie. Auch wenn ich mich darum bemühte – immer mit Hoffnung auf Besserung. Dieses Mal bin ich um das Krankenhaus drum herum gekommen. Aber auch nur, weil ich mich wirklich wirklich extrem gezwungen habe. Getränke mussten gut ausgewählt sein, dann ging es halbwegs. Und Flüssigkeit ist ja die halbe Miete. Jedenfalls habe ich – wie schon beim ersten Mal – ordentlich abgenommen. Netter Nebeneffekt, aber das war es auch schon. Mir ging es beschissen. Irgendwann ist man so leer, dass man kaum noch klare Gedanken fassen kann. Es scheint, als sei das ganze Hirn völlig im Winterschlaf. Sätze formen fällt schwer und man redet sehr langsam. Beim ersten Mal konnte ich kaum noch allein laufen. Das habe ich dieses Mal vermeiden können. Juhu! Nichts desto trotz kamen auch dieses Mal böse Gedanken. Gedanken, die man – gerade nach einer Fehlgeburt – nicht haben möchte. Aber es war wieder so schlimm, dass ich jeden Abend weinend zu Bett ging und mich mit der Höchstdosis Vomex abschoss… einfach nur um Einzuschlafen. Vergessen, ausblenden, nichts mehr fühlen. Nur weg mit diesem ekligen Übelkeitsgefühl. Und ich dachte wieder wie damals: dann geh doch du Baby! Geh! Natürlich wollte ich, dass es bleibt. Aber wenn es einem Wochenlang so mies geht, dann schleichen sich doch solche Sachen kann. Ich bin soooo dankbar und froh, dass das ein Ende hat. Auch wenn es dieses Mal erneut bis weit in die 20er Schwangerschaftswochen anhielt. Irgendwann war es nur noch Abends und somit halbwegs zu ertragen.

Klamotten – was ziehe ich an?

Ja dieses Mal wiege ich einige Kilos mehr als zur Schwangerschaft des Kindleins. Das liegt wohl in erster Linie an der Futterei. Denn gestartet bin ich mit dem gleichen Ausgangsgewicht. Na ist ja auch egal. Aber so langsam weiß ich einfach nicht mehr, was ich noch anziehen soll. Seit April leben wir ja quasi in der Sahara.. momentan ist es etwas kühler. Aber die Hosen, die wollen sich nicht mehr so recht um das Becken legen. Und dann versuche ich mich zu erinnern: wie war das bei dem Kindlein? Erst heute habe ich alte Bilder der Schwangerschaft raus gekramt und angesehen. Tja.. ich hatte scheinbar genug Kleidung. Da das Wetter auch mal so und mal so war. Wie ich bereits geschrieben habe: seit April herrschen ja hier eher Zustände wie am Äquator. Es ist heiss. Durchgehend. Und so bin ich doch etwas eingeschränkt. Kann ja bei schwülen 31 Grad schlecht eine lange Hose anziehen. Also ich kann schon. Aber das ausdehnende Gewebe macht mir dann recht schnell einen Strich durch die Rechnung. Ich fühle mich furchtbar eingeengt, will mir alles vom Leib reißen und nackig im frisch gewachsenen Bettchen liegen.

Und so läuft die Waschmaschine quasi im Dauerbetrieb. Muss das wenige, was ich anziehen kann, ja ständig waschen. Aktuell versuche ich mir eine Art Wochenbett Garderobe zuzulegen. Gar nicht so leicht. Und auch hier krame ich alte Erinnerungen heraus, die so eingestaubt sind, dass ich sie auch als unbrauchbar deklarieren könnte. Keine Ahnung was ich damals so getragen habe die ersten Wochen nach der Geburt. Ich gehe daher aktuell auf Nummer sicher und shoppe: Schlabberlook. Kann ja nicht falsch sein, hoffe ich.

Schmerzen

Wenn eines anders ist, dann das: Schmerzen. In der ersten Schwangerschaft war ich ziemlich aktiv. Resultat: 1x Fahrrad Sturz in der 12. Schwangerschaftswoche, 1x Treppensturz mit Grill in der Hand in den mittleren 30er Schwangerschaftswochen und 1x Krankenhausaufenthalt aufgrund vorzeitiger Wehen dank Arbeit im Garten. Ja, ich habe es krachen lassen. Ich war unterwegs, immer mit dem Hund auf Achse, bin über Stock und über Stein. Dieses Mal .. nun ja. Nach der Fehlgeburt kam diese Schwangerschaft sehr plötzlich und schnell und mein Körper hatte sich vermutlich noch nicht ansatzweise wieder regeneriert. Zumindest fühlte es sich so an. Es tut einfach alles weh. Da unten, in den Leisten, an der Syphyse, der Druck des Köpfchens. Drei Stunden bei Ikea bummeln? Bedeuten für mich in Folge zwei Tage Couch. Das Umdrehen nachts im Bett schaffe ich nur mit sehr zusammen gebissenen Zähnen. Auf einer Hochzeit vor einigen Wochen brach ich zwischendurch in Tränen aus weil ich nicht mehr sitzen/stehen/liegen konnte. Es ist nicht mehr schön. Ich kann mich körperlich nun offiziell als Wrack bezeichnen. So blöd ist das alles. Zwischenzeitlich dachte ich, es würde wieder besser werden. Aber dann mache ich einen Tag mal etwas und werde spätestens am Abend böse dafür abgestraft. Von den nächsten Tagen ganz zu schweigen. Ihr seht: es wird einfach nicht besser.

Purzelbäume im Bauch

Also… ganz ehrlich. Keine Ahnung ob das bei unserem Kindlein auch schon so heftig war. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich immer das Kicken im Bauch gemeckert habe. Und auch dieses Mal ist es so. Es tut weh, es ist unangenehm und hat nix mit zarten kleinen süßen Babytritten zu tun. Dieses Mädchen in meinem Bauch hat Kraft. Und was für eine! Sie tritt mich wirklich um den Verstand. Es gibt Abende, da liege ich stöhnend auf der Couch, einfach weil es wirklich schmerzhaft ist. Und das nicht zu knapp. Mein Mann, das Kindlein und meine Mama haben regelmäßig die Hände auf dem Bauch und sind jedes Mal doch sehr erstaunt darüber, welche Bewegungsparty da drin abgeht. Wenn wir hier über 5 Minuten reden würden – hey, kein Thema. Aber dieses – scheinbar sportliebende – Mädchen in mir macht gerne Übungen über Stunden. Und das tut weh. Romantisch über den wachsenden Bauch streicheln? Hier hat es sich echt ausgestreichelt. Ja, ich bin dankbar für die Bewegungen, zeigen sie mir doch: Mama, ich bin hier, ich lebe. Nach der Fehlgeburt letztes Jahr für mich wie ein sicherer Hafen.. aber trotzdem. Madame hat einfach wahnsinnig viel Platz im Bauch, ist zudem sehr groß geschätzt (darauf gebe ich übrigens gar nichts).. zum Wuseln hat sie jedenfalls ordentlich viel Freiraum.. den sie.. nun ja, ausgiebig nutzt.

Schluckauf

Jaaa.. ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass das Kindlein ständig Schluckauf im Bauch hatte. Und auch dieses Mal ist er ein treuer Begleiter in der Schwangerschaft. Ich weiß noch, dass es mich in der ersten Schwangerschaft furchtbar nervte. Und jetzt werde ich daran erinnert, warum das so ist. Es ist einfach wahnsinnig unangenehm. Zumindest empfinde ich es so. Da ist nix mit großen Abständen. Mal alle 30 Sekunden? Pf, Pustekuchen. Teilweise im Sekundentakt hickst dieses Kind in mir. Manchmal mitten in der Nacht, kurz nachdem ich mal wieder eine meiner vielen Runden zum Klo gedreht habe. Schlafen? Fehlanzeige. Ich finde es sogar so unangenehm, dass ich dann zumeist umher laufe oder mich in irgendeiner Art und Weise anders beschäftigen muss. Sonst drehe ich durch. Dieses Pochen an einer Stelle.. das ist einfach nicht mein Ding. Umso mehr freue ich mich auf ein glucksendes Baby in meinen Armen. Denn sind sie einmal geschlüpft.. ist der Schluckauf einfach nur noch zauberhaft und zuckersüß.

Mai 2018 – Rückblick

4 Jahre und 10 Monate ist unser Kindlein nun alt. Nicht mehr lang.. und der fünfte Geburtstag steht vor der Tür. Kurz darauf die Geburt unserer zweiten Tochter. So schön der Mai auch war… wir haben viel erlebt.. umso glücklicher bin ich, dass wir nun Juni haben. Denn August ist weniger weit weg vom Juni als vom Mai. Und so rückt die Ankunft von Nummer zwei immer näher. Ich freue mich wie irre, habe aber gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen ganz viel Angst. Aber dazu irgendwann mehr. Nun erst mal zum Kindlein. Denn das hat auch so einiges Neues zu bieten.

SCHLAF KINDLEIN…

Das Kindlein macht in der Kita schon seit sie vier Jahre alt ist keinen Mittagsschlaf mehr. Das war ein ziemlich harter Kampf, dieses Thema endlich bei den Erziehern so durchzusetzen. Schon Monate, beinahe Jahre zuvor… war das Kindlein immer die Letzte beim Einschlafen, tat sich schwer mit dem Schläfchen in der Kita. Das Resultat waren Abende bis 22.00 oder 23.00 Uhr. Immer. Jeden Abend lag das Kindlein stundenlang wach und fand nicht in den Schlaf. Sie bemühte sich, aber es klappte einfach nicht. Heute haben wir folgende Situation. Mittagsschlaf gibt es nicht mehr. Eigentlich. Manchmal allerdings sammelt das Kindlein über Tage hinweg ein derartiges Defizit an, dass dann irgendwann doch die Augen zuklappen. Einfach so. Irgendwo. Bevorzugt im Auto auf dem Weg irgendwo hin. Denn das Auto war schon immer ein Garant zum Einschlafen. Nun sind wir ja schon einige Zeit zuvor immer mal wieder Abends kilometerweit gefahren.. das hatte irgendwann ein Ende. Gut so. Oft schläft das Kindlein Abends erst 21.00 Uhr oder 21.30 Uhr ein. Und ist morgens so gegen 7.30-8.00 Uhr am Start. So sammelt sich über die Tage einiges an Schlafmangel an. Und der wird entweder mit einem Abend in dem es früh ins Bett geht kompensiert.. oder eben mit einem Schlaf im Auto. Neulich hatte sie ihr iPad beim Fahren und reicht es mir mit dem Wort „müde“ zurück nach vorn. 30 Sekunden später war sie tief und fest im Traumland. Passiert. Und ist zuckersüß.

NEUES?

Ihre Malskills sind ziemlich genial geworden. Menschen werden immer präziser, Tiere ebenso. Außerdem werden seit neuestem immer ein Himmel und ein Boden dazu gemalt. Der Boden ist immer Gras und grün, der Himmel ist ein sattes blau. Überhaupt ist Malen und Zeichnen hier echt total angesagt. Da hatte sie zu Ostern erst neue Buntstifte bekommen… sind die jetzt schon wieder ziemlich kurz. Ebenso ganz neu: Helden aus dem Fernsehen malen. Der Sandmann hat es schon auf ein Blatt Papier geschafft, eben so die PJ Masks und Bibi Blocksberg. Ach und das Kikaninchen. Und diverse andere Fantasietiere.

Außerdem hat sie uns neulich damit überrascht, dass sie Hüpfkästchen auf den Boden gemalt hat. Mit Kreide. Und in die Kästchen hat sie einfach Zahlen hinein geschrieben. Hab leider vergessen es zu fotografieren. Aber sie hüpfte drauf herum und plapperte fleißig vor sich hin. Was sie übrigens sehr gern den ganzen Tag macht. Also reden. Über alles Mögliche. Bevorzugt über ihre imaginären Freunde. Tageserlebnisse muss man ihr schon aus der Nase ziehen. Fragen danach werden zumeist mit Ignorieren oder den Worten „weiß ich nicht mehr“ quittiert.

Kleine Klettermaus. Sie macht neuerdings Schweinebaumel ohne Festhalten – wie sie ganz stolz betont. Außerdem versuchen wir weiterhin an einem Radschlag zu arbeiten, ebenso gibt es erste Fortschritte in Sachen Handstand. Trotzdem ist sie immer noch sehr sehr vorsichtig was neue Dinge angeht. Auch beim Klettern. Während unseres Kurzurlaubes kletterte sie in so einer Art Röhre durch die Gegend und brauchte letztlich ganz konkrete Anweisungen vom Papa, da sie sich hier und da nicht weiter traute. Aber gut. Vorsichtiges Mädchen eben. Ist ok und mir lieber als ein Kamikaze Kind in der Notaufnahme.

ERLEBTES

Männertag

Zum Männertag war der Mann – verständlicherweise – unterwegs. Mit dem Fahrrad und vielen anderen männlichen Mitbürgern. Hehe. Und Mama verabredete sich mit den Freundinnen am See. Da eine Freundin direkt ein Seegrundstück hat, macht es deutlich einfacher. Und so tummelten sich die Kinder, während sich die Mamas begrillen ließen. Herrlich. Das Kindlein war abends entsprechend früh im Bett und der Tag dank Sonne und Hitze perfekt.

Kurzurlaub am Meer

Dazu habe ich ja schon einen ausführlichen Post verfasst. Daher brauche ich hier ja nicht mehr viel schreiben. Jedenfalls war das der letzte Kurzurlaub vor der Geburt des zweiten Mädchens. Mehr schaffe ich einfach nicht mehr. Das ist nervig, aber ich kann es leider auch irgendwie nicht ändern. Schmerzen und allerlei Wehwehchen zwingen mich regelrecht dazu. Und ich gebe allmählich zu: ich mag gar nicht mehr schwanger sein, Genießen kann man das mittlerweile nicht mehr nennen. Aber dazu dann später mehr im Schwangerschafts-Update.

Die erste Zecke

Das Erlebnis der anderen Art. Es war soooo igitt igitt. Überhaupt finde ich diese kleinen Krabbler so ekelhaft.. bäh. Und dann entdecke ich beim Kindlein eine am Rücken. Schon fest. Freitag späten Abend. Und weil ich mir schon einen kleinen roten Rand drum herum einbildetet fuhren wir zum Kindernotdienst. Der Papa direkt von Arbeit, da er dummerweise ihre Krankenkarte hatte und Mama von Oma aus bei der wir gerade zum Eis essen waren. Alles etwas hektisch und überstürzt. Das Kindlein wusste zwischendurch gar nicht wie ihm geschieht. Habe es aber immer und immer wieder erklärt. Für die Zukunft wissen wir jetzt dank sehr netter Ärztin was zu tun ist und auf was wir achten müssen. Muss ich so schnell nicht wieder haben. Bäh.

UND BALD

Der Geburtstag steht vor der Tür. Das für mich letzte Fest vor der Geburt von Baby M. Nach langem Hin und Her hat sich Madame nun für einen Unterwasserwelt Geburtstag entschieden. Nun plane ich natürlich schon eine Weile dafür. Die Einladungskarten sind gerade in der Produktion (selbst gemacht).. und werden dann demnächst verteilt. Ich versuche es klein zu halten.. keine Ahnung ob das gelingt. Da ich aufgrund der fortschreitenden Schwangerschaft ziemlich mit Schmerzen geplagt bin, schaffe ich es wohl nicht, die Party zu organisieren, die das Kindlein verdient hat. Aber gut. Ich gebe mein Bestes und hoffe, es gefällt ihr. Fischernetze und Co. sind schon auf meinem Wunschzettel…

GEREDET WURDE AUCH

„Jetzt fängst du auch noch damit an Mama. Jetzt reicht’s mir langsam!“ Ooooookayyyy….

Mama: „Mausiiiiiiii!“
Kindlein: „Was denn? Schon wieder kuscheln oder was?“
Es wird so was von Zeit für Nummer 2.

„Ich bin brilliant.“

„Ich habe meinen Papa lieb, er ist mein größter Gurkendieb.“

Zieht die Beine an und steckt sich die Knie unter das T-Shirt.
„Guck mal, ich hab schon Brüste.“
Ah ja.

„Ich will helfen, ich will helfen!“
Tatsächlich ein oft verwendeter Satz.

„Mama, du hast da Falten oben auf der Stirn!“
Kind günstig abzugeben.