32 Wochen Baby M. – 32 Wochen zu viert!

32 Wochen.. und Mama kommt wie immer nicht dazu, alles festzuhalten. Ich war die letzten Wochen vor allem mit der Urlaubsplanung für Juni beschäftigt.. ein Drama in 10 Akten.. aber allmählich nähern wir uns dem Höhepunkt. Baby M. ist derweil sehr entspannt. Die letzte Woche war ich mit ihr eine Nacht allein, da Papa mit der Großen bei der Oma auswärts schlief. War nicht unsere beste Nacht. Ansonsten gibt Baby M. motorisch echt Vollgas.. sie balanciert auf verschiedenen Ebenen, mal hier mal da, robbt nach hinten und auch ein bisschen nach vorn, lässt sich zu allen Seiten hin und her fallen und steht am liebsten. Gehalten von Mama.

Baden wird heiß geliebt. 

Skills:

  • du robbst rückwärts – irgendwie – dein Bewegungsradius ist jedenfalls ziemlich groß geworden
  • du hast das erste Mal die Stiftebox von deiner Schwester ausgeräumt
  • du bist so schnell im drehen.. eben schaust du noch in Ecke A, kurz danach in Ecke B – verrückt
  • deine Schwester hat dich das erste Mal gefüttert.. danach musste ich dich umziehen
  • Sitzen? Keine Chance bisher.. abgesehen davon, dass du noch meilenweit davon entfernt bist, dich selbstständig hinzusetzen.. auch wenn man vorsichtig versucht dich in eine Sitzposition zu bringen. du fällst sofort um.

Das magst Du:

  • Essen – mittlerweile am liebsten per Fingerfood
  • wenn Action um dich rum ist
  • in die Luft werfen ist immer noch schwer angesagt
  • der Spiegel und du.. beste Bro’s.

Immer noch im Wasser.

Halt Stop!

Es ist passiert.. auch Spaß habe ich Baby M. das erste Teil in Größe 80 angezogen. Ein Schlafanzug.. von einer Marke, die eher größer ausfällt. Nun ja.. das Teil saß leider wie angegossen. Mama, den Tränen wie so oft sehr nah – fand erst einmal keine Worte. Papa war nur glückselig wie eh und je mit seiner kleinen Miniprinzessin. Wenn ich daran denke, dass wir bereits den halben März rum haben.. mir tut das Herz weh. Auf vielen Ebenen. Das Baby wird so rasant groß. Und je mehr Kinder, desto schneller scheint das zu passieren. Der Herzmann und ich sind uns jedenfalls recht einig: bei zwei Kindern wird es vermutlich nicht bleiben. Nun habe ich die Größe 80 mal einsortiert, die ersten Sachen in der 74 wiederum schon aussortiert. Nun ziehen also auch die ersten kurzen Sachen von der großen Schwester ein. Wird Zeit, dass der Frühling kommt. Jawohl.

Im Kinderwagen – zum Einschlafen immer noch sehr gut. 

Gegessen!

Essen uns du.. nach wie vor eine perfekte Symbiose. Nun ist es an der Zeit mal wieder aufzuschreiben, was du so neues probiert hast in den letzten Wochen. Eigentlich schmeckt dir alles.. mit Fingerfood läuft es immer besser, da du ganz fleißig den Pinzettengriff übst, du großer süßer Schnubbelfratz (muss an dieser Stelle auch mal gesagt werden).

Neu probiert in den letzten Wochen:

  • Hirsekringel
  • Reiswaffeln
  • Kiwi (bisher nur püriert)
  • Süßkartoffel
  • Galiamelone
  • Reis
  • Nudeln aller Art
  • Blumenkohl
  • Rind und Huhn
  • an einer Laugenbrezel hat sie kurz mal lutschen dürfen.. zweites Kind und so.

31 Wochen Baby M. – 31 Wochen zu viert!

Ach Baby M. Irgendwie läuft es rund. Die Nächte sind bis auf sehr wenige Ausreißer sehr entspannt. Wir stillen tagsüber ungefähr drei Mal, nachts nur noch zwei Mal. Ich schleppe dich den ganzen Tag mit mir rum.. für den Haushalt, zum Einkaufen, um das Kindlein abzuholen. Es macht dir nix. Bis auf das Auto fahren.. was wir durch kleine Knabberein recht gut im Griff haben. Halleluja. Also Baby M. – bleib so schön entspannt, wie du aktuell bist. Es ist so herrlich.

Skills:

  • ein Tag mit nur 2 Schläfchen – wach sein über 4 Stunden? Macht dir gaaaaar nix!
  • du beschäftigst dich mittlerweile wirklich wirklich lang allein – wenn denn interessante Dinge um dich herum liegen
  • du übst schon ganz fleißig den Pinzettengriff – bisher ohne Erfolg.
  • du bewegst dich vorwärts .. wie auch immer.. du robbst nicht wirklich und krabbelst auch nicht. Aber dennoch schaffst du es irgendwie von A nach B. Über einen laaaaangen Zeitraum.

Das magst Du:

  • Momentan echt sehr beliebt: das Haustelefon, Kabel aller Art, Spielkarten, Papier
  • den Bäumen im Sturm zusehen
  • Spiegel – da könntest du stundenlang rumalbern

Das magst du nicht:

  • wenn Mama außer Sichtweite ist – ist echt heftig gerade
  • wenn jemand etwas futtert und du nix hast – nach wie vor
  • wenn du nichts in den Fingern hast – immer beschäftigt werden!
  • wenn dir jemand etwas aus der Hand nimmt, was du nicht haben sollst. Ein Geschrei. Uiui.

Huch, wie siehts du denn aus?

Neulich hielt ich Baby M. so hin und her.. und her und hin. Und betrachtete sie genau. Und meinte anschließend zum Ehemann: Also irgendwie sieht sie jetzt doch ganz anders aus. Und er nickte.. bisher war es nämlich so, dass das Baby quasi eine geklonte Version des Kindleins war. Zumindest optisch. Vom Körperbau unterscheiden sich beide schon ziemlich. Aber das Aussehen war bisher identisch. Nun hat sich da in den letzten Wochen aber irgendwie doch etwas getan. Und das Baby sieht plötzlich verändert aus. Sie ist eben doch kein Kindlein zwei Punkt null. Bin gespannt, was sich diesbezüglich noch so tut.

Januar 2019 – Rückblick Kindlein

Das Kindlein ist nun angekommen im Jahr der Einschulung. Der Januar ist rum und wir nähern uns sehr sehr schnell dem Monat der Monate. Mittlerweile ist unser Mädchen 5 1/2 Jahre alt und verändert sich zusehends. Das Aussehen macht gerade einen ordentlichen Schub.. sie wirkt deutlich größer, die Gesichtszüge lassen das Kleinkind nur noch erahnen… und die Stimmung ist bisweilen von todbetrübt bis himmelhoch jauchzend. Wir versuchen sie zu begleiten, da zu sein.. aber das ist nicht immer ganz leicht mit Baby und alle dem Stress drum herum. In letzter Zeit spüre ich immer öfter, dass ich eher genervt auf sie und ihre Bedürfnisse reagiere. Das habe ich erkannt und ändere es. Es läuft dadurch bei ihr nicht unbedingt besser, aber zwischenmenschlich macht man dadurch auf jeden Fall einen Sprung. Nun aber ab.. denn der Frühling naht!

Der Wind im Januar war klasse!

GESPROCHEN

Ich zeige dem Kindlein anhand von Bildern, was genau ein Bauchnabelpiercing ist.
Ihr Kommentar: „Zum Glück hast du das nicht!“
Ich: „Wieso?“
Kindlein: „Weil das echt nicht so gut aussieht!“

„Mama, was ist eine Qualivität?“

Sagt zur Oma: „Dein Mann ist immer frech zu mir!“

Zum Papa: „Weißt Du, was das Schönste auf der Welt ist? Was ich mir ganz doll wünsche? Dass meine Familie glücklich ist!“

„Da hat sich eine Labine eingelöst!“ Ähm.. vermutlich war eine Lawine gemeint?!

Kurz vorm Zahnarzt-Besuch, bei welchem man während der Behandlung Fernsehen schauen kann:
Mama: „Was möchtest Du beim Zahnarzt auf dem Fernseher sehen?“
Kindlein: „Ladybug!“
Mama: „Haben die das da?“
Kindlein: „Meine Güte Mama, die haben da Netflix!“

„Staub saugen muss Mama auf jeden Fall! Ich habe ganz viel Dreck auf dem Boden gesehen!“

„Omi kommt, machst du ihr die Tür auf?“ Antwort: „Sie hat doch einen Schlüssel.“

Hört ein neues Hörspiel: „Mama, der da spricht wie Benjamin Blümchen, das ist der gleiche Sprecher!“

„Mama, wenn wir noch mal einen Jungen bekommen, dann können wir ihn Theo oder Lutz nennen!“

„Baby M. quietscht wie ein Bollerwagen, der nicht geölt wurde!“

„Papa, wunder Dich nicht, wenn heute Nacht das Bett wackelt. Ich übe einen Tanz.“

Zur Freundin: „Weißt Du was Omas gar nicht mögen? Wenn ihr Auto schmutzig wird.“

Die kleine Schwester ganz doll festhalten!

Und wie läuft es mit der Schwester?

Das obere Bild sagt einiges über die Beziehung zu Baby M. aus. Das Kindlein liebt die Schwester nach wie vor bis zum Mond und zurück.. und vermutlich noch viel mehr. Es gibt immer noch kaum bis keine bösen Worte, lediglich viele niedliche Gesten. Seit Januar ist das Kindlein mit dem Baby auch etwas sicherer was das umher tragen, hoch heben und ablegen angeht. Sie schnappt sich die Schwester und läuft mit ihr durch die Gegend.. nicht immer sicher.. aber es klappt immer besser. Das Baby lässt alles mit sich machen und ist entspannt. Die beiden himmeln sich regelrecht an.. grinsen um die Wette. Schwestern fürs Leben und so.

Was wird 2019 bringen?

Gut, wir haben jetzt schon März.. hust.. aber dennoch war im Januar die Aufregung groß.. was das Jahr 2019 angeht. Denn es hält einiges bereit. Für uns als Familie, aber auch besonders für das Kindlein. Der Familienkalender am Kühlschrank ist schon recht gefüllt mit Terminen, Urlauben und Geburtstagen. Auch eine Hochzeit erwartet uns im September. Für mich ist es das letzte Jahr in „Freiheit“, da ich nächstes Jahr mein Examen zur Hebamme nach der Elternzeit nachhole. Daher genieße ich dieses letzte Jahr ganz besonders.

Einschulung 2019 – Das Ende der Kitazeit.

Das Kita-Abschlussfest steht im Juni bevor.. die Planungen dafür nehmen allmählich Fahrt auf. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich an die Schule denken. Natürlich gibt es viel Vorfreude.. aber auch viele Ängste, Sorgen und Zweifel. Erst jetzt wird mir mehr und mehr klar, was dieser Schritt für das eigene Kind bedeutet. Von heute auf morgen in ein System gepresst werden. Keine ausgelassene Kita mehr. Lernen, lernen, lernen. Ich habe Angst davor, Angst davor mein „Baby“ nicht so begleiten zu können, wie sie es braucht. Ich versuche stark zu sein, Vertrauen in sie zu haben. Aber sie ist so sensibel und feinfühlig.. ich ahne in einigen Bereichen echt böses.. möchte mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. 2019 ist für das Kindlein daher ein ganz besonderes Jahr. Der Abschied von der Kita steht bevor.. dann die Einschulung. Das wird heftig, schön, traurig, aufregend.. so viele Emotionen. Wir sind sehr gespannt. Die Schultasche ist bereits gekauft.. nun geht es noch an das Outfit und die Schultüte. Ach ja, und die Feier muss ja auch noch geplant werden.

Urlaube, Urlaube, Urlaube

Da ja nun die Einschulung ansteht bedeutet das für uns auch: ab August sind wir auf die Ferien angewiesen wenn es um das Thema Urlaub geht. Daher wollen wir bis zum Beginn der Ferien im Juni noch mal Urlaub machen. Im Mai geht es für uns alle vier erst einmal in ein Familienhotel auf die Kanaren. Im Juni möchten wir gleich noch mal verreisen. Im Gespräch sind Sizilien, Sardinien, Portugal und viele andere Ecken. Richtig entscheiden können wir uns noch nicht. Im Oktober hat das Kindlein dann bereits die ersten Herbstferien.. auch hier wollen wir vermutlich noch mal in den Urlaub fliegen, da es die letzte gemeinsame Zeit ist, bevor ich wieder in das Arbeitsleben eintauche. Ich hoffe, dass das Kindlein noch ganz viel gemeinsame Familienzeit bekommt.

Ich werde 6 Jahre alt!

Im Sommer steht dann noch der 6. Geburtstag an. Recht kurz vor der Einschulung werden wir noch einmal eine Sause zum Purzeltag geben.. das Motto schwankt noch zwischen Glitzer, Disney und Dschungel. Abgesehen davon bin ich ziemlich wehmütig, was diesen Geburtstag angeht. Das Kindlein ist eigentlich kein Kindlein mehr. Sie ist dem Kleinkind entwachsen.. sie ist jetzt irgendwie ein richtiges Mädchen. Ich finde ganz schwer Worte für diese Entwicklung. Es ist so surreal.. diesen Menschen vor einem zu sehen und zu wissen, dass er doch gestern erst frisch geschlüpft in den eigenen Armen lag und man sein Glück nicht fassen konnte. Und jetzt? Ich könnte heulen bei all den Sprüngen. Es fällt mir schwer.. Abschied zu nehmen.. von meinem kleinen Mädchen. Das bleibt sie zwar, ist es aber nicht mehr. Sie wird 6!!!! Jahre alt. 6 Jahre Mama sein. 6 Jahre Kindlein. So viel erlebt, so viele Höhen und Tiefen, so viele Sorgen, so viel Glück. Unfassbar, dass sie schon 6 Jahre unser Leben bereichert. Ich möchte mich manchmal selbst kneifen, da ich es einfach nicht fassen kann. Ich kann nur so viel sagen: ich lieb dieses Kindlein mehr als es Worte je beschreiben können. In diesem Sinne: bekommt Kinder. Es ist wunderbar!

 

30 Wochen Baby M. – 30 Wochen zu viert!

Werbung, da man Marke erkennt.

30! Das muss man sich mal geben. Da steht jetzt plötzlich eine 3 vor meinen Wochenposts. Und bisher halte ich fleißig weiter durch… und bleibe beim wöchentlichen Rhythmus. Gibt eben doch sehr viel zu erzählen im ersten Jahr. Die letzte Woche war wieder aufreibend. Der zweite Zahn erblickte das Licht der Welt, Baby M. wird viel mobiler und braucht noch ganz viel Mama. Durch das tolle Wetter waren wir viel unterwegs.. sie besuchte endlich mal den Spielplatz und erkundetet Gras und auch Sand. Läuft hier. Kaum Gequengel, wenig Gebrüll. Dafür viel Sonnenschein. Auf vielen Ebenen.

Der Frühling ist nah.. das Baby erkundet schon mal Gras.

Skills:

  • Du hast einen Tagesausflug ins Tropical Island sehr gut mitgemacht! Halleluja!
  • Autofahren: maximal 50 Minuten.
  • Deine Bauchmuskeln sind mittlerweile sehr stark. Zu stark. Du hast dich aus deiner Wippe bugsiert und bist kopfüber auf den Fliesen gelandet. Nun ja. War unschön, ist aber nix weiter passiert.
  • es ist verrückt wie schnell du dich mittlerweile um deine eigene Achse drehen kannst
  • du bist so laut!
  • vom Sitzen sind wir noch ziemlich weit entfern. Auch wenn du von den Bewegungsabläufen immer mehr in diese Richtung gehst, so merkt man doch, dass hier und da noch einige Muskeln fleißig trainiert werden müssen.

Das Baby liebt Spielkarten und möchte sie am liebsten aufessen. 

Zahn Zahn Zahn

Der zweite Zahn erblickte in der Nacht vom 22.-23. Februar das Licht der Welt. Und seitdem schieben sich diese zwei niedlichen Schneidezähne täglich ein Stück mehr nach draußen. Bisher blieben meine Brustwarzen noch verschont. Kein Beißen, nix. Das ist auch gut so.. denn scharfkantig sind die beiden Hauer ja allemal. Grinst das Baby, sieht man sie schon ordentlich. Ein gutes Foto gibt es trotzdem noch nicht, leider. Nun stehen als nächstes wohl die oberen großen Schneidezähne an. Bisher gibt es keinerlei Anzeichen… wir hoffen einfach, dass die ebenso entspannt durchbrechen wie die unteren Beißerchen.

Mama, Mama, Papa, Schwester

Das Baby mag grad ganz viel ihre Familie um sich haben. Kann man ihr ja grundlegend erst mal nicht verübeln. Nun ist es so, dass ich eineinhalb Stunden unterwegs war und meine Mama auf die kleine Madame aufpassen durfte. Lief leider gar nicht. Nach 15 Minuten weinte das Baby bitterlich und hörte auch nicht mehr auf. Erst kurz bevor ich wieder die Auffahrt hinauf fuhr, beruhigte sie sich. War alles sofort wieder gut, als sie die Schwester und mich sah.

Dennoch macht sie diesbezüglich einen echten Sprung durch. Es kam jetzt schon öfter vor, dass sie, sobald ich aus dem Sichtfeld verschwunden war, sofort knatschig los meckerte und recht schnell auch anfing zu weinen. Sobald sie mich wieder sehen konnte, erstrahlte ihr Gesicht wieder. Sie sucht gerade ganz arg nach ihren großen kleinen Felsen in der Brandung. Und das sind Mama, Papa und die große Schwester. Meine Mama nahm es aber gelassen, schaukelte sie, sang ihr etwas vor und beruhigte sie ohne Hektik. Ein Hoch auf die Oma.

29 Wochen Baby M. – 29 Wochen zu viert.

Was waren das für teilweise tolle Tage in der letzten Woche? Sonne Sonne und noch einmal Sonne! Das Baby war das erste Mal über den ganzen Tag draußen und freute sich über die Family-Time. Ich als Wettermensch bin jedenfalls mehr als selig. Nächste Woche geht es mit dem Kindlein, Freunden und der halben Familie für einen Tagesausflug etwas weiter weg. Wir sind gespannt, wie Baby M. das Ganze meistert. Ansonsten stand die letzte Woche vor allem unter dem Motto: Zähne! Verrückte Sache.. denn: Baby M. ist immer noch 6 Monate.. und das Kindlein hat den ersten Minizahn mit 10! Monaten bekommen. Daher herrscht hier große Aufregung.

Das erste Mal Schaukeln.

U5

  • 7840g
  • 45,5 cm Kopfumfang
  • 68cm Länge
  • Erste Impfung: check.

Skills:

  • das erste „Gaga“ hat deinen Mund verlassen
  • du „giggelst“ ganz niedlich vor dich hin
  • du bist das erste Mal geschaukelt.. das Kindlein hat dich angeschubst.
  • auf dem Bauch liegend winkelst du jetzt immer mindestens ein Bein an und bist so deutlich beweglicher
  • wieder einige Versuche dich in die andere Richtung auf den Bauch zu drehen. Noch scheiterst du.

Guckguck.

Das magst Du:

  • Baden! Wenn wir ins Badezimmer gehen und den Wasserhahn der Badewanne öffnen gibt es kein halten mehr.. du freust dich lautstark!
  • Schaukeln

Zähne, Zähne, Zähne

Der erste Zahn ist da!
In der Nacht vom 18-19.02 im Alter von 6 Monaten, lugte die erste fühlbare Spitze heraus.
Erster Zahn: rechter Schneidezahn unten.

Jepp.. Zähne. Ich hatte die letzten Wochen schon immer mal in den Mund geschaut. Vor allem, weil Baby M. sich mit den Fingerchen immer und immer wieder über die Kauleiste fuhr. Können ja die Zähne, aber eben auch der Entdeckergeist sein. War nicht so ganz klar. Hehe. Rein optisch konnte man die zwei unteren Schneidebeißerchen schon einige Zeit vorher erahnen. Nun konnte ich sie letzte Woche aber auch das erste Mal so richtig fühlen. Jawohl! Hallo ihr Zähnchen! Und siehe da.. es ging dann ganz schnell. Von einen Tag auf den anderen konnte ich schon die erste Spitze fühlen. Der Zahn war durchgebrochen. Bereits wieder einen Tag war die Spitze keine Spitze mehr, sondern ein richtiger Zahn. Das ging fix. Nummer 2 daneben ist auch schon deutlich zu sehen.. und nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser durchbricht. Es ist echt verrückt. Das Kindlein hatte den ersten Zahn mit 10 Monaten. Und dieses Baby M. startet einfach mal mit 6 Monaten. Ach ja. So viele erste Male.. wieder so schön.

Wird langsam etwas beengt in dem Teil. 

28 Wochen Baby M. – 28 Wochen zu Viert!

Ach Baby M. Nach den letzten Wochen kann man sagen: wir sind angekommen. Als Familie. Zu Viert. Mit 2 wunderschönen Mädchen. Mit Dir. Bei Dir. Ich habe besonders diese Woche wieder sehr viel über den turbulenten Start mit dir nachgedacht. Es war hart.. es war furchtbar. Doch nun ist alles so toll. Du bist so toll. Wir sind so glücklich, dass es beinahe nicht in Worte zu fassen ist. Du bist mittlerweile sehr ausgeglichen, quengelst nur selten und quietscht durch die Gegend. Du liebst deine große Schwester und weckst uns jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht. Es ist einfach nur schön, dich bei uns zu haben.

Bestes Wetterchen.. das erste Mal Gras „fühlen“.

Skills:

  • Du bist das erste Mal ein minikleinesklitze-Stückchen gerobbt
  • Du drehst dich auf dem Bauch liegend wie ein Brummkreisel im Uhrzeigersinn
  • Du bekommst Mittags und Abends einen Brei, zwischendurch aber auch viel Fingerfood und natürlich Mamamilch
  • Der erste Tag mit nur 2 Schläfchen!
  • Du wiegst ungefähr 7,7kg (Papa war mit Dir und ohne Dich auf der Waage)
  • Die allerletzten Sachen in Größe 68 wurden aussortiert – hach ja.

Ganz verliebt in unsere Speckbacke.

Das magst Du:

  • wenn man dich in die Luft wirft – da kicherst du wie verrückt!
  • Neulich habe ich deinen Hals abgeblubbert – auch hier ganz viel Lachen von Dir.
  • Das Nachbarbaby hat ein blinkendes Musikdingens, was sehr laut und schrill ist – das Baby liebt es bis zum Mond und zurück!

Das magst Du nicht:

  • Du hasst es immer mehr, wenn man dir Oberteile anzieht. Egal ob über den Kopf ziehen oder die Arme durch die Ärmel fädeln. Du rastest immer direkt aus.
  • Ansonsten nach wie vor: Auto fahren!

Haushaltsgegenstände sind aktuell der Hit!

Schlaf Baby M., schlaf,

Nachdem die Nächte der letzten Wochen eher unruhig waren, gab es nun endlich wieder ein paar Stunden der Erholung und Ruhe. Baby M. drücken wohl auch die Zähne.. man sieht sie schon.. es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie richtig durchbrechen. Die Fingerchen sind jedenfalls ständig im Mund. Ob die Zähne wirklich die Ursache für die Unruhe waren oder es noch sind? Das weiß nur sie selbst und wir werden es nie erfahren. Momentan klappt das Team aus Papa und mir in den Nächten jedenfalls wieder sehr gut. Baby M. schläft zunächst in der Wiege ein, irgendwann bringt der Papa sie dann zur ersten Stillrunde, bei der ich binnen weniger Sekunden auch wieder einschlafe. Anschließend mümmelt sich Baby M. die kommenden 2-4 Stunden durch die Gegend und trinkt, was das Zeug hält. Meistens schicke ich sie dann gegen vier oder fünf Uhr wieder zum Papa, der sie mittels Wiege noch mal in den wohl verdienten Schlaf bis etwa halb acht bringt. Läuft, würde ich sagen.

27 Wochen Baby M. – 27 Wochen zu viert!

Die letzte Woche war eine ziemliche Quengelwoche. Das Baby hatte eher schlechte Laune und tat dies auch sehr gerne kund. Motzen, Meckern, Quengeln. Gerne auch den ganzen Tag. Es sei denn man wedelt 24h am Tag mit einem Tuch über dem Kopf des kleinen Menschlein. Nun ja. Schafft keiner. Also wird weiter gemotzt. Dabei spürt man ganz deutlich, dass sie einen weiteren Sprung macht. Ihre Motorik der Hände hat sich nochmals deutlich verändert. Sie schläft – gefühlt – noch mal weniger, als sie eh schon tut. Sie lacht und quietscht wie eine Verrückt. Es passiert einfach ganz ganz viel.


Die große Schwester kuschelt Dich kaputt. 

Skills:

  • Motorik: Auch wenn ich es schon mehrfach geschrieben habe.. du hast noch mal ein neues Level in Sachen Greifen erreicht. Auch wird nicht mehr alles pauschal in den Mund gesteckt, sondern vielmehr ganz genau von allen Seiten untersucht. Dabei nimmst du Dinge von einer Hand in die andere und bist schon ziemlich geschickt mit deinen kleinen süßen Fingerchen.
  • Zähne: ich bin der Meinung, bereits das weiße deiner ersten beiden Zähne durchs Zahnfleisch schimmern zu sehen.
  • Schlafen: der Kinderwagen bringt dich IMMER in den Schlaf, genauso wie deine elektrisch betriebene Wiege. Ansonsten schläfst du tagsüber nur so 1 1/2 bis 2 Stunden, verteilt auf 20-30 Minuten pro Schläfchen.

Das magst Du:

  • alles was blinkt und Musik macht (furchtbare Plastikphase…)
  • Kochutensilien zum Spielen und ansabbern.. am liebsten den Schaber für Teig und den Streichpinsel
  • ESSEN!


Schon so groß, so viel Wehmut. 

Update Beikost

Beikost fühlt sich beinahe wie das falsche Wort an. Baby M. würde vermutlich den ganzen Tag essen, wenn es nach ihr ginge. Ich wiederhole mich zwar, aber so ist es: wir sind völlig baff und müssen uns an diesen Umstand echt gewöhnen. Beim Kindlein war alles anders.. sie isst bis heute wenig und ausgewählt. Baby M. dagegen futtert alles weg, was ihr vor die Linse kommt. Ist nichts mehr da, wird lautstark protestiert.

Daher bleibt mir aktuell nichts anderes übrig, als sie richtig zu füttern.. entgegen aller meiner Überzeugungen. Aber gut, wir gehen hier mit dem Kind und seinen Bedürfnissen. Natürlich bekommt sie nebenher auch immer wieder Fingerfood. Aus vielen Gründen. Wir sind nach wie vor keine Breifans, aber das Baby gibt uns die Richtung vor.. und diese ist: ESSEN! Also bekommt sie zum Mittag Gemüse.. nachmittags gab es immer ein bisschen Obst. Und jetzt ganz neu: Abends gibt es nun auch noch was zu  mümmeln.

Im Nachhinein hat Baby M. wohl zwischenzeitlich doch etliche Haare eingebüßt. Mittlerweile sind sie vor allem oben sehr sehr lang. 

Dabei geht Baby M. immer gleich vor: ich halte ihr den Löffel an die Schnute und sie mümmelt ein ganz kleines bisschen herunter.. wirklich nur ganz ganz wenig. Dann verzieht sie das Gesicht. Nur um eine Sekunde später den Mund wie wild aufzureißen und mit den Beinen zu strampeln, als hätte sie seit Wochen nichts mehr im Bauchi gehabt. Und dann geht es los. Essen, essen, essen. Verrücktes kleines Baby M.. unsere Fressmaschine.

26 Wochen Baby M. – 26 Wochen zu viert!

Seht ihr das Bild? Jaaaa… wir hatten hier endlich drei Krümel Schnee. Die hielten für exakt 3 Sekunden, dann waren sie wieder geschmolzen. Diese drei Sekunden nutzten wir für eine kleine Schlittenrunde und Fotos.. Es war ganz toll. Das Kindlein hielt das Baby, welches paketartig auf dem Schoß lag und ungläubig die weiße Landschaft anglotzte. Nun hat Baby M. also auch den ersten Schnee hinter sich. Wooop woooop! Sie ist weiterhin total entspannt… wir wissen gar nicht was uns geschieht. Ach und eine kleine große Fressmaschine, wie wir sie immer liebevoll nennen. Wehe das Mittag ist „alle“… das Geschrei ist groß. Dieses Kind futtert uns gerade echt die Haare vom Kopf.

Die große Schwester hält Baby M. gaaaanz fest!

Skills:

  • erste Runde auf dem Schlitten – check
  • du ziehst dir deine Socken selbst aus
  • du hast gelernt, dass man ganz doll auf Dinge schlagen kann: auf den Tisch, auf Spielzeug, auf Mama
  • momentan knallst du ungefähr 4-5x am Tag die Windel voll .. hier herrscht Windelrausch!
  • Du hörst immer besser auf deinen Namen
  • du bist riesig – wenn deine Schwester dich auf dem Arm hat, dann wirkst du gefühlt wie 2 Jahre

Das magst Du:

  • neu probiert: Birne – für gut befunden!
  • Essen – du rastet regelmäßig aus, wenn Schluss ist mit der Futterei

Das magst Du nicht:

  • Anziehen – nach wie vor
  • wenn Dinge nicht in Reichweite liegen und du nicht ran kommst – da wird gequakt bis der Arzt kommt

Kleines Schneepaket

Wenn Geschwisterkinder krank werden…

Nun war es so weit. Das Kindlein wurde krank. Sehr krank. Das Thermometer kletterte ganz schnell in Richtung 40 C°. Dazu gab es Gliederschmerzen.. Ich folgte ein paar Tage später und lag mit Schüttelfrost und ebenso heftigem Fieber wie erschossen im Bett. Da hat es das Kindlein und mich echt umgehauen. Wenige Tage später hing dann offiziell „RSV“ in der Kita als Krankmeldung aus. Uns rutschten die Herzen in die Hose. Immerhin lag unser großes Kindlein deswegen fast eine Woche im Krankenhaus… und zwischendurch sah es ganz und gar nicht gut aus. Für Kinder unter einem Jahr ist dieses Virus einfach so schrecklich gefährlich. Viel Desinfektionsmittel und Kuschelverbote fürs Kindlein später sind wir alle wieder halbwegs auf dem Damm und hoffen… hoffen, dass das Baby verschont geblieben ist. Bisher sieht es gut aus. Also weiter: Daumen drücken!

Obst findet sie klasse! Egal ob püriert oder am Stück. 

Dezember 2018 – Rückblick Kindlein

Anzeige wegen Verlinkungen (selbst gekauft) und Markennennungen.

Der Dezember ist rum. Schon eine Weile. Aber aufgrund von Baby und all den anderen Sachen kommt Frau natürlich zu nix.. wie sollte es auch anders sein. Der Dezember stand natürlich voll unter dem Motto: Weihnachten is coming. Das Kindlein fieberte standesgemäß dem Tag der Tage hin und fragte mehr als einmal „Wie oft noch schlafen bis Weihnachten?“ Dieses Jahr hatten wir sogar Besuch vom Weihnachtsmann höchst persönlich. Hohoho sage ich da nur. Nun aber ab mit dem Dezember.. der wird eh mehr als lang genug.

Laufradliebe. Nach wie vor.

Schule, Schule, Schule

Im Dezember fand nun die erste Informationsveranstaltung an der zukünftigen Schule des Kindleins statt. Unser Örtchen, in dem wir leben, ist nicht besonders groß.. so besteht nicht wirklich eine Wahl zwischen mehreren Schulen. So wird das Kindlein auch definitiv mit vielen ihrer bisherigen Kitafreunden eingeschult werden. Das empfinde ich als großen Bonus, da sich unser Mädchen (nicht immer) nach wie vor schwer mit Neuem tut. Ich selbst habe schon diese Schule besucht, in die nun auch unser kleines, großes Mädchen gehen wird.

An besagter Schule hat man die Wahl zwischen zwei Klassensystemen. Regelklasse und Flexklasse. Im Nachhinein fand ich es furchtbar, überhaupt eine Wahl zu haben. Denn dieses Thema beschäftige wochenlang nicht nur meinen Mann und mich.. nein, jeder hatte dazu etwas zu sagen.. das fand ich nicht schlimm, da man immer wieder neuen Input bekam und andere Sichtweisen aufgezeigt wurden. Aber es waren anstrengende Wochen. Ständige Gespräche zwischen den Eltern auf den Fluren, Gespräche mit Freunden, die bereits Kinder in der Schule haben, Recherche über alle Grenzen hinaus. Ich würde dem Thema sehr gerne einen eigenen Post widmen, vermute aber, dass mir mal wieder die Zeit dazu fehlen wird. Jedenfalls ist unsere Entscheidung bereits gefallen.

Weihnachtsfeier Kita

Auch auf der Weihnachtsfeier in der Kita drehten sich die Gespräche nur um ein Thema: Regel- oder Flexklasse? Dabei war es doch die letzte Weihnachtsfeier mit dem Kindlein im Kindergarten. Wehmut macht sich allmählich breit.. die Erzieher hatten mit den Kindern ein tolles Programm vorbereitet. Jedes Kind hatte allein oder mit einem Freund ein Gesicht vorbereitet. Es gab ganz viele gesungene Lieder, jede Menge aufgeregte Kinder und am Ende ein tolles Buffett der Eltern. Anschließend spielten die Kinder, die Eltern versuchten verzweifelt die Frage nach dem Klassensystem zu beantworten und ich stillte Baby M. entspannt im Kuschelraum. Der Austausch mit den Eltern half uns auf jeden Fall die richtige Wahl für das Kindlein zu treffen. Überhaupt empfinde ich den Austausch mit anderen Eltern fast immer als sehr gewinnbringend. So auch an diesem Abend.

Oben links: Prinzessin mit Schloss, darunter: Weihnachtsmannsticker mit Rentier, darunter: Engel, rechts daneben: ein Verkaufsstand für Gemüse, rechts daneben: wir malen mit Wasserbuntstiften, rechts oben: ein Pirat auf einer einsamen Insel mit Schatz und Schiff.

Künstlerin

Auf der oberen Collage sieht man einige der aktuellen Kunstwerke vom Kindlein. Sie zeichnet, malt und bastelt nach wie vor jeden Tag. Wenn sie wieder kommt mit „Mama ich will was basteln“.. stehe ich erst mal doof da und muss mir fix was einfallen lassen. Gott sei dank gibt es etwas, das heißt Internet. Hihi. Und so malt und bastelt sie sich durch den Tag. Nach wie vor muss ich viele Kunstwerke „verschwinden“ lassen, da es einfach unmöglich ist, alles aufzuheben. Die tollsten Sachen finden jedoch immer noch den Weg in ihre Sammelmappe, versehen mit Namen und Datum.

Zahnarztbesuch – oh oh oh!

Richtig. Oh oh oh hieß es kurz vor Weihnachten.. und nicht ho ho ho. Jahrelang geht das Kindlein bereits jedes halbe Jahr zur Vorsorge. Nie war etwas. Mit 5 wollten sie nun anhand eines ersten Röntgenbildes sehen, wie es zwischen den Zähnen aussieht. Richtige Entscheidung. Ich will hier auch gar nichts schön reden. Wir sind ja hier nicht in der perfekten Scheinweltblase.. das Kindlein hatte drei Löcher. Alle in den Zahnzwischenräumen. Für uns brach eine Welt zusammen. Mein Mann und ich konnten uns das kaum erklären. Aber es fühlte sich an wie eine lebensbeendende Diagnose. Was es natürlich nicht ist und war. Aber an diesem Tag liefen wir beide mit einem Brett vorm Kopf durch die Gegend. Es war wie angeschossen werden. Ja, wir haben beim Kindlein Zahnseide genutzt. Nein, wir haben es nicht regelmäßig gemacht. Nein, sie isst nicht übermäßig Süßigkeiten. Und ja: natürlich darf sie naschen. Nun ja.. nach einigen Tagen legte sich der Stress und wir wollten das Thema einfach nur abhaken. In drei Terminen wurden die Löcher beseitigt, was dank örtlicher Betäubung (Lachgas funktionierte bei ihr nicht, der Puls schoss in die Höhe, was nicht normal ist) und Netflix kein Problem war. Ich muss auch dazu sagen, dass wir in einer Praxis sind, welche ausschließlich Kinder behandelt. Und das ist auch gut so. Alle sind extrem einfühlsam, es gibt es spezielles Vokabular für Kinder und Fernseher über den kleinen Behandlungsliegen. So war es für das Kindlein ein Leichtes diesen Marathon zu überstehen. Und nun heißt es: jeden Abend Zahnseide. Läuft bisher ohne Probleme.

Weihnachten

Ach ja, Weihnachten. Wie oben bereits geschrieben: dieses Jahr kam der Weihnachtsmann. Nachdem uns der geplante Nachbar aufgrund von unerwarteter Arbeitsbelastung absagen musste, trieben wir fix jemand neuen auf, der das Kindlein und anschließend noch die beste Nachbarsfreundin besuchen würde. Und er hat sich soooo Mühe gegeben. Es war wundertoll (gibt es das Wort?). Das Kindlein war mächtig aufgeregt

Was brachte der Weihnachtsmann?
(enthält Affiliate Links)

Was die Geschenke anging, hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass wir mal wieder hart am Eskalieren sind. Im Nachhinein war es aber ganz ok, da es ein großes Hauptgeschenk gab, an dem sich einige Leute beteiligten. Das war super, da so nicht noch mehr Kram im Haus herum steht. Abgesehen davon, versinken wir sowieso schon im Spielzeug. Ich versuche immer wieder Dinge weg zu legen und auszusortieren. Gar nicht so leicht, wenn man nun zwei Kinder bedenken muss. Anschließend möchte ich gerne die Geschenke vom Kindlein zeigen. Vielleicht braucht noch jemand eine Anregung zum nächsten Geburtstag? Naja, und Weihachten ist ja auch nicht mehr so weit weg. Hihi.

PAW PATROL ZENTRALE

PAW PATROL FAHRZEUGE

Der größe Wunsch vom Kindlein, neben der PAW PATROL Zentrale, war wohl ein Hatchimal. Nun ja. Einmal in der Werbung gesehen, wollte sie unbedingt so ein Flauschidingens, welches aus dem Ei schlüpft. Es war bis zum Schluss ihr größter Herzenswunsch. Und wie das eben so ist: wir wissen, dass das Teil recht schnell in der Ecke verstaubt. Aber der Wunsch ist groß und das akzeptieren wird. Ich kenne mich: auch ich vergesse dieses Gefühl nach Herzenswünschen nicht und so möchte ich unserem Kindlein möglichst viele Wünsche erfüllen. Also gab es das Teil, das Kindlein war happy und spielt tatsächlich bis heute viel damit.

Hatchimal Mystery Egg
Die Tante meinte nur: ich mag nicht irgendwelchen Schott schenken, der in der Ecke liegt. Also habe ich mir Mühe gegeben und der Pädagogin etwas raus gesucht, über das sich das Kindlein zu Beginn sicherlich nicht übermäßig freut, was auf lange Sicht aber besonders in Hinblick auf die Schule sinnvoll ist. Und siehe da.. es klappte. Das Kindlein spielt besonders mit dem LÜK-Kasten echt gerne. Na und Stifte sind sowieso immer der HIT!

miniLÜK Kasten Set

Vorschulbuch von DUDEN

Zaubermalerstifte 

Was stand sonst noch auf dem Wunschzettel und wurde erfüllt?

Baby Born Zapf Creation Schwimm-Set

Barbie Ken Puppe & Barbie Puppe  

Großer Wunsch vom Kindlein: Haarkreide

Und wo wir schon bei Mode und Co. sind: ein Prinzessinnen Kleid gab es ebenso.

Und weil das Kindlein so gerne bastelt, gab es auch noch einen Spiral-Designer:

Mama tobt sich wieder einmal aus.

Ich mache noch mal einen Sprung zurück. Denn vor Weihnachten gab es natürlich noch andere Dinge, die zelebriert wurde. Da gab es den Weihnachtsmarkt, auf den wir – trotz Nörgel-Baby-M. – gingen und es nicht bereuten. Abgesehen von einem kalten Burger (weil ich das Baby schleppen musste), hat es wunderbar funktioniert. Danach kam der Nikolaus, dem ebenso lang entgegen gefiebert wurde. Außerdem haben wir jede Menge Plätzchen gebacken und auch gegessen. Hihi. Lecker war es, vor allem der Teig, den Mama ja nun auch endlich wieder naschen darf. Das war echt die Höchststrafe in der Schwangerschaft. Das Kindlein jedenfalls hat nicht so die Ausdauer für Backen. Anfangs noch ziemlich begeistert, weicht die Euphorie schnell der Langeweile und sie setzt zwischendurch immer wieder aus.

Ansonsten haben wir noch unseren geplanten Weihnachts-Trip nach Bayern zur Familie abgesagt. Hatten wir uns eigentlich fest vorgenommen und die Tage vor Weihachten war ich auch eigentlich innerlich immer mal wieder bereit diesen Marathon auf mich zu nehmen. Hätte bedeutet: ca. 4 Stunden Fahrt eine Strecke. Nun ja. Baby M. war wie gesagt vor Weihnachten eigentlich ganz ok drauf. Einziges Problem: die Babyschale und Auto fahren. Es gibt bis heute nichts, was sie mehr hasst und sie zur Eskalation bringt. Also haben wir gesagt: bevor wir quasi unser gesamtes Haus samt Inhalt für 2 Tage über die eigentlich entspannten Feiertage ins Auto verfrachten und permanent aufgrund von Baby M. unter Strom stehen.. nun ja.. ihr wisst was ich meine. Wir blieben zu Hause, was im Nachhinein die einzig richtige Entscheidung war. Das Kindlein hätte sich natürlich gefreut, aber für Baby war es besser so.

Kalt – aber schön warm eingepackt.

Unser Sensibelchen
(Werbung weil Nennung der Filme)

Das Kindlein war ja schon immer eher ein sensibles Kind. Bis heute muss man sehr darauf achten, was man sagt, da sie sich viele Dinge merkt, sich vieles zu Herzen nimmt und jede Menge hinein interpretiert. Den Gipfel zu diesem Thema haben wir nun bei Filmen erreicht. Wir achten schon darauf, was sie schaut. Aber wenn Du sonntags ein Märchen schaust, dann rechnest du nicht damit, dass das Kind noch Monate später weinend im Bett liegt, weil eine bestimmte Szene sie nicht los lässt. Hier also unsere Top 3.. Filme, die das Kindlein bewegen.

  • Kevin allein zu Hause

Ich liebe diesen klassischen Weihnachtsfilm. Auch wenn ich aus heutiger Sicht bei dem ein oder anderen Dialog schlucken muss.. so ist er doch kurz vor Heiligabend bei uns ein Muss. Das Kindlein jedoch.. wollte ihn dieses Jahr zunächst nicht sehen. Argumente? Oh.. viele! Kevin wird vergessen, Kevin hat keine Familie mehr, Kevin ist eben.. wie der Filmtitel schon sagt – allein. „Ich habe Angst, dass ihr mich auch mal vergesst!“ sprach sie mit Tränen in den Augen. Die Angst kann ich schon nachvollziehen. Leider steigert sie sich in solche Dinge doch sehr rein.. so dass die Tränen am Ende nicht gespielt, sondern wirklich echt sind. Verzweiflung wohin man schaut.

  • Ice Age

Kennt ihr die Szene mit der Mama am Fluss? Im ersten Teil? Das Kindlein schaute den Film bei der besten Nachbarsfreundin.. nun ja. Wie wir alle wissen, schafft es die Mama nicht, nur das Baby und der Papa überleben. Das Kindlein hat das sehr gut verstanden und hat wegen dieser Szene tagelang geweint und die Welt nicht verstanden. Wie können Babies nur ihre Mama verlieren? Etwas, was nicht in ihren Kopf will. In meinen natürlich auch nicht, aber die Realität sieht leider oft anders aus. Alles erklären nützt wenig.. sie ist von dieser Szene tief getroffen.

  • Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren

Wer den Film nicht kennt: relativ zu Beginn wird ein Baby vom gemeinen König in einem Weidenkörbchen auf einem kleinen Fluss ausgesetzt. Ich meine.. hallo? Da sitzt du sonntags mit deinem Kind vor dem TV und machst mirnichtsdirnichts ein Märchen an und dann kommt so etwas. Das Kindlein hat auch jetzt – Monate später – noch mit dieser Szenerie zu kämpfen. Wochenlang hatte sie Sorge, dass jemand ihre liebste Schwester Baby M. auf einem Fluss aussetzen könnte. Und auch heute noch kommt sie hin und wieder darauf zu sprechen. Dabei fließen dann Tränen.. und sie heult letztlich Rotz und Wasser.

Mit Oma und Baby M. unterwegs.

GEREDET:

Mama: „Ich mache schnell ein Foto!“
Kindlein: „Und dann? Schickst du es dann auf instagram oder was?“

„Papa, der erste Mensch, der geboren wurde ist der Weihnachtsmann. Wirklich!“

„Mama, die 3, 5 und 10 sind für mich besondere Zahlen!“

„Mama, kannst du bitte ‚Atemlos‘ anmachen?“

Papa: „Gefällt dir das?“
Kindlein: „Nein, das ist nicht mein Style!“

25 Wochen Baby M. – 25 Wochen zu viert!

Letzte Woche war die Woche der Motorik. Keine Frage: dieses Baby ist auf zack. Zu Beginn eher die kleine faule Zaubermaus, entpuppt sich Madame mittlerweile als echter Freak, was das Neulernen von Bewegungsabläufen angeht. Letzte Woche drückte sie sich leicht mit den Armen nach oben, mittlerweile stemmt sie sich bis zur Hüfte hoch. Der Popo schafft es auch immer weiter in die Höhe. Es ist echt der Wahnsinn! Außerdem beginnt sie allmählich sich vom Bauch auf die Seite liegend zu balancieren. War beim Kindlein damals ganz genauso. Wir hoffen, dass sie anschließend Sitzen lernt. Der große Meilenstein, auf den wir hier alle warten.

Noch vom großen Kind: selbstgebasteltes Spielzeug.

Skills:

  • erster Besuch beim Schweden gemeistert!
  • Hallo? Du kommst fast in den 4-Füßler.. verrückt! Bist doch erst 5 Monate alt!
  • entsprechend bewegst du dich nicht mehr nur im Uhrzeigersinn, sondern kommst gaaaanz laaaangsam vorwärts (Zeitraffer-Videos belegen es!)

Das magst Du:

  • momentan ziemlich viel.. du quietscht und brabbelst in einer Tour.. ach und du lächelst. Viel!
  • Luftballons!
  • Stoffe mit Mustern
  • am Fenster getragen werden und beobachten
  • mit Deiner großen Schwester auf dem Schlitten gezogen werden – Hach war das schön!
  • Erdbeeren!!!! (ganz die Mama)

Das magst Du nicht:

  • Pastinake ist glaube ich nicht so dein Ding
  • Pflaume pur ist dir definitiv zu sauer

Erdbeer-Session mit den Fingern. 

Aua Aua Aua

Die Fingerfertigkeit von Baby M. erreicht neue Höhepunkte. Beim Stillen wurde ja immer mal wieder um sich geschlagen. Mittlerweile zieren jede Menge bunter Farben meine beiden Milchspender. Warum? Baby M. kneift, zieht, drückt.. ja sie wühlt regelrecht in der Haut und dem Gewebe herum. Das tut zwischenzeitlich echt weh. Es sieht verdammt niedlich aus, ist aber auch verdammt schmerzhaft. Händchen weg nehmen? Keine Chance. Zack, sind sie wieder da. Dauert keine Sekunde. Also lasse ich sie wühlen und ausprobieren. Die blauen/gelben/grünen Flecken auf der Haut schmücken jetzt halt erst einmal mein Dekolleté. Hilft ja alles nix, ne?

Bald zu klein. Buggy ist bestellt!