25 Wochen Baby M. – 25 Wochen zu viert!

Letzte Woche war die Woche der Motorik. Keine Frage: dieses Baby ist auf zack. Zu Beginn eher die kleine faule Zaubermaus, entpuppt sich Madame mittlerweile als echter Freak, was das Neulernen von Bewegungsabläufen angeht. Letzte Woche drückte sie sich leicht mit den Armen nach oben, mittlerweile stemmt sie sich bis zur Hüfte hoch. Der Popo schafft es auch immer weiter in die Höhe. Es ist echt der Wahnsinn! Außerdem beginnt sie allmählich sich vom Bauch auf die Seite liegend zu balancieren. War beim Kindlein damals ganz genauso. Wir hoffen, dass sie anschließend Sitzen lernt. Der große Meilenstein, auf den wir hier alle warten.

Noch vom großen Kind: selbstgebasteltes Spielzeug.

Skills:

  • erster Besuch beim Schweden gemeistert!
  • Hallo? Du kommst fast in den 4-Füßler.. verrückt! Bist doch erst 5 Monate alt!
  • entsprechend bewegst du dich nicht mehr nur im Uhrzeigersinn, sondern kommst gaaaanz laaaangsam vorwärts (Zeitraffer-Videos belegen es!)

Das magst Du:

  • momentan ziemlich viel.. du quietscht und brabbelst in einer Tour.. ach und du lächelst. Viel!
  • Luftballons!
  • Stoffe mit Mustern
  • am Fenster getragen werden und beobachten
  • mit Deiner großen Schwester auf dem Schlitten gezogen werden – Hach war das schön!
  • Erdbeeren!!!! (ganz die Mama)

Das magst Du nicht:

  • Pastinake ist glaube ich nicht so dein Ding
  • Pflaume pur ist dir definitiv zu sauer

Erdbeer-Session mit den Fingern. 

Aua Aua Aua

Die Fingerfertigkeit von Baby M. erreicht neue Höhepunkte. Beim Stillen wurde ja immer mal wieder um sich geschlagen. Mittlerweile zieren jede Menge bunter Farben meine beiden Milchspender. Warum? Baby M. kneift, zieht, drückt.. ja sie wühlt regelrecht in der Haut und dem Gewebe herum. Das tut zwischenzeitlich echt weh. Es sieht verdammt niedlich aus, ist aber auch verdammt schmerzhaft. Händchen weg nehmen? Keine Chance. Zack, sind sie wieder da. Dauert keine Sekunde. Also lasse ich sie wühlen und ausprobieren. Die blauen/gelben/grünen Flecken auf der Haut schmücken jetzt halt erst einmal mein Dekolleté. Hilft ja alles nix, ne?

Bald zu klein. Buggy ist bestellt!

24 Wochen Baby M. – 24 Wochen zu viert!

Wieder eine recht entspannte Woche. So langsam kann man meinen, wir gewöhnen uns daran. Seltsam oder? Du bist meistens gut drauf, gluckst und quietschst.. freust dich, lachst uns alle an, kullerst durch die Gegend.. es ist sehr schön zu beobachten… allmählich kehrt so etwas wie Ruhe ein. Ein komisches, aber sehr wohliges Gefühl macht sich breit. Wie genießen es. Denn: die Angst ist immer noch spürbar. Das Schreien hallt immer noch in unseren Köpfen wider. Aber Baby M. entwickelt sich so rasant weiter, dass an Rückfälle kaum zu denken ist.

Skills:

  • kein Zahn in Sicht, nach wie vor
  • die Wanne vom Kinderwagen wird allmählich ziiiiiemlich klein. Hilfe!
  • wenn du auf dem Bauch liegst.. du stemmst dich so heftig mit den Armen hoch und bleibst nun auch sehr lange in dieser Position
  • wenn es Futter gibt, dann strampelst du wie irre mit deinen Beinchen (und verlierst wie immer deine Socken)
  • die Nächte sind wieder etwas unruhiger.. aber nach wie vor sehr lang (meistens so 20.00-7.30 Uhr)
  • du trinkst mittlerweile schon ein bisschen Wasser aus einer Trinklernflasche
  • die Fön-App rettet nach wie vor viele Situationen

Spielen, erkunden, fühlen.

Das magst Du:

  • Essen. Egal was, egal wie, egal wo, egal von wem. Du mümmelst am liebsten den ganzen Tag.
  • wenn der Papa dich wie ein Flugzeug durch die Gegend steuert
  • Abwechslung – am besten jeden Tag
  • mit der großen Schwester in der Badewanne planschen

Das magst Du nicht:

  • wenn es nach dem Baden ganz kurz kalt ist bis das Handtuch dich wärmt
  • Oberteile anziehen – nerv nerv
  • Menschen, die du nicht kennst.. und die dich ansprechen.. werden auch mal mit einem schrillen Quietschen quittiert

Ganz bald gibt es Zöpfe.

Beikost – was hast Du schon probiert?

Also beim zweiten Kind.. da härtet man ja schon echt krass ab. Beim Kindlein gab es selbstverständlich bis zum ersten Geburtstag keinerlei Brötchen oder Brot. Böses Salz und böser Zucker. Nun ja. Damit das Baby beim Einkaufen die Eskalationsstufe nicht zu sehr erklimmt, reicht man auch mal ein Stück Brötchen. Überhaupt nimmt man alles locker. Entsprechend viel hat Baby M. auch schon probiert. Obst, Gemüse, fest, püriert.. sie hat schon eine ganze Menge durch. Und im Gegensatz zum Kindlein gilt nach wie vor: food is life. Echt krass, wie sie auf Essen abgeht. Der Futterneid ist grenzenlos. De Waschmaschinenladungen übrigens ebenso. Lätzchen? Steht sie nicht so drauf. Selbst wenn eines um ist.. Krümel schummeln sich auch in die letzte kleine Halsfalte.

Probiert hat das Baby schon:

  • Apfelsine
  • Apfel
  • Erdbeere
  • pürierte Pflaume
  • Banane
  • Gurke
  • Brot und Brötchen und Toast
  • Brokkoli
  • Möhre
  • Kartoffel
  • Pastinake
  • Kürbis
  • Zucchini

Selbst essen – geht auch mit Brei. 

Das Gemüse hat sie sowohl püriert, als auch als Fingerfood bekommen. Sie isst irgendwie alles.. bei der Pflaume hat sie mal das Gesicht verzogen, aber das war es auch schon. Ich kann mit Worten nicht beschreiben, wie sehr ich dem Sitzen (meiner persönlicher großer Meilenstein) entgegen fiebere. Und wie sehr ich mich auf den Sommer und den Plastikhochstuhl im Freien freue. Einfach den Wasserschlauch nehmen und abspritzen. Woohooo… Ach Baby M. Es läuft!

23 Wochen Baby M. – 23 Wochen zu viert.

Die letzte Woche war ziemlich verrückt. Auf vielen Ebenen. Das Gute vorweg: Baby M. ist bestens gelaunt.. kein Schreien, maximal Meckern auf hohem Niveau. Sie schläft recht entspannt ein, nappt etwa 4 Mal am Tag, grinst sich einen ab und quakt unheimlich viel. Dann ist das Baby die letzte Woche regelrecht ausgerastet wenn wir aßen und sie nix abbekam. Hallo? 5 Monate und dann so etwas. Das feste Ziel waren 6 Monate voll stillen. Aber nicht mit Baby M. So gab es das erste Fingerfood. Unten mehr. Kann gerne so weitergehen süßes Baby M. Momentan bereicherst du unser Leben ungemein. (hat ja auch nur 5 Monate gedauert… – an dieser Stelle bitte einmal einen Augen-rollenden Smily)

Skills:

  • du hast es gelernt zu spucken. Zu unser aller Leid
  • ich ziehe dich momentan aufgrund des Spuckens mindestens 2x am Tag komplett um
  • auf dem Bauch ziehst du deinen Popo schon ooooordentlich in die Höhe
  • auch auf den Armen stützt du dich immer besser ab
  • du liebst es zu sitzen oder zu stehen.. zum Heulen.. du darfst doch noch nicht!
  • Du KNEIFST SO DOLL WENN DU STILLST! AUA!

Beikost

Tja, Baby M. hatte andere Pläne als wir. Dieses Kind kann kaum ne‘ Rassel halten, schon will es essen. In der letzten Woche war es dann so extrem, dass ich die Wahl hatte: heimlich allein essen oder dem Baby auch was abgeben. Diese kleine Mädchen hat einen derartigen Terror geschoben wenn sie nicht auch etwas essen durfte. Verrückt. Kennen wir vom großen Kindlein so üüüüüberhaupt nicht. Sie hat ja erst mit weit über einem Jahr nennenswerte Mengen vertilgt.

Na wie auch immer.. wir sind ja hier keine Brei-Fans.. ich hatte dazu schon mal einen langen Blogpost verfasst und es hat sich an der Überzeugung nix geändert. Nun ist das Baby aber noch sehr winzig und die Koordination eher semi.. Es wird zwar alles zum Mund geführt, aber nicht alles kommt da auch an. Nun habe ich sie die letzte Woche mal an einer Möhre oder einem Stück Gurke lutschen lassen. Sie soll ja nix essen, erst mal schmecken und fühlen. Nun ja. Das fand Baby M. zwar cool, aber man spürte direkt, dass sie mehr will.

Also hab ich in den sauren Apfel gebissen und Kürbis sehr stückig in einer Art Breiform zubereitet. Nach wie vor: aus Überzeugung kein Füttern. So habe ich dann den Brei auf einen Löffel gegeben und ihr diesen in die Hand gegeben. Baby M. hat den Löffel in den Mund gesteckt und fleißig alles herunter gemümmelt. Tja, kannste‘ Dir nicht ausdenken, ne? So ging das eine ganze Weile, Sauerei natürlich inklusive.. aber so ist das beim Baby Led Weaning. Das Baby hatte dann so Lust auf mehr… das Ganze gipfelte dann im Ofengemüse, zu welchem wir ihr auch ungewürzte Sticks Gemüse mit zubereiteten. Ich sags mal so: Süßkartoffel erfolgreich im Magen gelandet. Und das breifrei, so wie von uns gewünscht. Ach ja. Ansonsten hat das Baby auch schon Banane eingespeichelt und gefuttert und an nem Apfel und einer Apfelsine gelutscht. Wir stehen etwas rat- und kopflos daneben. Immerhin war das Thema Essen bei der Großen ein ewiger Kampf (und ist es immer noch). Wir sind wahnsinnig gespannt, was hier noch auf uns zukommen wird.

Das magst du (ganz aktuell):

  • quietschen wenn dir etwas gefällt
  • baden – liebst du sehr
  • wenn jemand mit Tüchern vor deinem Gesicht wedelt
  • Stillen *herz*
  • Lieblingsspielzeug: ich würde sagen dein Stab zum Kauen
  • Kuscheltiere sind auch der Hit

22 Wochen Baby M. – 22 Wochen zu viert!

Willkommen im Jahr 2019 Baby M. Auf ein Neues.. denn: es kann nur besser werden! (ich weiß, es kann auch schlimmer werden, aber das blenden wir zunächst mal erfolgreich aus). Die erste Woche im neuen Jahr hat das Baby echt gut mitgemacht. Sie ist reeeelativ entspannt.. hat aber nun auch einen echten Entwicklungssprung hinter sich und viel aufzuarbeiten. Sie wächst und wächst, erscheint mir irre groß. Momentan kann ich es nicht anders sagen: ich lieb sie wie irre, wenn sie mich mit ihrem Strahlegrinsen anhimmelt. Kleines, süßes Baby M.

Unterwegs. Jeden Tag. 

Oberskills

„auf den Bauch drehen“

Endlich. Einen Tag, bevor du fünf Monate geworden bist, hat es endlich ganz ganz bewusst geklappt. Du hast dich auf den Bauch gedreht. Und tust es seitdem immer wieder.. und immer wieder… und immer und immer wieder. Die wenigen Dreher in den Wochen zuvor waren wohl mehr Glück als Verstand. Jedenfalls hast du es jetzt endlich komplett verinnerlicht und kugelst seitdem durch die Gegend.

„das erste laute Lachen / Kichern“

Es ist ja nicht so, dass ich dich nicht gerne zum lachen bringe.. Kitzeln steht hier an der Tagesordnung. Böse böse Mama. Aber neulich, da hast du echt einen raus gehauen. Auf einmal hast du gegluckst. Klang wie ein lautes Lachen – war es vermutlich auch. Himmel, das war niedlich! Scheiße süß um es mal auf den Punkt zu bringen. Leider ist das Ganze noch nicht reproduzierbar. Mal kann kitzeln wie verrückt und es passiert sehr wenig, mal gackerst du.

Sabbern, die ganze Zeit. Alles nass. Jeden Tag mindestens 2-3 Bodies. 

Skills:

  • letzte Woche hast du intensiv deine eigenen Hände erkundet – war echt niedlich
  • ach und die Füße ebenso
  • ENDLICH gab es einige wenige Tage, an denen du länger als 30 Minuten geschlafen hast
  • habe dich mit zum Fussballturnier vom Papa geschleppt – hast du in der Trage toll mitgemacht (nur die 5 Minuten Autofahrt dahin waren wieder mit Geschrei verbunden)
  • wenn du Lust und Laune hast, dann quietscht du wie eine Wilde rum

Deine Zunge und du…

Hierzu ist ein kleiner eigener Abschnitt von Nöten. Deine Zunge und du.. das ist schon eine seltsame Sache. Erst einmal hast du die lange und spitze Zunge von deiner Mama geerbt.. also von mir. Und es scheint, als wüsstest du das auch. Du streckst deine Zunge immer raus, jedem, überall. Du biegst sie dabei ganz niedlich und lachst verschmitzt drein. DEN GANZEN TAG! Die Leute bekommen sich nicht ein vor Entzücken, vor Lachen, vor Verliebtheit. Diese kleine Zunge ist so zauberhaft, du bist so zauberhaft. Du verrücktes kleines Mädchen.

21 Wochen Baby M. – 21 Wochen zu viert

(Werbung da Verlinkung und Produktnennung, selbst bezahlt)

Ach Baby M. Das war nicht Deine, nicht unsere beste Woche. Du hast uns – und ja, das darf ich mal so sagen – Weihnachten versaut. Das klingt hart, und so war es auch. Am 24.12. hast du so lang geschrien, bis praktisch alle Gäste geflohen sind. Es war zu laut um zu essen und auch zu laut um sich zu unterhalten. Dabei hatte der Tag mit dem Besuch vom Weihnachtsmann vor allem für das Kindlein so wunderschön begonnen. Nun ja. Dann kam der erste Weihnachtsfeiertag.. auf dem Weg zu Oma und Opa hast du dich derart ins Jenseits gebrüllt, dass ich heulend den Papa und die Große aus dem Auto bugsierte und dann allein zurück nach Hause fuhr. Da saß ich nun, allein am 25.12 .. für Stunden. Das war wirklich eines der traurigsten Weihnachten überhaupt. Ich bin daher – trotz aller Liebe – momentan nicht sooo gut aufs Baby zu sprechen. Aber nun ab mit den 21 Wochen.

Finde das Baby!

Skills:

  • erneut eine Woche ohne Bauchdreher, ABER: endlich streckst du deine Beinchen so richtig in die Luft und kullerst zur einen oder zur anderen Seite
  • Größe 74 ist hier nun komplett eingezogen (du trägst jetzt 68 und 74 parallel)
  • auch bei den Schnullern ist die nächste Größe am Start
  • die erste Nacht in der du sagenhafte 8!!!!! Stunden am Stück geschlafen hast liegt hinter uns
  • du hast mich das erste Mal seit Ewigkeiten wieder so richtig von oben bis unten voll gekotzt
  • Stimmungsschwankungen und du.. ihr seid total dicke.. von einem Moment zum anderen bist du zum davon laufen. Woran auch immer das liegt.

Das magst Du:

  • klassische Musik wirkt bei dir Wunder
  • immer noch: alles was leuchtet und sich dreht ist toll
  • endlich: wenn ich dich umziehe und auf deinem Bauch umher blubbere, so findest du das ziemlich gut und grinst dir einen ab – bisher wirkte das auf dich eher verstörend

Mit der Tante an Weihnachten. 

Was hat dir der Weihnachtsmann gebracht?

Der Weihnachtsmann war natürlich bei Weitem nicht so fleißig wie bei deiner Schwester.. grundsätzlich hätte Baby M. auch nichts gebraucht. Aber das Kindlein sprach ja bereits Wochen zuvor von den Geschenken für sich UND für die kleine Schwester. Also blieb mir nix anderes übrig, als auch dem Baby ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Und so bekam sie auch drei kleine Päckchen, die die große Schwester für sie öffnen durfte.

Fehn Spieltier Teddy

Das gute Stück gab es irgendwann irgendwo recht günstig und Mama hat zugeschlagen. Das Baby findet es bisher ziemlich gut, steht aber sowieso sehr auf Kuscheltierzeugs wie Bären, Hasen und all dem Schnickschnack. Durch den Greifarm (kann man das so sagen?) am Kopf kann ich es überall hinhängen. Momentan baumelt es an unserem Spieltrapez und wird fleißig eingespeichelt.

Selecta Klingelu Minitrapez

Ich weiß noch.. das Teil wollte ich schon damals fürs Kindlein haben. Und habe es mir nun für Baby M. geleistet.. bin aber eher enttäuscht. Sowohl von der Größe als auch von den Funktionen. Lediglich ein kleines Glöckchen bimmelt, der Spiegel ist viel zu klein und praktisch unbrauchbar und auf der Rückseite splittert schon das Holz ein wenig. Die Holzteile, die da so schön runter hängen haben auch null Funktion (obwohl es auf der Verpackung ganz anders aussieht). Eher unbrauchbar.

fashy Stapelbecher

Jaaaa, auch Stapelbecher haben wir bereits. Aber die liegen in der Garage in der großen Gartenkiste, sind voll mit Dreck und Modder und verutlich nicht mal mehr komplett vollzählig. Also dachte ich mir: kaufste‘ neue, bekommt Baby M. zu Weihnachten. Ich muss sagen: ja, sie sind eher klein. Und auch das Stapeln wird mit den Dingern nicht sooo einfach, da sie nicht perfekt aufeinander rasten. Sonst aber für den Preis echt unschlagbar. Noch bist du dafür zu klein.. mal sehen ob du weiterhin so gemütlich bleibst was Entwicklungsschritte bei der Bewegung anbelangt.

Das Weihnachtsoutfit der großen Schwester auftragen. 

20 Wochen Baby M. – 20 Wochen zu Viert.

20 Wochen. Nun steht die 2 offiziell davor. Verrückt. Nur noch wenige Wochen und du bist schon 5 Monate alt. Und dann ist es sozusagen nur noch einmal Schlafen bis zum ersten Geburtstag. Du Zaubermädchen. Die letzte Woche war relativ entspannt. Lediglich am Montag hast du dich nach einem ereignisreichem Sonntag ziemlich weg gebrüllt. Das war wieder sehr anstrengend und riss alte Wunden in meinem Herz auf. Es wird ja nicht besser mit der Zeit. Sonst ist aber alles fein. Wir fiebern nun Weihnachten und deinem ersten Fest entgegen. Hach. Dieses Mal mit zwei Kindern. Toll!

Mit Oma im Kinderwagen unterwegs

Skills:

  • letzte Woche ohne Bauchdreher, diese Woche hast du dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht
  • ansonsten hast du kein Interesse an körperlicher Betätigung, selbst zur Seite willst du dich selten drehen
  • statt dessen willst du seit einiger Zeit am liebsten nur auf dem Arm umher getragen werden
  • NEXT Level beim Greifen. Du nimmst Dinge in die Hand, hebst und senkst sie und schaust deiner Hand und auch dem was da in ihr ist, ganz genau zu
  • ich bin der Meinung dein erstes lauteres Kichern vernommen zu haben

Das magst du:

  • wenn was los ist – wenn deine Schwester und dein Papa da sind, bist du meistens durch genügend Ablenkung besser drauf und quakst nicht mehr in einer Tour herum
  • strampeln, strampeln, strampeln – voll dein Ding momentan (dabei ziehst du die Knie auch ordentlich an, magst aber sonst nix weiter machen)
  • Musik, wenn jemand für dich tanzt oder Sport vor dir macht. Unverändert.

Greifen, greifen, greifen

Schlafen – aktueller Stand – kurz und knapp

  • ich musste dich letzte Woche mehrfach nachts nach 6 oder 7 Stunden wecken, da mir sonst die Brust geplatzt wäre
  • tagsüber schläfst du entweder in deiner Wiege (maximal 30 Minuten) oder an der Brust ein (hier auch gerne länger wenn du denn fleißig saugen darfst)
  • nachts stille ich nach der ersten langen Runde schon so alle 2-3 Stunden
  • tagsüber bist du nach 1-3 Stunden müde, je nachdem wie der Schlaf davor war
  • manchmal hälst du 3 Schläfchen am Tag, manchmal auch 6 – kein Muster
  • morgens schlägst du oft bis 7.30 Uhr
  • abends gehst du oft 19.30 Uhr ins Bettchen
  • Ausnahmen bestätigen die Regel

Und immer die Finger im Mund. 

Unterwegs

Wir waren wieder mutig und haben Baby M. in unsere Unternehmungen mit eingebunden. Erst waren wir zum Weihnachtsbaum schlagen und anschließend zum Glühweinumtrunk bei Freunden die etwas weiter weg wohnen. Um den Weihnachtsbaum zu schlagen, bin ich mit dem Baby eine ordentliche Strecke im Kinderwagen durch den Wald gelaufen. Baby M. war entspannt und schlief sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg ein. Auch bei unseren Freunden lief alles glatt, da das Baby an dem Tag wieder wunderbare Schlafenszeiten hatte und wir nach 2 1/2 Stunden mit müdem Baby nach Hause fuhren. Auf dem Heimweg schrie sie dann schon etwas.. einen Tag später war sie kaum auszuhalten und wir bekamen augenscheinlich die Quittung für das anstrengende Wochenende.

19 Wochen Baby M. – 19 Wochen zu Viert

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Geplapper. Du quasselst in einer Tour. Mit der Lampe, mit der Kamera, dem Handy, deinen Eltern (also auch mit mir), mit deiner Schwester oder einfach auch irgendwie mit dir selbst. Es ist sehr niedlich. Du bist sehr niedlich. Und auch irgendwie pflegeleicht. Gott, ich mag es gar nicht in den Mund nehmen. Dieses Wort. Einen Totalausfall in Sachen schreien hatten wir.. ansonsten warst du echt sehr angenehm. Vor allem auch, weil du trotz Müdigkeit quasi keinen Ton von dir gegeben hast. Du reibst mittlerweile lieber die Äuglein oder glotzt wie ein Zombie geradeaus. Was übrigens auch sehr niedlich ist. Schlafen bringen? Kein Problem. Nur das gute alte Autofahren will dir nach wie vor nicht gefallen.

Ja, Kotze gibt es auch noch hin und wieder. 

Skills:

  • Du bist erstaunlich gut drauf. Was ist da los?
  • 6 1/2 Stunden Schlaf am Stück.. Mama konnte vor Sorge kaum schlafen.
  • wieder eine Woche OHNE Bauchdreher
  • die ersten Sachen in Größe 74 passen
  • Du wirst neidisch auf unser Essen und beobachtest uns genau
  • du sabberst extrem viel – teilweise muss ich dich mehrfach am Tag umziehen, weil alles nass ist
  • du liebst es auch, wenn wir deine Kauleiste massieren. Zähne sind natürlich trotzdem nicht in Sicht.
  • aktueller Zwischenstand Kinderwagen: immer noch viel Geschrei, nur müde halbwegs ok, da bei genug Geschuckel eventuell die Augen zufallen
  • Abpumpen und per Flasche funktioniert immer noch bestens

Immer noch – eines der liebsten Spielzeuge. 

Das magst Du:

  • ohne viele Worte: deine große Schwester. Ganz große Liebe auf beiden Seiten!
  • Sitzen – zum Heulen. Du willst alles sehen, immer dabei sein. Liegen ist ätzend. Sitzen darfst du allerdings noch nicht. Und so hangeln wir uns am Tisch immer an einer halb liegend/halb sitzenden Position entlang.

Das magst Du nicht:

  • immer noch: Schluckauf
  • wenn du müde bist, dann reibst du ganz schrecklich an deinen Augen herum, kratzt dich dabei und brüllst mir wieder das Haus zusammen

Und sonst so?

Die Badewanne wird zu klein.

Damit ist natürlich die Babybadewanne gemeint. Wir haben Baby M. diese Woche vermutlich zum letzten Mal in der Babywanne gebadet. Als der Herzmann sie da so rein packte staunte ich nicht schlecht. Das Baby muss noch mal einen ordentlich Schuss in die Länge gemacht haben.. oder aber ich habe sie ewig nicht gebadet und nun ist sie in der Zeit sehr gewachsen. Hehe. Na wie dem auch sei: das Baby passte da mit Ach und Krach noch rein. Tschüss Babybadewanne. Nun wird Baby M. wohl mit der großen Schwester planschen.

Kuscheln. Immer. Jeden Tag. 

Unterwegs.

Wir waren auf der Weihnachtsfeier vom Kindlein und haben das Baby natürlich im Schlepptau gehabt. Ich habe bereits morgens begonnen, den gesamten Tagesablauf darauf auszurichten, zur vereinbarten Uhrzeit ein waches, entspanntes Baby zu haben. Und siehe da… Baby M. erhörte unsere Gebete und schlief zu den perfekten Zeiten, so dass alles reibungslos klappte. Nach 2 1/2 Stunden vor Ort, wurde es ihr dann aber doch etwas langweilig. Außer Quengeln war aber nix. Kein Geschrei, nüscht. Die Rückfahrt gestaltete sich dann allerdings wieder als schwierig, da das Baby in der Babyschale ja bekanntermaßen gerne mal die Sirene anschaltet. War dann auch so, konnte aber dank Schnuller recht gut beendet werden. Unsere Fahrt dauert eh immer nur fünf Minuten, die sich aber dank Brüllmadame gerne mal wie fünf Stunden anfühlen. Halleluja.

November 2018 – Rückblick Kindlein

(Anzeige, da Verlinkungen, selbst gekauft, enthält Affiliate Links)

Der November stand ganz im Zeichen von Wackelzähnen. Denn: es wackelten nicht nur zwei Zähne.. nein.. das Kindlein verlor auch genau diese zwei. Nun klaffen vorn zwei Zahnlücken, die Zahnfee war zu Besuch und es wird täglich weiterhin fleißig geschaut was noch so wackelt. Ansonsten ist unser Mädchen wohl mittendrin in der Zahnlückenpubertät. Sie ist toll, aber ihre Welt steht auch irgendwie Kopf. Es ist schwer, sie immer so zu begleiten, wie sie es braucht. Gerade weil Baby M. nach wie vor viel Raum einfordert. Aber wir geben gemeinsam unser Bestes. Das Kindlein ist nämlich nach wie vor auch die tollste große Schwester von Welt. Kein Beschweren, kein Meckern übers Baby. Stattdessen Küsse, Umarmungen und feuchte Knutscher.

Zwei Zahnlücken und ganz deutlich links oben Narbengewebe vom Unfall in der Kita. 

Zahnlose Minka

Tja. Und dann wackelte der erste Zahn so heftig, dass es schon beim Hinsehen weh tat. Und dann konnte man ihn beinahe umklappen. Doch er war recht hartnäckig. Abends, Mama lag schon in den Federn, gab der Papa dem Kindlein dann ein Stück geschälte Gurke. Und siehe da.. das Mädchen stürmte zu mir ins Zimmer und präsentierte stolz den ersten verlorenen Zahn. Meine Wenigkeit hatte schon vor Wochen alles brauchbare zusammen gesucht, falls uns die Zahnfee besuchen sollte. Was fand das Mädchen also am nächsten Morgen unter dem Kopfkissen? (eigentlich fand sie es nachts, weil sie so aufgeregt war – gähn…)

Playmobil Zahnfee
Zahndose
Goldtaler
einen Brief der Zahnfee

Den Brief hatte ich allerdings noch nicht vorbereitet, setzte mich also schlaftrunken noch an den Laptop und tippte ein paar Zeilen. Das Mädchen war ultra aufgeregt, freute sich wie ein Keks über den verlorenen Zahn. Mittlerweile schauen die zwei neuen Zähne schon durch die Kauleiste und winken uns ein „hallo, wir wollen auch geputzt werden“ zu. Oben scheint noch alles fest, unten wackelt eventuell noch ein weiterer Zahn. Es bleibt spannend. Noch mehr Zähne müssen nicht raus, sonst gibt es bald nur noch Suppe. Die Holzzahndose kann ich übrigens total empfehlen.. ist sehr niedlich und gut zuzumachen. Die Playmobil-Zahnfee ist auch ganz süß, allerdings ist auch hier noch mal ein kleines Döschen dabei.. hatte ich nicht bedacht und so hat das Kindlein jetzt zwei Orte zum Aufbewahren der Zähne. Nicht so optimal, da sie sich erst einmal gar nicht entscheiden konnte.

Das Laufrad wird immer noch gern genutzt, obwohl sie kurz nach dem dritten Geburtstag Fahrrad fahren gelernt hat. 

Freundschaftsbuch

Im November erhielt das Kindlein das erste Mal ein Freundschaftsbuch zum Ausmalen von einer Kitafreundin. Das Buch war toll und enthielt viel Freiraum für die Kinder zum Basteln, Malen und Gestalten. Und da sich das letzte Kitajahr nicht besonders zieht, sondern eher wie ein Sturm vorbei saust… dachte ich: kaufste‘ auch so ein Ding. Immerhin werden vermutlich nicht alle Kinder zusammen in eine Klasse kommen, da hier zwischen Regel- und Flexklasse gewählt werden kann. So hat man dann doch eine kleine Erinnerung. Nun wollte ich nicht das gleiche Buch kaufen und machte mich im Netz auf die Suche nach einem anderen. Ey.. eine Odyssee begann. Ich suchte tagelang. Auf gefühlt 100 Plattformen. Ich wollte auf keinen Fall etwas, in das nur geschrieben wird. Denn außer den eigenen Namen, bekommen die wenigsten Kinder mehr Wörter auf die Reihe. Es sollte eher mit Ankreuzen und freier Gestaltung sein. Ich habe nun einen Kompromiss gemacht und mich für folgendes entschieden:

Ich mag das Buch sehr, dennoch gefallen mir nicht alle Aspekte. Ich war schon kurz davor ein eigenes Buch zu erstellen. Grummel. Tatsächlich spukt diese Idee seitdem in meinem Kopf umher. Ein eigenes Buch wollte ich ja eh schon immer mal schreiben (gefühlt sind 100 angefangen).. dann wird es eben ein Freundschaftsbuch. Leider habe ich vermutlich kein Händchen für Illustrationen. Und Zeit habe ich schon gar nicht. Also wird das Ganze wohl vorab ein kleiner Traum bleiben.

Zahnlückenpubertät

Ach ja, ich hatte zu dem Thema schon mal etwas auf Instagram geschrieben und würde der ganzen Angelegenheit gerne noch mehr Raum geben. Heißt: ich reiße das hier nur kurz an und irgendwann folgt hoffentlich ein richtig großer Beitrag zum Thema Zahnlückenpubertät. Das Mädchen verändert sich, auf ganz vielen Ebenen. Sie wirkt bisweilen sehr ernst, nimmt sich vieles sehr zu Herzen, verändert sich auch äußerlich. Sie klammert, nur um im nächsten Moment frei wie ein Vogel davon zu schweben. Das ist ok. Sie entwächst dem Kleinkind komplett, was mir nicht erst auf dem Infoabend für die Einschulung bewusst wurde.

Nein, wir mussten beispielsweise auch unseren begonnenen Schwimmkurs / Seepferdchenkurs abbrechen. Aus vielen Gründen. Letztlich war es eine Mischung aus absolut unempathischer Schwimmlehrerin und dem Scheitern an eigenen Erwartungen beim Kindlein. Wir haben den Kurs nun umgewandelt in einen Eltern-Kind-Schwimmkurs.. in dem ist sie zwar die Älteste, aber auch die Glücklichste. Wasser soll weiterhin Spaß machen, und das erreichen wir nur auf diesem Wege. Wie geschrieben: ich mag dem Thema bei etwas mehr Zeit auch mehr Raum geben.

Pferde sind toll. Mehr aber auch nicht. 

Erlebt:

  • das Mädchen war mit der Kita in einer Großbäckerei – zur Besichtigung und zum Plätzchen backen
  • wir hatten Opas Hund für eine Nacht da – da wollte das Mädchen sogar freiwillig raus. Hauptsache die Hundeleine beim Spazieren gehen halten.
  • Theaterbesuch mit der Kita

Gesprochen

Sitzt quengelnd auf dem Boden:
„Warum beruhigt mich niemand?“

„Ich will noch mal sehen, dass mein Zahn draußen ist. Das ist soooo geil!“

„Mama, D. ist in mich verknallt. Echt jetzt!“

Mama: „Du hast ja Schluckauf!“
Kindlein: „Mama, vielleicht hilft Fernsehen gucken gegen Schluckauf?!“

Samstag Morgen der zweite Satz noch im Bettchen liegend:
„Hoch die Hände, Wochenende!“

Wir harken Laub auf dem Grundstück. Mama will tolle Fotos im Laub machen und bittet das Kindlein 1x, dann 2x, dann 3x sich kurz hinzulegen. „Leg dich doch jetzt bitte dahin!“
Kindlein: „Du bist hier nicht die Königin!“

„Du kannst raus gehen Papa, ich komm‘ hier auch alleine klar!“

Papa: „Kindlein, Baby M. ist jetzt in der Wiege im Wohnzimmer, wir sollten jetzt flüstern.“
Kindlein: „Aber wenn sie in der Tiefschlafphase ist, können wir doch normal reden!“

Das Baby brüllt mal wieder.
Kindlein: „Lasst Baby M. bitte nicht schreien. Zeigt ihr, wir die Zukunft ist, das Leben!“

Mit dem Gast-Hund unterwegs, der sich auf dem Bild sehr gut  versteckt hat. 

18 Wochen Baby M. – 18 Wochen zu viert – 4 Monate alt

4 Monate ist Baby M. nun! Vier wahnsinnig anstrengende Monate. Viel Geschrei, Nervenzusammenbrüche, Tränen voller Glück und Wut und Trauer, ganz viel Liebe, unendlich viel Geknutsche. Vier Monate! Oh Baby M. Du bist extrem schlecht gelaunt.. immer… was vor allem an deinen kurzen Schläfchen liegt. 20 Minuten, zack sind die Augen wieder offen. Nach 10 Minuten bist du dann auch quasi erneut durch und brauchst wieder ewig in den Schlaf. Tiefschlafgrenzen – was ist das? So hangeln wir uns von Tag zu Tag mit dem kleinen Motzbaby.

Verschiedene „Oberflächen“ ertasten – der Hit!

Skills:

  • Greifen hast du echt perfektioniert
  • wenn du in der Wippe oder auf dem Aufsatz im Hochstuhl in einer halbliegenden Position bist, dann setzt du deine Bauchmuskeln schon ordentlich ein und dein Oberkörper kommt leicht nach vorn
  • du hast dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht, ansonsten bist du seeeehr entspannt was diese Thema angeht *hehe*
  • Deine Fingernägel gleichen mitunter einer Rasierklinge – heftig
  • Größe 62/68 neigt sich gaaaanz langsam dem Ende

Mama ganz doll festhalten

Das magst du:

  • wenn wir lustige Geräusche machen, dann lachst du ausnahmsweise mal
  • wenn man dich in die Luft hebt – immer und immer wieder
  • alles ansabbern, einspeicheln, in den Mund nehmen, anlutschen
  • wenn du die Kamera siehst, wird auch oft gelächelt – fein

Das magst du nicht:

  • gute Frage, nächste Frage.. momentan magst du eigentlich nichts
  • allein sein – je mehr bekannte Menschen um dich sind, umso abgelenkter und damit auch ruhiger bist du
  • müde sein – wie immer eben

Lieblingspielzeug – ganz konzentriert

Unterwegs mit Baby M.

Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt.. Jawohl. Von 15.30 bis 19.30 Uhr. Inklusive Einschreien auf dem Rückweg, weil völlig durch. Baby M. hat halbwegs gut mitgemacht. Allerdings war immer einer beim Baby, der Kinderwagen diente einzig und allein als Ablagefläche und meinen Burger durfte ich lauwarm essen, da das Baby an mir klebte. Tragejacke und Trage sei dank hielt sie zwei kleine Schläfchen. Ansonsten wurde viel gemotzt.. aber gut, das kennen wir ja auch nicht anders. Immer unzufrieden wurdest du umher getragen und von allen Seiten bestaunt. Wir sind den geplanten Besuch einfach getreu dem Motto: einfach machen – angegangen. War halbwegs ok, aber auf das Geschrei am Abend hätte ich auch gut verzichten können. War trotzdem schön, vor allem für die Große.

Ansonsten waren wir noch einen ganzen Tag unterwegs, Shoppingcenter, Möbelhaus.. Zahnarzt-Besuch der Großen. Ziemlich viel.. was uns Baby M. auch nicht wirklich dankte. Aber gut, wir verbringen ihretwegen so wahnsinnig viel Zeit zu Hause, da mussten wir zur Abwechslung auch mal raus. Sie schrie sich nicht komplett weg und dank Trage war der Tag ganz gut rum zu bekommen. Der Kinderwagen diente wie immer nur als Ablageort und wurde entnervt vor uns her geschoben.

17 Wochen Baby M. – 17 Wochen zu Viert!

Oh Baby M. Es läuft momentan wieder etwas angenehmer mit Dir. Du quakst, bist unzufrieden.. wie schon deine große Schwester zu der Zeit. Gefühlt bist du dauerhaft müde und motzt dich durchs Leben. Aber gut, immerhin das Geschrei ist weniger geworden. Mehr Spaß macht es damit aber nicht. Ich weiß auch nicht. Ich ärgere mich ein bisschen über meine derzeitige Einstellung. Ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher als ein größeres Kind. Ist sie dann größer, wünsche ich mir bestimmt das Baby wieder. Also müssen wir da jetzt durch. Die Wochen fliegen sowieso dahin.. vermutlich mache ich noch einen Wimpernschlag und das Baby ist ein Jahr alt. Herrje herrje.

Skills:

  • wir waren das erste Mal mit dir im Schwimmbad. Und es klappte ganz wunderbar!
  • du drehst dich wie ein Kreisel im Uhrzeigersinn
  • Ja also das mit dem „auf den Bauch drehen“ üben wir wohl besser noch. Nachdem sie es schon 2x geschafft hatte, war letzte Woche faulenzen angesagt. Maximal auf die Seite!
  • der Schnuller und du.. eine Liebe die kommt und geht. Mal eskalierst du völlig, wenn man versucht ihn dir schmackhaft zu machen und mal magst du gar nicht ohne.
  • Nachts möchtest du nur noch von 22.00 Uhr bis 7.30 Uhr schlafen. Der Schlaf wird dann irgendwann tagsüber nachgeholt – oder auch nicht. Wenigschläferin.

Das magst du:

  • Also ich muss ja sagen: ein Geschwisterchen ist etwas tolles. Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie mir mit dem Kindlein des öfteren die Decke vor Langeweile auf den Kopf fiel. Ewig auf den Papa warten. Besonders in der dunklen Jahreszeit war das immer alles andere als einfach. Aber mit einer großen Schwester wird es einfach nicht langweilig. Sie tanzt, sie singt, sie malt, sie bastelt. Sie knutscht Baby M. andauernd ab.. und du, du liebt es. Du grinst die Große in einer Tour an und lachst vergnügt. Das ist so toll.
  • Deine große Schwester hat das erste Mal bei der Babymassage mitgeholfen.

Das magst du nicht:

  • eigentlich bedarf es hier nur zwei Worte: Auto fahren!

Sabberkönigin!

Ach ja. Die Zeit des Dauersabberns ist angebrochen. Kann ich mich auch noch sehr gut dran erinnern.. beim Kindlein war es nämlich genauso. Iiiiirgendwann fing sie an zu sabbern. Hände rein, Finger rein, überhaupt alles in den Mund stecken, was man so zu fassen bekommt. Und dann wird gespeichelt wie irre. Die Fäden ziehen ihre Bahnen, die Oberteile sind dauerhaft feucht und müssen ständig gewechselt werden. Zum Glück habe ich vom Kindlein noch ungefähr 24285427 Dreieckstücher um dem Gesabber zumindest etwas Einhalt zu gebieten.