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22 Wochen Baby M. – 22 Wochen zu viert!

Willkommen im Jahr 2019 Baby M. Auf ein Neues.. denn: es kann nur besser werden! (ich weiß, es kann auch schlimmer werden, aber das blenden wir zunächst mal erfolgreich aus). Die erste Woche im neuen Jahr hat das Baby echt gut mitgemacht. Sie ist reeeelativ entspannt.. hat aber nun auch einen echten Entwicklungssprung hinter sich und viel aufzuarbeiten. Sie wächst und wächst, erscheint mir irre groß. Momentan kann ich es nicht anders sagen: ich lieb sie wie irre, wenn sie mich mit ihrem Strahlegrinsen anhimmelt. Kleines, süßes Baby M.

Unterwegs. Jeden Tag. 

Oberskills

„auf den Bauch drehen“

Endlich. Einen Tag, bevor du fünf Monate geworden bist, hat es endlich ganz ganz bewusst geklappt. Du hast dich auf den Bauch gedreht. Und tust es seitdem immer wieder.. und immer wieder… und immer und immer wieder. Die wenigen Dreher in den Wochen zuvor waren wohl mehr Glück als Verstand. Jedenfalls hast du es jetzt endlich komplett verinnerlicht und kugelst seitdem durch die Gegend.

„das erste laute Lachen / Kichern“

Es ist ja nicht so, dass ich dich nicht gerne zum lachen bringe.. Kitzeln steht hier an der Tagesordnung. Böse böse Mama. Aber neulich, da hast du echt einen raus gehauen. Auf einmal hast du gegluckst. Klang wie ein lautes Lachen – war es vermutlich auch. Himmel, das war niedlich! Scheiße süß um es mal auf den Punkt zu bringen. Leider ist das Ganze noch nicht reproduzierbar. Mal kann kitzeln wie verrückt und es passiert sehr wenig, mal gackerst du.

Sabbern, die ganze Zeit. Alles nass. Jeden Tag mindestens 2-3 Bodies. 

Skills:

  • letzte Woche hast du intensiv deine eigenen Hände erkundet – war echt niedlich
  • ach und die Füße ebenso
  • ENDLICH gab es einige wenige Tage, an denen du länger als 30 Minuten geschlafen hast
  • habe dich mit zum Fussballturnier vom Papa geschleppt – hast du in der Trage toll mitgemacht (nur die 5 Minuten Autofahrt dahin waren wieder mit Geschrei verbunden)
  • wenn du Lust und Laune hast, dann quietscht du wie eine Wilde rum

Deine Zunge und du…

Hierzu ist ein kleiner eigener Abschnitt von Nöten. Deine Zunge und du.. das ist schon eine seltsame Sache. Erst einmal hast du die lange und spitze Zunge von deiner Mama geerbt.. also von mir. Und es scheint, als wüsstest du das auch. Du streckst deine Zunge immer raus, jedem, überall. Du biegst sie dabei ganz niedlich und lachst verschmitzt drein. DEN GANZEN TAG! Die Leute bekommen sich nicht ein vor Entzücken, vor Lachen, vor Verliebtheit. Diese kleine Zunge ist so zauberhaft, du bist so zauberhaft. Du verrücktes kleines Mädchen.

20 Wochen Baby M. – 20 Wochen zu Viert.

20 Wochen. Nun steht die 2 offiziell davor. Verrückt. Nur noch wenige Wochen und du bist schon 5 Monate alt. Und dann ist es sozusagen nur noch einmal Schlafen bis zum ersten Geburtstag. Du Zaubermädchen. Die letzte Woche war relativ entspannt. Lediglich am Montag hast du dich nach einem ereignisreichem Sonntag ziemlich weg gebrüllt. Das war wieder sehr anstrengend und riss alte Wunden in meinem Herz auf. Es wird ja nicht besser mit der Zeit. Sonst ist aber alles fein. Wir fiebern nun Weihnachten und deinem ersten Fest entgegen. Hach. Dieses Mal mit zwei Kindern. Toll!

Mit Oma im Kinderwagen unterwegs

Skills:

  • letzte Woche ohne Bauchdreher, diese Woche hast du dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht
  • ansonsten hast du kein Interesse an körperlicher Betätigung, selbst zur Seite willst du dich selten drehen
  • statt dessen willst du seit einiger Zeit am liebsten nur auf dem Arm umher getragen werden
  • NEXT Level beim Greifen. Du nimmst Dinge in die Hand, hebst und senkst sie und schaust deiner Hand und auch dem was da in ihr ist, ganz genau zu
  • ich bin der Meinung dein erstes lauteres Kichern vernommen zu haben

Das magst du:

  • wenn was los ist – wenn deine Schwester und dein Papa da sind, bist du meistens durch genügend Ablenkung besser drauf und quakst nicht mehr in einer Tour herum
  • strampeln, strampeln, strampeln – voll dein Ding momentan (dabei ziehst du die Knie auch ordentlich an, magst aber sonst nix weiter machen)
  • Musik, wenn jemand für dich tanzt oder Sport vor dir macht. Unverändert.

Greifen, greifen, greifen

Schlafen – aktueller Stand – kurz und knapp

  • ich musste dich letzte Woche mehrfach nachts nach 6 oder 7 Stunden wecken, da mir sonst die Brust geplatzt wäre
  • tagsüber schläfst du entweder in deiner Wiege (maximal 30 Minuten) oder an der Brust ein (hier auch gerne länger wenn du denn fleißig saugen darfst)
  • nachts stille ich nach der ersten langen Runde schon so alle 2-3 Stunden
  • tagsüber bist du nach 1-3 Stunden müde, je nachdem wie der Schlaf davor war
  • manchmal hälst du 3 Schläfchen am Tag, manchmal auch 6 – kein Muster
  • morgens schlägst du oft bis 7.30 Uhr
  • abends gehst du oft 19.30 Uhr ins Bettchen
  • Ausnahmen bestätigen die Regel

Und immer die Finger im Mund. 

Unterwegs

Wir waren wieder mutig und haben Baby M. in unsere Unternehmungen mit eingebunden. Erst waren wir zum Weihnachtsbaum schlagen und anschließend zum Glühweinumtrunk bei Freunden die etwas weiter weg wohnen. Um den Weihnachtsbaum zu schlagen, bin ich mit dem Baby eine ordentliche Strecke im Kinderwagen durch den Wald gelaufen. Baby M. war entspannt und schlief sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg ein. Auch bei unseren Freunden lief alles glatt, da das Baby an dem Tag wieder wunderbare Schlafenszeiten hatte und wir nach 2 1/2 Stunden mit müdem Baby nach Hause fuhren. Auf dem Heimweg schrie sie dann schon etwas.. einen Tag später war sie kaum auszuhalten und wir bekamen augenscheinlich die Quittung für das anstrengende Wochenende.

November 2018 – Rückblick Kindlein

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Der November stand ganz im Zeichen von Wackelzähnen. Denn: es wackelten nicht nur zwei Zähne.. nein.. das Kindlein verlor auch genau diese zwei. Nun klaffen vorn zwei Zahnlücken, die Zahnfee war zu Besuch und es wird täglich weiterhin fleißig geschaut was noch so wackelt. Ansonsten ist unser Mädchen wohl mittendrin in der Zahnlückenpubertät. Sie ist toll, aber ihre Welt steht auch irgendwie Kopf. Es ist schwer, sie immer so zu begleiten, wie sie es braucht. Gerade weil Baby M. nach wie vor viel Raum einfordert. Aber wir geben gemeinsam unser Bestes. Das Kindlein ist nämlich nach wie vor auch die tollste große Schwester von Welt. Kein Beschweren, kein Meckern übers Baby. Stattdessen Küsse, Umarmungen und feuchte Knutscher.

Zwei Zahnlücken und ganz deutlich links oben Narbengewebe vom Unfall in der Kita. 

Zahnlose Minka

Tja. Und dann wackelte der erste Zahn so heftig, dass es schon beim Hinsehen weh tat. Und dann konnte man ihn beinahe umklappen. Doch er war recht hartnäckig. Abends, Mama lag schon in den Federn, gab der Papa dem Kindlein dann ein Stück geschälte Gurke. Und siehe da.. das Mädchen stürmte zu mir ins Zimmer und präsentierte stolz den ersten verlorenen Zahn. Meine Wenigkeit hatte schon vor Wochen alles brauchbare zusammen gesucht, falls uns die Zahnfee besuchen sollte. Was fand das Mädchen also am nächsten Morgen unter dem Kopfkissen? (eigentlich fand sie es nachts, weil sie so aufgeregt war – gähn…)

Playmobil Zahnfee
Zahndose
Goldtaler
einen Brief der Zahnfee

Den Brief hatte ich allerdings noch nicht vorbereitet, setzte mich also schlaftrunken noch an den Laptop und tippte ein paar Zeilen. Das Mädchen war ultra aufgeregt, freute sich wie ein Keks über den verlorenen Zahn. Mittlerweile schauen die zwei neuen Zähne schon durch die Kauleiste und winken uns ein „hallo, wir wollen auch geputzt werden“ zu. Oben scheint noch alles fest, unten wackelt eventuell noch ein weiterer Zahn. Es bleibt spannend. Noch mehr Zähne müssen nicht raus, sonst gibt es bald nur noch Suppe. Die Holzzahndose kann ich übrigens total empfehlen.. ist sehr niedlich und gut zuzumachen. Die Playmobil-Zahnfee ist auch ganz süß, allerdings ist auch hier noch mal ein kleines Döschen dabei.. hatte ich nicht bedacht und so hat das Kindlein jetzt zwei Orte zum Aufbewahren der Zähne. Nicht so optimal, da sie sich erst einmal gar nicht entscheiden konnte.

Das Laufrad wird immer noch gern genutzt, obwohl sie kurz nach dem dritten Geburtstag Fahrrad fahren gelernt hat. 

Freundschaftsbuch

Im November erhielt das Kindlein das erste Mal ein Freundschaftsbuch zum Ausmalen von einer Kitafreundin. Das Buch war toll und enthielt viel Freiraum für die Kinder zum Basteln, Malen und Gestalten. Und da sich das letzte Kitajahr nicht besonders zieht, sondern eher wie ein Sturm vorbei saust… dachte ich: kaufste‘ auch so ein Ding. Immerhin werden vermutlich nicht alle Kinder zusammen in eine Klasse kommen, da hier zwischen Regel- und Flexklasse gewählt werden kann. So hat man dann doch eine kleine Erinnerung. Nun wollte ich nicht das gleiche Buch kaufen und machte mich im Netz auf die Suche nach einem anderen. Ey.. eine Odyssee begann. Ich suchte tagelang. Auf gefühlt 100 Plattformen. Ich wollte auf keinen Fall etwas, in das nur geschrieben wird. Denn außer den eigenen Namen, bekommen die wenigsten Kinder mehr Wörter auf die Reihe. Es sollte eher mit Ankreuzen und freier Gestaltung sein. Ich habe nun einen Kompromiss gemacht und mich für folgendes entschieden:

Ich mag das Buch sehr, dennoch gefallen mir nicht alle Aspekte. Ich war schon kurz davor ein eigenes Buch zu erstellen. Grummel. Tatsächlich spukt diese Idee seitdem in meinem Kopf umher. Ein eigenes Buch wollte ich ja eh schon immer mal schreiben (gefühlt sind 100 angefangen).. dann wird es eben ein Freundschaftsbuch. Leider habe ich vermutlich kein Händchen für Illustrationen. Und Zeit habe ich schon gar nicht. Also wird das Ganze wohl vorab ein kleiner Traum bleiben.

Zahnlückenpubertät

Ach ja, ich hatte zu dem Thema schon mal etwas auf Instagram geschrieben und würde der ganzen Angelegenheit gerne noch mehr Raum geben. Heißt: ich reiße das hier nur kurz an und irgendwann folgt hoffentlich ein richtig großer Beitrag zum Thema Zahnlückenpubertät. Das Mädchen verändert sich, auf ganz vielen Ebenen. Sie wirkt bisweilen sehr ernst, nimmt sich vieles sehr zu Herzen, verändert sich auch äußerlich. Sie klammert, nur um im nächsten Moment frei wie ein Vogel davon zu schweben. Das ist ok. Sie entwächst dem Kleinkind komplett, was mir nicht erst auf dem Infoabend für die Einschulung bewusst wurde.

Nein, wir mussten beispielsweise auch unseren begonnenen Schwimmkurs / Seepferdchenkurs abbrechen. Aus vielen Gründen. Letztlich war es eine Mischung aus absolut unempathischer Schwimmlehrerin und dem Scheitern an eigenen Erwartungen beim Kindlein. Wir haben den Kurs nun umgewandelt in einen Eltern-Kind-Schwimmkurs.. in dem ist sie zwar die Älteste, aber auch die Glücklichste. Wasser soll weiterhin Spaß machen, und das erreichen wir nur auf diesem Wege. Wie geschrieben: ich mag dem Thema bei etwas mehr Zeit auch mehr Raum geben.

Pferde sind toll. Mehr aber auch nicht. 

Erlebt:

  • das Mädchen war mit der Kita in einer Großbäckerei – zur Besichtigung und zum Plätzchen backen
  • wir hatten Opas Hund für eine Nacht da – da wollte das Mädchen sogar freiwillig raus. Hauptsache die Hundeleine beim Spazieren gehen halten.
  • Theaterbesuch mit der Kita

Gesprochen

Sitzt quengelnd auf dem Boden:
„Warum beruhigt mich niemand?“

„Ich will noch mal sehen, dass mein Zahn draußen ist. Das ist soooo geil!“

„Mama, D. ist in mich verknallt. Echt jetzt!“

Mama: „Du hast ja Schluckauf!“
Kindlein: „Mama, vielleicht hilft Fernsehen gucken gegen Schluckauf?!“

Samstag Morgen der zweite Satz noch im Bettchen liegend:
„Hoch die Hände, Wochenende!“

Wir harken Laub auf dem Grundstück. Mama will tolle Fotos im Laub machen und bittet das Kindlein 1x, dann 2x, dann 3x sich kurz hinzulegen. „Leg dich doch jetzt bitte dahin!“
Kindlein: „Du bist hier nicht die Königin!“

„Du kannst raus gehen Papa, ich komm‘ hier auch alleine klar!“

Papa: „Kindlein, Baby M. ist jetzt in der Wiege im Wohnzimmer, wir sollten jetzt flüstern.“
Kindlein: „Aber wenn sie in der Tiefschlafphase ist, können wir doch normal reden!“

Das Baby brüllt mal wieder.
Kindlein: „Lasst Baby M. bitte nicht schreien. Zeigt ihr, wir die Zukunft ist, das Leben!“

Mit dem Gast-Hund unterwegs, der sich auf dem Bild sehr gut  versteckt hat. 

17 Wochen Baby M. – 17 Wochen zu Viert!

Oh Baby M. Es läuft momentan wieder etwas angenehmer mit Dir. Du quakst, bist unzufrieden.. wie schon deine große Schwester zu der Zeit. Gefühlt bist du dauerhaft müde und motzt dich durchs Leben. Aber gut, immerhin das Geschrei ist weniger geworden. Mehr Spaß macht es damit aber nicht. Ich weiß auch nicht. Ich ärgere mich ein bisschen über meine derzeitige Einstellung. Ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher als ein größeres Kind. Ist sie dann größer, wünsche ich mir bestimmt das Baby wieder. Also müssen wir da jetzt durch. Die Wochen fliegen sowieso dahin.. vermutlich mache ich noch einen Wimpernschlag und das Baby ist ein Jahr alt. Herrje herrje.

Skills:

  • wir waren das erste Mal mit dir im Schwimmbad. Und es klappte ganz wunderbar!
  • du drehst dich wie ein Kreisel im Uhrzeigersinn
  • Ja also das mit dem „auf den Bauch drehen“ üben wir wohl besser noch. Nachdem sie es schon 2x geschafft hatte, war letzte Woche faulenzen angesagt. Maximal auf die Seite!
  • der Schnuller und du.. eine Liebe die kommt und geht. Mal eskalierst du völlig, wenn man versucht ihn dir schmackhaft zu machen und mal magst du gar nicht ohne.
  • Nachts möchtest du nur noch von 22.00 Uhr bis 7.30 Uhr schlafen. Der Schlaf wird dann irgendwann tagsüber nachgeholt – oder auch nicht. Wenigschläferin.

Das magst du:

  • Also ich muss ja sagen: ein Geschwisterchen ist etwas tolles. Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie mir mit dem Kindlein des öfteren die Decke vor Langeweile auf den Kopf fiel. Ewig auf den Papa warten. Besonders in der dunklen Jahreszeit war das immer alles andere als einfach. Aber mit einer großen Schwester wird es einfach nicht langweilig. Sie tanzt, sie singt, sie malt, sie bastelt. Sie knutscht Baby M. andauernd ab.. und du, du liebt es. Du grinst die Große in einer Tour an und lachst vergnügt. Das ist so toll.
  • Deine große Schwester hat das erste Mal bei der Babymassage mitgeholfen.

Das magst du nicht:

  • eigentlich bedarf es hier nur zwei Worte: Auto fahren!

Sabberkönigin!

Ach ja. Die Zeit des Dauersabberns ist angebrochen. Kann ich mich auch noch sehr gut dran erinnern.. beim Kindlein war es nämlich genauso. Iiiiirgendwann fing sie an zu sabbern. Hände rein, Finger rein, überhaupt alles in den Mund stecken, was man so zu fassen bekommt. Und dann wird gespeichelt wie irre. Die Fäden ziehen ihre Bahnen, die Oberteile sind dauerhaft feucht und müssen ständig gewechselt werden. Zum Glück habe ich vom Kindlein noch ungefähr 24285427 Dreieckstücher um dem Gesabber zumindest etwas Einhalt zu gebieten.

16 Wochen Baby M. – 16 Wochen zu Viert

Wir steuern ziemlich flink auf die Vier Monate zu. Himmel. Geht rasant. Wie so eine ziemlich große Achterbahn. Das Baby macht in vielen Bereichen etliche Fortschritte.. ich würde sie trotzdem eher zur gemütlichen Sorte zählen. Sei es drum. Sie hat alle Zeit der Welt. Sie ist momentan wieder sehr unberechenbar. Ein Tag läuft super, der andere ist zum davon laufen. Wir nehmen es so hin und versuchen einfach das Leben drum herum zu organisieren. Nichts desto trotz gehen wir nach wie vor ungerne raus / woanders hin. Einfach weil wir nie wissen, wie unser kleines geliebtes Monsterchen darauf reagiert. Ich vermute aber, dass mit zwei neuen anstehenden Meilensteinen (regelmäßiger drehen und endlich bewussteres festes Greifen) die Welt schon wieder ganz anders aussieht.

Es ist ziemlich kalt geworden. 

Skills:

  • neu neu neu: Baby M. erkundet in Bauchlage alles mit den Händen, was sie eben so zu fassen bekommt. Das sieht ziemlich niedlich aus.. auch weil sie gerne mal zurück auf den Rücken kullert
  • du hast dich erneut auf den Bauch gedreht, allerdings hängt dann der blöde Arm immer noch so im Weg und du bist schwer genervt
  • das Greifen hast du echt perfektioniert – allerdings frage ich mich immer noch ob du überhaupt verstehst, dass da etwas in deiner Hand ist
  • nach dem letzten Baden sind deine Haare deutlich länger – verrückt
  • du bist jetzt regelmäßiger zwei Stunden oder länger am Stück wach

Das magst Du:

  • Ab jetzt sitzt Baby M. mit der Babyschale vorn im Auto. Noch eine Strecke mit Babygebrüll auf dem Rücksitz und ich hätte entweder einen Unfall gebaut oder statt Diesel eben Benzin getankt. Es ist nun deutlich entspannter das Kindlein von der Kita zu holen.
  • wenn dich jemand anlacht, so lächelst du eigentlich fast immer zurück.. das war bei deiner großen Schwester noch ganz anders.

Grinsemaus. 

Das magst du nicht:

  • je später es wird, umso schwerer tust du dich mit dem Einschlafen… das erste Schläfchen wird anstandslos in der Wiege gehalten, Abends wiederum brüllst du dir darin die Seele aus dem kleinen Knautschkörper
  • dich selbst mit den Fingernägeln kratzen – da hatten wir ja wieder ein Drama die Woche. Deine kleinen Nägel sind aber auch wie Rasierklingen und jagen dir eine Schmarre nach der nächsten auf die Nase.

Und das Schreien?

Ja also das Schreien kommt und geht irgendwie. Teilweise nur Abends, zwischendurch aber plötzlich auch vormittags für über eine halbe Stunde. Schluchzend laufen dann die Tränchen über ihre Wangen und ich fühle mich hilf- und machtlos zugleich. Natürlich kann man das Schreien nicht mehr mit dem vor einigen Wochen vergleichen. Das war deutlich intensiver und andauernder. Nun hat man dank geschärfter Sinne beim Baby auch mal wieder die Möglichkeit sie aus dem Teufelskreis herauszuholen. Da reicht es gegebenenfalls schon ein tolles Spielzeug vor die Nase zu halten und sie hält kurz inne. Trotzdem: es geht immer noch durch Mark und Bein. In mir ist Trauer, Wut und ganz viel Mitgefühl für Baby M. Es wird besser, keine Frage. Aber das heißt nicht, dass es auch besser auszuhalten ist.

Die böse Mama hat dich wieder für ein Foto auf den Boden gelegt. 

15 Wochen Baby M. – 15 Wochen zu Viert!

Ich mache mir allmählich Gedanken um Weihnachtsgeschenke. So auch fürs Baby. Und denke mir: das Baby braucht nix. Tut es tatsächlich nicht. Ich habe hier alles. Spielzeug, Kleidung, die Nahrung produziere ich selbst. Was also schenken? Naaaa nichts! Denn das Baby checkt quasi nicht um welchen Tag es sich handelt. Nun ja. Bis das Kindlein kam und meinte: „Mamaaaaaa, was der Weihnachtsmann wohl Baby M. bringt?“ Und ich so: ääääh…. Damn! Das Kindlein wäre extrem traurig, wenn Baby M. nicht bekäme. Sie kreuzt sogar extra Geschenkmöglichkeiten fürs Baby in etwaigen Katalogen an. Liebste Schwester für Baby M. und so. Ansonsten rauschte die Woche wieder fix vorbei…

Kinderwagen läuft.

Meilensteine

  • du hast dich das erste Mal von der Seite auf den Bauch gedreht. Auf die Seite musste ich dich zuvor allerdings drehen
  • kurz darauf hast du plötzlich begonnen dich problemlos auf die Seite zu drehen – hast es aber nicht noch einmal allein auf den Bauch geschafft

Skills:

  • auch beim Greifen geht es jetzt Schlag auf Schlag: du öffnest endlich so richtig bewusst deine Hand und machst sie wieder zu. Ansonsten schlägst du nach wie vor gezielt gegen Dinge
  • morgens bist du jetzt auch mal 2 1/2 Stunden wach
  • Mittags schaffen wir immer öfter ein längeres Schläfchen von 2-3 Stunden
  • das Schreien kommt und geht – letzte Woche hatten wir abends wieder zwei Attacken 🙁

Sabbern kannste‘ toll!

Das magst Du:

  • In der Wippe Mama in der Küche zusehen
  • auf dem Arm ist es mittlerweile echt toll! Du genießt es umher sehen zu können.
  • Babymassage vor dem Kamin. Immer wieder gern und schön.
  • muss hier auch mal angebracht werden: deine Schwester. Die himmelst du echt täglich an.

Das magst du nicht:

  • die Küsschen deiner Schwester nerven dich manchmal schon. Sie ist aber auch ne Knutschkugel
  • rum liegen – ohne Beachtung. Ist nicht deins. Aber wer mag das schon?
  • laute Geräusche
  • erschreckt werden

Von der großen Schwester durch die Gegen getragen werden.

Ganz viel draußen

Ich muss schon sagen.. irgendwie bist du doch ganz anders als deine Schwester. Die eskalierte mit drei Monaten so hart im Kinderwagen, dass die Nutzung von jetzt auf gleich endete. Danach fristete der Kinderwagen ein einsames Dasein und zog letztlich in die Garage. Das Kindlein war fortab an ein Tragekind. Baby M. mochte es ja von Anfang an nicht sooo super gern aufrecht. Liegen war schon immer die Devise. Und das zieht sich durch. Lieber im Kinderwagen liegen als extrem eng an Mama. Zwischendurch war das Tuch und meine Trage der Hit. Mittlerweile geht es da nur noch unterwegs rein. Sonst magst du den Kinderwagen. Aber nur mit Fön App, Schnuller und halbwegs müde. Also magst du ihn vermutlich eigentlich doch nicht. Hihi. Na ist ja auch egal. Ich komme so immerhin jeden Tag raus. Das ist mir für mich und auch für Baby M. wichtig. Selten können wir auch das Kindlein von einer kleinen Spazierrunde überzeugen. Aber eben selten.

Oktober 2018 – Rückblick Kindlein

Schwups, Oktober rum. Ging ziemlich zackig, was wohl nicht zuletzt am tollen Wetter lag. Die größte Veränderung für das Kindlein im Oktober war wohl die Entdeckung des ersten Wackelzahnes.. auf die direkt die Entdeckung des zweiten folgte. Nun wackeln da im Unterkiefer zwei Zähne echt übel.. und das Kindlein ist selbstverständlich mächtig stolz. Ansonsten ist sie nach wie vor die wohl allerbeste tollste große Schwester der Welt. Aber dazu unten mehr. Der Oktober war nämlich – entgegen der Erwartungen zu Beginn – recht ereignisreich. Und jetzt ab damit.. großes tolles Kindlein.

Freundin links, Kindlein rechts, Drachen in der Luft.

Beste Schwester von Welt

Kann man nicht anders sagen. Das Kindlein ist und bleibt einfach die beste Schwester der Welt. Bisher hatten wir bei ihr noch keinerlei negative Assoziationen mit Baby M. Ganz im Gegenteil. Sie wird nach wie vor gekuschelt, abgeknutscht und über alles geliebt. Das Kindlein ist dabei manchmal etwas stürmisch, aber ich denke, das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Es gab einen Tag, an dem ich ziemlich am Ende war und das Baby anmotzte.. das Kindlein holte mich dann ziemlich fix in die Realität zurück. Sie meinte nur „Mama, ich glaube Baby M. ist einfach nur traurig.“ Könnte man heulen, ne? Wenn Baby M. quengelt, dann versucht das Kindlein sie nach wie vor aufzuheitern. Sie tanzt für sie, sie singt, macht Späße und bringt das Baby damit immer wieder zum Lachen. Sie ist wirklich eine super tolle große Schwester mit einem dicken Herz.

Hoch oben im Baum klettern.

Großereignis Wackelzahn

Ich hatte glaube ich in einem der anderen Rückblicke hatte ich schon erwähnt, wie sehr sich das Mädchen einen Wackelzahn wünscht. Seit die ersten Kinder in der Kita Zahnlücken oder eben wackelnde Zähne haben, ist das ein ganz großes Thema. Sie feierte Wackelzahnpartys und sprach in einer Tour von dem bevorstehenden Zahnverlust. Sie war auch immer der festen Meinung bereits mehrere Wackelzähne zu haben. War natürlich nicht der Fall. Eines abends kam sie zu mir und sagte:

„Mama, da ist was komisch im Mund!“

Ich dachte als erstes an ein so nerviges Bläschen im Mund, was ja mehr als unangenehm ist. Habe einmal in den Mund geschaut, ein zweites Mal, gefragt wo es komisch ist. Da stieß sie dann mit der Zunge unten gegen die Zähne und ich fand, dass diese plötzlich so verschoben aussahen. Also hab ich dran gewackelt. Und siehe da. Der rechte untere/mittlere Schneidezahn wackelte schon ordentlich. Das Kindlein natürlich voller Freude und ein Grinsen auf den Lippen. Beim näheren Betrachten sah man, dass auch der Schneidezahn direkt daneben mit wackelte. Nun wartet das Kindlein sehnsüchtig auf die Zahnfee und ihren ersten Goldtaler. Ich habe mir schon eine Kleinigkeit überlegt, die sie beim Verlust des ersten Zahnes bekommen soll/darf. Hach ja. Bald Schulkind und so.

Drachen in die Luft werfen.

Gesprochen

Mama: „Wir suchen das Buch erst, wenn du angezogen bist!“
Kindlein: „Das ist Erpressen!“
Mama: „Aääää, stimmt!“
Kindlein: „Echt? Habe ich echt recht?“

Papa wie immer zu spät mit dem Kindlein in der Kita.
Papa: „Du bist die Zuspätkomm-Königin!“
Kindlein: „Ohne Zuspät. Ich bin nur die Königin!“

Mama und Papa unterhalten sich über Fischstäbchen.
Kindlein: „Wo ihr euch gerade über Fischstäbchen unterhaltet….“

„Hach, langsam wird’s Zeit, dass ich in die Schule gehe!“

Kindlein blättert mit der Freundin einen Spielzeugkatalog durch.
Kindlein: „Du R., wünschen wir uns Sachen zu Ostern oder zum Nikolaus?“
Freundin: „Weihnachten!“
Kindlein: „Oh für Weihnachten habe ich schon so viele Wünsche. Aber dann schreibst du meine Wünsche auf deinen Zettel und gibst sie dann mir!“

Versunken in die Spielewelt.

Lieblingsbeschäftigungen?

Aktuell ganz klar: malen und basteln. Ich müsste wohl noch TV aufschreiben, aber abgesehen davon malt und bastelt sie wirklich für ihr Leben gern. Stifte haben hier aktuell keine lange Lebensdauer, da sie im Nu aufgebraucht sind. Ich spitze mir an manchen Tagen echt die Finger wund. Zu Halloween haben wir einiges gebastelt, was sie stolz an die Fenster und Türen geklebt hat. Ein besonderes Highlight war die „Kinderzeitung“, die sie mir gebastelt hat. Darin zu finden waren:

Labyrinth
Waffelrezept
Ausmalbild
Poster

Die Idee hat sie mit Papa umgesetzt und mir dann geschenkt. Überhaupt sind Geschenke für sie momentan das non plus ultra. Der Vorrat an Geschenkpapier ist gefährlich dünn geworden, da das Kindlein selbst eigens gemalte Bilder darin verpackt und sie anschließend beispielsweise an Omi oder Papa verschenkt. Mittlerweile schafft sie mit einer Schere auch so niedliche Kringel in das Geschenkband.

Was war sonst noch?

  • hat aufgehört Fingernägel zu kauen
  • war 1x krank mit leicht erhöhter Temperatur und bösem Husten (zusammen mit Papa)
  • der Schwimmkurs/Seepferdchenkurs hat begonnen
  • wir waren mit der Kita zum Herbstfest auf einem schönen Waldspielplatz
  • das Kindlein war mit der Kita zum Theaterbesuch in der nächsten Stadt
  • das Kindlein hat die Feuerwehr besucht
  • Papa war für 3 Tage nicht da und Mama mit 3 Stunden Schlaf nachts ziemlich am Limit
  • wir waren Drachen steigen

13 Wochen Baby M. – 13 Wochen zu Viert!

So.. das Baby ist jetzt drei Monate. 3! D-R-E-I! Ich mag nicht das übliche „Zeit rast und vergeht zu schnell“ Geplapper bringen.. aber leider ist das die aktuelle Realität. Ich genieße die Zeit, aber ich genieße auch die kleinen Fortschritte. Die letzte Woche war eigentlich ganz nett. Baby M. war sehr angenehm, entdeckt immer mehr die Händchen und erkundet fleißig weiter die Umwelt. Leider hatten wir exakt zu Halloween einen Schreirückfall. Wir verbrachten den Nachmittag und Abend bei Freunden – exakt eine Straße weiter. Also sehr nah.. für den Fall der Fälle.. der dann auch eintrat. Das Baby war von Anfang an nölig, war offensichtlich total geplättet von der fremden Umgebung und schrie sich am Ende das erste Mal seit Wochen wieder ein. Das Ende der Geschichte: Mama flüchtete mit samt Baby schnell nach Hause. Ich werde wohl demnächst noch mal extra berichten, was diese Situation mit dem Baby, aber auch mit mir gemacht hat.

Ich find‘ den Spielbogen ja gruselig bunt, aber Baby M. liebt ihn!

Skills:

  • Das mit der Hand läuft.. du schlägst nicht mehr nur aktiv gegen Dinge, du versuchst auch gaaanz zaghaft danach zu greifen
  • die Windel knallst du momentan ein bis vier Mal täglich voll. Beachtliche Leistung!
  • Drehen tust du dich weiterhin vom Bauch auf den Rücken – in die andere Richtung denkst du nicht mal an einen kleinen Schritt.
  • du trägst weiterhin Größe 68!

Das magst du:

  • wir waren das erste Mal mit Trage und Tragejacke unterwegs. Hat etwas gedauert bis du eingeschlafen bist, aber dann war es ganz toll *herzchen und so*
  • die Fön-App rettet hier immer mehr Situationen – ist schon seltsam mit Kinderwagen und laufendem Fön darin umher zu laufen. Hehe.
  • Muttermilch – stillen.. mittlerweile schläfst du auch wieder beim Stillen ein. Eine echte Erleichterung und einfach nur wunderschön. Egal wie oft ich Dir das Stillen anbieten würde, du würdest NIE nein sagen.

Fixieren und dann – dagegen hauen!

Das magst du nicht:

  • fremde Leute, fremde Umgebung, fremde Stimmen? Unser Ausflug zu Freunden endete im Desaster. Du brauchtest über einen Tag Zeit um dich danach wieder zu „finden“.. :/ Wir bleiben – wie bisher – einfach nur zu Hause. Der tägliche Quengelausflug zur Kita reicht mir echt.
  • dich selbst schlagen und dann los heulen weil es doch ziemlich weh tut wenn da eine Faust mit voller Wucht auf den Bauch prallt.

Und sonst so?

U4

Genau, es stand mal wieder eine der vielen U’s an. Baby M. brachte dabei 6,4 kg auf die Waage. Das Kindlein hatte zur U4 damals 6,2 kg. Sie nähern sich also an.. langsam aber stetig. Die Größe war angeblich 62/63 cm.. dabei hatte ich die Tage zuvor schon mal eher 65/66cm gemessen. Aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Sonst ist alles schick, es ist alles gut. Du bist ein ziemlich großes Mädchen. Das Baby auf dem Wickeltisch nebenan hatte auch die U4 und sah neben unserem Baby M. wie ein Neugeborenes aus. War witzig als die Mutter mich fragte ob wie auch zur vierten Untersuchung da wären… als ich bejahte schaute sie recht ungläubig. Geimpft haben wir nicht, das werden wir wie schon beim Kindlein haben: impfen ja, aber erst später. Wir sind keine Gegner, wir mögen nur etwas warten.

Babywillkommensdienst

Hier in der Stadt kommt der Babywillkommensdienst. Das ist eine nette Geste, da die Dame wahnsinnig viele Geschenke und Gutscheine mitbringt. Von den örtlichen Apotheken, vom Frisör zum ersten Haarschnitt, vom Fotografen.. und und und. Es gibt selbst genähte Lätzchen, Kuscheltiere und gestrickte Söckchen, Schnuller und extrem viele Infos zu allem rund um Kinderkram in der Stadt. Außerdem kann man bei uns einen Baum für jedes geborene Baby pflanzen – eine sehr schöne Idee. Schon das Kindlein besitzt so einen Baum, den wir – zugegebenermaßen – viel zu selten besuchen. Baby M. besitzt nun allerhand neues Zeug, einiges nützlich, anderes weniger. Dennoch: ich mag diesen Besuch und die Idee dahinter.

12 Wochen Baby M. – 12 Wochen zu Viert!

Der Herbst ist da! Und mit ihm kommt zwangsläufig die Frage auf: was ziehe ich dem Baby bloß an? Wie gehe ich raus? Wie bekomme ich frische Luft an das Kind? Vielleicht widme ich dieser Frage irgendwann noch mal einen eigenen Post. Momentan stresst es mich zu sehr.. nichts scheint richtig. Nerv. Ansonsten war ich letzte Woche drei Tage ohne den Mann und auf mich gestellt. Es war hart. Zwei Nächte mit 3 1/2 Stunden Schlaf. Nicht am Stück versteht sich. Nun ist der Herzmann wieder da und mit ihm auch das eingespielte Team in der Nacht, auf das ich verzichten musste. Sonst ist bei Baby M. wirklich der Knoten geplatzt. Kein Einschreien mehr. Maximal Gequengel auf hohem Niveau. Es ist so schön.

Du machst so gerne Tollwut-Schaumblasen 😉

Skills:

  • du hast so richtig laut gelacht! Seelenbalsam!
  • überhaupt spielst du immer mehr mit der Lautstärke deiner Stimme
  • Die Sache mit deinen Händen wird immer besser.. du schlägst aktiv gegen Dinge. Nur das Greifen müssen wir noch üben.
  • 3 Knallwindeln binnen einer Stunde. Rekord!
  • du hast „ei“ gesagt… hehe
  • Größe 68 sitzt perfekt – die 74 kann kommen
  • Windelgröße 3 ist jetzt Standard – ich vermute die 4er lassen nicht lang auf sich warten
  • dein Köpfchen muss man eigentlich nur noch sehr selten halten

Ganz doll bei Mama festhalten!

Das magst du:

  • wenn man sich mit dir in deiner Sprache „unterhält“
  • Musik
  • die Kamera… neulich hast du immer genau dann gelacht, wenn sie über dir war
  • Bauchlage ist kein Problem – zurück auf den Rücken drehst du dich weiterhin fleißig
  • liegen, liegen, liegen

Das magst du nicht:

  • Neulich beim Abholen der großen Schwester in der Kita platzte ein Ballon im Gruppenraum. Erst Schippchen und dann Sirene.
  • die Babyschale und Autofahren – ich glaube das wird keine Liebe mehr – sehr zu unserem Leidwesen
  • wenn Mama dir dicke Sachen zum raus gehen anzieht – wäääähhhh Alarm

In der warmen Jacke bereits zum raus gehen!

Und sonst so?

Haare

Deine Haare wachsen immer mehr. Wie schon bei deiner Schwester verlierst du nicht ein einziges Haar. Ganz im Gegenteil: das, was da ist, wächst fleißig weiter. Nur eben dieses Mal in einer anderen Farbe. Statt schwarz ist hier gleich von Beginn an alles blond. Mein Blondie *hach*. Oben kann ich schon beinahe kleine Zöpfe flechten und am Hinterkopf würden – rein theoretisch – auch schon Spangen halten. Natürlich warten wir damit noch, aber was da ist, ist da. Ganz so weit wie deine große Schwester bist du noch nicht.. für die muss ich endlich mal wieder einen Frisörtermin machen… elend lange Zotteln hat dieses Mädchen. Himmel!

 

11 Wochen Baby M. – 11 Wochen zu Viert

Hach.. ich habe gute Nachrichten. Baby M. scheint über den Schreiberg.. wie auch immer sie das gemacht hat. Gewandert, mitm Fahrrad, per Gondel.. uns egal. Hauptsache es ist vorbei. Zumindest fast. Sie meckert noch.. allerdings in einem Rahmen, der echt zu ertragen ist. Sie quiekt und quakt und lacht.. es ist beinahe paradiesisch. Noch trauen wir dem Braten nicht so recht.. zu hart waren die letzten acht Wochen. Wer weiß, was da noch kommt. Denn: schlimmer geht immer. Habe ich in den fünf Jahren Kindlein zwischenzeitlich monatlich feststellen dürfen. Also, abwarten und Tee trinken.

Endlich kühler – endlich neue Outfits 🙂

Skills

  • das Schreien ist viiiiiel besser/weniger!!! Party, Jackpot, Weihnachten!
  • du drehst dich weiterhin fleißig vom Bauch auf den Rücken
  • du unterhältst dich mittlerweile ganz gut mit uns.. Brabbelsprache versteht sich.
  • Du lachst viel mehr und öfter
  • Du streckst die Zunge raus, wenn wir es dir vormachen.
  • Das mit der Faust in den Mund geht hier den ganzen Tag
  • Kopfumfang 39cm
  • Du entdeckst soooo gaaaaanz langsam doch deine Hände und bist total irritiert über diesen Umstand

Milchschorf in the making!

Das magst Du:

  • endlich nicht mehr so viel mit dem Bauch zu tun!
  • habe Dir das erste Mal die Fußnägel geschnitten – kein Problem!
  • nackig vor dem warmen Kamin liegen

Das magst Du nicht:

  • nach wie vor und kaum verändert: auf dem Arm… liegen ist so viel schöner. Komisches Baby.
  • momentan ist die Trage nicht dein Freund.. ich könnte heulen und hoffe, dass sich das ganz schnell wieder ändert
  • Autofahren ist hier nach wie vor eher semi. Ein Hoch auf die Schwester, die den Schnuller schnell genug in den Mund steckt.

Das süße Mündchen ist zu – kein Geschrei! Woohoooo!

Nägel über Nägel.

Habe Baby M. nun das erste Mal auch die Fußnägel geschnitten. Zumindest schon mal die großen Zehen. Die Fingernägel schneide ich – gefühlt – jeden Tag. Ich weiß auch nicht, aber diese scharfkantigen Teile wachsen wie irre. Gerne malträtiert sich Baby M. damit quer durchs niedliche Gesicht und hinterlässt so blutige Schrammen. Handschuhe sind für uns absolut keine Option.. erstens hat sie dafür schon zu sehr ihre Hände entdeckt und zweitens bin ich nicht so der Freund von bewegungseinschränkenden Maßnahmen.

Man liest ja so oft: habe dem Baby die Nägel geschnitten und kann nun Bombem entschärfen. Das würde ich jetzt tatsächlich noch nicht behaupten. Allerdings ist es schon ein ziemlicher Drahtseilakt, das stimmt wohl. Das Baby schläft selten ruhig irgendwo im Bett (de facto: gar nicht!), so dass ich die Nägel schon irgendwie unter Einsatz meines Lebens im wachen Zustand schneide. Wach bezieht sich natürlich aufs Baby. Ich bekomme es ganz gut hin.. am besten natürlich wenn der Herzmann das Baby durch seltsame Geräusche ablenkt.