Schwimm Schwimm Hurra – Babyschwimmen!

Eines muss ich in Sachen Babyschwimmen vorweg sagen: ich habe mir als Muddi wieder viel zu viele Gedanken gemacht. Da wurden Freundinnen befragt und bei Dr. Google nachgeschaut. Reicht eine Schwimmwindel? Ein Handtuch? Braucht sie eine Badehose? Wie läuft das alles ab? Kann ich das alleine? Die letzte Frage kann ich gleich mal mit NEIN beantworten und an dieser Stelle auch meinen Respekt für alle Mamas bekunden, die das solo auf die Reihe bekommen. Allein die Babyschale vom Auto zur Umkleide zu wuchten, kostet mich jedes Mal Nerven, Schweiß und 1000 verbrannte Kalorien. Dann erst sich selbst und anschließend das Kind ausziehen – dabei muss natürlich der Blick am Kind fest kleben bleiben, da es von der Bank fallen könnte. Aufpassen, dass das Kind nirgends hin macht, umfällt, rollt, schreit, weint, brüllt oder sonstige Faxen anstellt. Alle Utensilien müssen verstaut, Badelatschen angezogen und Handtücher raus gekramt werden. Und das mach jetzt mal alles ganz allein. Und ich habe noch gar nicht angefangen über das Gedusche, die Abtrocknerei und die Anziehprozedur danach zu sprechen. Nochmal: Respekt.

Babyschwimmen_Collage_1

Wir haben daher immer jemanden dabei. Momentan ganz besonders oft die Tante und wenn es mal passt, auch den Papa. Andere haben den Opi oder die Omi dabei, Schwestern, Onkel oder die Ehemänner. Das erste Mal Schwimmen war ganz furchtbar laut. Die Eltern waren aufgeregt, die Kinder gleich mit. Es gab Gezeter oooohne Ende, die Schwimmleiterin machte einen sehr gequälten Eindruck auf uns alle und wiederholte andauernd den Satz: “Sonst sind die Babies eigentlich immer alle ruhig.” Vermutlich sind wir eine Ausnahmegruppe – keine Ahnung :). Ein Baby meckerte komplett 30 Minuten im Wasser. Ida wurde erst zum Ende hin quengelig und schrie dann beim Anziehen als gäbe es keinen Morgen. Mutti wieder völlig panisch und mit Papa gezankt.

Bei den nächsten Malen lief das alles schon viel entspannter und harmonischer ab. Jeder wusste wo sein Platz war und wie die Prozedur so im Groben ablief. Das wirkte sich dann auch auf die Minis aus und es gab kaum Gemecker seitens der Babies. Ida ist übrigens das einzige Kind mit Badehose (soweit ich mich richtig erinnere). Der Rest plantscht ausschließlich in Schwimmwindel vor sich hin. Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob solche Schwimmwindeln auch wirklich dicht sind: NEIN! Ich trug das Kind vom Becken zur Dusche und es lief nur so an mir runter. Vorteil: man ist eh nass und jeder hält das Zeug für Wasser, was sich den Körper entlang schlängelt. Muss man ja auch nicht jedem auf die Nase binden. *hehe*

Babyschwimmen_Collage_2Die Übungen im Wasser sind sehr abwechslungsreich und unser Kind macht mit Begeisterung mit. Leider lacht oder lächelt sie nie im Wasser – woran auch immer das nun wieder liegen mag. Egal… sie muss da durch. Immerhin haben ihre Eltern ein paar Scheinchen rüber wachsen lassen, damit sie im Wasser planschen kann. Das darf dann bitte auch mal honoriert werden!!! Die letzten Male kamen neben dem Standard Spielzeug (wo ich nicht wissen möchte wie viele Kinder das nun schon in der Gusche hatten) auch noch eine tolle Wassermatte und eine Poolnudel zum Einsatz, auf der man ganz toll zu dem Lied “Hopp Hopp Hopp” reiten konnte. Ein bisschen unfair finde ich, dass uns die Leiterin des Kurses das letzte Mal mehrere Runden im Becken mit dem Kind “rennen” ließ. Wir sollten so schnell wir konnten in die eine Richtung und nach kurzer Zeit in die andere Richtung gehen. Muddi nahm natürlich immer die längste Seite des Beckens mit und lief so ständig gegen die starke Strömung wenn Wechsel war. Ich war derart außer Puste und hatte einen knallroten Kopf :D. Süß ist auch, dass Ida fast während der ganzen halben Stunde permanent ihre Faust im Mund hat. Am Anfang dachten wir, dass sie Hunger hat, aber dem war nicht so (habs getestet). Vielleicht will sie einfach so langsam neben Mamamilli auch Wasser probieren, who knows. Gibt’s aber nicht, sagt die Muddi!!!

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