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Warum wir keinen Brei geben wollen

4. Dezember 2013

Warum_wir_keinen_Brei_geben_wollen

Die Überschrift des Beitrages sagt ja eigentlich schon alles: bloß kein Brei! Ob das klappen wird? Keine Ahnung! Aber wir sind unwahrscheinlich gespannt auf das Abenteuer, welches da vor uns liegt! Heute nennt man das Ganze Baby-led weaning, was so viel heisst wie „das Kind stillt sich selbst ab“. Dabei wird auf Brei verzichtet und statt dessen wird das Kind in die eigenen Essgewohnheiten mit einbezogen.

Warum wir uns dafür entschieden haben? Ich muss sagen, ich finde den Anblick des „Fütterns“ irgendwie befremdlich. Löffelchen um Löffelchen wird da in das kleine Mündlein geschoben. Das hat für mich nicht so viel mit Essen zu tun – eigentlich gar nichts, wenn man es genau nimmt. Nun sagen neue Studien, dass Brei ungesundes Essverhalten fördert. Das ist für mich ehrlich gesagt auch nicht so recht verwunderlich, entscheidet doch das Kind zu keinem Zeitpunkt was es wie essen möchte. Stattdessen wird alles hineingestopft (überspitzt gesagt). Wir sind davon überzeugt, dass ein Kind, welches selbst bestimmt was und wann es isst, eine ganz andere Einstellung zum Essen aufbauen wird. Dies wird sicherlich auch zur Folge haben, dass es vermutlich eine bessere Wahrnehmung zum Körper bekommen wird als ein Kind, dass immer zur selben Uhrzeit Brei von Mama bekommt, den es ganz ohne eigene Kontrolle futtert und oft auch dann bekommt, obwohl es gar nicht hungrig ist. Gerade in Einkaufszentren beobachte ich immer wieder Mütter die völlig entnervt versuchen auch noch den vorletzten und letzten Löffel in das Kind zu befördern. Das ist einfach nicht meins.

Was hinzu kommt ist, dass dem Kind Frustration erspart wird. Wie oft habe ich Kinder heulen/quengeln/schreien gesehen, weil Mutti zu langsam mit dem Brei war. Ein Stück Obst (zum Beispiel eine Banane) zu nehmen und die Schale zu entfernen, dauert nur einen Bruchteil von dem, was es an Zeit kostet den Brei fertig zu machen. Ich möchte mir diese Hektik einfach ersparen – und auch dem Kindlein, denn um sie geht es ja im Wesentlichen.

Viele schreiben, dass einem durch diese Methode unnötiger Abwasch weg fällt. Noch haben wir es ja nicht ausprobiert, aber so ganz glauben kann ich dem nicht :). Immerhin soll Baby-led weaning eine riesen Sauerei sein (zumindest zu Beginn) und eine Plastikmatte darf unter keinem Hochstuhl fehlen!

DEN großen Vorteil sehe ich aber darin, dass dem Kind nicht irgendwelche Geschmacksrichtungen aufgedrängt werden. Neulich in der Krabbelgruppe war eine Ernährungsberaterin, die auch ganz klar und deutlich gesagt hat, dass Kinder durch Brei eben an diese oder jene Geschmacksrichtung gewöhnt werden und daher andere Sorten von Gemüse etc. verschmähen. Ich selbst bin ein ziemlich mäkeliger Mensch. Es gibt so viel Gemüse und andere Dinge, die ich einfach absolut nicht mag. Das nervt mich und ist zuweilen auch recht kompliziert. Gibt es auf einem Geburtstag zum Hauptgang nur Fisch, schaue ich in die Röhre, da ich nichts esse, was aus dem Meer kommt. Ich möchte das für unsere Tochter nicht und werde daher viel kochen, was ich selbst nicht esse.

Der letzte Punkt ist für mich das Sinnesgefühl. Brei ist Brei, breiig, matschig, passiert – ich glaube mehr Wörter braucht man nicht. Eine Banane ist schön weich, ein Apfel ist ganz hart. Eine Ananas hat ganz viele Fasern und so ein schönes Gelb. Nudeln sind weich, Kartoffeln vielleicht mehlig oder zerbröseln so schön. Spinat ist so toll grün und Orangen haben eine Haut, die das orange Fleisch umgibt. Zitronen können spritzen und Salat ist knackig. Brei hat – wenn es nicht gerade Obstbrei ist – fast immer dieselbe Farbe (wobei das nur meine Wahrnehmung ist – vermutlich sagt mir jetzt jemand, dass es aber auch 1000 Braun/Grün/Beige Töne gibt :D). Sellerie kann man so schön durchbrechen und Soße ist so schön feucht und schwimmt. Ich möchte, dass mein Kind genau das spürt, sieht und vor allem auch riecht! Das ist auch noch so ein Zusatzpunkt. Für mich riecht Brei irgendwie immer nach Brei. Wenn wir hier zu hause kochen, strömen aber die verschiedensten Düfte durchs Haus und ich möchte gerne auch dieses Sinnesgefühl für das Kindlein stärken.

Leider werde ich dadurch auch weiter stillen „müssen“. Ursprünglich wollte ich direkt mit sechs Monaten abstillen, da ich mich einfach mal wieder für mich haben möchte. Durch diese Methode bleibt aber Muttermilch vorerst die Hauptnahrung. Nun gut – ist halt nicht zu ändern und Mutti muss da durch. Ich will ja nur das Beste. Vielleicht funktioniert es auch gar nicht und Ida will Brei und nichts anderes. Dann sei es drum – ich hätte auch kein Problem damit, ihr dann püriertes Gemüse zu geben. Aber versuchen wollen wir es auf jeden Fall und ich hoffe ganz inständig, dass ich Euch bald viiiiel mehr zu dem Thema berichten kann! Es gibt das englische Grundlagenbuch mittlerweile auch auf deutsch. Leider wurde das Kochbuch noch nicht übersetzt, aber hier kann man sich aus dem Internet auch ganz viele Anregungen holen.

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Produkttest: Badeeimer für Babies

1. Dezember 2013

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(Werbung da Markennennung und Verlinkung – selbst gekauft) Nachdem wir mit dem Kindlein mittlerweile in der großen Badewanne oder unter der Dusche planschen, wird es Zeit ein Résumé in Sachen Baden für Babies zu ziehen. Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal rückblickend über das erste Bad vom Kindlein geschrieben. Das ist ja nun schon eine ganze Weile her. Wir hatten schon vor der Geburt einen Badeeimer von Tummy Tub von der Tante geschenkt bekommen und haben diesen auch hin und wieder genutzt. Der Vorteil des Badeeimers liegt klar auf der Hand: Wasser sparen! Habt ihr schon mal eine Babybadewanne voll mit Wasser angehoben? Da biegen sich die Arme, der Rücken, einfach alles! Ich allein schaffe das gar nicht.. da muss immer Männe oder Schwesterlein mit ran. Den Eimer konnte ich auch allein ganz gut „schleppen“ – ohne zusätzliche Tragekräfte. Sind wir schon bei Pluspunkt Nummer zwei! Die Haltung fürs Kindlein ist auch ganz praktisch – sie badet ja in einer anderen Perspektive und kann so schön in der Gegend umherschauen. Wir hatten zumindest immer das Gefühl, dass sie es ganz amüsant findet. Ein wirklich lustiger Effekt, den ihr sicherlich auch vom Schwimmen kennt: Kind sieht in dem Eimer extrem adipös aus. Kleines fettes Murkelchen *hihi*.

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Nachteile? Hmm… ich fand, dass man das Kindi darin etwas schlecht waschen konnte. Das lag aber vielleicht auch daran, dass wir den Eimer recht spät benutzt haben und Ida schon etwas größer war. Ansonsten ist das Teil easy zu handhaben, robust und nimmt nicht so viel Platz weg wie beispielsweise eine große Babybadewanne. Ein kleiner Gag ist es auf jeden Fall und unser Kindi hat es darin sehr genossen. Sobald das Kind den Kopf selbstständig und ohne Probleme halten kann, kann man es auch ganz easy mit unter die Dusche nehmen. Gerade erst heute wieder geschehen: Nehme Kind nach dem Wickeln vom Tisch hoch und noch während dieses Vorgangs kommt ein derartiger Kotzschwall aus ihr heraus, dass mir hören und sehen vergeht. E.k.e.l.h.a.f.t.! 😀 Da auch das Kind voll mit dem geronnenen Zeugs war, habe ich uns zwei einfach kurzerhand direkt in die Duschkabine gebeamt und wieder gesäubert. Ich bin wirklich froh, dass wir weg vom Eimer und der Babybadewanne sind – denn so ist es viiiiel einfacher!

 

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4x in 4 Monaten

22. November 2013

Okay, mir reicht’s so langsam echt… Seit vorgestern habe ich schon wieder einen Mini-Infekt. Das ist jetzt das vierte Mal in vier Monaten, dass die Muddi krank feiert. Ich musste mein geliebtes Mädels-Treffen deswegen absagen – das macht mich richtig sauer! Ich verstehe auch nicht, warum das jetzt schon wieder so ist *nerv*. Liegt das daran, dass das Stillen so zerrt? Dass ich einfach Pech habe und mich überall anstecke? Oder bin ich irgendwie unvorsichtig? Vielleicht bin ich nicht warm genug angezogen? Durch das Stillen habe ich immer noch eine Körperwärme, die jenseits von Gut und Böse ist. Mir ist IMMER warm. Wenn ich montags zur Krabbelgruppe laufe, würde ich mich anschließend am liebsten komplett nackig ausziehen und auf der Straße vor dem Gebäude eine kleine Party feiern. Ich hoffe wirklich, dass das nach dem Abstillen nun endlich mal aufhört.

Ob das nun aber wirklich eine Erklärung für das ständige Kranksein ist – keine Ahnung. Auf jeden Fall plagen mich schon wieder Schmerzen in der Nierenregion, Halsweh und der Kopf. Allgemein fühle ich mich schlapp und bin nach der kleinsten Anstrengung soweit zu sagen: „ich brauche zwei Stunden Mittagsschlaf!“ Das ging früher vielleicht mal. Jetzt gibt es ja das Kindlein. Ich muss schon sagen: kranksein mit Kind ist nicht nur doppelt so ätzend, eher dreifach schlimm. Denn trotz Schmerz und allgemeiner Lustlosigkeit muss man sich zusammennehmen und das Kind bespaßen, wickeln, schleppen, stillen, in den Schlaf bekommen, spazieren gehen und so weiter und so fort. Als ich Männe erzählt habe, dass ich gerade mit dem Kind spazieren bin, hat er einen halben Herzinfarkt bekommen. Als ich meinte, dass ich das ja nur dem Mini zuliebe tue – frische Luft und so – wurde seine Laune nicht besser. Aber so sind wir Muddis. Aufopferungsvoll hoch 10000! Da schleppe ich meinen kranken Popo gerne eine Stunde nach draußen – Hauptsache Madame bekommt Frischluft.

Aus dem letztem Krankheitsstillunfall habe ich natürlich gelernt und esse und trinke weiterhin wie eine Wilde, damit nicht wieder die Milli von jetzt auf gleich wegbleibt. Sonst muss ich wieder diese ekligen Kapseln nehmen, die mich aus jeder Pore meines Körpers nach Brühwürfel stinken lassen. Neee, das muss die Muddi nicht noch mal haben und verzichtet gerne. So, und nun werde ich meinen geschundenen Körper mal wieder auf die Krabbeldecke bewegen und das Kindilein bespaßen! Prost! *hust*

Muddi_is_krank

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Die Sache/Suche mit dem Schnuller

21. November 2013

Eines sei vorweg gesagt: ich verurteile niemanden, der seinem Kind einen Schnuller gibt. Dann hätten wir das schon mal geklärt – weiter im Kontext. Männe und ich hatten uns schon vor der Geburt des Kindleins darauf geeinigt, dass wir es ohne Nuckel versuchen wollten. Uns war aber von Anfang an bewusst, dass dieses Vorhaben vielleicht zum Scheitern verurteilt sein würde. In unserem Krankenhaus waren die Kinderkrankenschwestern dem Thema gegenüber sehr neutral eingestellt und haben uns nie einen Schnuller aufgedrängt. Erst auf Nachfragen hätten wir dort einen für Kindleins Schnute bekommen. Soweit so gut. Ich hatte vorab Schnuller von Avent besorgt. Warum diese Marke? Weil das mit Abstand die einzigen Nuckel waren, die nicht blau oder pink waren – elendiges Thema sag‘ ich Euch. Da gab es lustige Tiere auf weißem Hintergrund. Hübsch und neutral – so wie Mutti sich das wünscht.

Auf jeden Fall klappte es die ersten Woche ganz herrlich ohne diese Beruhigungssaugerdingens. Kind meckerte ja die ersten vier Wochen so gut wie nie und brüllte nicht ein einziges Mal. Das änderte sich dann mit dem Schub ab Woche fünf und mirnichtsdirnichts waren die Schnuller ausgepackt und in Kindleins Mündchen verstaut. Zumindest haben wir das versucht. Man kann das auch als nix anderes bezeichnen. Da wurde sich mit der Zunge dagegen gestemmt, dass es kein Halten gab. Und war das Teil mal richtig im Mund, wurde es direkt zurück gespuckt. „Müüüdddiiii, ich will das nicht!“ Protest ohne Ende. Okay… kauften wir eben andere Schnuller, pink, lila, gelb, rot, blau… alles was es gab. Kirschkern, nach oben gebogen, glatt, aufgeraut, Silikon, Latex, größer, länger, kleiner, runder, spitz zulaufend, teuer, günstig. Puh! Mit Hilfe von MAM Schnullern schafften wir es dann immerhin durch einige Extremsituationen – etwa wenn sie im Auto oder im Kinderwagen sehr quengelig war und es kein Halten gab.

Die_Suche_nach_dem_richtigen_Nuckel_Collage

Doch irgendwie schnullerte das Kindlein auch hier immer nur für wenige Sekunden und spuckte anschließend alles wieder aus. EGAL bei welchem Schnuller. Ich habe dann versucht ihr zu erklären, dass ich einen Haufen Kohle für das Plastikgummigemisch rausgeworfen habe und das sie es doch bitte auch nur kurz probieren solle. Das brachte aber auch nicht den erwünschten Erfolg. Also wurden die Schnuller alle zusammen in einer großen Tüte verstaut. Bis… ja bis zu dem Tag wo sie anfing ihren Daumen ganz bewusst abzuspreizen und in den Mund zu stecken. Zweite Panikwelle war ausgebrochen. Also wurden alle Nuckel wieder rausgekramt, abgekocht und mikrowellensterilisiert. Erneut starteten wir 100 Versuche, dem Kind den Nucki anzugewöhnen. Drei Mal dürft ihr raten ob es geklappt hat *hihi*. Genaaaaauuuu…. jeder Schnuller wurde verschmäht. Und zwar tutti kompletto. Also haben Mutti und Papa ganz panisch das Internet durchforstet: ist Daumen lutschen wirklich so schlimm? Kieferfehlstellung? Zahnspange? Was kommt da auf uns zu? Eigentlich haben uns die meisten Foreneinträge beruhigt. Alles halb so wild. Hinzu kommt ja noch, dass Ida den Daumen am Tag vielleicht mal für fünf Minuten im Mund hat. Und das auch nur um sich kurz selbst zu beruhigen. Sobald sie eingeschlafen ist, fällt er automatisch von allein raus. Und so muss ich sagen, dass wir ja schon ein kleines bisschen stolz auf unsere „Nichtschnullermaus“ sind. Gibt ja nix schlimmeres, als wenn Kinder mit vier Jahren noch 12 Stunden am Tag so ein Stück Plastik am Mund hängen haben. Ist meine Meinung, muss ja keiner teilen. 😀 Und so schauen wir einfach, was da noch in Sachen Daumenlutscherlieschen auf uns zukommen wird.

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Schwimm Schwimm Hurra – Babyschwimmen!

20. November 2013

Eines muss ich in Sachen Babyschwimmen vorweg sagen: ich habe mir als Muddi wieder viel zu viele Gedanken gemacht. Da wurden Freundinnen befragt und bei Dr. Google nachgeschaut. Reicht eine Schwimmwindel? Ein Handtuch? Braucht sie eine Badehose? Wie läuft das alles ab? Kann ich das alleine? Die letzte Frage kann ich gleich mal mit NEIN beantworten und an dieser Stelle auch meinen Respekt für alle Mamas bekunden, die das solo auf die Reihe bekommen. Allein die Babyschale vom Auto zur Umkleide zu wuchten, kostet mich jedes Mal Nerven, Schweiß und 1000 verbrannte Kalorien. Dann erst sich selbst und anschließend das Kind ausziehen – dabei muss natürlich der Blick am Kind fest kleben bleiben, da es von der Bank fallen könnte. Aufpassen, dass das Kind nirgends hin macht, umfällt, rollt, schreit, weint, brüllt oder sonstige Faxen anstellt. Alle Utensilien müssen verstaut, Badelatschen angezogen und Handtücher raus gekramt werden. Und das mach jetzt mal alles ganz allein. Und ich habe noch gar nicht angefangen über das Gedusche, die Abtrocknerei und die Anziehprozedur danach zu sprechen. Nochmal: Respekt.

Babyschwimmen_Collage_1

Wir haben daher immer jemanden dabei. Momentan ganz besonders oft die Tante und wenn es mal passt, auch den Papa. Andere haben den Opi oder die Omi dabei, Schwestern, Onkel oder die Ehemänner. Das erste Mal Schwimmen war ganz furchtbar laut. Die Eltern waren aufgeregt, die Kinder gleich mit. Es gab Gezeter oooohne Ende, die Schwimmleiterin machte einen sehr gequälten Eindruck auf uns alle und wiederholte andauernd den Satz: „Sonst sind die Babies eigentlich immer alle ruhig.“ Vermutlich sind wir eine Ausnahmegruppe – keine Ahnung :). Ein Baby meckerte komplett 30 Minuten im Wasser. Ida wurde erst zum Ende hin quengelig und schrie dann beim Anziehen als gäbe es keinen Morgen. Mutti wieder völlig panisch und mit Papa gezankt.

Bei den nächsten Malen lief das alles schon viel entspannter und harmonischer ab. Jeder wusste wo sein Platz war und wie die Prozedur so im Groben ablief. Das wirkte sich dann auch auf die Minis aus und es gab kaum Gemecker seitens der Babies. Ida ist übrigens das einzige Kind mit Badehose (soweit ich mich richtig erinnere). Der Rest plantscht ausschließlich in Schwimmwindel vor sich hin. Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob solche Schwimmwindeln auch wirklich dicht sind: NEIN! Ich trug das Kind vom Becken zur Dusche und es lief nur so an mir runter. Vorteil: man ist eh nass und jeder hält das Zeug für Wasser, was sich den Körper entlang schlängelt. Muss man ja auch nicht jedem auf die Nase binden. *hehe*

Babyschwimmen_Collage_2Die Übungen im Wasser sind sehr abwechslungsreich und unser Kind macht mit Begeisterung mit. Leider lacht oder lächelt sie nie im Wasser – woran auch immer das nun wieder liegen mag. Egal… sie muss da durch. Immerhin haben ihre Eltern ein paar Scheinchen rüber wachsen lassen, damit sie im Wasser planschen kann. Das darf dann bitte auch mal honoriert werden!!! Die letzten Male kamen neben dem Standard Spielzeug (wo ich nicht wissen möchte wie viele Kinder das nun schon in der Gusche hatten) auch noch eine tolle Wassermatte und eine Poolnudel zum Einsatz, auf der man ganz toll zu dem Lied „Hopp Hopp Hopp“ reiten konnte. Ein bisschen unfair finde ich, dass uns die Leiterin des Kurses das letzte Mal mehrere Runden im Becken mit dem Kind „rennen“ ließ. Wir sollten so schnell wir konnten in die eine Richtung und nach kurzer Zeit in die andere Richtung gehen. Muddi nahm natürlich immer die längste Seite des Beckens mit und lief so ständig gegen die starke Strömung wenn Wechsel war. Ich war derart außer Puste und hatte einen knallroten Kopf :D. Süß ist auch, dass Ida fast während der ganzen halben Stunde permanent ihre Faust im Mund hat. Am Anfang dachten wir, dass sie Hunger hat, aber dem war nicht so (habs getestet). Vielleicht will sie einfach so langsam neben Mamamilli auch Wasser probieren, who knows. Gibt’s aber nicht, sagt die Muddi!!!

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Einmal Kuchen bitte

18. November 2013

Ich hatte es schon im 17 Wochen Babyglück Post angeschnitten – einer der glücklichsten Momente der vorletzten Woche war definitiv das Vier-Generationen-Kuchenessen am Sonntag. Und so saßen wir ein bisschen wie in der Rotbäckchen Werbung zu viert auf der Bank und den Stühlen und genossen einen der letzten schönen Herbsttage bei Tee, Kaffee und Kuchen. Ich muss dazu sagen, dass ich unwahrscheinlich gerne backe – auch schon bevor unser Kindlein auf der Welt war. Am liebsten mache ich Rhabarberkuchen, egal in welcher Form. Ich habe dieses Jahr zig Rezepte bei Chefkoch durchprobiert, nur um feststellen zu müssen, das eine Mischung aus drei Rezepten am Ende die beste war :). Momentan backe ich wieder am liebsten mit Himbeeren, will aber unbedingt mal etwas mit Äpfeln ausprobieren. Die dürfen sehr gerne sehr sehr sauer und saftig sein! Wer ein gutes Rezept hat, gerne her damit. Bis dahin stöbere ich weiterhin im Internet auf der Suche nach den weltbesten Kuchenrezepten.

Sonntagskuchen_Collage

Der Sonntagskuchen schmeckte uns zumindest allen sehr gut – selbst meine sonst sehr kritische Omi war ganz begeistert. Immerhin :D. Das Kindlein konnte ja leider noch nicht mitessen, genehmigte sich aber anschließend ihre Portion bei Mama. Meine Oma freute sich ganz besonders klein Idchen mal wieder zu sehen und so spielten die beiden mit ihren Fingern… was sehr niedlich anzusehen war. Die Hände einer 87-jährigen spielen mit den Fingern eines vier Monate alten Babys. Schade, dass ich das nicht fotografisch festgehalten habe, um es dem Kindlein in einigen Jahren zu zeigen. Steht auf jeden Fall auf meiner To Do Liste für den nächsten Besuch, da dieser Anblick einfach wahnsinnig faszinierend ist.

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Endlich bessere Fotos!!!

17. November 2013

Da ist ES! Mein neues Telefon… und was soll ich sagen? Ich bin in love! 🙂 Ich hatte ja jetzt jahrelang schon ein iPhone 4 und war damit immer recht zufrieden (über das letzte Update brauchen wir nicht zu sprechen). Nun war es an der Zeit, endlich mal was neues zu bekommen. Und so entschied sich Muddi für das neue iPhone 5 s in gold – wobei gold meiner Meinung nach nicht die richtige Bezeichnung ist, da es eher bronze schimmert. Unter gold verstehe ich da was anderes. Wie dem auch sei… ich bin jetzt auf jeden Fall unterwegs mit einer viiiiiel besseren Kamera ausgestattet. *freu* Ich war nach den ersten Wochen mit Ida nämlich ziemlich erschrocken, als ich die ersten Handybilder mal in Großaufnahme auf dem Rechner gesehen habe… alles pixelig. Seitdem zücke ich, zumindest zu hause, vorwiegend nur noch die gute Canon. Die ist mir aber für unterwegs einfach zu klobig und schon allein deswegen musste ein Handy mit besserer Kamera her. Immerhin will die Oma ja täglich über Nachrichten mit Bildern versorgt werden. Und da lohnt es sich schon allemal. Hier ist das gute Stück *hach*

Neues_iPhone_5s

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Ich.will.dekorieren.

16. November 2013

Was haben wir uns die letzten Jahre über Weihnachten aufgeregt…so ein nerviges Fest

  • … man ist nur am futtern
  • … sitzt im Auto auf dem Weg zu Verwandten oder am Tisch um weitere Kalorien in sich zu schieben
  • … bekommt bescheuerte Geschenke
  • … Anrufe von Leuten, die man lieber nicht bekommt
  • … geht in die Kirche, obwohl man sonst das ganze Jahr nie einen Fuß in das Gebäude setzt
  • … gibt einen Haufen Kohle aus und bekommt doch oft nur ein schiefes Lächeln für etwas, über das man sich schon Monate vorher den Kopf zerbrochen hat.
  • … stürzt sich in völlig überfüllte Geschäfte, weil man ja doch irgendwie etwas vom Weihnachtsflair abbekommen will
  • … nur um erneut festzustellen, dass online bestellen 100x einfacher ist
  • … geht auf überteuerte und zu volle Weihnachtsmärkte
  • … gibt dort ein kleines Vermögen für irgendeinen Fraß aus und trinkt billigen Glühwein (Muddi ausgenommen)

Das.war.Weihnachten! Bisher. Nun haben wir ja das Kindlein und… hmm… keine Ahnung… da verändert sich Weihnachten irgendwie. Ich war da ja bisher immer einer der größten Dekorationsmuffel überhaupt. Männe und Mama sind ja sowieso Minimalisten und mögen es gar nicht wenn ÜBERALL Zeug und Kram rum steht. Da sind wir schnell genervt… und putzen will man diesen Dekoklimbim ja auch nicht die ganze Zeit. Seitdem Ida auf der Welt ist, mache ich mir wieder Gedanken um die Feste, die wir als Kinder so schön mit unseren Eltern gefeiert haben: Ostern, Geburtstage, Weihnachten, Nikolaus und all die anderen Feiern. Und plötzlich ergibt das alles auch eher wieder einen Sinn. Mit Kindern sind doch solche Feierlichkeiten wieder viel schöner. Wir Erwachsene erkennen plötzlich auch wieder das Wesentliche: strahlende Kinderaugen und ein herrliches Lachen. Und daher war Mama neulich einkaufen und hat das hier ergattert:

Dekoration_Weihnachten

Ich habe mit einigen der Utensilien schon etwas schönes auf unserem Tisch gebastelt und werde bald ausführlicher über unsere diesjährige Weihnachtsdekoration berichten. Jeder lacht uns gerade aus, weil wir hier schon überall den Dekokram stehen haben. Aber ganz ehrlich: ich habe das alles gekauft und hatte nach dem Abschneiden der Zettelei absolut keine Lust alles irgendwo weg zu räumen und zu verstauen. Erstens hätte ich mir erst mal einen Platz dafür suchen müssen *hallllooooo – unsere Schränke sind voll* und zweitens bin ich einfach zu hibbelig dieses Jahr :D.

Es ist Idchens erstes Weihnachten und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue… wie sie den ersten Weihnachtsbaum ihres Lebens sieht… Geschenke bekommt… lacht… und uns Erwachsene mit ihrer bloßen Anwesenheit zum Strahlen bringt. Das Weihnachtsoutfit vom Kindlein steht schon und in Gedanken streiche ich schon die Tage bis zum großen Fest. Ein bisschen schade ist es ja schon, dass unsere kleine Mäusin noch nicht den Braten futtern kann – aber das darf sie dann nächstes Jahr. In diesem Sinne: Deko ahoi!

 

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Neulich in der Kotzfabrik

15. November 2013

Wenn_die_Kotze_ueberall_ist

Neulich lief die Produktion wieder auf Hochtouren. Da wurden die Öfen eingeheizt und die Fließbänder wurden auf doppelte Geschwindigkeit gestellt. Und dann ging es rund – aber wie! Eigentlich haben wir ja kein Kotzkind. Das hielt sich immer in Grenzen und ist auch heute keine tägliche Sache, mit der wir uns rumplagen. Aber es gibt so Tage… da packt man besser nicht nur fürs Kind Wechselklamotten ein, sondern für sich selbst auch gleich mit. Wie auf dem Bildchen zu sehen… Kotzmops wollte lediglich bei Mama auf dem Arm sitzen und riss ihr wieder einen Büschel Haare aus dem Zopf, da spürte die Muddi plötzlich was warmes. Und da war es auch schon geschehen.

Die Kotzfabrik hatte all ihre Tore geöffnet und schwallartig kam das Zeug. Ein Großteil der Produktion landetet auf dem Boden und auf dem Körper des Kindes. Der Rest wurde schön auf dem Muttertier verteilt *grummel*. Als erstes wurde das Kind gesäubert (umziehen, beruhigen – da es nur am plärren ist, Gesicht waschen). Anschließend versucht die Muddi das Kind abzulegen, um den Boden zu wischen – scheitert natürlich kläglich. Man beachte: ich habe zu diesem Zeitpunkt immer noch dieses rote Top getragen! Also wird das Kind ewig beruhigt, bis es sich erbarmt und endlich mal fünf Sekunden mit irgendeinem Spielzeug daddelt. Muddi wischt den Boden – Kind plärrt wieder. Also wird die letzte Beruhigungsphase gestartet und das Kind kurzerhand in die Wippe verfrachtet. Mutti reißt sich das T-Shirt vom Leib und schmeisst es achtlos auf den Boden. Um etwas Neues zum Anziehen zu suchen, fehlt natürlich die Zeit (und auch die Lust). Also steht das Muttertier halb nackt im Haus und bespaßt das Kind. Ich hoffe wirklich, dass die Kotzfabrik das nächste Mal wieder öffnet wenn das Kind auf dem Bauch liegt und ein Spucktuch unter sich hat. Amen!

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Spieglein, Spieglein…von sigikid!

12. November 2013

…an der Wand! 😀 Ida ist die Schönste im ganzen Land! Zumindest denken wir als Eltern so. Ist ja auch unser Kind… da muss man wohl so denken! Dieser tolle Spiegel von sigikid ist wirklich ein super Spielzeug. Man kann das Teil ganz einfach am Laufgitter oder am Babytrapez festbinden, oder es auf den Boden legen. Der Spiegel ist abnehmbar und so ist man schön flexibel. An dem Teil hängt alles mögliche an Klimbim: eine Biene, die man aufziehen kann, Knisterblättchen, Schnüre, kleine Seile, ein Quietscheding, eine Bimmel, ein Greifring in Form einer Blume und ne‘ Rassel. Ob sich Ida schon in dem Spiegel erkennt? Keine Ahnung 😀 Aber wenn sie auf dem Bauch liegt und ich lege ihn unter ihr Kinn, dann fällt der Kopf automatisch nach unten und sie versucht rein zu beißen. Orale Phase und so *hehe*. Die Rückseite des Spiegels ist aber auch soooo schön flauschig – da kann man ja nur versuchen den aufzufuttern.

Wenn er im Laufgitter vor ihr hängt, könnte man meinen sie sieht sich. Aber das ist ja nur unsere Wahrnehmung. Das sie, sie ist (was ne‘ Aussage), versteht sie sowieso noch nicht. Wenn sich Mama oder Papa mit ihr vor den großen Spiegel im Bad oder Ankleidezimmer stellen, guckt sie auch immer wie ein Auto. So nach dem Motto: „um Himmels Willen, wer ist das denn bitteschön?“ Das ist immer so niedlich, dass ich an manchen Tagen am liebsten 24 Stunden vor dem Spiegel verbringen würde. Ich grinse mir dann einen ab und das Kindlein glotzt weiter so, als wüsste es absolut nicht, was es davon halten soll. Immerhin konzentriert sie sich dann ganz fein auf diese eine Sache. Ist ja auch was wert! 🙂

Spieglein_Collage