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Kinderglück

August 2018 – Rückblick Kindlein

AUGUST 2018 – UNSER KINDLEIN

GROSSE SCHWESTER – HURRA!

Das Baby ist da. Das Kindlein wurde im August große Schwester. Nach langem Wunsch kam der Tag der Tage für unser großes Mädchen. Wir hatten sie vorab gut darauf vorbereitet – sobald sie neben der Oma wach werden würde, wäre das Geschwisterchen da. Und so war es auch. Gegen 2 Uhr nachts machten wir uns auf den Weg in die Klinik und die Oma nahm den Platz neben dem Kindlein. Um 4:28 Uhr war Baby M. ja dann auch schon da. Das Kindlein schlug morgens die Augen auf und freute sich sofort wie verrückt. Der Papa war kurz nach dem Aufstehen auch schon wieder da.. ging alles ziemlich fix. Kurz darauf stand das Kindlein mit dem Papa schon im Zimmer auf der Station und betrachtete die kleine Schwester. Das Grinsen war aus ihrem Gesicht gar nicht mehr weg zu bekommen. Liebevoll knutschte sie das kleine Bündel ab und streichelte das Köpfchen. Die erste Begegnung haben wir gefilmt… Herzmomente. Für immer.

Die kleine Schwester ausführen. 

IM ZUGE DESSEN

Ach Kindlein
bist so verliebt in deine kleine Schwester
zeigst nicht ein bisschen Eifersucht
bis heute nicht!
Streichelst sooo gern ihr Köpfchen
und nimmst es in die Hand
bist ganz vorsichtig mit ihr
und hälst sie ganz zaghaft in deinen Armen
knabberst seit der Geburt Fingernägel
und zeigst uns so doch, dass es dich bewegt
und dein Köpfchen arbeitet
liebst deine kleine Schwester aber ganz offensichtlich
leider auch wenn sie endlich schläft
da hilft kein Reden und Bitten
denn du willst kuscheln bis der Arzt kommt
singst ihr Lieder vor und dichtest dazu Texte
bist diesbezüglich echt ein Mauseschatz!

DAUMENLUTSCHERKINDLEIN

Ich hatte ja schon öfter geschrieben das unser Mädchen ein Daumenlutscherkindlein ist. Das hat sich bis heute auch nicht geändert.. allerdings versuchen wir nun auch schon seit Jahren zu intervenieren. Ich glaube nach unserem letzten Zahnarzt Besuch hatte ich noch mal in einem der Rückblicke geschrieben, dass es wirklich besser wurde. Die letzten Monate hat sie sich unsere Ansagen und die der Zahnärztin wirklich zu Herzen genommen. Tagsüber wird hier gar nicht mehr genuckelt. Nur noch Abends zum Einschlafen oder wenn man eben nachts mal wach wird und wieder einschlafen muss. Das ist ein riesiger Fortschritt und war die erste der beiden Vereinbarungen. Abgemacht war ein Geschenk, sobald sie tagsüber nicht mehr nuckelt. Da dies nun geschafft ist, suchte sich das Kindlein etwas von Playmobil aus. Ergebnis: die Kita Sonnenschein, die seitdem sehr gut bespielt wird.

UND DIE NÄCHSTEN MONATE?

Das Seepferchen ruft! Ganz laut ruft es nach uns. Viele ihrer Altersgenossen haben das Abzeichen schon.. ob die Kids dann wirklich sicher schwimmen können sei mal dahin gestellt. Sieht man sie im Schwimmbad vor sich hin planschen, so ist das gefühlt mehr ein Strampeln um sich über Wasser zu halten. Aber ist ja auch egal. Das Kindlein möchte nun auch zum Club der Seepferdchen gehören. Entsprechend haben wir sie zu einem Seepferchen Kurs angemeldet. Die Idee stand schon länger im Raum, allerdings war das Mädchen definitiv noch nicht soweit… diesen Sommer hat sie sich – was das Element Wasser angeht – rasant weiterentwickelt. Sie sprang plötzlich ins Wasser. Erst mit Taucherbrille, irgendwann ohne. Erst nur mit Schwimmflügeln, dann mit Bauchgurt und dort wo sie stehen konnte sogar ohne alles. Stolz und so. Irgendwann sprang sie auch in richtig tiefes Wasser, teilweise mit enormer Fallhöhe. Sie ist soweit, das steht fest und wir freuen uns auf den Abschnitt Schwimmen!

„Ich trau‘ mich!“

WACKELZAHNPARTY

Das Kindlein wünscht sich momentan nichts sehnlicher als einen Wackelzahn zu bekommen. Ein Mädchen in der Kita hat bereits ihren ersten Zahn verloren.. seitdem fragt sie beinahe täglich ob denn auch schon einer ihrer Zähne wackelt. Andere Kinder erzählen ihr, dass man bei Wackelzähnen zudem Zahnschmerzen bekommt. Schwups, hat sie Zahnschmerzen. Die kommen und gehen nun. Das Ganze ist ihr so wichtig, dass sie eine Wackelzahnparty geben möchte. Einladungen hierfür wurden bereits eifrig mit den Freunden in der Kita gebastelt. Eine Zahnlücke fehlt hier echt.. denn in der Zahnlückenpubertät ist sie definitiv angekommen. Hach ja. Es gibt wirklich schwierige Momente. Sie kann einen momentan so wunderbar ignorieren. Darin ist sie wirklich Weltmeisterin!

Langhaarmädchen – Zahlenmädchen – Schwester – Babybademädchen – Sprengermädchen

REDEN REDEN REDEN

„Guck mal, ich trinke wie ein Gentleman!“ nippt an einer Tasse und spreizt den kleinen Finger ab.

Rülpst wie verrückt. Einige Sekunden später: „Iiiiiiih, das stinkt!“

Singt der Schwester vor: „Baby M, gewöhne Dich dran hier bei uuuuhuuuuns zu sein!“

Über Baby M. „Sie sieht aus wie ein Jungem ist aber ein Mädchen, stimmt’s Mama?“

Wälzt sich nachts im Bett auf die andere Seite und brabbelt im Schlaf: „Alter Schwede!“

Fünf Wochen Baby M. – Fünf Wochen zu Viert

Die letzte Woche war zum weg werfen. Ich finde kaum Worte.. was in erster Linie an meinem leeren Kopf liegt. Habe gerade versucht mit dem Herzmann zu telefonieren. Aber die Worte, die ich sagen wollte, verließen kaum meinen Mund. Komische Sache.. aber der Schlafmangel und die Beschallung durch das viele Schreien machen einen nicht nur körperlich sondern auch geistig irgendwie kaputt. Wir sind hier jedenfalls alle am Rande der Verzweiflung, da Baby M. geplagt ist von was auch immer. Sie schreit. Immer. Außer sie schläft. Das Schreien kann dabei in verschiedene Stufen eingeteilt werden. Von Meckern mit kleinen Schreiattacken zwischendurch bis zum exzessivem Einschreien über viele Minuten mit klatschnassem Kind ist alles dabei. Wir wissen uns aktuell kaum zu helfen und hangeln uns von Tag zu Tag. Kann mir aktuell nicht vorstellen, dass es noch schlimmer kommen kann. Aber bergab kann es ja bekanntlich immer noch irgendwie gehen.

Skills:

  • Du lächelst uns an – bewusst und ganz genau.
  • Der erste Tag mit 4 Attacken schrillem Schreien. Eine Bewährungsprobe.
  • Du hast das erste Mal drei Stunden am Stück geschlafen – blieb bei einem Mal.
  • Es verging der erste Tag an dem in der Windel KEIN Muttermilchstuhl war – die Windelexplosion am nächsten Tag musste ich selbstverständlich fotografisch festhalten
  • Deine Augen verfolgen uns mittlerweile ganz genau.
  • Du bist vormittags gut und gerne mal 3-5 Stunden am Stück wach.

Das magst Du:

  • Ich wiederhole mich, aber so ist es eben: stillen
  • Den Fön. Wenn Du Baden warst, magst Du es unheimlich anschließend mit warmer Luft trocken gepustet zu werden. Den Fön haben wir mittlerweile an der Wickelkommode geparkt, da du auch sonst sehr gut damit beim Wickeln zu beruhigen bist.
  • Du bist mir die letzten 2 Tage im Fliegergriff eingeschlafen – vielleicht endlich mal eine Position die du nicht zum schreien findest.

Das magst Du nicht:

  • den Kinderwagen, auf den Arm genommen zu werden, Blähungen, Schuckeln, allein irgendwo liegen, senkrecht sein, Bäuerchen, Musik, Lärm, Stille… jeder Tag ist neu und anders mit Dir. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll?!
  • Senkrecht auf dem Arm sein – ist immer noch nicht dein Fall.

Und sonst so?

  • Hier ist gerade ziemlicher Ausnahmezustand da du so extrem unruhig und unzufrieden bist. Ach Baby M. – wüssten wir nur was dich genau plagt. Wir schieben ganz viel auf den Bauch, wissen es aber letztlich doch nicht und rätseln uns verrückt. Nach einem wirklich wirklich schlimmen Tag war mein einziges Ziel für den kommenden Tag: kein schreiendes Kind. Der Wechsel zwischen Brust, Schnuller, Fliegergriff, Federwiege und Wippe hat dann tatsächlich funktioniert und du hast dich immerhin nicht komplett weg geschrien. Kann nur besser werden hier.

VERZWEIFLUNG?

Tja.. diese Verzweiflung über all die momentan so ätzenden Umstände ist ziemlich groß. Das führt dazu, dass man quasi nach jedem noch so kleinen Strohhalm fasst. Nun hat der Mann nach durchwachten Nächten, an denen er quasi ununterbrochen an der Federwiege wippen musste, von einen auf den anderen Tag einen Motor für eben diese bestellt. Damit man seinen gefühlten Radius von einer Armlänge mal wieder verlassen kann. Ich vegetiere bisher tagsüber ebenso in genau diesem Radius vor mich hin. Und man mag auch ganz gern mal wieder einen anderen Raum im eigenen Haus betreten. Hoffen wir also, dass das Teil unsere Träume wahr macht.

Ansonsten reagiert mittlerweile auch das Kindlein auf das Gebrüll und schreit auch mal kurz zurück.. Baby M. lässt sich davon selbstverständlich nicht beirren und kreischt weiter in einer Tour. Wir haben das ganze Drama natürlich auch per Video festgehalten. Und gleich mal an alle ungläubigen Verwandten verschickt. Die anschließenden Ratschläge der Umgebung sind zu herrlich und sollten eigentlich einen eigenen Blogbeitrag bekommen. Finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen einem fünf Wochen alten Säugling tatsächlich böse Absichten oder gar Manipulation unterstellen. Einfach nur verrückt.

Vier Wochen Baby M. – Vier Wochen zu Viert

Mal sehen ob wir ab jetzt noch im wöchentlichen Rhythmus bleiben… Jetzt aber erst einmal zur vierten Woche. Eine kleine Berg- und Talfahrt liegt in dieser Woche hinter uns. Baby M.. nun ja. Ich sag’s mal so: es ist kompliziert. Sehr kompliziert. Das Baby kreischt sich herrlich durch den Tag, kotzt und stillt in herrlich kurzen Abständen und auch sonst ist gerade eigentlich alles nur sehr bescheiden. Ich laufe den ein oder anderen Tag extrem auf dem Zahnfleisch. Hinzu kommen diverse Krankheitswellen bei allen Familienmitgliedern. Es läuft einfach nicht rund. Am schlimmsten? Keine Frage, die Nächte. Aber dazu wird es noch mal einen extra Post geben. Nun erst einmal schnell: Woche vier mit Baby M.

Skills:

  • Ich hatte es bisher noch gar nicht erwähnt, daher dann jetzt: du kannst mit der Zunge schnalzen. Ein typisches Stillzeichen, wie ich in meiner Ausbildung gelernt habe. Zuckersüß wenn Du das machst.
  • Trägt Mama die Haare offen, so verfängst Du dich zu gern darin. Panisch suche ich danach alles nach losen Haaren an deinen Fingerchen ab.. liesst man ja auch grausame Dinge von amputierten Zehen etc. Himmel!
  • Hatte ich es schon geschrieben? Weiß gar nicht.. jedenfalls nimmst du einen Schnuller. Und das sehr sehr gut. Letzte Woche haben wir damit einen Stau auf der Autobahn erfolgreich überbrückt.

Das magst Du:

  • Deine Federwiege
  • ansonsten findest Du eigentlich alles ziemlich doof

Das magst Du nicht:

  • Das erste Mal Shopping Center. Ich hatte es schon im Blut. Und ich sollte Recht behalten. Du bist wohl doch ein ähnliches Sensibelchen wie deine große Schwester. Am Abend war Schreialarm.. wir taten alles um es Dir leichter zu machen all die Eindrücke zu verarbeiten. Letztlich heisst es jetzt erst mal: wir bleiben zu hause. Punkt.
  • Wach sein.. so generell… wach bedeutet hier oft: quengelig. Gut, wir kennen es nicht anders von Deiner Schwester damals. Aber es ist schon ziemlich anstrengend diese Wachphasen zu überstehen, wenn da nur Gezappel, Gemecker und Gebrüll ist.
  • Mit den Fingern (von denen Du noch gar nicht weißt das sie überhaupt zu Deinem Körper gehören) die eigenen Haare am Hinterkopf fassen und dran ziehen wie verrückt. Was für ein Gebrüll.

Und sonst so?

  • Du kleiner Streuselkuchen.. die Neugeborenenakne hat unser zweites Mädchen voll im Griff. Entsprechend verrückt und bunt siehst du momentan im Gesicht aus.
  • Ich weiß auch nicht. Du bist – wie Deine Schwester – KEIN Anfängerbaby. Oft unzufrieden und vom Bauch geplagt, bist du die meiste Zeit eher unleidlich. Da helfen meistens nur die Möppis von Mama oder die Federwiege, die wir mittlerweile keineswegs mehr missen möchten.
  • Du spuckst deutlich mehr als in den Wochen zuvor – warum auch immer. Wir stillen daher jetzt hauptsächlich halb aufrecht und achten auf ein Bäuerchen.
  • Du hattest Besuch aus Bayern und bist nun um 1x Windelsponsoring und 1 Kuscheltier reicher.

Die U3

Eckdaten:

Gewicht: 5120g – Gewicht grosse Schwester damals im selben Zeitraum: 4200g
Größe: 56cm – schon 1cm gewachsen
Kopfumfang: 38,5cm – im Vergleich zur Geburt: 36cm
Vitamin K: check
Entwicklung: völlig zeitgerecht, alles so wie es sein soll

Melancholie:

Ich musste tatsächlich schon die gesamte Größe 50-56 aussortieren. Tja. Das kannste Dir nicht ausdenken. In der vierten Woche ist das Kind gefühlt über Nacht so heftig gewachsen, dass plötzlich von einem Tag auf den anderen die Klamotten nicht mehr passten, die wir doch so gern noch etwas länger an ihr gesehen hätten. Stattdessen liegen diese nun in einem Wäschekorb und warten darauf, in der Garage in eine größere Kiste zu kommen und eingemottet zu werden. Verrückt. In mir macht sich Melancholie breit.. die nicht so schlimm ist, da ein drittes Kind nach wie vor im Raum steht und in unseren Herzen schon jetzt einen Platz hat. Hach.

Der Osteopath

Ähm nun ja. Ein Kapitel, welches wir gerne hinter uns lassen möchte. Ich mag trotzdem kurz berichten. Sowohl von meiner Hebamme als auch von unserer Kinderärztin wurde uns eine bestimmte Ostepathin in der nächst größeren Stadt empfohlen. Für uns gab/gibt es mehrere Gründe, einen Osteopathen aufzusuchen. Baby M. hat beim Liegen eine Lieblingsseite.. wie schon die große Schwester damals. Zudem kamen/kommen sehr schlimme Verdauungsgeschichten, unruhige Nächte und vor allem ein sehr seltsamer Schlaf. Baby M. schläft nämlich immer so 10 Minuten, drückt dann wie verrückt, ist unruhig, schläft wieder ein und dann beginnt das Ganze von vorn. Gut, dachten wir… gehen wir mal zum Osteopathen. Leider war besagte Ärztin/Ostepathin aber gar nicht da. Es wurde auch nicht kommuniziert. Jedenfalls war die fahrt dahin schon eine einzige Tortour für Baby M. und ich wieder einmal kurz vor einem Heulkollaps. Die „Behandlung“ war nicht besser. Anamnese? Was ist das? Damit ging es schon los. Die einzigen Ratschläge waren das Kind von der anderen Seite anzusprechen und selbst nichts Blähendes zu essen. Aha. Die Frau wirkte völlig überfordert, erzählte 3x das Gleiche und war auch sonst eher unbemüht. Ich heulte im Treppenhaus auf dem Weg zum Auto sofort los und flennte noch den gesamten Weg nach Hause. Es war sooo umsonst. Eine einzige Qual fürs‘ Baby und für uns. Nun denken wir uns: aussitzen und Tee trinken. Hat beim Kindlein damals auch am besten geholfen. Denn: irgendwann wird alles besser. Irgendwann.

Drei Wochen Baby M. – Drei Wochen zu Viert

Die dritte Woche war… nun ja. Schwierig. Ich sag’s mal so: ich saß nachts schon mal heulend im Bett und versuchte verzweifelt das Kind in den Schlaf zu wiegen. Funktionierte natürlich nicht. Baby M. ist momentan sehr sehr unruhig. Schläft ein, wird 3 Minuten später wach, gibt seltsame Geräusche von sich und macht mich in einer Tour wach. Entweder kotzt sie leise vor sich hin, quakt, heult, brüllt, dreht sich hin und her oder sucht nach der nächsten Portion Milch. Tja.. und dann liegst Du da.. und fragst dich.. wie es bitte so schnell 4 Uhr werden konnte und du doch erst 30 Minuten geschlafen hast. Überhaupt ist man ja im Halbschlaf nicht mehr Herr seiner Sinne. Und so verzweifelt man in so mancher Nacht. Und ließt dann auf sozialen Netzwerken von furchtbar schlimmen Schicksalen.. die einen erden.. und glücklich stimmen.. dass das eigene Kind sich überhaupt meldet. Tja, so ist das. Das Leben kann furchtbar ungerecht sein. Daher versuche ich irgendwie Kraft zu sammeln. Aus Baby M. Wie auch immer das auf lange Sicht funktionieren soll. Denn ich bin ehrlich: ich bin sehr sehr sehr müde und somit extrem erschöpft.

Skills:

  • in Bauchlage hebst Du Dein Köpfchen wirklich toll und winkelst auch Deine Beine kräftig an!
  • Du Speckmaus! In zwei Wochen hast du sage und schreibe etwa 700g zugenommen. Zu Beginn von Woche drei hast Du 4480g auf die Waage gebracht. Haben wir nicht schlecht gestaunt.
  • Grundsätzlich siehst Du deutlich größer und speckiger aus.. wir haben Bilder mit Deiner Schwester von damals verglichen.. du wirst wohl deutlich mehr Speckröllchen entwickeln. Ach, da freue ich mich!
  • Windelgröße 1 wird wohl zeitnah durch Windelgröße 2 ersetzt
  • Diese Geräusche… wie ein Meerschwein quiekst Du – bevorzugt im Schlaf – vor Dich hin.

Das magst Du:

  • Baden wird hier weiterhin sehr gut angenommen. Die große Schwester ist ab sofort die Waschlappen-Beauftragte und meistert ihre Aufgabe mit Bravour.
  • Deine Federwiege rettet uns wirklich hin und wieder manch ausweglose Situation. Du liebst es darin zu liegen und zu schaukeln.

Das magst Du nicht:

  • Bauchlage findest Du eher semioptimal
  • nach drei Wochen kann man sagen: Gewickelt werden gehört nicht zu Deiner Lieblingsbeschäftigung.
  • Dein Popo war etwas wund, so dass wir mit Windelwechsel und Heilwolle der Hebamme reagiert haben. Seitdem ist es deutlich besser.
  • Blähungen

Und sonst so?

  • Besuch: wir hatten allerlei Besuch die letzten Tage. Entsprechend gab es Abends die ein oder andere Schreistunde.
  • Größe 50 ist aussortiert und wir gehen stramm auf die 62 zu… zu Hilf!
  • Wir haben Dich das erste Mal über dem Waschbecken abgehalten – und siehe da: Muttermilchstuhl für alle!

Und die Mama?

  • Ich erhole mich eher langsamer als beim ersten Mal. Das liegt vor allem am niedrigen Hb Wert, dem ich fleißig mit allerlei Zeug entgegen wirke. Dennoch: mir wird schnell mal schwarz vor Augen. Auch unterzuckere ich wahnsinnig fix aufgrund des Stillens und brauche wirklich alle paar Stunden etwas zu essen.
  • MÜDE!!!!

Zwei Wochen Baby M. – zwei Wochen zu Viert!

Zwei Wochen Baby M.

Ach ja.. in den ersten Wochen passiert einfach so unwahrscheinlich viel. So viel, dass man um einen wöchentlichen Bericht gar nicht drum herum kommt. Zumindest geht es mir aktuell so. Vielleicht ändert sich das in wenigen Wochen oder Monaten. Wir werden sehen. Jedenfalls startete die letzte Woche recht „wach“.. denn Baby M. wird wacher. Auch Nachts. Wo wir schon bei einem Thema wären, was ich wohl tatsächlich beinahe vergessen habe: Müdigkeit. Himmel. Ich vermute, dass ist mal wieder einen extra Post wert. Aber diese bleierne Müdigkeit ist wirklich heftig. Ansonsten ist es hier immer noch sehr muckelig und kuschelig. Wir genießen die Zeit als Familie sehr. Unser Tag besteht gefühlt nur aus Stillen und Baby gucken. Alles so, wie es vermutlich sein soll. Hach ja. Nun aber zu Baby M. und ihre zweite Woche.

Skills:

  • Zack, die erste Windel wurde zum Überlaufen gebracht
  • Du schaust genauer – zumindest ist das unser Gefühl. Als würdest Du beginnen, Dinge zu fixieren.
  • Du machst erste Anstalten, dich vom Rücken auf die Seite drehen zu wollen – Himmel.
  • Du hast jetzt in der Regel 2 längere Wachphasen am Tag.
  • Deine Schwester kann Dich abknuddeln wie sie will: in den meisten Situationen bleibst Du dabei sehr entspannt.

Das magst Du:

  • wir haben das Gefühl, dass es auf dem Arm jetzt besser ist. Liegen ist aber immer noch beliebter
  • nach wie vor: Stillen. Deine liebste Beschäftigung. Dein Fels in der Brandung. Dein Einschlafritual. Wenn es nach Dir ginge, würdest du wohl den gaaaaanzen Tag stillen.
  • Das Tragetuch. Gleich zweimal kam es in Woche zwei zum Einsatz. Gefühlt nach drei Sekunden warst du tief und fest eingeschlafen. Soooo ein tolles Gefühl.
  • Die Federwiege! Hatten wir uns nur einen Tag vor Deiner Geburt von einer Freundin geliehen und abgeholt. Und zack.. man wippt und du findest es toll.

Große Schwesternhand hält kleinen Babykopf.

Das magst Du nicht:

  • Vermutung: Bauchweh. Du pupst in Woche zwei deutlich mehr als in Woche eins. Dein Bäuchlein scheint dich schon hin und wieder zu quälen..letztlich wissen wir es aber nicht genau und können nur Vermutungen aufstellen.
  • Seit einigen Tagen wird der Abend regelrecht zur Tortour. Du stillst quasi ohne Unterlass. Stundenlang. Meckerst, beschwerst dich lautstark. Und findest schlecht in den Schlaf. Neulich rettete uns einfach nur das Tragetuch aus dem Teufelskreis: Stillen, kotzen, stillen, kotzen.
  • Ich vermute: auch Du wirst kein Kinderwagenkind. Wenn Du tief und fest schläfst, dann kann man dich darin schon umher schieben. Wenn du allerdings quengelst und man versucht, dich durch schaukeln im Kinderwagen ruhig zu bekommen: Fehlanzeige.

Immer noch ein kleiner Blondie. 

Und sonst so?

  • Du hast Dein erstes Bad genommen. Nachdem tagelang Milch in die niedlichen Speckfalten rund um den quasi nicht vorhandenen Hals gelaufen sind, dachten wir: baden wir mal das Kind. Gesagt, getan. Baby M. fand es toll und hat sich nicht beschwert.
  • Du hast Dich erneuert wie eine kleine Schlange. Zwischenzeitlich rieselten die Hautschüppchen nur so von Deinem Bauch und Deinen Füßen. Nach wenigen Tagen war der Spuk nahezu vorbei und Du rundum erneuert.
  • Die Hebamme und ich haben noch mal bezüglich Deiner Größe nachgemessen. Hebamme kam auf 54cm, ich auf 55cm. Von wegen auf 50cm geschrumpft.. Pfff….
  • Deine Nabelklemme ist abgefallen. Genau von Tag 10 auf Tag 11.

In der Federwiege. 

Der schönste Moment der Woche:

Tja, was soll ich sagen? Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass wir eigentlich eher „Team 3 Kinder“ sind. So vom Gefühl und überhaupt. Auch nach der Geburt und der anstrengenden Schwangerschaft sehe ich das noch so. Und dann stehen der Herzmann und ich letzte Woche am Laufgitter, schauen auf unser neues Babymenschlein hinab… er legt den Arm um meine Schulter und sagt:

„Irgendwann machen wir noch mal ein Drittes. Zwei haben alle. Das ist ja langweilig.“

Ich drehe meinen Kopf zu ihm, knutsche ihn ab und sage: „Ich weiß schon, warum ich genau dich geheiratet habe!“ Und es stimmt. Was solche Dinge angeht, sind der Herzmann und ich einfach einer Meinung. Kinder sind so toll. Auch wenn wir im Haus eigentlich keinen Platz dafür haben.. und über die Finanzen brauchen wir ja auch gar nicht reden. Aber hey… kommt Zeit kommt Rat. Jetzt muss ich 2020 erst einmal mein Studium zur Hebamme beenden und danach sehen wir ganz entspannt weiter.

Juli 2018 – Rückblick Kindlein

Juli 2018 – Fünf Jahre alt

Der Juli war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Monat für das Kindlein. Denn: es hatte Geburtstag. Unser Mädchen wurde tatsächlich 5 Jahre alt. Den entsprechenden Post zu ihrer Unterwasserwelt Party habe ich ja bereits vor einigen Wochen online geschickt. Zudem hatten die Tante und der Herzmann ebenfalls im Juli Geburtstag. Hinzu kam der Endspurt der Schwangerschaft mit Baby M. Der Juli war daher sehr anstrengend für mich… aber umso schöner für das Kindlein. Denn: die Maus hat so einige Entwicklungssprünge hinter sich. Darf ich erwähnen wie stolz wir sind? Määäächtig!

Mit der Omi.

ZWEI GROSSE SCHRITTE

1) Ich schlafe jetzt allein!

Ja. Richtig. Nachdem das Kindlein ein neues Zimmer bekommen hat, gab es plötzlich so etwas wie einen Klick-Moment. Nachdem sie beinahe fünf Jahre Nacht für Nacht entweder an Mamas oder Papas Seite verbrachte… sagt sie plötzlich „Ich möchte heute allein in meinem Bett schlafen.“ Der Mann und ich schauten uns erst mal an wie zwei Außerirdische. Doch das war noch nicht genug! Das Kindlein bestand auch darauf allein einschlafen zu wollen. Zu viel für die Mama. Ich spürte schon die ersten Tränen hoch stiegen. Doch die wurden erst einmal beiseite geschoben.. denn so richtig dachten der Mann und ich nicht daran, dass es wirklich klappen würde. Und dann stieg sie in ihr Hochbett, wurde zugedeckt, machte ihre Toniebox an und schickte uns weg. Ich heulte vor der Tür in Papas Armen. Vor Freude, vor Stolz, vor allem Möglichen. So viele Emotionen löste das Ganze aus.. an dieser Stelle sei auch noch einmal die Schwangerschaft erwähnt, die hormonell gesehen vermutlich noch die Kirsche auf der Torte war. Hehe. Jedenfalls schlief das Kindlein dann tatsächlich allein ein. Eine Ära endete. Und wir waren auf der einen Seite sehr stolz, auf der anderen Seite aber auch sehr traurig. Wir genossen ihre Nähe, jeden Tag. Immer. Und wir waren froh, dass wir ihr das geben durften, was sie so lang brauchte. Und nun, zack vorbei.

Nach etwa einer Woche wollte sie hin und wieder jemanden, der bei ihr bleibt bis sie eingeschlafen war. Dennoch blieb sie im Großen und Ganzen immer in ihrem Bettchen. In den letzten so extrem heißen Tagen konnte ich sie zum Schlafen bei mir im Schlafzimmer „überreden“. Hier war es angenehm kühl.. Und so konnten wir bis zur Geburt der kleinen Schwester noch einige innige Momente genießen. Wir sind gespannt wie es hier weiter geht. Aber bis dahin haben wir ja jetzt erst einmal einen würdevollen Kuschelersatz in Baby M.

Mama tobt sich aus. 

2) Ich übernachte jetzt woanders!

Ja. Richtig. Das Kindlein hat das erste Mal woanders übernachtet. Es waren zwar „nur“ die Nachbarn – also das Haus direkt neben uns… aber: es klappte. Zwei Anläufe brauchte das Mädchen. Den ersten Abend lag sie ewig wach neben der Freundin, während Papa noch Händchen hielt. Irgendwann resignierte sie und gab auf. Und war von sich selbst wahnsinnig enttäuscht. Papa trug sie darauf hin zu mir und keine drei Sekunden später war sie im Tiefschlaf. Doch das wollte sie scheinbar nicht auf sich sitzen lassen… und schwups: sie versuchte es den Tag darauf erneut. Und dieses Mal klappte es. Stolz wie Oskar lief sie uns den nächsten Tag in die Arme und tat dennoch so, als wäre nix gewesen. Für sie ist das ein enormer Meilenstein – in vielerlei Hinsicht. Lange Zeit war so etwas nämlich absolut undenkbar. Ich bin ganz froh sie nie nie gedrängt zu haben. Stattdessen zeigte sie uns den richtigen Zeitpunkt. Und so wie es war, war es einfach perfekt. Jawohl!

ALLES IST IRGENDWIE ANDERS

Das Kindlein verändert sich irgendwie. Und wir Eltern haben sehr oft das Gefühl, dass wir da nicht mitkommen. Manchmal fragen wir uns, ob es da überhaupt noch diese Erstgeborene gibt. Sie ist sehr selbstständig und unabhängig – und lässt uns das auch spüren. Es ist schwer in Worte zu fassen.. aber sie wird groß. Sie braucht uns für sehr viele Dinge nicht mehr. Und die letzten ganz tief greifenden Entwicklungen zeigen diesen Werdegang Tag für Tag. Es ist manchmal wirklich schwierig.. es zu akzeptieren, wahr zu haben. Wie oft habe ich in den letzten Wochen zum Herzmann gesagt: Gut, dass da jetzt das Zweite kommt, das kuschelt wenigstens hin und wieder. Denn ja, das Kindlein ist eher nicht mehr verkuschelt, braucht wenig Körperkontakt, zieht einfach ihr Ding durch. Sie ist so viel mutiger als früher, traut sich Dinge, ist stark.. und wir glauben, dass sie grundsätzlich ein sehr sehr glückliches Kind ist. Das war unser Ziel und bisher.. so hoffen wir.. haben wir das ganz gut hin bekommen.

U9

Wir hatten die U9
mit einem sehr kooperativem Mädchen
sie kann hüpfen, springen, auf einem Bein hopsen
malt Menschen, Striche, Dreiecke, Vierecke
hat den Sehtest bestanden
spricht perfekt
ist 111cm groß
wiegt 17,8kg
hat einen Kopfumfang von 52,5cm

GESPROCHEN WURDE AUCH

Mama: „Du bist mein größter Schatz auf der Welt!“
Kindlein reimt darauf hin: „Und das ist Alles, was zählt!“

Mama: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Oma: „Kindlein, ich hab‘ Dich lieb!“
Kindlein schweigt.
Oma: „Und was sagt man da?“
Kindlein: „Danke!“

„Das ist doch alles babyeinfach!“

„Ich bin eine Expertin im Trinken!“

Mama: „Es riecht hier irgendwie nach Hunde- oder Katzenkacka!“
Kindlein: „Also ich finde es riecht hier nach Nudeln mit Pesto!“

„Wenn wir einen Jungen bekommen, kann der ja auch einfach Lutz heißen.“

DER ERSTE WITZ VOM KINDLEIN

Gehen zwei Tomaten über die Straße. Wird eine überfahren. Sagt die andere: „Passiert!“

Juni 2018 – Rückblick – 2 Jahre & 11 Monate

(Werbung da Verlinkung, selbst gekauft) Der Juni war ein ganz komischer Monat. Er zog sich wie Kaugummi und ging doch irgendwie ganz schnell vorbei. Ist vermutlich so ein Schwangerending – keine Ahnung. Aber es geht ja in diesen Rückblicken vor allem um unser Kindlein. Fünf verrückte Jahre wird sie im Juli. Daher jetzt schnell der Juni Rückblick. Das Kindlein ändert sich gerade. Dazu werde ich im Juli Rückblick noch mal einen für uns sehr historischen Tag verbloggen. Aber abgesehen davon ist sie einfach kein Kleinkind mehr – und zeigt uns das jeden Tag. Müssen wir wohl akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

Erdbeeren pflücken auf dem Feld. 

KINDERTAG

Am 01.06. war Kindertag. Ein Tag, der in unserer Region groß gefeiert wird. Die Kita wurde geschmückt und es wurde ein großes Frühstück auf der Terrasse vorbereitet. Dann regnete es kurz und heftig.. trotzdem wurde gefeiert. Das Kindlein bekam ein tolles Playmobil-Auto, welches wir im örtlichen Spielzeuglagen sehr sehr günstig geschossen hatten. Sie liebt das Auto,  nicht zuletzt da es pink/rosa ist… es ist auch einfach sehr „real“. Ein richtiges Familienauto eben. Jedenfalls kann ich es uneingeschränkt weiter empfehlen. Ich mag ja so „echte“ Sachen. Mal keine Feenwelt.. nein, eine richtige Familie in einem normalen Auto. 

GEREDE

Mama: „Ich bin so stolz auf Dich!“
Papa: „Ich bin auch sooo stolz auf Dich!“
Kindlein: „Jetzt streitet euch doch nicht wer stolzer ist!“

„Och Mensch Mama“ plus Augenrollen!

„Tante J., warum hast du noch nicht geheiratet, bevor du so alt geworden bist?“

Papa: „Mama würde gerne mal mit dir kuscheln.“
Kindlein: „Och man, ich hab hier jetzt zu tun!“

„Du bist die blödeste Mama auf der ganzen Welt.“

Streit um die Bezeichnung eines Fisches. Kindlein will nicht akzeptieren, dass Clownfische eben Clownfische und nicht – wenn es nach ihr geht – Nemofische heißen. Der Versuch es zu erklären, eskaliert kläglich und sie brüllt während sie die Tür donnert „Du bist ja noch dooferer als ich dachte!“

Sommer. Immer, überall. 

UND SONST

Das erste Mal auf der großen Bühne. Das Kindlein hatte quasi die Ehre auf dem örtlichen Stadtfest zusammen mit ihrer Kita ein Liedchen zu singen. Und dann lief sie da hoch, stand neben ihren Freunden, begann zu singen. Und ich? Begann zu flennen während meine Kamera heiss lief. Gut, ich war schwanger und voll mit Hormonen. Trotzdem. Ergriffen stand ich da und musste echt drei Mal schlucken. Mein Mädchen. Mein Kindlein. So gross und doch so klein. Ich glaube, genau SO fühlt sich echter Stolz an. Der Mann rollte nur wieder die Augen über die rührselige Ehefrau. Aber was soll ich auch machen? Da steht mein Kind und singt zur Eröffnung des Festes und ich stehen wie ein Groupie in der ersten Reihe. Schön war es. Das ganze Fest. Und überhaupt.

Es gab ein neues Zimmer. Finanziell gesehen war das gerade nicht so toll, nachdem wir in letzter Zeit so einiges in andere Dinge investiert hatten. Aber es half ja nix.. denn Baby M. im Bauch benötigt ja auch irgendwie Möbel. Und die hatte das Kindlein. Und die waren zudem mittlerweile auch viel zu klein. Alles wurde gequetscht und gedrückt. Also stellte ich ein Konzept für das neue Zimmer zusammen. Und eines Tages fuhren wir dann zum Möbel Schweden und kauften kräftig ein. Außerdem strich der Papa das Zimmer neu, Möbel wurden verrückt und neu aufgebaut. Es war irgendwie alles sehr anstrengend und zeigte mir mehr als 1x, dass ich mich ausruhen muss. Drei Stunden Ikea? Etliche Wehen und Schmerzen am Abend. Das mich das so fertig macht. Es ist echt heftig. Jedenfalls hat das Mädchen jetzt genau das, was es wollte: einen rosa Mädchentraum. Ich habe mich bemüht und es eher altrosa und Pastell eingerichtet. Wir finden es jedenfalls wunderschön und das Kindlein ist total glücklich.

1 Herz für Papa, 1 Herz für Mama, 1 Herz für sie selbst und 1 Herz für die kleine noch ungeborene Schwester. 

BALD GANZ GROSSE SCHWESTER

Hach ja. Ich hatte ja schon oft über die Vorfreude des Kindleins gesprochen. Und eigentlich verdient das Bild einen eigenen Post. Aber ich komme aus zeittechnischen Gründen einfach nicht dazu noch mehr zu bloggen. Da sitzt das Kindlein am großen Tisch, malt Herzen und beginnt diese auszuschneiden. Ich denke mir nichts dabei, bis sie mir ihr Ergebnis präsentiert: 4 Herzen. Für jeden eines. Und auch ihre kleine, noch nicht geborene Schwester Baby M. vergisst sie nicht. Ich war natürlich gleich am Rand zum Heulen, riss mich aber fleissig zusammen. Ist das nicht toll? Im Alltag geht die Schwangerschaft und auch das bald kommende Geschwisterchen mittlerweile eher unter. Das Kindlein küsst zwar immer noch meinen Bauch zu jedem Abschied und auch morgens nach dem Aufstehen.. ja, sie legt auch mal die Hand rauf und sagt „M. du darfst die Mama nicht so doll treten.“ .. aber sonst… nun ja. Sie ist eben mit anderen Dingen beschäftigt. Umso schöner sind diese kleinen Momente. 4 Herzen. Bald nur noch drei, wenn meines weiterhin in diesem Tempo schmilzt. Vielleicht ja irgendwann auch 3 kleine Miniherzen. Wir werden sehen.

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Mai 2018 – Rückblick

4 Jahre und 10 Monate ist unser Kindlein nun alt. Nicht mehr lang.. und der fünfte Geburtstag steht vor der Tür. Kurz darauf die Geburt unserer zweiten Tochter. So schön der Mai auch war… wir haben viel erlebt.. umso glücklicher bin ich, dass wir nun Juni haben. Denn August ist weniger weit weg vom Juni als vom Mai. Und so rückt die Ankunft von Nummer zwei immer näher. Ich freue mich wie irre, habe aber gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen ganz viel Angst. Aber dazu irgendwann mehr. Nun erst mal zum Kindlein. Denn das hat auch so einiges Neues zu bieten.

SCHLAF KINDLEIN…

Das Kindlein macht in der Kita schon seit sie vier Jahre alt ist keinen Mittagsschlaf mehr. Das war ein ziemlich harter Kampf, dieses Thema endlich bei den Erziehern so durchzusetzen. Schon Monate, beinahe Jahre zuvor… war das Kindlein immer die Letzte beim Einschlafen, tat sich schwer mit dem Schläfchen in der Kita. Das Resultat waren Abende bis 22.00 oder 23.00 Uhr. Immer. Jeden Abend lag das Kindlein stundenlang wach und fand nicht in den Schlaf. Sie bemühte sich, aber es klappte einfach nicht. Heute haben wir folgende Situation. Mittagsschlaf gibt es nicht mehr. Eigentlich. Manchmal allerdings sammelt das Kindlein über Tage hinweg ein derartiges Defizit an, dass dann irgendwann doch die Augen zuklappen. Einfach so. Irgendwo. Bevorzugt im Auto auf dem Weg irgendwo hin. Denn das Auto war schon immer ein Garant zum Einschlafen. Nun sind wir ja schon einige Zeit zuvor immer mal wieder Abends kilometerweit gefahren.. das hatte irgendwann ein Ende. Gut so. Oft schläft das Kindlein Abends erst 21.00 Uhr oder 21.30 Uhr ein. Und ist morgens so gegen 7.30-8.00 Uhr am Start. So sammelt sich über die Tage einiges an Schlafmangel an. Und der wird entweder mit einem Abend in dem es früh ins Bett geht kompensiert.. oder eben mit einem Schlaf im Auto. Neulich hatte sie ihr iPad beim Fahren und reicht es mir mit dem Wort „müde“ zurück nach vorn. 30 Sekunden später war sie tief und fest im Traumland. Passiert. Und ist zuckersüß.

NEUES?

Ihre Malskills sind ziemlich genial geworden. Menschen werden immer präziser, Tiere ebenso. Außerdem werden seit neuestem immer ein Himmel und ein Boden dazu gemalt. Der Boden ist immer Gras und grün, der Himmel ist ein sattes blau. Überhaupt ist Malen und Zeichnen hier echt total angesagt. Da hatte sie zu Ostern erst neue Buntstifte bekommen… sind die jetzt schon wieder ziemlich kurz. Ebenso ganz neu: Helden aus dem Fernsehen malen. Der Sandmann hat es schon auf ein Blatt Papier geschafft, eben so die PJ Masks und Bibi Blocksberg. Ach und das Kikaninchen. Und diverse andere Fantasietiere.

Außerdem hat sie uns neulich damit überrascht, dass sie Hüpfkästchen auf den Boden gemalt hat. Mit Kreide. Und in die Kästchen hat sie einfach Zahlen hinein geschrieben. Hab leider vergessen es zu fotografieren. Aber sie hüpfte drauf herum und plapperte fleißig vor sich hin. Was sie übrigens sehr gern den ganzen Tag macht. Also reden. Über alles Mögliche. Bevorzugt über ihre imaginären Freunde. Tageserlebnisse muss man ihr schon aus der Nase ziehen. Fragen danach werden zumeist mit Ignorieren oder den Worten „weiß ich nicht mehr“ quittiert.

Kleine Klettermaus. Sie macht neuerdings Schweinebaumel ohne Festhalten – wie sie ganz stolz betont. Außerdem versuchen wir weiterhin an einem Radschlag zu arbeiten, ebenso gibt es erste Fortschritte in Sachen Handstand. Trotzdem ist sie immer noch sehr sehr vorsichtig was neue Dinge angeht. Auch beim Klettern. Während unseres Kurzurlaubes kletterte sie in so einer Art Röhre durch die Gegend und brauchte letztlich ganz konkrete Anweisungen vom Papa, da sie sich hier und da nicht weiter traute. Aber gut. Vorsichtiges Mädchen eben. Ist ok und mir lieber als ein Kamikaze Kind in der Notaufnahme.

ERLEBTES

Männertag

Zum Männertag war der Mann – verständlicherweise – unterwegs. Mit dem Fahrrad und vielen anderen männlichen Mitbürgern. Hehe. Und Mama verabredete sich mit den Freundinnen am See. Da eine Freundin direkt ein Seegrundstück hat, macht es deutlich einfacher. Und so tummelten sich die Kinder, während sich die Mamas begrillen ließen. Herrlich. Das Kindlein war abends entsprechend früh im Bett und der Tag dank Sonne und Hitze perfekt.

Kurzurlaub am Meer

Dazu habe ich ja schon einen ausführlichen Post verfasst. Daher brauche ich hier ja nicht mehr viel schreiben. Jedenfalls war das der letzte Kurzurlaub vor der Geburt des zweiten Mädchens. Mehr schaffe ich einfach nicht mehr. Das ist nervig, aber ich kann es leider auch irgendwie nicht ändern. Schmerzen und allerlei Wehwehchen zwingen mich regelrecht dazu. Und ich gebe allmählich zu: ich mag gar nicht mehr schwanger sein, Genießen kann man das mittlerweile nicht mehr nennen. Aber dazu dann später mehr im Schwangerschafts-Update.

Die erste Zecke

Das Erlebnis der anderen Art. Es war soooo igitt igitt. Überhaupt finde ich diese kleinen Krabbler so ekelhaft.. bäh. Und dann entdecke ich beim Kindlein eine am Rücken. Schon fest. Freitag späten Abend. Und weil ich mir schon einen kleinen roten Rand drum herum einbildetet fuhren wir zum Kindernotdienst. Der Papa direkt von Arbeit, da er dummerweise ihre Krankenkarte hatte und Mama von Oma aus bei der wir gerade zum Eis essen waren. Alles etwas hektisch und überstürzt. Das Kindlein wusste zwischendurch gar nicht wie ihm geschieht. Habe es aber immer und immer wieder erklärt. Für die Zukunft wissen wir jetzt dank sehr netter Ärztin was zu tun ist und auf was wir achten müssen. Muss ich so schnell nicht wieder haben. Bäh.

UND BALD

Der Geburtstag steht vor der Tür. Das für mich letzte Fest vor der Geburt von Baby M. Nach langem Hin und Her hat sich Madame nun für einen Unterwasserwelt Geburtstag entschieden. Nun plane ich natürlich schon eine Weile dafür. Die Einladungskarten sind gerade in der Produktion (selbst gemacht).. und werden dann demnächst verteilt. Ich versuche es klein zu halten.. keine Ahnung ob das gelingt. Da ich aufgrund der fortschreitenden Schwangerschaft ziemlich mit Schmerzen geplagt bin, schaffe ich es wohl nicht, die Party zu organisieren, die das Kindlein verdient hat. Aber gut. Ich gebe mein Bestes und hoffe, es gefällt ihr. Fischernetze und Co. sind schon auf meinem Wunschzettel…

GEREDET WURDE AUCH

„Jetzt fängst du auch noch damit an Mama. Jetzt reicht’s mir langsam!“ Ooooookayyyy….

Mama: „Mausiiiiiiii!“
Kindlein: „Was denn? Schon wieder kuscheln oder was?“
Es wird so was von Zeit für Nummer 2.

„Ich bin brilliant.“

„Ich habe meinen Papa lieb, er ist mein größter Gurkendieb.“

Zieht die Beine an und steckt sich die Knie unter das T-Shirt.
„Guck mal, ich hab schon Brüste.“
Ah ja.

„Ich will helfen, ich will helfen!“
Tatsächlich ein oft verwendeter Satz.

„Mama, du hast da Falten oben auf der Stirn!“
Kind günstig abzugeben. 

April 2018 – Rückblick

Oh du geiler April.. anders kann man es ja nicht ausdrücken, oder? Letztes Jahr noch der kälteste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, dieses Jahr der wärmste. Es war einfach herrlich. Entsprechend waren wir viel draußen, unter anderem schon direkt am See und überall und nirgendwo. Nach dem eiskalten März kam der Wechsel ziemlich überraschend, war aber dafür umso mehr ein Ausgleich für den langsamen Beginn des Frühlings. Das Kindlein ist momentan sehr angenehm, aber ich glaube, das schreibe ich schon seit den letzten Monaten immer wieder. Aber nun ab, mit dem April.

Das Kindlein

Ach ja. Das Kindlein. Nun schon bald fünf Jahre alt. Nicht mehr lang und mein Mädchen wird wieder ein Jahr älter. In den letzten Tagen und Wochen sind mein Mann und ich gefühlt noch verliebter in diesen kleinen Menschen. Keine Ahnung ob das an den Schwangerschaftshormonen liegt… jedenfalls ist sie einfach so ein tolles Mädchen, dass wir unser Glück nicht selten kaum fassen können. Wird das mal anders? Hehe… Sie ist emphatisch, liebenswürdig, vorsichtig, einfühlsam.. nimmt sich vieles sehr zu Herzen, was uns hin und wieder wiederum unsere Herzen bricht. Aber gut, das ist leider das Leben. Wir bestärken sie so gut es geht. Sie darf/muss sich sehr oft anhören, wie sehr wie sie lieb haben und das sie für uns das tollste Mädchen der Welt ist.

Sie freut sich nach wie vor sehr auf das kleine Baby, welches da noch in Mamas Bauch wuselt. Jeden Morgen beim Abschied und Abends vor dem Bettchen gehen bekommt mein Bauchi ungefragt einen Kussi. Sie ist sehr vorsichtig, dennoch bekommt meine Wanne beim Spielen hin und wieder einen Kick ab, der aber nicht weiter schlimm ist. So, und jetzt fasse ich das Wichtigste noch mal schnell zusammen.

ist am liebsten zu Hause
draußen sein ist ok, aber nicht ihr Favorit
Rollenspiele sind nach wie vor der Hit
sie verwüstet das Haus binnen weniger Sekunden
und räumt es nicht wieder auf
zählt bis 40
schreibt etliche Namen
malt neuerdings Giraffen und Affen und andere tolle Dinge
trägt fast ausschließlich 122/128
Schuhgröße 29
Haare kämmen ist kein Problem mehr
guckt Papa gerne beim Fussball spielen zu
liebt es zu tanzen

Eine neue Sache muss noch extra erwähnt werden: sie bindet sich seit kurzem selbst Zöpfe. Das ist so niedlich, dass Mama und Papa immer nur grinsend daneben stehen wenn sie ihre Haare zu einem Zopf formt und sich so niedlich die Strähnen nach hinten zieht. Sie schafft es tatsächlich einen Haargummi um den Zopf zu binden.. und dieser hält auch. Anfangs war sie ziemlich schnell frustriert. Mittlerweile weiß sie (und äußert das selbst auch so), dass sie nur Ruhe und Geduld braucht. Großes, kleines tolles Zaubermädchen.

Noch eine neue Sache hat sie gelernt, bzeiehungsweise sich getraut: Eier aufschlagen. Bei jedem Kuchen, der hier gebacken wurde, weigerte sie sich, die Eier aus der Schale zu schlagen. Irgendwann traute sie sich dann doch und was soll ich sagen: seitdem muss jedes Ei von ihr kaputt geschlagen werden. Sie war mächtig stolz auf sich und wir natürlich auch auf sie. So neue Sachen sind ja nach wie vor nicht ihr Ding und es bedarf immer einiges an Überzeugungsarbeit, bis sie sich etwas traut.

Ansonsten waren wir im April einfach wahnsinnig oft draußen. Am See, bei Opa auf dem Geburtstag, regelmäßig auf Spielplätzen. Es wurde gegrillt, gefeiert und gefuttert. Wir haben die Oma viel besucht, die sich am Fuß operieren hat lassen und daher ziemlich in ihrer Mobilität eingeschränkt war. Die Sonne in diesem April tat einfach richtig gut und erfreute vor allem mein Herz. Ich bin doch so ein Wettermensch. Schlechtes Wetter schlägt mir arg aufs Gemüt. Und so entschädigte der April für diesen mistigen Anfang des Jahres. Es war einfach herrlich.

Scharlach für alle

Ach ja.. Herr Scharlach stattete uns auch noch einen Besuch ab. Nachdem der letzte Fall in der Kita bereits über einen Monat zurück lag machte ich mir eigentlich keine Gedanken mehr.. und dann wachte das Kind irgendwie warm, aber gut gelaunt auf. Das Thermometer zeigte 37,7.. das war für mich eh schon ein Grund sie zu Hause zu lassen. Dann aber klagte sie zusätzlich noch über Halsschmerzen. Und ja, wir haben oft Husten, aber nie nie Halsschmerzen. Meine Alarmglocken klingelten und ich schickte den Mann mit Kind zur Ärztin. Ich wollte mich schwanger nicht in die Keimhölle setzen. Ergebnis: Streptokokken A positiv. Das kann ja grundsätzlich erst mal vieles sein.. eine Angina, aber eben auch Scharlach, auf das ich eher tippte. Zwei Tage nach dem Arztbesuch bildete ich mir jede Menge Punkte auf ihrem Bauch und Oberkörper ein und fühlte mich mit Scharlach ziemlich bestätigt. Jedenfalls stieg das Fieber dann fleißig an, das Antibiotikum tat allerdings sein Übriges und es ging ihr schnell besser. Ich ließ sie zur Vorsicht noch lang zu hause, so dass sie sich richtig erholen konnte. Insgesamt war die Krankheitswelle 2018 bisher sehr human, wofür wir sehr dankbar sind.

Quasselschnutchen

Isst einen riesigen Stapel Gurkenscheiben, die übereinander liegen.
Mama: „Was machst du denn da?“
Kindlein: „Schweinerei!“

Sie sieht das neueste Bild des Geschwisterchens ihrer guten Freundin:
„Ohhhh, ich will auch so einen süßen Fratz haben!“

„Ich träume, dass eine Zombiefrau in ein Flugzeug steigt und Seifenlauge in Bayern ausschüttet.“
Wir haben lange versucht dieses Zitat zu deuten, gelungen ist es uns nicht.

„Warte doch nicht so lang du altes Angsthühnchen!“

„Papa, ich habe die Polizei gesehen, also nicht so schnell fahren!“

Papa: „Und hattest du viel Spaß auf dem Spielplatz?“
Kindlein: „Viel mehr Spaß als wenn man auf dem Mond die Schwerkraft überwindet.“

„Mein Knopf geht nicht zu. Aber ich brauche einfach nur Geduld und Ruhe.“

März 2018 – Rückblick

März. Nun ja. Der steht ja bekanntlich für Frühling. Also rein theoretisch. In der Praxis hatten wir mehr Schnee als den ganzen Winter über. Und auch jede Menge kalte Temperaturen. Himmel. Von Frühling keine Spur. Aus dem letzten Jahr habe ich T-Shirt-März-Bilder. Dieses Jahr ist es dann zum größten Teil doch der Schneeanzug geworden. Das Kindlein war im März nicht besonders viel in der Kita. Zum einen weil sie krank war und zum anderen weil sie nicht gehen wollte. Wir nehmen das ernst.. und so durfte sie viel Zeit mit uns verbringen. *herz* Für die nächsten Monate stehen viele tolle Dinge an… Vorfreude.. zunächst einmal auf besseres Wetter.

Kalt, kälter – mit Oma auf dem See.

Krank

Tja.. Januar gesund. Februar gesund. Check. Und dann krachte es im März doch noch einmal ordentlich. Dabei haben wir wirklich alles versucht um all die Viren und Bakterien von unserem Mädchen fern zu halten. Und dann kam es doch wie es kommen musste und sie steckte sich scheinbar irgendwo an. 41,0 war unser bester Freund und 3 Tage hohes Fieber zogen nicht spurlos an ihr vorbei. Sie hat wieder etwas an Gewicht verloren und hing einige Tagen wie ein Häufchen Elend in der Ecke. Aber geschafft ist geschafft. Dank Abstand und anhaltender Desinfektion meiner Hände bin ich in der Schwangerschaft drum herum gekommen. Nun ist das Kindlein wieder gesund. Und wenn denn jetzt endlich mal besseres Wetter kommt hält dieser Zustand hoffentlich auch eine Weile an.

Ostern

Die Wettervorhersage für Ostern war ja… nun ja… Der Freitag war wunderschön. Viel Sonne und es war richtig warm. Das Kindlein holte mit ihrer Freundin in voller Vorfreude sogar das Planschbecken aus dem Schuppen. Mussten wir erst einmal erklären, dass die Temperatur doch noch nicht ganz ausreicht. Da für Samstag Regen und für Sonntag sogar Schnee mit kalten Temperaturen angesagt war, haben wir unsere Geschenksuche fix auf Freitag verschoben. Wir nehmen es da nicht so genau.. hatten echt keine Lust im Schnee Eier zu suchen. Und so durfte sich das Kindlein schon am Freitag über ihre Ostersachen freuen.

Was gab es denn da so schönes vom Osterhasen?
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Toniebox
Viele können den Hype ja nicht verstehen. Ich auch nicht so recht… aber nachdem unser Kindlein mehr und mehr auf Hörspiele steht, dachten wir – warum nicht? Und so ergatterten wir durch viel Glück und einen Zufall eine der Boxen kurz vor Ostern. Die sind ja nach wie vor irgendwie überall ausverkauft und man bekommt selten die Wunschfarbe. Wie dem auch sei: das Kindlein liebt das Teil. Es war und ist das beste Geschenk und hat daher demnächst auch noch einen eigenen Post verdient!

Tonies
Passend zur Box gab es auch direkt 3 Tonies. Einen Kreativ-Tonie zum selbst bespielen und zwei weitere kleine Hörspiele. Kindlein lässt sich aktuell am liebsten vom Papa jeden Abend eine neue Geschichte auf den Kreativ-Tonie spielen. Mal sehen wie lang das noch so weiter geht.
Es gab:
Mia and me – Mia und die Elfen Tonie
Benjamin Blümchen – ein Törö für alle Fälle Tonie
Kreativ Tonie Sängerin

Buntstifte
Ja, denn hier wird in letzter Zeit soooo viel gemalt. Mittlerweile waren einige Buntstifte so kurz, dass man sie kaum noch in der Hand halten konnte. Also mussten neue her… das Kindlein mag sie sehr gerne. Und ich auch. Bei Buntstiften kann man ja auch mal ziemlich daneben liegen (ich mag die vom Ikea zum Beispiel gar nicht, krümeln mir zu sehr.)

Plitsch-Platsch-Pinguin
Bei real,- sind ja aktuell dann Treuemarken-Aktion einige Spiele im Angebot. Und so landete Plitsch-Platsch-Pinguin in unserem Einkaufskorb. Das Kindlein ist aktuell noch so semi-begeistert. Zumal sie es nicht so witzig findet, wenn bei ihr die Pinguine abstürzen – verständlicherweise. Aber gut, was nicht ist, kann ja an Begeisterung noch werden.

Schokolade
Brauche ich nicht viel zu sagen, oder?

Ja ist denn heute schon Weihnachten?

Du kleiner Wüterich

Manchmal. Tja.. manchmal da kann ich unser Mäuschen ganz schwer einschätzen. Beispiel: sie möchte Gurke, ich schneide welche auf und will als Überraschung noch ein paar Stücken Paprika mit auf den Teller legen. In ihrer aktuellen Gefühlslage habe ich nun mit zwei Reaktionsmöglichkeiten zu rechen. Erstens: strahlendes Gesicht, ein dickes „Danke Mama!“ und schwupp ist das Essen im Bauchi verschwunden. Tja.. aber es kann auch folgendes passieren. Zweitens: Kind sieht die Paprika und eskaliert dezent. „Ich wollte doch keine Paprika. Ich habe Gurke gesagt!“ und dazu ein weinerliches Gesicht mit jammerndem Unterton. Dann wird die Gurke nicht von dem Teller gegessen weil da eben diese rote Paprika mit drauf lag und überhaupt sollte Muddi am besten wieder ganz von vorn anfangen. Wirste nicht schlau draus, ne? Das macht es unberechenbar und.. hm.. spannend ist vielleicht das falsche Wort.. interessant trifft es gegebenenfalls eher. Aber wir reden ruhig mit ihr.. und es hilft. Eskalationen gibt es hier wirklich ganz ganz selten. Na und geschrien wird sowieso nicht.

Ein paar Kindlein Fakten

110 cm
fast 17 kg
Schuhgröße 29
zählt rückwärts
schläft 10-12 Stunden, braucht selten einen Mittagsschlaf
baut am liebsten aus allerlei Kram kleine Häuser und Höhlen und spielt dabei Rollenspiele
isst wieder schlechter und noch ausgewählter (wenn das überhaupt möglich ist)
groooooße Vorfreude auf das Geschwisterchen, nach wie vor

Mit der Freundin im Sand.

Gequatsche im März

„Ich spreche leider kein Italisch.“

„Mama, weißt du wie lieb ich Dich hab‘?“
„Wie lieb?“
„Bis nach Bayern!“

„Kindlein, möchtest Du auf dem Weg zur Oma im Auto einschlafen?“
„Ach Mama, wir werden doch sehen ob ich einschlafe!“

„Mama, du behandelst mich wie ein Baby!“
Ja, weil du auch immer mein Baby bleiben wirst. Punkt!

Sitzt am Tisch und fängt an zu essen, bevor alle anderen da sind.
Mama: „Mausi, wir warten eigentlich bis alle am Tisch sind.“
Kindlein: „Dann habt ihr wohl Pech gehabt!“
Ähm.

„Weißt Du Mama, der Schlitten vom Weihnachtsmann muss ja ganz schön schnell sein, wenn er in einer Nacht die ganze Welt bereist. Das ganze Berlin, das ganze Paris und das ganze Afrika!“

„Mama, woraus wird Farbe gemacht?“
Dinge, die ich erst mal googlen muss.

„Manno, jetzt ist mir meine Meinung ausgefallen. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich machen wollte!“