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Kinderglück

19 Wochen Baby M. – 19 Wochen zu Viert

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Geplapper. Du quasselst in einer Tour. Mit der Lampe, mit der Kamera, dem Handy, deinen Eltern (also auch mit mir), mit deiner Schwester oder einfach auch irgendwie mit dir selbst. Es ist sehr niedlich. Du bist sehr niedlich. Und auch irgendwie pflegeleicht. Gott, ich mag es gar nicht in den Mund nehmen. Dieses Wort. Einen Totalausfall in Sachen schreien hatten wir.. ansonsten warst du echt sehr angenehm. Vor allem auch, weil du trotz Müdigkeit quasi keinen Ton von dir gegeben hast. Du reibst mittlerweile lieber die Äuglein oder glotzt wie ein Zombie geradeaus. Was übrigens auch sehr niedlich ist. Schlafen bringen? Kein Problem. Nur das gute alte Autofahren will dir nach wie vor nicht gefallen.

Ja, Kotze gibt es auch noch hin und wieder. 

Skills:

  • Du bist erstaunlich gut drauf. Was ist da los?
  • 6 1/2 Stunden Schlaf am Stück.. Mama konnte vor Sorge kaum schlafen.
  • wieder eine Woche OHNE Bauchdreher
  • die ersten Sachen in Größe 74 passen
  • Du wirst neidisch auf unser Essen und beobachtest uns genau
  • du sabberst extrem viel – teilweise muss ich dich mehrfach am Tag umziehen, weil alles nass ist
  • du liebst es auch, wenn wir deine Kauleiste massieren. Zähne sind natürlich trotzdem nicht in Sicht.
  • aktueller Zwischenstand Kinderwagen: immer noch viel Geschrei, nur müde halbwegs ok, da bei genug Geschuckel eventuell die Augen zufallen
  • Abpumpen und per Flasche funktioniert immer noch bestens

Immer noch – eines der liebsten Spielzeuge. 

Das magst Du:

  • ohne viele Worte: deine große Schwester. Ganz große Liebe auf beiden Seiten!
  • Sitzen – zum Heulen. Du willst alles sehen, immer dabei sein. Liegen ist ätzend. Sitzen darfst du allerdings noch nicht. Und so hangeln wir uns am Tisch immer an einer halb liegend/halb sitzenden Position entlang.

Das magst Du nicht:

  • immer noch: Schluckauf
  • wenn du müde bist, dann reibst du ganz schrecklich an deinen Augen herum, kratzt dich dabei und brüllst mir wieder das Haus zusammen

Und sonst so?

Die Badewanne wird zu klein.

Damit ist natürlich die Babybadewanne gemeint. Wir haben Baby M. diese Woche vermutlich zum letzten Mal in der Babywanne gebadet. Als der Herzmann sie da so rein packte staunte ich nicht schlecht. Das Baby muss noch mal einen ordentlich Schuss in die Länge gemacht haben.. oder aber ich habe sie ewig nicht gebadet und nun ist sie in der Zeit sehr gewachsen. Hehe. Na wie dem auch sei: das Baby passte da mit Ach und Krach noch rein. Tschüss Babybadewanne. Nun wird Baby M. wohl mit der großen Schwester planschen.

Kuscheln. Immer. Jeden Tag. 

Unterwegs.

Wir waren auf der Weihnachtsfeier vom Kindlein und haben das Baby natürlich im Schlepptau gehabt. Ich habe bereits morgens begonnen, den gesamten Tagesablauf darauf auszurichten, zur vereinbarten Uhrzeit ein waches, entspanntes Baby zu haben. Und siehe da… Baby M. erhörte unsere Gebete und schlief zu den perfekten Zeiten, so dass alles reibungslos klappte. Nach 2 1/2 Stunden vor Ort, wurde es ihr dann aber doch etwas langweilig. Außer Quengeln war aber nix. Kein Geschrei, nüscht. Die Rückfahrt gestaltete sich dann allerdings wieder als schwierig, da das Baby in der Babyschale ja bekanntermaßen gerne mal die Sirene anschaltet. War dann auch so, konnte aber dank Schnuller recht gut beendet werden. Unsere Fahrt dauert eh immer nur fünf Minuten, die sich aber dank Brüllmadame gerne mal wie fünf Stunden anfühlen. Halleluja.

18 Wochen Baby M. – 18 Wochen zu viert – 4 Monate alt

4 Monate ist Baby M. nun! Vier wahnsinnig anstrengende Monate. Viel Geschrei, Nervenzusammenbrüche, Tränen voller Glück und Wut und Trauer, ganz viel Liebe, unendlich viel Geknutsche. Vier Monate! Oh Baby M. Du bist extrem schlecht gelaunt.. immer… was vor allem an deinen kurzen Schläfchen liegt. 20 Minuten, zack sind die Augen wieder offen. Nach 10 Minuten bist du dann auch quasi erneut durch und brauchst wieder ewig in den Schlaf. Tiefschlafgrenzen – was ist das? So hangeln wir uns von Tag zu Tag mit dem kleinen Motzbaby.

Verschiedene „Oberflächen“ ertasten – der Hit!

Skills:

  • Greifen hast du echt perfektioniert
  • wenn du in der Wippe oder auf dem Aufsatz im Hochstuhl in einer halbliegenden Position bist, dann setzt du deine Bauchmuskeln schon ordentlich ein und dein Oberkörper kommt leicht nach vorn
  • du hast dich immerhin einmal auf den Bauch gedreht, ansonsten bist du seeeehr entspannt was diese Thema angeht *hehe*
  • Deine Fingernägel gleichen mitunter einer Rasierklinge – heftig
  • Größe 62/68 neigt sich gaaaanz langsam dem Ende

Mama ganz doll festhalten

Das magst du:

  • wenn wir lustige Geräusche machen, dann lachst du ausnahmsweise mal
  • wenn man dich in die Luft hebt – immer und immer wieder
  • alles ansabbern, einspeicheln, in den Mund nehmen, anlutschen
  • wenn du die Kamera siehst, wird auch oft gelächelt – fein

Das magst du nicht:

  • gute Frage, nächste Frage.. momentan magst du eigentlich nichts
  • allein sein – je mehr bekannte Menschen um dich sind, umso abgelenkter und damit auch ruhiger bist du
  • müde sein – wie immer eben

Lieblingspielzeug – ganz konzentriert

Unterwegs mit Baby M.

Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt.. Jawohl. Von 15.30 bis 19.30 Uhr. Inklusive Einschreien auf dem Rückweg, weil völlig durch. Baby M. hat halbwegs gut mitgemacht. Allerdings war immer einer beim Baby, der Kinderwagen diente einzig und allein als Ablagefläche und meinen Burger durfte ich lauwarm essen, da das Baby an mir klebte. Tragejacke und Trage sei dank hielt sie zwei kleine Schläfchen. Ansonsten wurde viel gemotzt.. aber gut, das kennen wir ja auch nicht anders. Immer unzufrieden wurdest du umher getragen und von allen Seiten bestaunt. Wir sind den geplanten Besuch einfach getreu dem Motto: einfach machen – angegangen. War halbwegs ok, aber auf das Geschrei am Abend hätte ich auch gut verzichten können. War trotzdem schön, vor allem für die Große.

Ansonsten waren wir noch einen ganzen Tag unterwegs, Shoppingcenter, Möbelhaus.. Zahnarzt-Besuch der Großen. Ziemlich viel.. was uns Baby M. auch nicht wirklich dankte. Aber gut, wir verbringen ihretwegen so wahnsinnig viel Zeit zu Hause, da mussten wir zur Abwechslung auch mal raus. Sie schrie sich nicht komplett weg und dank Trage war der Tag ganz gut rum zu bekommen. Der Kinderwagen diente wie immer nur als Ablageort und wurde entnervt vor uns her geschoben.

17 Wochen Baby M. – 17 Wochen zu Viert!

Oh Baby M. Es läuft momentan wieder etwas angenehmer mit Dir. Du quakst, bist unzufrieden.. wie schon deine große Schwester zu der Zeit. Gefühlt bist du dauerhaft müde und motzt dich durchs Leben. Aber gut, immerhin das Geschrei ist weniger geworden. Mehr Spaß macht es damit aber nicht. Ich weiß auch nicht. Ich ärgere mich ein bisschen über meine derzeitige Einstellung. Ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher als ein größeres Kind. Ist sie dann größer, wünsche ich mir bestimmt das Baby wieder. Also müssen wir da jetzt durch. Die Wochen fliegen sowieso dahin.. vermutlich mache ich noch einen Wimpernschlag und das Baby ist ein Jahr alt. Herrje herrje.

Skills:

  • wir waren das erste Mal mit dir im Schwimmbad. Und es klappte ganz wunderbar!
  • du drehst dich wie ein Kreisel im Uhrzeigersinn
  • Ja also das mit dem „auf den Bauch drehen“ üben wir wohl besser noch. Nachdem sie es schon 2x geschafft hatte, war letzte Woche faulenzen angesagt. Maximal auf die Seite!
  • der Schnuller und du.. eine Liebe die kommt und geht. Mal eskalierst du völlig, wenn man versucht ihn dir schmackhaft zu machen und mal magst du gar nicht ohne.
  • Nachts möchtest du nur noch von 22.00 Uhr bis 7.30 Uhr schlafen. Der Schlaf wird dann irgendwann tagsüber nachgeholt – oder auch nicht. Wenigschläferin.

Das magst du:

  • Also ich muss ja sagen: ein Geschwisterchen ist etwas tolles. Ich kann mich noch sehr gut erinnern wie mir mit dem Kindlein des öfteren die Decke vor Langeweile auf den Kopf fiel. Ewig auf den Papa warten. Besonders in der dunklen Jahreszeit war das immer alles andere als einfach. Aber mit einer großen Schwester wird es einfach nicht langweilig. Sie tanzt, sie singt, sie malt, sie bastelt. Sie knutscht Baby M. andauernd ab.. und du, du liebt es. Du grinst die Große in einer Tour an und lachst vergnügt. Das ist so toll.
  • Deine große Schwester hat das erste Mal bei der Babymassage mitgeholfen.

Das magst du nicht:

  • eigentlich bedarf es hier nur zwei Worte: Auto fahren!

Sabberkönigin!

Ach ja. Die Zeit des Dauersabberns ist angebrochen. Kann ich mich auch noch sehr gut dran erinnern.. beim Kindlein war es nämlich genauso. Iiiiirgendwann fing sie an zu sabbern. Hände rein, Finger rein, überhaupt alles in den Mund stecken, was man so zu fassen bekommt. Und dann wird gespeichelt wie irre. Die Fäden ziehen ihre Bahnen, die Oberteile sind dauerhaft feucht und müssen ständig gewechselt werden. Zum Glück habe ich vom Kindlein noch ungefähr 24285427 Dreieckstücher um dem Gesabber zumindest etwas Einhalt zu gebieten.

16 Wochen Baby M. – 16 Wochen zu Viert

Wir steuern ziemlich flink auf die Vier Monate zu. Himmel. Geht rasant. Wie so eine ziemlich große Achterbahn. Das Baby macht in vielen Bereichen etliche Fortschritte.. ich würde sie trotzdem eher zur gemütlichen Sorte zählen. Sei es drum. Sie hat alle Zeit der Welt. Sie ist momentan wieder sehr unberechenbar. Ein Tag läuft super, der andere ist zum davon laufen. Wir nehmen es so hin und versuchen einfach das Leben drum herum zu organisieren. Nichts desto trotz gehen wir nach wie vor ungerne raus / woanders hin. Einfach weil wir nie wissen, wie unser kleines geliebtes Monsterchen darauf reagiert. Ich vermute aber, dass mit zwei neuen anstehenden Meilensteinen (regelmäßiger drehen und endlich bewussteres festes Greifen) die Welt schon wieder ganz anders aussieht.

Es ist ziemlich kalt geworden. 

Skills:

  • neu neu neu: Baby M. erkundet in Bauchlage alles mit den Händen, was sie eben so zu fassen bekommt. Das sieht ziemlich niedlich aus.. auch weil sie gerne mal zurück auf den Rücken kullert
  • du hast dich erneut auf den Bauch gedreht, allerdings hängt dann der blöde Arm immer noch so im Weg und du bist schwer genervt
  • das Greifen hast du echt perfektioniert – allerdings frage ich mich immer noch ob du überhaupt verstehst, dass da etwas in deiner Hand ist
  • nach dem letzten Baden sind deine Haare deutlich länger – verrückt
  • du bist jetzt regelmäßiger zwei Stunden oder länger am Stück wach

Das magst Du:

  • Ab jetzt sitzt Baby M. mit der Babyschale vorn im Auto. Noch eine Strecke mit Babygebrüll auf dem Rücksitz und ich hätte entweder einen Unfall gebaut oder statt Diesel eben Benzin getankt. Es ist nun deutlich entspannter das Kindlein von der Kita zu holen.
  • wenn dich jemand anlacht, so lächelst du eigentlich fast immer zurück.. das war bei deiner großen Schwester noch ganz anders.

Grinsemaus. 

Das magst du nicht:

  • je später es wird, umso schwerer tust du dich mit dem Einschlafen… das erste Schläfchen wird anstandslos in der Wiege gehalten, Abends wiederum brüllst du dir darin die Seele aus dem kleinen Knautschkörper
  • dich selbst mit den Fingernägeln kratzen – da hatten wir ja wieder ein Drama die Woche. Deine kleinen Nägel sind aber auch wie Rasierklingen und jagen dir eine Schmarre nach der nächsten auf die Nase.

Und das Schreien?

Ja also das Schreien kommt und geht irgendwie. Teilweise nur Abends, zwischendurch aber plötzlich auch vormittags für über eine halbe Stunde. Schluchzend laufen dann die Tränchen über ihre Wangen und ich fühle mich hilf- und machtlos zugleich. Natürlich kann man das Schreien nicht mehr mit dem vor einigen Wochen vergleichen. Das war deutlich intensiver und andauernder. Nun hat man dank geschärfter Sinne beim Baby auch mal wieder die Möglichkeit sie aus dem Teufelskreis herauszuholen. Da reicht es gegebenenfalls schon ein tolles Spielzeug vor die Nase zu halten und sie hält kurz inne. Trotzdem: es geht immer noch durch Mark und Bein. In mir ist Trauer, Wut und ganz viel Mitgefühl für Baby M. Es wird besser, keine Frage. Aber das heißt nicht, dass es auch besser auszuhalten ist.

Die böse Mama hat dich wieder für ein Foto auf den Boden gelegt. 

15 Wochen Baby M. – 15 Wochen zu Viert!

Ich mache mir allmählich Gedanken um Weihnachtsgeschenke. So auch fürs Baby. Und denke mir: das Baby braucht nix. Tut es tatsächlich nicht. Ich habe hier alles. Spielzeug, Kleidung, die Nahrung produziere ich selbst. Was also schenken? Naaaa nichts! Denn das Baby checkt quasi nicht um welchen Tag es sich handelt. Nun ja. Bis das Kindlein kam und meinte: „Mamaaaaaa, was der Weihnachtsmann wohl Baby M. bringt?“ Und ich so: ääääh…. Damn! Das Kindlein wäre extrem traurig, wenn Baby M. nicht bekäme. Sie kreuzt sogar extra Geschenkmöglichkeiten fürs Baby in etwaigen Katalogen an. Liebste Schwester für Baby M. und so. Ansonsten rauschte die Woche wieder fix vorbei…

Kinderwagen läuft.

Meilensteine

  • du hast dich das erste Mal von der Seite auf den Bauch gedreht. Auf die Seite musste ich dich zuvor allerdings drehen
  • kurz darauf hast du plötzlich begonnen dich problemlos auf die Seite zu drehen – hast es aber nicht noch einmal allein auf den Bauch geschafft

Skills:

  • auch beim Greifen geht es jetzt Schlag auf Schlag: du öffnest endlich so richtig bewusst deine Hand und machst sie wieder zu. Ansonsten schlägst du nach wie vor gezielt gegen Dinge
  • morgens bist du jetzt auch mal 2 1/2 Stunden wach
  • Mittags schaffen wir immer öfter ein längeres Schläfchen von 2-3 Stunden
  • das Schreien kommt und geht – letzte Woche hatten wir abends wieder zwei Attacken 🙁

Sabbern kannste‘ toll!

Das magst Du:

  • In der Wippe Mama in der Küche zusehen
  • auf dem Arm ist es mittlerweile echt toll! Du genießt es umher sehen zu können.
  • Babymassage vor dem Kamin. Immer wieder gern und schön.
  • muss hier auch mal angebracht werden: deine Schwester. Die himmelst du echt täglich an.

Das magst du nicht:

  • die Küsschen deiner Schwester nerven dich manchmal schon. Sie ist aber auch ne Knutschkugel
  • rum liegen – ohne Beachtung. Ist nicht deins. Aber wer mag das schon?
  • laute Geräusche
  • erschreckt werden

Von der großen Schwester durch die Gegen getragen werden.

Ganz viel draußen

Ich muss schon sagen.. irgendwie bist du doch ganz anders als deine Schwester. Die eskalierte mit drei Monaten so hart im Kinderwagen, dass die Nutzung von jetzt auf gleich endete. Danach fristete der Kinderwagen ein einsames Dasein und zog letztlich in die Garage. Das Kindlein war fortab an ein Tragekind. Baby M. mochte es ja von Anfang an nicht sooo super gern aufrecht. Liegen war schon immer die Devise. Und das zieht sich durch. Lieber im Kinderwagen liegen als extrem eng an Mama. Zwischendurch war das Tuch und meine Trage der Hit. Mittlerweile geht es da nur noch unterwegs rein. Sonst magst du den Kinderwagen. Aber nur mit Fön App, Schnuller und halbwegs müde. Also magst du ihn vermutlich eigentlich doch nicht. Hihi. Na ist ja auch egal. Ich komme so immerhin jeden Tag raus. Das ist mir für mich und auch für Baby M. wichtig. Selten können wir auch das Kindlein von einer kleinen Spazierrunde überzeugen. Aber eben selten.

14 Wochen Baby M. – 14 Wochen zu Viert!

Die letzte Woche war seltsam. Erstens: es war gefühlt die schnellste Woche in meinem ganzen Leben. Keine Ahnung warum, aber diese sieben Tage waren ein einziger Wimpernschlag. Schwups, war die Woche rum. Einfach war es nicht, denn…Zweitens: Baby M. begann wieder mit Schreien. Aber nur abends.. und auch nicht immer. Teilweise begann das Drama schon gegen 16 oder 17 Uhr. Für Mama war das natürlich wieder ein ziemlicher Drahtseilakt mit Großkind und so. Ansonsten ist Baby M. ziemlich oookay drauf, wenn man das so sagen kann. Kinderwagenrunden klappen aktuell nur mit Fön-App und Schnuller. Das Abholen vom Kindlein aus der Kita gestaltet sich mal teilweise echt schwierig.. ansonsten haben wir mal wieder schöne Bilder gezaubert. Hach, dieses Laub!

Kurz mal fürs Bild abgelegt von der bösen Mama 😉

Skills:

  • auf die Seite drehen klappt besser – vom Bauch auf den Rücken nach wie vor tadellos
  • du wurdest das erste Mal ein paar Meter von deiner großen Schwester durch die Gegend getragen
  • wir waren 2x je 30 Minuten mit dem Kinderwagen im Wald unterwegs und du warst dabei wach!
  • Du hast das erste Mal abgepumpte Muttermilch getrunken. Freu!

Das magst du:

  • wenn man mit dir vor dem Spiegel Quatsch macht
  • du magst es sehr gern vor dem warmen Kamin nackig massiert zu werden
  • die bunten Bäume im Wald anschauen
  • Kinderwagenrunden werden eh immer besser.. zwar immer noch viel Gemotze, aber hey.. kein Einschreien mehr

Das Kindlein will Blätter für Baby M. regnen lassen. 

Das magst du nicht:

  • Abends zur Ruhe kommen ist aktuell mal mehr und mal weniger ein Problem
  • müde sein.. die alte Geschichte. Oft bist du nach 20 Minuten schon wieder so dermaßen unleidlich, dass Mama dir ins nächste Traumland hilft

Ansonsten gibt es aktuell nicht so viel von Baby M. zu berichten. Sie übt fleißig das Greifen, ebenso das Drehen – egal in welche Richtung. Sie schläft, lacht, ist jeden Tag wenigstens eine Runde draußen und liebt es immer noch sehr, wenn die Schwester ihr etwas vor tanzt. Sie ernährt sich liebend gerne von Muttermilch! Und: ich habe das erste Mal abgepumpt! Jawohl! Ich war mit dem Kindlein beim Schwimmkurs und habe vorsichtshalber – denn – man – weiß – ja – nie lieber etwas abgepumpt. Und siehe da, der Schwimmkurs zog sich ewig hin und Baby M. bekam tatsächlich Hunger. UND: man mag es nicht glauben, aber sie hat die Flasche angenommen. Ein Umstand, der beim Kindlein niemals hätte eintreten können. Und dann nimmt das Baby die Flasche. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Dem Frisörbesuch nächstes Wochenende steht nix mehr im Weg. Hach!

Neun Wochen Baby M. – Neun Wochen zu Viert!

Die letzte Woche war mal wieder eine Runde Berg und eine Runde Tal. Wir hatten einen wirklich guten Tag an dem ich echt Bäume hätte ausreißen können. 4 Stunden Schlaf am Stück in der Nacht und den Tag darauf war das Kind zwar fast durchgehend wach, aber echt gut drauf. Kaum Geschrei, kein Einbrüllen. Ich jubelte drauf los: lass uns ins Möbelhaus und ins Shoppingcenter. Nun ja. Fragt nicht nach dem Tag danach. Überhaupt hat sich Baby M. nun seltsam eingependelt.. einen Tag ist sie 12 Stunden „wach“ (mit 4-5 Naps à 15-30 Minuten) und den Tag darauf verschläft sie quasi komplett. Und so geht das immer so weiter.

Die Mama immer mit den nervigen Küsschen.

Skills:

  • orale Phase hallo: du hast deine Faust aktiv zum Lutschen und Ansabbern entdeckt
  • wir knallen nun – nach vielen Tagen Abstinenz – die Windel endlich wieder fast täglich voll
  • das muss jetzt auch mal gesagt werden: du schaffst es ziemlich gut uns in den Wahnsinn zu treiben
  • Popelqueen – Luft holen ist manchmal echt schwer
  • deine Haare wachsen ziemlich schnell – bald kann ich Zöpfchen flechten
  • Kleidergröße 68! 62 wird hier nun aussortiert

Das magst Du:

  • tanzende Menschen vor Deiner Nase
  • Spielebogen erfolgreich eingeweiht
  • von Mama in den Schlaf gewippt werden
  • wenn jemand mit einem Spucktuch vor deinem Gesicht wedelt

Kuscheln mit Mama

Das magst Du nicht:

  • Müde sein und Verdauungsbeschwerden – die alte Geschichte

Merke:

  • auf einen wachen folgt stets ein verschlafener Tag
  • auf einen guten folgt stets ein schlechter Tag
  • ein Spaziergang darf maximal 20 Minuten dauern, sonst hört das andere Ende der Stadt, dass du mal wieder versuchst mit dem Baby eine Runde zu drehen

Spielebogenliebe – wird langsam.

September 2018 – Rückblick Kindlein

SEPTEMBER 2018 – KINDLEIN – 5 JAHRE UND 2 MONATE

Ach ja.. wir haben die letzten Sommertage so gut es ging versucht zu genießen. Das ist mit Schreibaby M. nicht so einfach und geht auch am Kindlein nicht spurlos vorbei. Unser Mädchen ist nämlich auch hin und wieder genervt vom Gebrüll der kleinen Schwester. Kann man ihr nicht verübeln. Wenn nix mehr geht, darf sie mit Kopfhörern Fernsehen schauen. Was willste‘ auch sonst machen? Ansonsten war das Kindlein im September auf 2 Kindergeburtstagen, mit der Kita viel wandern und mit Opa im Wald Rehe durch’s Fernglas beobachten. Es ist momentan nicht soooo leicht ihr gerecht zu werden. Sie fordert nicht wirklich etwas ein, dennoch hat man durch Baby M. immer das Gefühl, dass sie zu kurz kommt. Was in ihren Augen vermutlich gar nicht der Fall ist – dennoch, schlechtes Gewissen bei den Eltern und so.

Das wohl letzte Mal nackig rum rennen

SCHULE UND SO

„Wenn ich neun bin, dann ist Baby M. vier Jahre alt!“

Tja, dann stehst du als Eltern erst mal da und schaust wie ein Auto in der Gegend herum. Ja, sie zählt. und ja, sie rechnet auch schon ein bisschen. Aber für Zusammenhänge solcher Art muss ja sogar ich mein Hirn anstrengen. Mathe war nie so mein Ding *hust* Mathe ist hier Papas Sache. Genauso wie die Küche. Aber ich schweife ab. Das Kindlein zählt ja schon ewig, mittlerweile ist das Ganze in aktives Rechnen übergegangen. Vier plus Vier und Fünf minus Zwei? Hier alles kein Thema mehr. Überhaupt ist so langsam alles auf Schule eingestellt. Erst letzte Woche hat uns die Location zum Essen gehen nach der feierlichen Zeremonie kontaktiert und wollte eine Bestätigung für unsere Reservierung. Die Kita plant eifrig schon das Abschlussfest ihrer Gruppe. Und wenn Oma im November ihren Urlaub einreicht, dann müssen hier tatsächlich schon die Herbstferien 2019 bedacht werden. Es ist plötzlich alles sehr real. So nah. Wir schauen auch hin und wieder nach Schultüten und Schulranzen.. was es so gibt, was es kostet (hust, da wird einem ja schlecht) und was sie sich so wünscht. Nicht mehr lang und wir haben hier tatsächlich ein richtiges Schulkind. Das wird eine riesige Umstellung für alle.

Tschüssi warmer Sommer!

GESPROCHEN

„M wie Motorboot!“ Aha.

„Papa, gibt es einen echten Weihnachtsmann?“
Oh oh, fängt das jetzt schon an?

Kinder rennen mit Bastelscheren durch die Gegend.
Mama: „Kindlein, was wollt ihr mit den Scheren schneiden?“
Kindlein: „Mama, ich rede gerade mit R., da kannst du nicht einfach dazwischen quatschen!“
Ähm. Nun ja. 

Süßester Versprecher.
„Das sind Papas Ladebatschen!“

„Baby M, liebes Baby M. du bist ja so süß. Du machst uns so glücklich!“
Ist sie nicht toll?

Mama tobt sich in den Haaren aus – kuscheln und spielen mit Baby M. – schreiben üben

DEIN ERSTES TELEFONAT

Ach ja. Dieses Telefon. Bisher hat das Kindlein am Festnetztelefon mehr zugehört als selbst gesprochen. Wenn sie etwas bejahte, dann nickte sie.. und verstand nicht sofort, dass die Person am anderen Ende der Leitung dies ja gar nicht sieht. Nun ist sie ja im Juli fünf Jahre alt geworden.. und auch hier hat sich einiges getan. Neulich hat sie tatsächlich ihr allererstes Telefonat geführt. Papa und ich haben danach fast geheult vor Rührung. Ich habe Papas Nummer gewählt und ihr den Hörer gegeben, den sie an ihr Ohr hielt. Anschließend folgte die erste via Telefon geführte Unterhaltung mit dem Papa. Es war soooo sooooo süß. Sie beendete es mit den Worten:

„Ich überreiche Dich jetzt an Mama, Papa!“

Anschließend gab sie mir das Telefon, an dem mich der säuselnde Papa erwartete. Er war hin und weg von seiner Maus und freute sich wie ein Keks über diese kurze Unterhaltung. Ich sage Euch. Morgen macht sie den Führerschein und übermorgen zieht sie aus. Ich weiß schon ganz genau, weshalb wir noch ein drittes Kind möchten.

GEDICHT VOM DRACHEN

Neulich kam das Kindlein nach Hause und begann mit dem Aufsagen eines Gedichtes. Einfach so. Von gleich auf jetzt. Ich war etwas perplex.. erstens weil es so plötzlich kam.. und zweitens weil es so lang war. Viele Strophen..so gefühlt. Es ist natürlich nicht das erste Gedicht, welches das Kindlein kann. Aber eben das erste längere mit etlichen Reimen. Nachdem ich beinahe eine Träne verdrückt habe, musste sie sich von ihrer rührseligen Mutter mal wieder anhören, wie toll sie ist und wie stolz wir alle auf sie sind. Da das Gedicht so schön zum Herbst passt, anbei die Zeilen, welche nun beinahe alle Familienmitglieder mindestens einmal gehört haben.

Einen Drachen bau ich mir
aus vier Leisten und Papier.
Male ihm mit Tusche bunt
einen riesengroßen Mund.
Auch die Augen fehlen nicht
und die Nase im Gesicht.

Troddeln hat er, wunderschön,
wie zwei Ohren anzusehn.
Hinten hängt ein Schwänzchen dran,
dass er richtig steuern kann.
Und am Ende knüpf ich auch
eine Schnur an seinen Bauch.

Wenn das Wetter mir gefällt,
trag ich ihn hinaus aufs Feld.
Wo die ersten Hügel sind,
spürt mein Drachen schon den Wind.
Ganz allein im Blauen nur
schwebt mein Drachen an der Schnur.

Acht Wochen Baby M. – Acht Wochen zu Viert!

HALLELUJA

Es gab seit Wochen mal wieder einen Tag ohne Einschreien. Also geschrien hat Baby M. schon.. aber sie hat sich nicht mehr so schrill weg gebrüllt wie die Tage zuvor. Woran das jetzt lag.. es ist und bleibt ein reines Rätselraten. Waren es die Tropfen für den Bauch, die neuen regelmäßigen Massagen, doch der Osteopath oder vielleicht einfach nur Glück? Ein abgeklungener Schub oder ein besseres Abpassen der müden Phasen? Man sieht.. es kann im Grunde alles sein. Und genau so sehen wir unseren Alltag mittlerweile. Wir warten einfach ab und sehen was der Tag bringt. Nach wie vor zu Hause und so gut wie nie unterwegs. Damit mag ich noch ein bisschen warten. Denn direkt nach dem Tag der Ruhe gab es den schlimmsten Schreitag ihres bisherigen Daseins. Alles schlimm, alles wie immer. *gähn*

Skills:

  • Du hast das erste mal 5 Stunden am Stück geschlafen!
  • was mir die letzten Wochen aufgefallen ist: du schläfst beim Stillen nur noch ganz selten ein. Das war ganz zu Beginn anders. Jetzt ist die Federwiege oder eine Trage die beste Möglichkeit für Dich zur Ruhe zu kommen.
  • Du gibst jetzt ganz aktiv „Laut“… da ist schon mal ein „wahh“ oder ein „uäh“ dabei
  • du streckst ganz gezielt Deine Zunge heraus
  • du hast das erste Mal so lang gebrüllt, dass du dich davon übergeben musstest
  • Du drückst Dich mit den Füßchen vom Boden weg und schiebst dich so nach oben
  • Deine Haare sind ziemlich lang geworden
  • Spielzeuge sind hier langsam sinnvoll – werden angeschaut und genau verfolgt

Das magst Du:

  • Mamas neue Trage – beste Investition
  • wenn wir „oooohhhh“ oder „aaaaaahhh“ sagen – dann versuchst du es nachzumachen und grinst ganz verschmitzt
  • wenn Mama mit den Fingernägeln über den Stoff des Sessels kratzt – da hörst du ganz genau hin

Das magst Du nicht:

  • müde sein und nicht einschlafen können – ach ja…
  • in den Kinderwagen gelegt werden – erst einschuckeln lassen und dann abgelegt werden!

Und sonst so?

Motor Federwiege

Davon hatte ich noch gar nichts erzählt und muss es nun unbedingt nachholen. Von einer Freundin habe ich mir einen tag vor der Geburt von Baby M. noch eine Federwiege insgesamt Gestell ausgeliehen. Das Baby liebt das Ding heiß und innig und es war von Beginn an ein Garant fürs Einschlafen. Nur sobald man mit dem Wippen aufhörte… hörte auch Baby M. mit dem Schlafen auf. Das Ende der Geschichte: irgendwer saß immer daneben und wippte. Und wippte.. und wippte. Ewig. Was war also die Lösung? Wir schauten nach einem Motor für die Federwiege. Da uns Angebote aus Deutschland viel zu teuer waren, wurden wir im Ausland fündig. Dank verschiedener Blogbeiträge und guten Tipps rund um das Thema Motor und Federwiege konnten wir eine Woche nach der Bestellung das Teil sehr gut „installieren“… nun ja. Es mag etwas seltsam krass aussehen wie Baby M. darin schaukelt.. heftig und schnell irgendwie (auch wenn man die Intensität einstellen kann).. aber dieser Motor rettet mir die Tage und vor allem auch die Nächte. Das Baby liegt aber natürlich nicht nur darin. Hier findet ein lustiger Wechsel zwischen Wippe, Wiege, Arm, Kinderwagen und Trage statt. Vielleicht finde ich irgendwann mal die Muße euch den Motor genauer zu zeigen. Momentan kann ich mir das Babyleben ohne das Ding nicht mehr vorstellen. Aber auch hier gilt ja bekanntlich: kommt Zeit, kommt Rat!

Immer noch nur zu Hause

Tja, wir trauen uns nach wie vor nicht aus dem Haus. Also nicht so richtig. Ich als Mama brauche aber unbedingt Bewegung und auch frische Luft. Da Baby M. momentan ein großer Fan von kleinen Naps (so 20-30 Minuten) ist, nehme ich die Beine in die Hand und laufe mit dem Kinderwagen oder der Trage wie eine Verrückte durch die Gegend um so viel Weg wie möglich zu schaffen. Letzt Woche wollte ich etwas weiter – musste einen Brief einwerfen. Kurz nachdem ich mein Ziel erreicht hatte, eskalierte Baby M… das Ende der Geschichte war eine Stillrunde kniend im Wald, nach der Baby M. aber weiterhin brüllt und ich sie so nur im Fliegergriff und einhändig den Kinderwagen fahrend nach Hause bekam. Das nervt soooo… aber sie ist wach einfach nach wie vor kein glücklicher Mensch. Kannste‘ nix machen.

Jedenfalls vermeiden wir nach wie vor Geburtstage oder ähnliche Veranstaltungen. Meist schicke ich dann den Papa mit dem Kindlein hin.. ich beiße in den sauren Apfel und verweile mit Baby M. zu Hause. Ich kann nicht leugnen: es nervt. Aber die Alternative ist mitgehen.. und wie das endet weiß ich einfach. Schon zu Hause ist es ein Drahtseilakt dieses Kind halbwegs ohne größere Schreiorgien durch den Tag zu begleiten. Also friste ich weiterhin mein Dasein zu Hause… und ich weiß: es kommen auch wieder ganz andere Zeiten.

 

Sieben Wochen Baby M. – Sieben Wochen zu Viert

Ach ja. Sieben Wochen ist das zweite Mädchen, unser Baby M. nun schon alt. Noch etwas über eine Woche und wir machen die zwei Monate voll. Komisch. Die Zeit vergeht. Ich bin weder traurig noch glücklich über diesen Umstand. Ich bin gefühlt beides. Traurig darüber, dass wir diese ersten tollen Wochen nicht so recht genießen können. Unser Schreimädchen macht das beinahe unmöglich. Es gibt sehr sehr wenige Momente in denen sie einfach nur schaut und ruhig ist. Die kann ich über den Tag verteilt an einer Hand abzählen. Daher gibt es so etwas wie Glück in meinem Bauch wenn ich darüber nachdenke das sie wächst und älter wird. Denn: irgendwann wird der Spuk ein Ende haben.

Wohl das letzte Mal Kurzarm in diesem Jahr?!

Skills:

  • Du hast jetzt Deine eigenen Dankeskarten, die auch schon fleißig verschickt wurden! Yeah!
  • Du hast Dich erneut zwei Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht/ fallen lassen. Ob das jetzt weiterhin nur Zufall ist? Hm…
  • Du hast Dir deinen ersten wirklich blutigen Kratzer auf der Nase verpasst
  • ich kann wohl bald die Größe 62 aussortieren… du wächst wie verrückt
  • ebenso bei den Windeln: wir nähern uns Größe 3 unaufhaltsam!
  • bisher hast Du keinen Haarausfall – ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Papa hält Dich ganz fest

Das magst Du:

  • auf dem Stillkissen liegen und in der Welt umher schauen – zumindest für 3 Minuten!
  • Bäume anschauen
  • wenn Mama dein Bäuchlein mit Windsalbe massiert
  • auf deinem neuen Hochstuhl liegen (bzw. auf dem Aufsatz dafür) – hier kann man so schön schauen

Das magst Du nicht:

  • nackig bei Mama im Bonding liegen. Habe ich in meiner Verzweiflung während eines Schreianfalls versucht. Keine Chance.
  • Fingernägel schneiden findest Du echt so semi

Dieser süße Wirbel auf dem Kopf *hach*

Und sonst so?

Zweiter Termin beim Osteopath

Da war er nun. Der zweite Termin. Neues Spiel, neues Glück.. so heisst es doch immer. Baby M. hatte pünktlich zum Termin perfekt ausgeschlafen und so stieg unsere Hoffnung, dass alles gut wird. Erst mal: die Behandlung war mit der ersten nicht zu vergleichen. Es erfolgte endlich eine richtige Anamnese. Sofort fühlten wir uns diesbezüglich richtig aufgehoben. Und auch die Behandlung danach war mit Osteopath Nummer 1 nicht vergleichbar. Ziemlich lang wurde Baby M. unter den Händen von Herrn K. hin und her bewegt. Sie machte erstaunlich gut mit und schrie erst zum Ende hin so richtig laut auf. Laut seiner Aussage hat sie tatsächlich im hinteren rechten Halsbereich eine Blockade. Ob dem nun so ist/war, kann ich nicht sagen.

Der Tag nach der Behandlung war die Hölle. Baby M. schrie sich gleich wieder um Kopf und Kragen – und das schon vormittags. Und auch die Tage danach wurden nicht sooo viel besser. Ich habe bis heute nicht das Gefühl das es etwas gebracht hat. Wir haben noch einen zweiten Termin bei ihm.. aber ich frage mich wirklich ob es Sinn macht, diesen wahr zu nehmen. Ich bin ja eh eher Skeptikerin.. mittlerweile sitze ich es einfach weiter aus, massiere das Bäuchlein mit Windsalbe (vermutlich Werbung da Markennennung) und versuche das Schreien so gut es geht auszuhalten. Sie wird größer, wächst, wird schwerer und aufmerksamer. Irgendwann wird es sich von allein legen. Mir fehlt durch Schlafmangel und Kopfweh dank Schreiattacken auch einfach die Kraft weiter Ursachenforschung zu betreiben. *gähn*